Leserstimmen zu
Der Hundertjährige, der zurückkam, um die Welt zu retten

Jonas Jonasson

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(4,5 Sterne) Der Hundertjährige ist zurück! Auch wenn das nie geplant war, wie Jonas Jonasson in dem witzigstem Vorwort, das ich je gelesen habe, schreibt. „Herr Jonassons“, konnte er aus heiterem Himmel anfangen, wenn ich gerade mit meinen eigenen Gedanken beschäftigt war. „Haben Sie es sich schon anders überlegt, Herr Jonasson? Möchten Sie nicht doch noch eine Runde nachlegen, bevor ich so richtig alt bin?“ Nein, wollte Jonasson nicht. Doch als sich die politische Weltsituation so katastrophal verschlechterte, merkte er, er braucht Allan (den Hundertjährigen) doch nochmal, um die Dinge beim Namen zu nennen. Allan hatte sich, nach Band 1, mit seinem Freund Julius und dem vielen Geld nach Indonesien abgesetzt, wo sie ein Luxusleben führten. An Allans 101. Geburtstag haben beide eine Fahrt in einem Heißluftballon geplant. Durch eine Verkettung unglücklicher Umstände landeten beide alleine mit dem Heißluftball im Meer. Gerettet werden sie von einem nordkoreanischem Schiff, das Uran transportiert. Und so nimmt in gewohnter Manier die Geschichte um den Hundertjährigen Fahrt auf. Während Julius immer wieder vor Angst zergeht, ist Allan total gelassen. Doch hat er es diesmal übertrieben, als er Kim Jong-un versprach, er würde ihm innerhalb von ein paar Tagen zeigen, wie er eine Atombombe basteln kann, nur um seinen Hals zu retten? Und was für eine Rolle spielt Trump, Merkel und die schwedische Außenministerin? Meine Meinung: Das Buch kann auf jeden Fall mit seinem Vorgänger mithalten, wenn es auch zwischen durch ein paar Längen hat. Der besondere Reiz an diesem Band ist für mich, dass es in der Gegenwart spielt. Hier geht es um aktuell politische Gegebenheiten, die durch die witzige und leicht satirische Art beleuchtet werden. Allan ist jetzt stolzer Besitzer von einem Tablet und so ständig am Lesen der neusten Nachrichten, die er dann allen erzählt. Das geht Julius gewaltig auf die Nerven. Ich muss sagen, mir war das zwischen durch auch etwas zu viel und ich habe den Allan vermisst, der aktiv in Aktion geht. Massiv gestört hat mich allerdings, als Allan in der Mitte des Buches von Julius, und einer weiteren Person, die sich den beiden anschließt, ausgegrenzt wird. Sie verbieten ihm immer wieder den Mund. Da trat ganz klar mein Beschützerinstinkt ein und ich hätte mich nur zu gerne mit der Person angelegt. Es geht hier immerhin um Allan! Wenn Julius, der Kleinkriminelle, mit dabei ist, kann natürlich nicht alles ganz legal sein, was er sich einfallen lässt. Was er sich da ausgedacht hat, war an sich schon ganz witzig. Leider war es aber auch genau die Stelle im Buch, die sich etwas zog. Ich vermute, es lag daran, dass Allan hier besonders viel mit seinem Tablett beschäftigt war und die anderen beiden ihm immer wieder den Mund verboten haben. Dadurch fehlte einfach der trockene Witz von Allan. Trump bekommt ordentlich sein fett weg und die Briten mit ihrem Brexit auch. Putin spielt auch eine Rolle und dabei wird ein Thema aufgriffen, über das die Medien viel zu wenig aufklären. Nämlich die politische Manipulation durch Boots. Merkel kommt ziemlich gut weg. „In Europa lachte man sich kaputt über das dumme Schweden. Nicht viele Menschen kamen zur umgekehrten Schlussfolgerung: dass man diese ganze Flüchtlingssituation hätte bewältigen können, wenn alle EU-Länder sich verhalten hätten wie Schweden und Deutschland. Aber im Himmel Punkte für den Jüngsten Tag zu sammeln war total out. „ Die Szenen mit Trump fand ich besonders lustig, wenn gleichzeitig mit einem bitteren Nachgeschmack, weil man weiß, es ist nicht nur Scherz, sondern bittere Realität. „Es war nicht so schön, Präsident der USA zu sein, wie Donald Trump geglaubt hatte. Das Schönste war ja doch immer, Leute zu feuern. Wenn er das in der Wirtschaft und im Fernsehen machte, erntete er Angst und Respekt, aber so wie er ein, zwei Köpfe im Weißen Haus rollen ließ (oder auch dreizehn, kam drauf an, wie man zählte ), unterstellten ihn die korrupten Medien, er sei labil. Eine andere scheußliche Erfahrung war die, dass die Republikaner - seine Republikaner -nicht taten, was er sagte. Und dann die Gesetze offensichtlich so bestellt waren, dass er sie nicht auch noch feuern konnte. „ Das Ende hat mir sehr gut gefallen. Fazit: Das Buch bringt die Themen der heutigen Weltpolitik mit einer feinen Prise Satire auf den Punkt. Leider gibt es in der Mitte ein paar Längen.

