Leserstimmen zu
Der Bücherdrache

Walter Moers

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Hardcover
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Walter Moers erzählt auch hier wieder ein wunderbar anregendes Märchen mit viel Wortwitz, phantasievollen Beschreibungen und einem enormen Feuerwerk an Ideen. Wunderbare Lektüre zum Entspannen und mit Sicherheit auch sehr gut geeignet um diese Kindern vorzulesen. Dazu kommen noch herrlich-schöne Illustrationen, so dass sich eine bibliographische Kostbarkeit ergibt, die auf Jahre zum Nachblätter und zum Anschauen anregt. Mir hat es wirklich sehr gut gefallen.

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Das Cover fand ich zwar eigenartig aber dennoch interessant & es war was neues für mich. Der Klappentext war jetzt auch nicht abschreckend, er machte mich eher neugierig, da es nun mal um einen Drachen ging. Allerdings viel mir es echt schwer dieses Buch zu lesen. Ich konnte nicht mal Motivation aufbauen. Nach 3-4 Seiten hatte ich schon keine Lust mehr zu lesen. Ich weiß nicht ob es an mir lag, doch ich fand den Schreibstil echt schwer. Deshalb ringte ich ständig mit mir, ob ich es weiterlesen sollte oder nicht. Eine gute Fee gab mir dann das Hörbuch. Natürlich habe ich es dann auch von Anfang an gehört & das war die beste Entscheidung die ich treffen konnte. Es war so viel angenehmer & ich konnte dem Erzähler viel besser folgen, als mir selber beim Lesen. Leider bekam ich erst am Ende richtig Lust auf diese Geschichte, aber auch nur kurz. Denn die Buchlinge versuchten vor dem Bücherdrache zu fliehen. Erst da ging es etwas interessant zu. Dadurch, dass ich mir das Hörbuch angehört habe, vergebe ich dem Buch keine 2 Sterne sondern ⭐⭐⭐

