Leserstimmen zu
Westwall

Benedikt Gollhardt

(52)
(27)
(4)
(1)
(1)
€ 15,00 [D] inkl. MwSt. | € 15,50 [A] | CHF 21,90* (* empf. VK-Preis)

Spannung!

Von: Buchwoerter

20.10.2019

Nach circa achtzig Seiten war ich in der Geschichte gefangen. Viele Charaktere tauchten auf bei denen man nicht so recht wusste: kann man ihnen vertrauen? Beeindruckend fand ich, dass alle Personen nicht nur schwarz gezeichnet wurden, sondern auch deren (wenn auch kleine) liebenswerte bzw. positive Weise dargestellt wurde.Die Handlung ist sehr konstruiert und ja auch unrealistisch, aber mich hat es in keinster Weise gestört. Oft ist es so, dass Thriller einfach nur unterhalten möchte und dies mit spektakulären Handlungen, Gewalt und Grausamkeiten. Das trifft hier zu. Die Zusammenhänge des Buches sind sehr dramatisch dargestellt. Klar manchmal ist weniger mehr. Mich hat es während des Lesens nicht gestört. Rechtsradikalismus ist top aktuell. Von dem Westwall habe ich bisher noch nichts gehört und fand das Thema wirklich interessant. Der Schauplatz der Handlungen im Westwall waren wirklich sehr finster. Personen, die dramatisch und kreative Thriller mögen, werden mit Sicherheit an dem Buch gefallen finden.

Lesen Sie weiter

Die Polizeischülerin Julia verliebt sich in ihre Zufallsbekanntschaft Nick. Nach ihrer ersten gemeinsamen Nacht muss sie erkennen, dass er nicht der ist wer er vorgibt zu sein. Er hat ein riesiges Hakenkreuz-Tattoo auf dem Rücken und heißt gar nicht Nick. Warum hat er sie angelogen? Julia ermittelt auf eigene Faust und trifft auf eine rechtsextreme Gruppe, die sich in einem Haus in der Nähe eines alten Verteidigungswalls versteckt. Die Grenzen von Gut und Böse drohen zu verschwimmen und schon bald weiß sie nicht mehr wer Freud oder Feind ist. Mit diesem Debüt hat Benedikt Gollhardt einen Thriller geschrieben, der beängstigend realitätsnah tief in das Milieu des Rechtsextremismus eintaucht. Die Geschichte ist sehr realistisch geschrieben und ich durchlebt während des Lesens ein Wechselbad der Gefühle. Es fällt mir sehr schwer eine Rezension zu diesem Thriller zu schreiben. Das Thema Rechtsextremismus hat mich sehr aufgewühlt und manche Stellen haben mich zugleich wütend und traurig gestimmt. Der Schreibstil des Autors besticht mit viel Liebe zu Details, somit fühlt man sich direkt in das Geschehen hinein versetzt.  Da ich nicht zuviel verraten möchte über die Handlung empfehle ich dieses Werk unbedingt selbst zu lesen, da mir kein Grund einfällt warum man es nicht tun sollte. Es sei denn, jemand stößt dieses sehr sensible Thema zu sehr ab.