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Der beliebte hundertjährige Allan beginnt sich zu langweilen. Der Dauerurlaub auf Bali kostet nicht nur viel, es gibt dort auch nicht allzu viel zu tun. Mit einem Tablet eröffnen sich dem Hundertjährigen neue Welten. Nun ist er immer am Laufenden, denn er weiß immer was in der großen, weiten Welt geschieht. Sein Freund Julius beschäftigt sich derweil mit dem Anbau von Spargel. In Bali angebaut, kann dieser „schwedische Spargel“ mit Gewinn verkauft werden. Trotzdem herrscht im Geldkoffer bald gähnende Leere. Julius und Allan müssen sich etwas überlegen, um ihre hohen Kosten zu decken, aber zuerst soll gefeiert werden. Zu Allans hundertersten Geburtstag muss es etwas Besonderes sein, nämlich eine Fahrt im Heißluftballon. Aber wie so oft bei diesem abenteuerlustigen Hundertjährigen läuft es nicht wie geplant, und Allan und Julius befinden sich bald auf weitem Meer in einem sinkenden Ballonkorb. Wie gut, dass sie schnell gerettet werden. Oder ist diese Rettung eher ein Unglück? Denn das Schiff, das sie aufsammelt, ist auf dem Weg nach Nordkorea. Allan, phantasievoll wie immer, lässt sich rasch etwas einfallen. Da der Kapitän des Schiffs schließlich überzeugt ist in Allan einen ausgezeichneten Atomwissenschaftler gefunden zu haben, lässt er die beiden Männer am Leben. Allan steht jedoch in Nordkorea vor der nächsten Herausforderung. Er soll für Nordkorea eine Atombombe bauen. Es scheint fast unmöglich, aber schließlich können sich die beiden Männer retten. Von Nordkorea geht es nach Amerika, dann nach Schweden, und schließlich nach Afrika. Allan verhandelt mit mehreren Staatschefs, immer in dem Bestreben die Welt zu retten. Denn wie schlecht es um die Welt steht, verrät ihm stets sein treuer Begleiter mit dem Apfelzeichen. Dieses Buch lässt sich auch dann gut lesen, wenn man den ersten Band nicht kennt. Der zeitliche Zusammenhang stimmt nicht allerdings ganz, denn dieses Buch spielt im Jahr 2017, aber Allan ist nur um ein Jahr gealtert. Während es im ersten Buch des Hundertjährigen um geschichtliche Ereignisse im zwanzigsten Jahrhundert ging, sind die Geschehnisse in diesem Buch aus jüngster Vergangenheit. Dadurch ist die Erzählung allerdings nicht so überzeugend, denn vermutlich zeigt sich erst mit einem größeren zeitlichen Abstand, welche Ereignisse wichtig oder gar weltbewegend waren. Allan bringt viele aktuelle Begebenheiten ins Gespräch, die vielleicht im Jahr 2017 einigermaßen interessant waren, in der Rückschau aber eher belanglos sind. Die Sympathien des Autors sind ganz klar. Kanzlerin Merkel erscheint größtenteils als Heldin, Präsident Trump eher als Idiot. Leser werden sich vielleicht an dieser Überzeichnung stören. Sehr sympathisch ist die positive Ausstrahlung Allans, der in jeder Situation fröhlich und hoffnungsvoll ist, ob in Seenot oder unter Beschuss von einem verrückten Nazi. Und mit seiner Lebensfreude und seiner charmanten Art gelingt es ihm immer wieder, sich und seine Begleiter aus jeder noch so verzwickten Situation zu befreien. Fazit: Dieses Buch ist nicht ganz so gut, wie der erste Band über Allan, aber trotzdem spitze! Wer sich nicht an der Meinung des Autors zu Politikern und Ereignissen aus der jüngeren Vergangenheit stört, kann sich auf eine unterhaltsame, lesenswerte Geschichte aus dem Leben dieses sympathischen, lebenslustigen, hunderteinjährigen Mannes freuen.

