Leserstimmen zu
Tage in Cape May

Chip Cheek

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Tage in Cape May

Von: Melina Vogel

16.09.2019

In ,,Tage in Cape May'' von Chip Cheek geht es um ein junges, frisch verheiratetes Paar, Henry und Effie, welches seine Flitterwochen in einem kleinen Örtchen an der Ostküste der USA verbringt, in dem die Braut ihre halbe Kindheit verbrachte. Da es schon Ende September ist, ist das Örtchen wie leer gefegt und gerade als sie sich entscheiden, deshalb früher nach Hause zu fahren, treffen sie auf eine alte Bekannte von Effie. Zusammen mit ihr und einigen anderen Freunden feiern sie Partys, machen Ausflüge und beginnen eine besondere Zeit dort zu erleben, was sie für ihr restliches Leben prägen sollte... Der Roman lässt sich leicht lesen und ist schön geschrieben, perfekt für zwischendurch. Ich konnte mir aufgrund des Klappentextes noch nicht genau vorstellen, wohin die Geschichte führen wird, wurde aber nicht enttäuscht. Ich hatte es vielleicht etwas tiefgehender und folgenschwerer erwartet, jedoch erfüllt die Geschichte im Nachhinein genau, was sie auf dem Buchrücken verspricht. Was mir sehr gut am Roman gefallen hat, ist die Location: Die Ostküste der USA und die Art und Weise, wie der Autor das Örtchen, Meer und Wohnhäuser beschreibt ist wirklich traumhaft. Es wird selbst die Lust in einem geweckt, sich in die Fluten des Meeres zu stürzen und einfach mal abzutauchen. Alles in allem hat mir das Buch sehr gefallen, es ist perfekt für das leichte Lesen zwischendurch, im Urlaub oder -noch besser- am Strand!

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Strandlektüre mit einem Schuss Geschichte

Von: Trinity_41

25.08.2019

Klassische Strandlektüre, die einerseits unterhalten möchte und andererseits auch einen kleinen Einblick ins Amerika der 50er Jahre und dessen Geschichte ermöglicht. Ein frisch vermähltes Paar macht an dem Ort Flitterwochen, in dem die Braut groß geworden ist. Die Zahl der Urlauber hat sich im Spätsommer schon sehr reduziert, sodass eigentlich nicht viel los ist in Cape May. Aber die Braut trifft zufällig auf eine alte Freundin, die sie zu einer großen Party einlädt. Dort wird das Brautpaar mit der Zwanglosigkeit einer neuen Zeit konfrontiert, die die Liebenden auch zusehends selbst verändert und entspannt. Die beiden beschließen, ihren Aufenthalt zu verlängern und verbringen ein paar frivole, befreiende, gemeinsame Tage in Cape May, die das Brautpaar für immer verändern. An machen Stellen etwas bemüht, handelt es sich doch um eine nette, ansprechende Strandlektüre.

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MEINE MEINUNG: Mein erster Gedanke nach Beendigung dieses interessanten Romanes über die Gesellschaftsstrukturen aus den 50er Jahren in den USA über zwei junge Menschen, die der Leser in ihren Flitterwochen begleiten darf , war ein altes Sprichwort: "Müssiggang ist aller Laster Anfang" Laster entwickeln sich manchmal langsam und schleichend. So zu erlesen auch in diesem Roman über die soziale Entwicklung eines jungen, schüchternen Ehepaars aus dem ländlichen Georgia. Alkohol, Abenteuerlust und für sie neuartige Sexerlebnisse mit anderen Partnern haben die beiden naiven jungen Leute völlig aus ihrem normalen Empfinden und Partnerschaft in eine kritische Lebensphase geworfen. Aber was bedeutet schon der Ausdruck *Normal* ? Spass haben, Chillen und sexuelle Freizügigkeit sind Begriffe, welche der damaligen Generation noch nicht so geläufig waren wie den heutigen jungen Menschen. Der Schreibstil des Autors liest sich durchaus interessant und anregend. Er hat in seinem Roman starke Charaktere geformt, die in ihrer Darstellung während der damaligen Zeit auf jeden Fall als besonders exzentrisch und schillernd auftraten. Das Gruppenverhalten dieser jungen Leute aus New York wurde von ihm bestechend ehrlich analysiert , sowie auch die üblichen Gesellschaftsstrukturen der damaligen Zeit mit ihrer Prüderie gegenüber Körperlichkeit und ihrer allgemeinen Verlogenheit und Verschleierung von Wahrheit und Realität. Über all diese Widerstände haben sich die jungen Menschen im Gruppenverhalten hinweggesetzt und sich eigene Lebensregeln erstellt. Der Roman hat mich gut unterhalten, eine Lektüre für Strand und Urlaub, in die man mit Leichtigkeit immer wieder schnell einchecken konnte. Das Ende der Geschichte im Roman war allerdings eine für mich zu kurze Zusammenfassung von anschliessenden vierzig Ehejahren. Das empfand ich als zu abrupt, unpassend und langweilig beschrieben. Meine Bewertung: DREI *** Sterne für dieses gute Buch! Herzlichen Dank an den Autor und den Verlag für das gebundene Rezensionsexemplar!