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Hildegunst von Mythenmetz bzw. Walter Moers beschert uns mit „Der Bücherdrache“ einen sprachverliebten, spannenden, phantasievollen, geistreich-unterhaltsamen Roman, mit sehr lebendigen Charakteren, wohldurchkomponierter Handlungsdramaturgie und meisterhafter Dialogroutine. Schelmische literarische Anspielungen und selbstreferenzielle Zitate aus vorhergehenden Zamonienromanen zeigen Mythenmoers ganz auf der Höhe seines ebenso ruhmreichen wie einfallsreichen und bücherliebhaberischen Könnens. „Der Bücherdrache“ handelt von einem Abenteuer, welches dem Buchling, Hildegunst Zwei, in seiner Jugend widerfahren ist. In der Buchlingsschule wurde Hildegunst Zwei während der Katakomben-mythologiestunde über die Legende von Nathaviel, dem Bücherdrachen, unterrichtet. Nathaviel, der in anagrammischer Variation auch Elivathan, Thanaviel, Levanthia oder Ilathevan genannt wird, solle seit Jahrhunderten im Ormsumpf hausen. Im Ormsumpf sind durch den Untenweltfluß Magmoss unzählige alte, wertvolle Bücher gestrandet bzw. versumpft. Der riesige Drache, der einst auf der Flucht vor drachen-jagenden Rittern Schutz im Ormsumpf gefunden hatte, legte sich zum Schlafen also unvermeidlich auf einen Untergrund aus Büchern, und diese blieben nach und nach in seiner Schuppenhaut hängen und wuchsen dort fest. Zunächst vergrößerte diese ganzkörperliche Bücherverschalung nur Umfang und Gewicht des Drachens, doch im Laufe der Jahre drangen die Sprache, das Wissen, der Geist und das Orm (das Orm ist ein zamonischer Fachbegriff für die substanzielle Inspirations-qualität eines literarischen Werkes) dieser Bücher in den Blutkreislauf des Drachen, und er konnte plötzlich denken und lesen. Nathaviel verwandelte sich vom instinktgesteuerten Tier zu einem literarisch, philo-sophisch und wissenschaftlich hochgebildeten, polyglotten, weisen und gütigen Drachen, der keine sprechenden Lebewesen mehr fraß und auf jede Frage ein Antwort wußte. Zwar neigte er dazu, diese Fragen auf etwas kryptisch-orakelhafte Weise zu beantworten, doch dies mehrte nur seinen Ruhm bei den zahlreichen Ratsuchenden. Der Lehrer weist seine Buchlingsschüler schließlich darauf hin, daß der Bücherdrache selbstverständlich nur eine Metapher für den Wunsch sei, alles Wissen ohne die Mühen des Lernens, wiederholten Übens, Memorierens und Schlußfolgerns zu erlangen. Als Hausaufgabe gibt er den Buchlingen gleichwohl auf, sich eine gute Frage für den Bücherdrachen auszudenken. Hildegunst Zwei unterhält sich nach dem Unterricht mit einigen älteren Mitschülern, der sogenannten „Klassikerbande“, denn diese sechs Buchlinge tragen die Namen antiker Klassiker: Estrakos, Arkaneon, Eliastrotes, Eideprius, Steraphasion und Klosophes. Beiläufig erwähnt Hildegunst Zwei, daß er eine gute Frage für den Bücherdrachen wisse. Estrakos hört sich aufmerksam diese Frage an und ist beeindruckt, und auch die anderen Klassiker bescheinigen Hildegunst Zwei eine erstaunliche Geistesreife. Deshalb weihen sie ihn in ihren Geheimbund der „Ormlinge“ ein und erzählen ihm, daß es den Bücherdrachen wirklich gebe und daß sie ihn selbst schon gesehen hätten. Als Aufnahmeprüfung in den Bund der „Ormlinge“ soll Hildegunst Zwei den Bücherdrachen im Ormsumpf aufsuchen, ihm seine Frage stellen und eines der ormgetränkten Schuppenbücher mitbringen. Sie geben ihm noch eine vage Wegbeschreibung mit, und dann überlassen sie den zukünftigen Ormling seinem Schicksal. Als Leser merkt man selbstverständlich, daß die Klassiker den naiv-unerfahrenen Hildegunst Zwei veräppeln, aber jeder Buchling muß seine eigenen Erfahrungen machen - da können wir als Lesezeugen dem Jungbuchling nur die Daumen drücken. Hildegunst Zwei macht sich tapfer auf den Weg in den Ormsumpf, und alleine dieses Bio-bibliotop mit seinem morastigen Boden, seinen seltsamen Gewächsen, seinen Bücher-blätterkompostschichten, gefräßigen Bücherwürmern und vielbeinigen größeren und kleineren Insekten und seinem die Weitsicht begrenzenden Bodennebel bietet mehr als genug Gefahren und Fallen für wenig wehrhafte Geschöpfe, wie Buchlinge es von ihrer schöngeistigen Wesensart her sind. Nach einer stundenlangen mühsamen und zähflüssigen Wanderung, kurz bevor Hilde-gunst Zwei in Erwägung zieht, besser den Rückweg anzutreten, trifft er auf den Bücher-drachen Nathaviel. Dieser beginnt die launige Konversation mit dem unerwarteten Besucher zunächst einmal mit einem Diskurs zur Abstammung der Drachen von Vögeln. Hildegunst empfindet angesichts des Bücherdrachens tatsächlich mehr Respekt als Angst, und das Gespräch zwischen Buchling und Drachen entwickelt sich recht angenehm. Der Bücherdrache ist wirklich enorm groß: Walter Moers verteilt die anschauliche Illustration des langen Drachenleibes auf dreizehn Buchseiten hintereinander (Seite 93 – 106)! Nathaviel erzählt Hildegunst Zwei bereitwillig seine Lebensgeschichte und reichert sie mit spannenden Details und amüsanten, persönlichen Drachenbefindlichkeiten an. Wir erfahren von der Verehrung und Verfolgung, die ihm wechselweise im Verlauf der zamonischen Historie widerfahren sind, sowie von den durchaus verständlichen Gründen für seine drastischen Selbstverteidigungsmaßnahmen gegen Bücher-schuppenräuber und seinem sich daran anschließenden Rückzug ins ungestörte - aber auch einsame - Reich der Legende. Er beantwortet sehr weise und selbsterkenntnisfördernd die Frage des Buchlings, warum er selber kein Buch schreibe, und schwadroniert eloquent über die mühselige Arbeit, ängstliche Besorgnisse und inspirationsbedingte Schlafstörungen des Schriftstellerdaseins im Vergleich zum unbeschwerten, freudig-gemütlichen Genuß des Lesers. Die Liebe des Bücherdrachens zur Sprache und zu kostbaren Wortschätzen ist dem Buchling höchst sympathisch und vertraut. Doch nun weiß unser kleiner Buchling zuviel über die Stärken und Schwächen des Bücherdrachens, und Nathaviel kündigt an – nicht ohne ehrliches Bedauern –, Hildegunst Zwei leider töten zu müssen, denn er könne nicht riskieren, wieder von Scharen von Bücher- und Drachenjägern belästigt zu werden, wenn sich herumspräche, daß es den Ormdrachen wirklich gäbe. Eine kurze Gnadenfrist bleibt Hildegunst Zwei, weil der Bücherdrache zunächst dringend ein Nickerchen machen muß. Wie und ob und mit welchen Folgen es dem kleinen Helden gelingt, dem Bücherdrachen und dem Ormsumpf zu entkommen, werde ich jedoch nicht verraten … Dank Maestro Moers‘/Mythemetz‘ Doppelbegabung als Schriftsteller und Zeichner ist dieses Buch mit vielen filigranen, detailreichen Schwarz-weiß-Zeichnungen geschmückt. Jeder Kapitelanfang wird von einer feinen Initiale eingeleitet und mit einer Vignette abgeschlossen. Die Vorsatzblätter wimmeln vor vielgemusterten Bücherschuppen, daß dem Betrachter die Augen flimmern, und die ersten zehn Seiten des Romans sind als Graphik-Novelle gestaltet, sozusagen als Geschichte in der Geschichte, die nur ein Traum in einem Traum oder ein Buch in einem Buch ist …