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Ein Missverständnis führt zum anderen. Durch Zufall landen Allan und Julius mit einem Heißluftballon im Meer und werden von einem nordkoreanischen Schiff gerettet und nach Nordkorea gebracht. Dort wird Allan als Kernwaffenspezialist unentbehrlich und auch noch fälschlicherweise als Schweizer, statt als Schwede gehandelt. Zufällig ist jedoch die schwedische Ministerpräsidentin ebenfalls in Nordkorea und kann Allan und Julius aus dem Land schaffen. Gleichzeitig bekommt President Trump die Mitteilung, dass Schweden und die Schweiz zusammen mit Nordkorea paktieren und mischt sich auch noch in die ganze Angelegenheit ein. Kann Allan einen dritten Weltkrieg verhindern? Der Hundertjährige ist zurück und hat nun eine besondere Mission: die Welt zu retten. Die aber eigentlich nur durch ihn auf einen dritten Weltkrieg zusteuert. Verwickelt sind diesmal Nordkorea, die USA, Schweden und Deutschland. Eine ungewöhnliche Mischung. Aber eben auch ein ungewöhnlicher Plot. Allan Karlson und sein Freund Julius wollen eigentlich nur ihren Lebensabend auf Bali verbringen. Doch durch einen unglücklichen Zufall landen sie erst in Nordkorea. Doch Allan wäre nicht Allan, wenn er nicht eine Lösung parat hätte. Und auch wenn der Zufall eher eine große Rolle spielt, scheint es immer so, als wäre alles von Allan genauso geplant gewesen. Der Autor lässt Allan bei verschiedenen Staatsoberhäupter aufschlagen und sich in politische Begebenheiten einmischen. Kim-Jong-un, Trump, Merkel oder Putin werden muteinbezogen, wobei ich den Eindruck hatte, dass keiner zu tief durch den Kakao gezogen wurde., sondern einfach nur naturgetreu wiedergegeben wurde. Allan und Julius erleben eine aufregende Abenteuerfahrt über die halbe Welt. Allans Atomwaffenkenntnisse sind dabei von Vorteil bzw. führen zu etlichen Verwirrungen. Sein Geschick, seinen Gegenüber durch sein Reden zu verwirren und damit alles in seine Richtung zu lenken, macht einen Großteil seiner liebenswürdigen, schrulligen Art aus. Im Laufe der Geschichte macht sich Allan mehr Feinde als Freunde, doch auf die, die am Ende bei ihm bleiben, kann er sich 100 %ig verlassen, seine Freunde sich jedoch nicht auf ihn, was aber seinem Alter geschuldet ist. Schließlich ist er ja schon Einhundertundeins. Bei einem Interview mit dem Autor auf der Frankfurter Buchmesse erzählte dieser, dass eine Fortsetzung des ersten Teils eigentlich gar nicht geplant war. Doch Allan hätte so sehr im Kopf des Autors herumgespukt, dass dieser irgendwann nachgab und Allans Geschichte aufschrieb. Der 2. Teil ist genauso rasant, chaotisch und liebenswürdig, wie der erste. In meinen Augen sogar besser, weil man eben mit der Art Allans vertraut ist. Aber auch die anderen Charaktere sind wunderbar gezeichnet. Allans Freund Julius, der jedes Abenteuer mitmacht und immer an der Seite seines Freundes ist, nimmt dabei einen großen Stellenwert ein. Das Ende verspricht alles - oder auch nichts. Ich hoffe natürlich auf eine Fortsetzung, denn Allan ist ja schließlich erst 101. Fazit: Herrlich chaotisch. * * * *