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Als ich die ersten Seiten des Buches "Tage in Cape May" gelesen habe, dachte ich: "Ach herrje, das kann ja etwas werden!" Doch je mehr ich in das Buch eintauchte, desto weniger wollte ich es weglegen. Ich habe es gerade zu verschlungen und war gefesselt von der Geschichte des jungen, jungfräulichen Ehepaares, das langsam erwachsen und selbstständig werden möchte. Chip Cheek lässt den Leser an der Gefühlswelt der Hauptpersonen teilhaben und schildert, teils klar, teils verschleiert die damalige Situation junger Menschen, die den Spagat zwischen eigenen Wünschen und den "Fesseln" der Gesellschaft und elterlichen Anforderungen hinbekommen müssen. Chip Cheek hat einen unglaublich guten Roman geschaffen, der Lust, Sexualität, Liebe und die Entwicklung junger Menschen behandelt. Leicht zu lesen, Suchtpotenzial. Einzig enttäuscht hat mich das Ende. Das letzte Kapitel macht leider, meiner Ansicht nach, die ganze Geschichte, kaputt. Hätte er dieses weggelassen, wären die Leser mit ihren Gedanken freier gewesen und hätten sich die Zukunft der Protagonisten Henry und Effi bestimmt etwas anders vorgestellt.

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Eine Zeitreise in die Vergangenheit

Von: Lea of Rafiki

06.08.2019

Eine Zeitreise in die Vergangenheit war dieses Buch für mich. Ich fühlte mich heimisch, vertraut und irgendwie geborgen, vielleicht, weil amerikanische Verhältnisse uns meist erst gute 10 Jahre später erreichen. Das, was dort beschrieben war, kenne ich selbst aus den späten 60er Jahren, Anfang der 70er des letzten Jahrhunderts, etwa gleichen Alters wie die Protagonisten. Nein, ich werde nicht auf den Inhalt eingehen, dies haben andere Rezensenten vor mir schon zur Genüge getan. Stattdessen kurz ein anderes: sehr gut gefallen hat mir der liebevolle Umgang mit Sprache in Bezug auf sexuelle Schilderungen, sich so herantastend, wie es die beiden, anfangs unerfahrenen Protagonisten taten: "Er sagte ihr, sie solle sich vorbeugen, und stieß sie sanft zu Boden, und sie willigte ein, und mit ein wenig Suchen, ein wenig Nachjustieren - so hatten sie es noch nie getan - fand er sie." Dieses Zitat steht für mich exemplarisch für die Art und Weise, wie die beiden immer wieder neuen Situationen begegnen. Ein Buch zum langsam Genießen, nicht Verschlingen.

