Leserstimmen zu
Irgendwo zwischen Liebe und Musterhaus

Susanne Hasenstab

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Auf dieses Buch habe ich mich sehr gefreut, ich bin zwar nicht mehr Anfang 30, doch der Test gleich zu Anfang hat bestätigt, dass ich zum passenden Publikum zähle. Die Geschichte von Katja fing gut an, ich konnte mich wirklich mit ihr identifizieren. Diese Ablehnung gegenüber eines piefigen Reihenhauses, diese Genervtheit bei dem lautstarken Kindergarten, jawoll, das bin ich. Leider ist der Schreibstil von Susanne Hasenstab wenig fesselnd, das Buch wird schnell langweilig und eigentlich hatte ich keine große Lust, dieses Buch zu beenden. Ich muss gestehen, dass ich dieses Buch nur noch überflogen habe, es wurde nicht wirklich wieder besser. Schade, ich hatte mich wirklich darauf gefreut. Wenn euch der Inhalt anspricht, holt euch das Buch und bildet euch eine eigene Meinung. Ob dieser Enttäuschung von mir nur 2 von 5 Sternen 🌟🌟 Lieben Dank an den Limes Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplares.

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Irgendwo zwischenLiebe und Musterhaus

Von: Ludmilla K.

17.03.2019

Also zu dem Buch "Zwischen Liebe und Musterhaus "bin ich eigentlich zufällig gekommen. Als überzeugte Krimi und Thrillerleserin, die nur selten Ausflüge in die Welt der Frauenromane unternimmt, machte mich der Inhalt des Klappentextes neugierig: Katja ist Anfang dreißig und arbeitet beim »Sonntags-Blitz«, der Gratis-Zeitung ihres Heimatorts, bei der sie nach dem Praktikum irgendwie hängen geblieben ist. Während ihr Freund Jonas das Projekt Eigenheim vorantreibt, überkommt Katja beim Brunch mit werdenden Müttern und Pärchen Ausflügen zur »langen Nacht der Musterhäuser« zunehmend ein Gefühl der Beklemmung. Sie flüchtet sich in einen schrägen Zirkel kleinstädtischer Möchtegernliteraten und -künstler und begegnet auf einer der alkoholgeschwängerten Abendveranstaltungen dem Krimiautor Robert Klotzky, dem mit »Die Geschändeten von Heusenstamm« ein Überraschungserfolg gelang – und der auch bei Katja einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Ich selbst war während der Lektüre immer wieder hin- und hergerissen, zwischen „Buch weglegen … und doch weiterlesen“. Auch wenn das Buch so gar nicht meiner typischen Lektüre entsprach, so musste und wollte ich doch auch das Ende erfahren: Ob Katja noch in ihr Reiheneckhaus zieht, welche interessante Begegnung sie noch mit ihrem Kollegen in der Mittagspause macht und vor allem, was mit Robert Klotzky passiert, der sich offenbar  die Straße und die Hausnummer gemerkt hatte, in der sie nachts verschwunden war. Das Buch beinhaltet sehr viele zwischenmenschliche Unterhaltungen, die auf den Leser wie Episoden eines Smalltalks wirken. Diese Ebene wird nur sehr selten verlassen und somit plätschert das Buch wie eine wenig spannende Partyunterhaltung vor sich hin. Meiner Meinung nach eignet sich das Buch gut für eine lange Zugfahrt oder ein verregnetes Wochenende. Der Leser sollte jedoch keine hohen Ansprüche an das Buch stellen...

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