Lesen Sie weiter

Zum Inhalt: Die junge Polizeischülerin Julia trifft auf Nick und verliebt sich sehr schnell in ihn, obwohl es viele Anzeichen gibt, die ihr zu schaffen machen. Auch ihr Ausbildungsleiter Herr Roosen, der Julia sehr nahesteht, scheint dies am meisten zu beunruhigen. Während ihre Freundin Daria Julia ermutigt, mit Nick auszugehen, verlaufen im Hintergrund andere Machenschaften innerhalb des Verfassungsschutz, der auch über Leichen geht, um zu bekommen, was er will. Im Laufe des Romans ergeben sich weitere Verknüpfungen, die alle mit der nationalsozialistischen Gruppierungen zu tun haben. Letztlich muss Julia herausfinden, was das alles mit ihr und ihrer Herkunft zu tun hat. Meine Meinung: Das Cover ist total schön, irgendwie atemberaubend. Und ausserdem finde es mega cool, dass es in Köln und Umland spielt (ich wohne in Düsseldorf). Am Anfang hat es echt lange gedauert, bis ich in die Geschichte reinkam. Das lag vor allem daran, dass in so vielen Perspektiven gesprochen wird und man erstmal nicht ganz versteht, wer was wie wo macht. Manchmal habe ich auch einige Sequenzen (zb. Julias Träume) als 'unnötig' empfunden: es hat nicht wirklich was zur Handlung oder zur Stimmung beigetragen. Dennoch haben die Charaktere mir sehr gut gefallen und die Handlung hat ab der Hälfte etwas Fahrt aufgenommen. Die ganze Storyline rund um Ira und ihre 'Kinder' hat mich irgendwie fasziniert und wie sich das Verhalten derer auch in der Geschichte weiterentwickelt hat. Zusätzlich finde ich die Geschichte rund um den Westwall (der wirklich existiert) sehr interessant. Das Thema ist auch sehr aktuell und lässt einen nachdenken, wie nah die rechte Szene uns doch sein könnte. Und auch wie nah rechts und links beinander liegen und es einfach nur darum geht, gegen das System zu sein. Das Ende hat mich über aus zufrieden gestellt. Zu diesem Thriller kann ich nur eine klare Leseempfehlung abgeben : ) Mein Fazit zu Westwall ⭐⭐⭐⭐

Lesen Sie weiter

Westwall ist der Debüt-Thriller von Benedikt Gollhardt und ich muss sagen, dass er ihm sehr gut gelungen ist. Das Cover ist sehr schön gestaltet und zeigt das Haus im Wald, das auch im Thriller spielt. Die Geschichte wird aus mehreren Sichten erzählt, sodass man von jedem Charakter einen Einblick bekommt. Am Anfang hab ich gar nicht durchgeblickt, aber nach und nach wurden die Vermutungen bestätigt und die Puzzleteile aufgedeckt. Es ist erschreckend, wie teils „normale“ Leute in der Nazi-Szene sein können und das ist sicher nicht nur in dem Thriller so, sondern das gibts auch im „echten“ Leben. Man sieht hier auch an mehreren Charakteren, dass ein Aussteigen aus der Szene fast unmöglich ist. Die Charaktere hierzu waren sehr plausibel und man versteht ihre Beweggründe. Es ist aber auch erschreckend, wie schnell man in so eine Szene abrutschen kann. Die Geschichte war sehr spannend, mit viel Hintergrund, denn ich habe noch nie was vom Westwall gehört und von den „Drachenzähnen“. Im Anhang befinden sich außerdem noch mehr Hintergrundinformationen, was ich sehr cool finde, denn in der Schule haben wir zwar die NS-Zeit behandelt, aber da war nie die Rede vom Westwall und den Panzersperren. Ich kann den Thriller jedem empfehlen, der Thriller mag und zusätzlich bekommt man noch geschichtlichen Hintergrund. 4 Sterne