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In einem Traum im Traum trifft Hildegunst von Mythenmetz auf seinen Namensvetter der Buchlinge. Diese kleinen Wesen, die in den Katakomben von Buchhaim leben, nehmen sich jeweils der Werke eines Autoren an und lernen diese auswendig. Der Buchling erzählt dem Lindwurm eine Geschichte vom Bücherdrachen Nathaviel, den er vor einiger Zeit persönlich treffen durfte. Das Buch ist so großartig, weil es wieder in dem Stil von "Die Stadt der träumenden Bücher" und "Das Labyrinth der träumenden Bücher" geschrieben wurde. Das sind Geschichten, die ich sehr liebe, weil sie einfach anders sind. Auch hier findet sich wieder der typische Schreibstil von Walter Moers. Dieser ist verrückt, kurios, metaphorisch und besonders. Ich mochte die Idee, das Szenario des Ormsumpfes, die Umsetzung und natürlich die Charaktere. Protagonist ist der Buchling Hildegunst von Mythenmetz, aber es spielen noch eine Reihe weiterer Buchlinge mit, was für mich generell ein Grund zur Freude ist. Diese kleinen Geschöpfe sind sowas von putzig und liebenswert! Sie wachsen im Verlauf der Geschichte über sich hinaus, wirklich schön du beobachten. Extra zu erwähnen sind die tolle Aufmachung des Buches. Abgesehen vom traumhaft schönen Cover, findet man auch im Buch zahlreiche Illustrationen, welche die Atmosphäre perfekt wieder geben. Sie sind detailverliebt und einfach toll! Lesens- und liebenswert für Fans des Autoren, aber eben auch für jeden, der Bücher liebt! Einziger Kritikpunkt: Leider wieder viel zu kurz!

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Das Cover des Buches ist sehr schön und ansprechend gestaltet, sodass es sofort ins Auge sticht. Mitunter ein Grund, warum ich es unbedingt lesen wollte. Zudem war ich auf die Fortsetzung sehr gespannt. Da der vorherige Teil meiner Meinung nach grandios war, lag die Messlatte natürlich sehr hoch und war es schwierig, diese Fortsetzung zu toppen. Aber Walter Moers schaffte dies tatsächlich! Die Geschichte enthält total viel Spannung, Magie und Abenteuer. Positiv hervorzuheben sind die liebevoll & detailliert gestaltete Zeichnungen. Diese finde ich durchaus gelungen. Auch der Comic am Anfang gefällt mir sehr. Leider hat die Geschichte nur knapp 200 Seiten. Für mich persönlich hätte es ruhig etwas mehr sein können. Insgesamt bewerte ich das Buch mit 5 von 5 Sternen und freue mich auf den nächsten Teil, welcher hoffentlich bald erscheinen wird.

