Leserstimmen zu
This is not a love scene

Cori McCarthy

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Rezension zu This is [not] a love Scene von Cori McCarthy Schlimmer könnte es für Iris fast nicht kommen, denn sie muss ihren Fantasy vernarrten Bruder zu einem Filmset begleiten, an dem der Roman ihrer Großmutter verfilmt wird. Nicht so schlimm denkt man. Aber für Iris ein absoluter Alptraum, denn sie ist kein Fan von Fantasygeschichten und allem was dazu gehört, und außerdem kannte sie ihre Großmutter kaum. Ein attraktiver Schauspieler scheint in diesem Moment genau das richtige zu sein, doch schnell stellt sich heraus, zu mehr als einem Freund taugt dieser nicht. Aber da gibt es noch einen anderen Jungen, der Iris Interesse weckt: der verstrubbelte, schüchterne Eamon. Die Verfilmung der Elementia Bücher von Iris Großmutter ist sein erster Job als Schauspieler, aber da er die Bücher über alles liebt, wollte er diese Rolle unbedingt haben. Auch Iris Bruder liebt die Bücher und will während des Drehs immer und überall dabei sein und zusehen, wie die Welt, die vorher nur auf den Buchseiten zu finden war, endlich zum Leben erwacht. Während alle am Set im absoluten Elementia Wahn sind, wünscht sich Iris nichts sehnlicher als einen ruhigen Platz, an dem sie ihre geliebte Gitarre spielen kann. Dabei fragt sie sich jedoch immer wieder, wieso sie die Bücher ihrer Großmutter eigentlich so schrecklich findet. Denn eigentlich weiß sie kaum etwas über die Geschichte, da sie diese noch nicht gelesen hat. Vermutlich ist dies dem Druck ihres Vaters und einem traumatischem Ereignis der Vergangenheit geschuldet, welches sie immer noch nicht verarbeitet zu haben scheint. In dieser Zeit ist Eamon immer wieder an ihrer Seite, nicht zuletzt um sie endlich von Elementia zu überzeugen. 5 Sterne Lange habe ich nicht mehr so eine süße Liebesgeschichte gelesen. Die Autorin ersetzt in diesem Buch den Bad Boy durch Schwiegermutters Liebling, der selbst sehr schüchtern ist. Die Protagonistin hingegen ist sehr schlagfertig, miesepedrig und stur. Trotzdem oder gerade deswegen macht es unglaublich viel Spaß die Geschichte zu lesen. Und jetzt nach dem Lesen dieses Buches würde ich unglaublich gerne Elementia lesen, weil mich die Autorin definitiv neugierig darauf gemacht hat. Wirklich beachtlich was die Autorin mit diesem Buch geschaffen hat.