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~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Cover, Bilder und Gestaltung ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Elefant, Zebra, Affe, Jonassons Bücher sind immer ein wenig seltsam gestaltet, ganz nach dem Leben seiner Protagonisten. Diesmal ziert ein Affe das Cover, Titel und Autor stehen wieder auf einem Etikett, welches am Affen hängt. Geschmackssache, aber passt zum Humor des Buches. Macht man den Schutzumschlag ab, findet man übrigens das selbe Cover vor. Die Kapitel sind immer nur ein paar Seiten lang, was gut für den Lesefluss ist. ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Meine Meinung zum Buch ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Ich habe mich schon vorher auf eine neue und wilde Fahrt gefreut und wurde nicht enttäuscht. Allan Kalsson hat sich nicht verändert und stolpert immer noch von einem Abenteuer ins nächste. So sind die Begegnungen mit Kim Jong-un, Trump und Merkel vorprogrammiert und generell hat mich Jonassons Schreibstil wieder herrlich amüsiert. Vielleicht wurde es hier und da ein wenig überzogener als im Vorband, welchem man übrigens zum Verständnis nicht unbedingt gelesen haben muss, aber es wäre ehrlich gesagt eine Schande, denn dieser Band ist, obwohl es ein großartiges Buch ist, nicht ganz so gut wie der Vorgänger. Dennoch war er äußert lesenswert und die Charaktere bleiben sich wieder treu und Jonasson hat es ganz richtig gemacht, den traurigen Seiten dieser Welt muss man einfach mit Humor begegnen, sonst könnten wir auch direkt den Kopf in den Sand strecken. ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Fazit des Buches ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Vielleicht ist dieser Band nicht ganz so brillant wie der Vorgänger, großartig ist er aber dennoch! Ein skurriler, alter Mann, ein Abenteuer voller abstruser Begegnungen, satirische Beleuchtung des aktuellen Weltgeschehens und das verbunden durch Jonassons humoristischen Schreibstil versprechen einfach eine explosive Mischung! Ich für meinen Teil war wieder viele Stunden zum denken angeregt und amüsiert. ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Wem würde ich das Buch empfehlen? ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Jeder Jonasson Fan wird das Buch wohl so oder so lesen, alle anderen, die es gerne mal spitz und satirisch mögen oder einfach gern Geschichten über die unmöglichsten Reisen lesen, hier ist ein neuer Roman für euch!

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Der Hundertjährige fährt mit seinem Freund Julius als Geburtstagsgeschenk mit einem Heissluftballon über die Insel Bali. Durch ein Missgeschick müssen sie notwassern, werden von einem nordkoreanischen Handelsschiff gerettet und stolpern stetig in neue, skurrile Abenteuer. Wie schon im ersten Buch über den Hundertjährigen erzählt Jonas Jonasson in seinem höchsteigenen Stil eine ungewöhnliche Geschichte mit vielen grotesken Momenten; diesesmal werden nicht die Politiker der Vergangenheit, sondern Tagespolitik aus 2017 auf besondere Art erzählt, ganz vorne dabei Kim Jong-un, Putin, Frau Merkel und Trump. Selbstverständlich kreuzen und begleiten auch wieder schrille Typen, fiese Gauner sowie abgedrehte Geschäftsideen seinen Weg. Ich mag Jonassons Schreibstil, samt der Längen, die sich aus den vielen Detailerzählungen ergeben, seinen Humor und die phantasievolle Art zu erzählen und politische Ereignisse mit einer ganz anderen Sichtweise skurril zu erzählen. Mich hat diese Geschichte sehr gut und kurzweilig unterhalten; ich habe mich köstlich amüsiert.