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Ein neues Buch von Walter Moers! Als großer Anhänger der zamonischen Literatur war ich begeistert von dieser Nachricht - vor allem, da das neue Werk des Autoren den vielversprechenden Titel "Der Bücherdrache" trägt. Und bereits der Klappentext verrät: Es geht zurück in die Katakomben von Buchhaim. Allerdings anders, als man vielleicht vermuten würde. Denn diesmal ist es nicht der Lindwurm Hildegunst von Mythenmetz, dem wir in das verschlungene Labyrinth tief unter der Stadt der träumenden Bücher folgen, sondern der Buchling Hildegunst zwei. Wer "Die Stadt der träumenden Bücher" und seinen Nachfolger kennt, erinnert sich bestimmt: Die Buchlinge sind kleine, knuddelige Zyklopen, die in der Ledernen Grotte leben und ihr ganzes Dasein dem Lesen und Studieren von Büchern widmen (ein bisschen steckt also in jedem von uns ein Buchling). Jeder Buchling wird nach einem großen zamonischen Schriftsteller benannt und verbringt sein Leben damit, dessen Werk auswendig zu lernen. Und in "Der Bücherdrache" treffen wir nun auf Hildegunst zwei, den Buchling, der nach Hildegunst von Mythenmetz, der Hauptfigur in "Die Stadt der träumenden Bücher" und fiktiver Autor eben dieses Romans, benannt ist. Schon dieser Umstand ist nicht nur witzig, sondern genial. So haben wir in dieser Geschichte zwar wieder einen Protagonisten namens Hildegunst, dieser ist aber grundverschieden von seinem Namensgeber und gehört nicht zuletzt einer völlig anderen zamonischen Lebensform an. Ein sehr interessanter Aspekt, denn in "Der Bücherdrache" liegt der Fokus ganz klar auf den Buchlingen, deren Leben und deren Kultur. Schon seit "Die Stadt der träumenden Bücher" habe ich mir gewünscht, noch mehr über diese niedlichen und faszinierenden Wesen zu erfahren. Für mich ist "Der Bücherdrache" also per se das perfekte Buch. Allerdings verlässt Hildegunst zwei bereits zu Beginn der Geschichte die Lederne Grotte, um sich in den Orm-Sumpf aufzumachen. Dort soll nämlich der Legende nach der Bücherdrache Nathaviel hausen - ein Wesen, das vom Orm durchdrängt ist. Mir gefällt diese Allegorie - denn gewissermaßen verkörpert Nathaviel die Vorstellung von einem Über-Autoren, der vor Orm nur so strotzt. Jede seiner Geschichten ist literarischer Hochgenuss, er weiß auf jede Frage eine Antwort und ist sozusagen unfehlbar. Ich kann mich des Gedankens nicht erwehren, dass Walter Moers mit der Kreation des Bücherdrachen das Bild, das seine Leser von ihm haben, in Worte fasst - und damit großartig auf die Schippe nimmt. Schließlich ist Walter Moers einer dieser Autoren, die man nicht nur für genial, sondern fast schon für übermenschlich und definitiv für unfehlbar hält. Und die einen deswegen umso mehr enttäuschen können (mich zum Beispiel hat Moers vor allem mit "Das Labryinth der träumenden Bücher" enttäuscht, das ich sogar abgebrochen habe). Der Verlauf der Handlung in "Der Bücherdrache" zeigt nämlich ganz deutlich, dass das Orm nicht alles ist. Und dass auch der, der vom Orm durchdrängt ist, nicht unfehlbar ist. Vor allem aber, dass er kein erfülltes und glückliches Leben führt. Wenn das nicht eine Aussage ist! Im Großen und Ganzen folgt "Der Bücherdrache" dem Stil, den wir auch aus Moers´ anderen Werken kennen. Das Tempo ist eher gemächlich, die Handlung explodiert nicht unbedingt vor Action - dafür liegt der Fokus einmal mehr ganz deutlich auf der Liebe zum Wort. Ein Großteil der Handlung besteht aus Gesprächen zwischen Hildegunst zwei und dem Bücherdrachen und dabei beweist Moers wieder einmal, auf welch spektakuläre Weise er Sprache einsetzen kann. In dem ein oder anderen Schlagabtausch, den tiefsinnigen Monologen des Bücherdrachen und Hildegunsts Nachgrübeln über das, was er mit seinem Leben anfangen will, kann man sich beim Lesen gut verlieren. Man spürt, wie viel Wahrheit in den Worten steckt, lässt sich aber gleichzeitig treiben und taucht so voll und ganz ein in die fantastische Welt der Katakomben und der Worte. Natürlich ist "Der Bücherdrache" nicht nur sprachlich, sondern auch optisch wieder ein echtes Highlight. Moers kehrt in diesem Buch zurück zu den skurrilen und einfach genialen Illustrationen, die wir aus seinen früheren Büchern kennen. Wer die pastellfarbenen Aquarelle aus "Weihnachten auf der Lindwurmfeste" und "Prinzessin Insomnia" also nicht so sehr mochte, kommt hier wieder voll und ganz auf seine Kosten. Überhaupt wird diese Geschichte getragen von dem, was wir aus Moers´ früheren Werken kennen und lieben. Ich mochte sie insgesamt wirklich gerne, muss aber sagen, dass sie sich irgendwie unfertig anfühlt - "Der Bücherdrache" ist weniger ein Roman als viel mehr eine Episode, ein kurzer Ausflug nach Zamonien. Ein Tagestrip sozusagen. Und wenn man so begierig nach neuen Geschichten aus Zamonien lechzt, ist das am Ende ein bisschen unbefriedigend. Der Ausflug ist viel zu schnell vorüber und hallt nicht unbedingt lange nach - vor allem, wenn man so dringend auf "Das Schloss der träumenden Bücher" wartet. Mein Fazit "Der Bücherdrache" ist durch und durch ein echter Moers - von den großen, auf so fantastische Weise miteinander verschlungenen Worten über die sensationellen Illustrationen bis hin zur sagenumwobenen Welt Zamonien. Wie auch in seinen anderen Geshichten, spielt Walter Moers wieder genial mit sprachlichen Bildern und der Vorstellungskraft des Lesers - und hat mich einmal mehr verzaubert. Auch wenn dieser kurze Ausflug nach Zamonien am Ende tatsächlich etwas kurz war - er hat sich gelohnt.