Lesen Sie weiter

Entlang der Westgrenze des deutschen Reiches zog sich ein über 630 km langes militärisches Verteidigungssystem - der Westwall. Im März 2019 veröffentlicht Benedikt Gollhardt sein Thriller-Debüt mit dem Titel „Westwall“ beim Penguin Verlag. Auf der Rückseite des Buchcovers steht geschrieben: „Manche Spuren führen tiefer in die Vergangenheit als uns lieb ist...“. Ein Satz, der Neugier erzeugte und vermuten ließ, dass die Geschichte in die Nazizeit zurückgeht. Polizeischülern Julia lernt den attraktiven Nick kennen. Sie weiß nicht, dass die Begegnung mit ihm kein Zufall war. Sie kommen sich näher, verbringen eine gemeinsame Nacht, als Julia das tätowierte Hakenkreuz auf seinem Rücken entdeckt. Außerdem hat Nick ihr nicht seinen richtigen Namen genannt. Plötzlich gerät Julias Leben aus den Fugen. Verliert sie alles, was ihr lieb ist? Die Suche nach der Wahrheit führt Julia in die dunklen Wälder der Eifel. Dort trifft sie auf das alte Verteidigungssystem aus dem zweiten Weltkrieg. Welches Geheimnis verbirgt sich hinter dem Westwall und was hat das mit Julias eigener Vergangenheit zu tun? Zu Beginn des Romans setzt Benedikt Gollhardt mit seinem nervenaufreibenden Prolog einen Spannungseffekt, der meine Leselust weckt. Danach wird der Alltag der Polizeischülerin beschrieben. Ich lerne ihren Vorgesetzten Hauptkommissar Roosen kennen, dessen Charakterisierung mir anfänglich gut gefällt. Im Laufe der Handlung offenbart Gollhardt eine ganz andere Seite des Akteurs, die mir nicht glaubwürdig schien. Auch mit anderen Charakteren habe ich etwas gehadert. Es fehlte ihnen nicht an Tiefgang. Sie wirkten auf mich überzeichnet. Julia z.B. mutiert mir in Rekordzeit von der mitunter phlegmatischen Schülerin zur knallharten Polizistin. Besonders gefiel mir der temporeiche flüssige Schreibstil, der mich durch die Handlung trieb. Mystisch-düstere Stimmung breitet sich aus. Gelungenes Setting! Bedrohlich wirkten die Szenen im Wald. Der Autor nimmt kein Blatt vor den Mund, konfrontiert den Leser knallhart mit allerlei grauenvollen Details. Mein Kopfkino arbeitet auf Hochtouren. Ich versuche die Geheimnisse zu entschlüsseln, sehe lebendige Bilder vor meinem geistigen Auge. Am Ende löst sich der Konflikt in einem packenden Finale. Benedikt Gollhardt greift eine aktuelle Thematik auf und bindet sie in die historische Kulisse „Westwall“ ein. Interessant inszeniert, obwohl ich bei dem Buchtitel mehr historische Bezüge erwartet hatte. Spannungsgeladenes Thriller-Debüt zum Mit und Nachdenken! Leseempfehlung!

Lesen Sie weiter

Westwall

Von: madl_books86

18.06.2019

Der Einstieg in das Buch beginnt gleich mit einem brutalen Prolog der spannender nicht hätte sein können und einen auf jeden Fall wahnsinnig neugierig macht. Denn man versteht natürlich zunächst nicht, was das ganze soll. Die nächsten Seiten beginnen erst einmal sehr ruhig und wir lernen Julia und so einige andere Charaktere kennen. Der Schreibstil ist leicht und flüssig. Durch die kurzen Abschnitte, bei denen wir auch immer wieder zu unterschiedlichen Charakteren springen und verschiedene Perspektiven begleiten, wird es zwar am Anfang etwas verwirrend, aber es entsteht dadurch auch eine mega Spannung. Nicht nur unsere Protagonistin Julia war sehr gut ausgearbeitet, sondern auch alle anderen Charaktere waren für mich sehr real und greifbare Personen mit denen ich auf unterschiedliche Arten mitgefiebert habe. Im Verlauf der Geschichte wurde ich mit so einigen Wendungen überrascht, die ich absolut nicht kommen gesehen habe und die dadurch die Spannung nicht abflauen ließen. Das Ende war dann nochmal sehr explosiv und schnell erzählt. Mir leider dann etwas zu schnell. Aber der Autor lässt im Anhang verlauten, dass es nicht ganz ausgeschlossen ist, dass wir Julia und einige andere Charaktere in einem weiteren Buch nochmal begegnen. Ich persönlich würde es auf jeden Fall befürworten. Denn da könnten mit Sicherheit noch mehr spannende Geschichten erzählt werden. Die Idee den Westwall mit in eine Geschichte zu verarbeiten, fand ich gut. Ich selber habe vorher noch nicht viel über dieses ehemalige Verteidigungssystem gehört und habe hier am Ende des Buches definitiv wieder etwas dazugelernt. Geschichtliches wurde sehr gut mit in dieses Buch eingearbeitet, ohne dass es trocken und langweilig wurde. Auch darüber hinaus, findet man im Anhang noch sehr interessante Informationen, kurz zusammengefasst. FAZIT: Bendetikt Gollhardt hat mit „Westwall“ ein klasse Thrillerdebüt geschrieben das spannend, schonungslos und aktuelle Themen beinhaltet. Eine klare Leseempfehlung.