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Eigentlich hatte Jonas Jonasson keine Fortsetzung schreiben wollen, aber nun gibt es sie doch, ich habe gelesen und möchte berichten, wie mir das Buch gefallen hat. Allan Karlsson ist wieder der Hauptcharakter, der mich über das Buch hinweg spannend begleitete. Ständig Urlaub auf Bali ist bald auch irgendwie langweilig, aber es zeichnet sich ein neues Abenteuer ab. Eine Ballonfahrt soll es sein, die Allan und Julius erleben, das Ende vom Lied ist eine Notlandung im Meer. Sie werden gerettet, allerdings von einem Rettungsboot, welches ein nordkoreanisches Kriegsschiff ist. Atomwaffen werden zum Thema und schließlich steckt Allan mittendrin in einem Abenteuer von Nordkorea nach New York bis in den Kongo - auch Donald Trump und Angela Merkel werden involviert und ... Nein, mehr verrate ich nicht, es ist lustig, es ist spannend, es ist Jonasson und es ist der Hundertjährige - einfach köstlich !!! Unbedingt lesen !!! Leseprobe: ======== Er hatte sich einfach zu sehr von seinen Gefühlen hinreißen lassen. Johnny stand auf dem Gehweg und schoss aus der Hüfte, statt seelenruhig hineinzuspazieren zu den ganzen Särgen und aus allen, die seinen Weg kreuzten, Beerdigungsobjekte zu machen. Das Einzige, was er erledigte, war ein Laptop, den sie auf einem Tisch neben den Särgen stehen gelassen hatten. Ansonsten befand sich in den Geschäftsräumen nichts von Wert ... Die Geschichte ist echt unterhaltsam und kurzweilig geschrieben, so spannend, dass ich das Buch am liebsten nicht aus der Hand gelegt hätte. Jonasson verzauberte mich auch hier wieder, wie auch mit seinen anderen Romanen. Einfach toll !!!

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🍃🐒Rezensionsexemplar🐒🍃 (unbezahlte Werbung) -Bloggerportal Randomhouse - 🍃🐒🍃Der Hundertjährige, der zurückkam, um die Welt zu retten🍃🐒🍃 Autor: Jonas Jonasson Verlag: C. Bertelsmann Preis: 20€, Gebundenes Buch mit Schutzumschlag Seiten: 448 Seiten ISBN: 978-3-570-10355-5 Erscheinungsdatum: 06.09.2018 3 Von 5 Sternen ⭐⭐⭐ 🍃🐒🍃🐒🍃🐒🍃🐒🍃🐒🍃🐒🍃🐒🍃🐒🍃🐒🍃🐒 Inhaltsangabe: Entnommen von: www.randomhouse.de Der Hundertjährige ist zurück! Allan Karlsson ist wieder da! Der Hundertjährige hat genug vom Dauerurlaub auf Bali und ist begeistert, als sich ein neues Abenteuer ankündigt: Bei einer Ballonfahrt geraten sie auf Abwege, und Allan und sein Gefährte Julius müssen im Meer notlanden. Zum Glück werden sie gerettet. Pech ist jedoch, dass sich das Rettungsboot als nordkoreanisches Kriegsschiff entpuppt und Kim Jong-un im Atomkonflikt gerade seine Muskeln spielen lässt. Und schon steckt Allan, der sich mit Atomwaffen schließlich bestens auskennt, mitten in einer heiklen politischen Mission, die ihn von Nordkorea über New York bis in den Kongo führen wird. Dabei nimmt er auch Kontakt zu Donald Trump und Angela Merkel auf - mit ungeahnten Folgen... 🍃🐒🍃🐒🍃🐒🍃🐒🍃🐒🍃🐒🍃🐒🍃🐒🍃🐒🍃🐒 Weitere Informationen: https://www.randomhouse.de/Buch/Der-Hundertjaehrige-der-zurueckkam-um-die-Welt-zu-retten/Jonas-Jonasson/C-Bertelsmann/e541588.rhd (plus Leseprobe, Infos und Termine) 🍃 https://www.randomhouse.de/Autor/Jonas-Jonasson/p393932.rhd 🍃 https://www.randomhouse.de/Verlag/C-Bertelsmann/3000.rhd 🍃 https://www.jonasjonasson.com 🍃 https://www.lovelybooks.de/autor/Jonas-Jonasson/Der-Hundertjährige-der-zurückkam-um-die-Welt-zu-retten-1551309014-w/ 🍃 https://www.lovelybooks.de/autor/Jonas-Jonasson/ 🍃 https://m.facebook.com/JonasJonassonFanpage 🍃 https://www.facebook.com/c.bertelsmann/ 🍃 https://instagram.com/c.bertelsmann?utm_source=ig_profile_share&igshid=vwcwp2jpeurz 