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Tage in Cape May

Von: Sarah

06.08.2019

Werbung (Rezensionsexemplar) | Ihr wisst, wie sehr ich Geschichten liebe, die in den USA der 50er und 60er Jahre spielen und diesen gewissen Retro-Charme versprühen. Als ich den Klappentext von "Tage in Cape May" laß, wusste ich sofort, dass der Roman genau in mein Beuteschema passt und zudem die perfekte Lektüre für den Strand oder See darstellt. Denn wenn das Cover kein Sommerfeeling versprüht, was dann? "Tage in Cape May": Darum geht es Henry und Effie sind ein frisch verheiratetes junges Ehepaar, die ihre Flitterwochen im verschlafen Städtchen Cape May verbringen. Leider verläuft das Ganze gar nicht so, wie sie es sich vorgestellt haben und die Langeweile lässt die beiden mit dem Gedanken spielen, früher abzureisen. Durch Zufall treffen die beiden dann aber auf Carla, eine alte Jugendbekanntschaft von Effie, die mit ein paar reichen Freunden Party in Cape May macht. Mit ihrem Liebhaber, dem Playboy Max, und seiner Schwester Alma freunden sich die beiden schließlich an und verbringen doch noch die Zeit ihres Lebens. Sie segeln mit dem Boot raus, spielen Trinkspiele, brechen nachts in leere Häuser ein und genießen das Leben in vollen Zügen. Doch langsam beginnt die Situation aus dem Ruder zu laufen, denn Henry fühlt sich auf einmal immer mehr zu Alma hingezogen und schon bald wird klar, dass die anderen eine ganz andere Lebensauffassung haben, als Effie und Henry. "Tage in Cape May" spielt mit dem Thema Liebe und Ehebruch. Die Figuren machen durch ihre Erlebnisse in Cape May eine unerwartete Wandlung durch, die ihr weiteres Leben von Grund auf verändern wird. Sie werden Erwachsen und merken, was es bedeutet Verantwortung zu übernehmen und lernen ihre eigene Bedeutung der Ehe kennen. Die Geschichte wird aus Sicht von Henry erzählt, allerdings aus der dritten Person, so dass man sich zwar gut in ihn hineinversetzen kann, aber das Ganze trotzdem aus einer gewissen Distanz erlebt. "Tage in Cape May": Darum geht es Zuallererst muss ich zugeben, dass der Roman nicht ganz so war, wie ich es mir vorgestellt habe. Zwar konnte man sich durch die detaillierte Beschreibung des Städtchens Cape May und seiner Leergefegtheit im Herbst, bestens in die Situation hineinversetzen, doch brauchte die Story mehr als über die Hälfte der Seiten um so richtig in Fahrt zu kommen. Versteht mich nicht falsch, es war keinesfalls langweilig und ich habe das Buch gern zur Hand genommen, doch hätte ich mir manche Ereignisse einfach schon ein bisschen eher gewäunscht, vor allem, da man sich schon ziemlich früh denken konnte, worauf es hinauslaufen wird. Im Gegenzug hätte mich daher eine Vertiefung des "Danachs" gewünscht - also die Zeit nach den Ereignissen in Cape May, die ja auch mehr oder weniger im Klappentext angeteasert wird. Leider findet sich nur im letzten Kapitel ein grober Abriss dazu, der zwar auf weitere Ereignisse eingeht, aber die Gefühle der Charaktere fast nicht beleuchtet. Trotzdem hat es Chip Cheek geschafft, mich mit dem Feeling in Cape May und den Charakteren zu begeistern. Auch, wenn ich doch noch etwas mehr als eine klassische Ehebruch-Geschichte erwartet hatte, hat mir der Schreibstil des Autors gut gefallen und das lebhafte Bild des verschlafenen Städtchens wird mir wohl noch eine Weile im Gedächtnis bleiben.

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Sehr monoton ...

Von: Mursik51

06.08.2019

Nach einer kurzen Leseprobe war ich sehr gespannt auf den Roman und die Entwiklung der Geschichte. Aber als auch nach dem 5. Kapitel keine Spannung in die Geschichte reinkam, wurde das weiterlesen nicht mehr so interessant. Ich habe mit jeder Seite gerechnet, dass es gleich was kommt, was mich das Buch verschlingen lässt ... leider war es bis dato alles sehr flach und ich nehme das Buch nur bei extremer Langeweile in die Hand. Wer einen Roman ohne "ups and downs" bevorzugt, der ist bei diesem Buch richtig ..

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Wundervolles Eintauchen in die 50er Jahre

Von: Alicious25

06.08.2019

Dieses Buch bietet einen wundervollen kleinen Einblick in die Facetten der 50er Jahre. Die Hoffnung, die neu gewonnene Freiheit und das Umdenken der Menschen & der Wirtschaftsboom nach der Zeit des 2. Weltkrieges. Es geht um ein Paar, dass ein paar Tage in Cape May verbringen möchte. Effie hat dort ihre Kindheitsurlaube verbracht, doch sie reisen zur Nebensaison an und der Ort ist fast wie ausgestorben, sodass sie eigentlich wieder nach Hause fahren möchten. Henry und Effie sind eher bieder, prüde und sexuell müssen sich die zwei erst noch kennenlernen. Doch dann ziehen Clara und ihre Clique in das Haus nebenan und bringen die 2 dazu mit ihnen zu feiern, neue Dinge kennenzulernen und auch sich sexuell zu öffnen... Es gibt erotische Abschnitte in diesem Buch, die aber vollends gelungen sind und nie obszön wirken, sondern lediglich zu der Zeit passen. Wundervolles Buch, perfekte Strandlektüre, lädt zum Sommer und das Eintauchen in die Vergangenheit ein!

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