Lesen Sie weiter

Julia beginnt eine Ausbildung zur Polizistin. Eines Tages lernt sie den attraktiven Nick kennen. Nach ihrer ersten gemeinsamen Nacht entdeckt sie fassungslos, dass er ein Hakenkreuz-Tatoo auf dem Rücken trägt. Sofort sucht sie nach seinem Ausweis und sieht schwarz auf weiß, was sie schon vermutet hatte, er hat ihr auch noch einen falschen Namen genannt. Sie versucht herauszufinden, warum er das tat. Durch ihre Recherchen gerät sie immer tiefer in ein Geheimnis, das auch ihre eigene Vergangenheit betrifft. Mit "Westwall" ist Benedikt Gollhardt ein spannender, sehr lesenswerter Thriller gelungen, der aktueller nicht sein könnte. Das Buch beginnt zunächst - abgesehen vom Prolog - relativ ruhig. Man begleitet zunächst Julia bei ihrer Polizeiausbildung und ihren Besuchen bei Wolfgang, ihrem pflegebedürftigen Vater. Doch Seite um Seite nimmt die Geschichte an Fahrt auf. Immer mehr unvorhersehbare Wendungen führen den Leser auf falsche Fährten und lassen die Spannung unaufhaltsam ansteigen. Die gut recherchierten Fakten über den Westwall, einen alten Verteidigungswall aus dem Zweiten Weltkrieg, bilden die ideale Atmosphäre und Kulisse für diesen mitreißenden Thriller. Die Charaktere sind sehr gut und echt ausgearbeitet, ihre Entwicklung und Verstrickungen ins braune Milieu wirken absolut authentisch. Interessant sind dabei auch die Einblicke in den Verfassungsschutz, die Ermittlungsbehörden und in die rechte Szene. Die Handlung ist logisch aufgebaut, plausibel und faszinierend bis zum Schluss. Auch die Informationen und Erläuterungen zum Thema Westwall im Anhang finde ich sehr interessant, sie runden das Buch perfekt ab. Fazit: Ein anspruchsvolles, sehr gut recherchiertes Thrillerdebüt

Lesen Sie weiter

Spannender Thriller

Von: buchleserin

23.05.2019

Mit seinem Debütroman ist Benedikt Gollhardt ein wirklich spannender Thriller gelungen. Der Schreibstil gefällt mir, angenehm leicht zu lesen. Die Handlung hat mich sofort in ihren Bann gezogen. Die Polizeischülerin Julia lernt einen Typen namens Nick kennen. Sie findet heraus, dass es nicht sein richtiger Name ist und nach einer zusammen verbrachten Nacht entdeckt sie ein riesengroßes Hakenkreuz-Tattoo auf seinem Rücken und ist entsetzt. Wer ist dieser Typ wirklich? Ihr Vater scheint auch etwas zu verheimlichen. Er erzählt fast nichts von der Vergangenheit oder von ihrer Mutter. Interessante Charaktere und eine spannende Handlung. Ich wollte genau wie Julia, wissen worum es hier eigentlich geht. Was hat Nick mit dieser Terroristin zu tun und was weiß Julias Vater? Aber auch andere Charaktere haben Geheimnisse. Wem kann Julia trauen? Ein Handlungsort ist der lange Westwall, das alte Verteidigungssystem aus dem Zweiten Weltkrieg. Hinten im Buch findet man noch ein paar Infos dazu, die ich ganz interessant finde. Mir hat das Buch gefallen und bekommt von mir eine Leseempfehlung.

Lesen Sie weiter