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Ich liebe die Geschichten über Zamonien und "Die Stadt der träumenden Bücher" gehört zu meinen Lieblingsbüchern. In "der Bücherdrache" von Walter Moers erzählt der kleine Buchling Hildegunst zwei seine Abenteuer und wie er dem legendären Bücherdrachen im Ormsumpf begegnete. Die Illustration sind mal wieder wunderbar die ganze Geschichte detailreich und plakativ. Im Gegensatz zu anderen Zamonienbüchern ist es leider mit 180 Seiten nicht all zu lang, aber beinhaltet noch eine Leseprobe zu "Die Insel der tausend Leuchttürme" ein Roman der wiederum ein Abenteuer von Hildegunst von Mythenmetz selbst erzählt. Trotzdem hoffe ich sehr das es bald auch ein weiteres Buch über Hildegunst Zwei gibt. 5 ⭐ von 5 ⭐

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Mal wieder ein wunderbarer Zamonienroman von Walter Moers, der mir unglaublich gut gefallen hat. Sowohl in der Thematik, also auch im Stil erinnert er an "Die Stadt der träumenden Bücher" und knüpft an die großartige Leistung dieser Geschichten an. Die beiden letzten Moers Bücher haben mir auch gut gefallen, aber Der Bücherdrache ist wieder wirklich brillant! Meine Meinung: Hach, dieses Buch von Walter Moers hat mir mal wieder so richtig gut gefallen. Es hat mich in die vertraute Welt von Zamonien, genauer den Katakomben von Buchhaim entführt und mich mit auf die Reise zum sagenumwobenen Bücherdrachen genommen. Eine Geschichte, die alles hat, was ich an Moers so liebe: schier unerschöpfliche Fantasie, den typisch moersschen Schreibstil mit ausufernden Aufzählungen, kreativen Namen, bei denen man so schön miträtseln kann, welche wahren Autorennamen dahinterstecken, und natürlich die Liebe zu Büchern. Schon das Gedicht am Anfang hat mir unglaublich gut gefallen. Auch die Comicelemente am Anfang fand ich genial und hat mich an die wunderschönen Graphic Novel der "Stadt der träumenden Bücher" erinnert. Der Einstieg in die Geschichte war dann leider etwas holprig. Eine geträumte Geschichte ist natürlich nicht unbedingt der neuste Einfall in der Literatur. Da hat es sich der Autor ein bisschen einfach gemacht. Ich hätte mir irgendwie ein bisschen mehr Einleitung gewünscht. Aber die Geschichte selbst ist einfach toll. Spannend, kreativ, voller aufregender Kreaturen und natürlich voller Bücher. Und dieses Buch ist (endlich mal wieder!) vom Autor selbst illustriert. Und das macht diesen Roman zu einem ganz besonderen Schmuckstück. Ich liebe nicht nur den Schreib-, sondern auch den Zeichenstil von Walter Moers und die vielen Illustrationen sind einfach nur wunderschön. Zum Beispiel die vielen verschiedenen Insekten der Katakomben, oder die sich über viele Seiten erstreckende Zeichnung des Bücherdrachen. Fazit: Ich mach es kurz: dieses Buch ist einfach großartig. "Der Bücherdrache" von Walter Moers ist spannend, voller Fantasie, in wunderschöner Sprache geschrieben, mit tollen Illustrationen verziert und natürlich auch voller Liebe zu Büchern. Ein Muss für jeden Zamonien-Fan und auch eine Empfehlung für alle anderen.

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