🍃🐒🍃🐒🍃🐒🍃🐒🍃🐒🍃🐒🍃🐒🍃🐒🍃🐒🍃🐒 Hallo ihr Süßen💕 Dies ist ein Buch, auf das ich schon lange hin gefeiert hatte und ich war wirklich umso glücklicher als ich es dann endlich in meinen Händen halten durfte. Von der Aufmachung ist es mal wieder wundervoll und hochwertig, ein Lesebändchen hätte das ganze dann noch abgerundet. Die Einleitung war der hammer und hat mich definitiv überzeugt und neugierig gemacht und ich habe das Buch dann in einem Rutsch gelesen. Doch was soll ich sagen, ich bin wirklich Zwiegespalten. Zum einen mochte ich die Geschichte und natürlich auch die Protagonisten Allan Karlsson und Julius. Jonasson. Diese waren mir auch schon im ersten Teil *Der Hundertjährige der aus dem Fenster stieg und verschwand*, mit ihrer Sarkastischen Art und ihrem ganz eigen Humor mehr als Sympathisch. Ich habe den ersten Band geliebt. Doch leider muss ich bei dieser Fortsetzung sagen, daß ich eher das Gefühl hatte, dieses Buch wäre von einem anderen Autor geschrieben wurden und nicht von Jonas Jonasson. Es war nicht schlecht, aber es war auch nicht wirklich gut, es gab Momente in dem Buch in dem ich es liebend gerne zur Seite gelegt hätte und dann wiederum konnte ich nicht mit dem Lesen aufhören. Dennoch muss ich sagen, daß dies ein Buch ist, was ich einmal lese und dann sage das einmal auch vollkommen reicht. Wobei ich den ersten Teil einfach 1000 Male lesen könnte. Es war eine nette Unterhaltung, aber nicht das was ich erwartet habe. Natürlich ist dieses Buch eine einzige große Sarkastischen Satire und darf nicht zu ernst genommen werden, dennoch haben mir viele Aussagen und Beschreibungen einfach so gar nicht gefallen. Zum einen ganz besonders, das Angela Merkel hier als eine "Heldin" Retter in beschrieben wird, natürlich nicht Wörtlich, aber so war einfach mein Gefühl. Es gab einfach zu viele Momente die mir weniger gut gefallen haben, deswegen gibt es auch nur 3 Sterne von mir! Lieben Gruß Sonja/Shaaniel

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Allan Karlsson ist wieder da. Das Leben auf Bali wird langsam langweilig und das Geld knapp. Eine Lösung muss her. Nicht ganz freiwillig geraten Allan und sein Freund Julius auf eine abenteuerliche Reise, die sie nach Nordkorea, Amerika, Deutschland und Afrika führt. Die Story um den 101 Jährigen ist eingebettet in die aktuelle politische Lage, was mir persönlich teilweise etwas zu viel war. Mir fehlte ein Stückweit die Verschmitztheit von Allan. Mit unverbesserlichem Charme gelingt es Karlsson, der inzwischen 101 Jahre alt ist, sich aus allen brenzligen Situationen zu manövrieren. Allein dafür muss man ihn mögen. Auch wenn er manchmal etwas nervig daher kommt. Leider kommen diese Szenen in diesem Band etwas zu kurz und werden etwas überschattet von vielen Nebencharakteren und politischen Erklärungen. Und hier bekommt wirklich jeder große Staatsmann sein Fett weg: Sei es Kim Jong-Il, Angela Merkel, Wladimir Putin und natürlich Donald Trump. Aber nie bösartig, immer mit einem Augenzwinkern. Über Jonassons unverwechselbaren Humor musste ich beim Lesen wieder einige Male schmunzeln. Ganz trocken und lapidar, aber treffend und wirklich witzig. Auch seine Protagonisten sind wieder fein herausgearbeitet und treffen den Nerv der Zeit. Die Einzelhändlerin, die ihre Särge anmalt, der Spargelverkäufer und natürlich Allan. Fazit: Im Gegensatz zum ersten Band fühlte ich mich hier nicht ganz so gut aufgehoben, ich hätte gerne mehr von Allan und seinen Freunden gelesen als von der politischen Weltlage.

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