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Klappentext: Die Ferien an einem Filmset in Irland verbringen – was nach einem absoluten Traum klingt, ist für Iris der reine Horror. Denn der Film basiert auf den Büchern, die ihre Großmutter geschrieben hat – und die, da ist sich Iris sicher, haben ihre Familie zerstört. Iris wünscht sich deshalb nichts mehr, als dass der Dreh gecancelt wird. Doch einmal am Set angekommen, ist sie nicht mehr sicher, ob sie die Sache wirklich so schlecht findet. Und das liegt nicht nur an Eamon, dem süßen Co-Star des Films … Meinung: Mir fällt es gerade wirklich schwer diese Rezension zu schreiben. Ich habe wirklich lange mit mir herum gehadert wie ich das am besten verpacken kann damit es nicht ganz so negativ klingt. Letztendlich habe ich mich einfach dafür entschieden direkt raus zu hauen was mir nicht gefallen hat. Deswegen wünsche ich euch jetzt viel Spaß beim Lesen. Ich habe mich auf eine fantastische Geschichte gefreut, auf ein Buch was man schnell weglesen kann, was locker von den Händen geht - doch das bekam ich leider nicht. Fangen wir aber erstmal mit der Aufmachung des Buches an. Das Cover ist wunderschön - es strahlt total schöne Sommer Vibes aus. In dem Buch gab es einige Film Notizen - da stand dann z.b. drinnen der wievielte Drehtag ist, wo gedreht wurde, mit wem gedreht wurde und was gedreht wurde. Das fand ich wirklich cool da man da noch ein bisschen mehr über den Film und die Sache an sich erfahren konnte. Des Weiteren gab es immer mal wieder Auszüge aus dem Fantasy Buch, das Iris Oma geschrieben hat. Diese Idee fand ich richtig cool, ich war total überrascht als ich das gesehen habe dann ich bin eingefleischter Fantasy Fan und so gab es in diesem Romance Buch einige Fantasy Elemente, die aber nichts mit der eigentlichen Handlung zu tun hatten. Die Autorin wollte in diesem Buch rüberbringen, dass es manchmal schwer ist Dinge zu tun, die man liebt und ich finde, das hat sie auch eigentlich ganz gut übermittelt. Kommen wir zur Handlung Meine Lieblingsteile in dem Buch waren die Freundschaften, die sich besonders in der letzten Hälfte des Buches entwickelt haben. Jetzt fragt ihr euch sicherlich warum ich geschrieben habe das mir das Buch nicht ganz so gut gefallen hat. Dazu kommen wir jetzt. Die Liebesgeschichte schreit nach Insta Love!!! Iris hatte keine Lust auf diesen Film und sie wollte unbedingt, dass er abgesagt wird und immer wenn dieser Film kurz davor steht abgesagt zu werden kommt Iris retteten Tag und rettet den Film. Das hat sich so angefühlt als wollte die Autorin das Buch in die Länge ziehen und immer neue Probleme erschaffen die Iris dann als über super Charakteren lösen kann. Hier ist ein Beispiel für ihre unrealistischen Heldentaten: Sie schafft es mal eben aus einer Laune heraus, innerhalb einer kurzen Zeit, einen unglaublich schönen berührenden Song auf der Gitarre zu komponieren der als Film Soundtrack dienen soll. So hat sie zum ersten Mal den Film gerettet. Zudem hat sie einige Sachen geschafft, die Angestellte Produzenten, die dafür Geld bekamen, nicht geschafft haben. Sie wurde als eine über Person und eine Heldin dargestellt. Der Regisseur oder die Produzenten haben irgendwas nicht gebacken bekommen sie kam und hat den Tag gerettet und alle waren ihr dankbar. Auch als ein Schauspieler nicht mehr im Film mitspielen wollte, der sehr wichtig dafür war, hat sie es geschafft ihn zu überreden doch zu bleiben SIE! Die den Schauspieler gerade mal paar Tage kennt hat es geschafft aber die, die diesen Mann jahrelang kennen, konnten ihn nicht dazu überreden am Set zu bleiben. Dafür das sie Absolut keine Lust auf diesen Film hat und eigentlich mit dem Gedanken dahin gegangen ist, den Film zu ruinieren damit der Abgesagt wird, hilft sie ganz schön oft dabei den Film mal eben nebenbei zu retten – sie ist halt ein Übermensch, was soll ich da noch sagen. In den ersten Seiten kam Iris als eine sehr schüchterne und unabhängige Frau rüber die glaubt, dass sie niemanden braucht, der sie glücklich macht und das wurde natürlich auch zum Ende des Buches entkräftet, als sie sich unsterblich in den Co – Start verliebt hat. Iris ging mir bereits nach den ersten 30 Seiten auf die Nerven, sie ist eine verwöhnte, egoistische weinerliche, brutale und arrogante Person. Sie hat dich permanent beschwert - wirklich ständig, das ging mir schon total auf die Nerven. Iris hat sich die ganze Zeit darüber beschwert, dass Sie ihren Traum Urlaub in Irland damit verbringt an einem Filmset abzuhängen. Und wie sie mit ihrem kleinen Bruder umging! Das war das höchste! Dieser kleine Kerl tat mir unendlich leid den für den kleinen war das sein Traum Urlaub - Irland an einem Filmset umgeben von Schauspielern in Fantasy Kostümen, doch sie hat es geschafft diesem kleinen Jungen dem Urlaub komplett zu vermiesen. Sie war ihm gegenüber aggressiv, gewalttätig und gemein. Iris sagte ihrem kleinen Bruder, dass er ihr Leben ruiniert hat nur, in dem er geboren wurde sie wünschte, er wäre nicht mehr am Leben. Ich meine ja nur, wie kann man seinem kleinen Bruder nur so etwas Schlimmes sagen? Sie gibt völlig auf sich um ihren Bruder zu kümmern und ihm zu helfen und für ihn da zu sein, stattdessen geht sie irgendwo mit einem daher geflossenem Schauspieler in die Letzte Ecke um mit ihm rumzumachen! Fazit Trotz des wunderschöne Settings, der tollen Idee und der wunderbaren Aufmachung des Buches konnte es mich leider, unter anderem wegen der Hauptprotagonisten, überhaupt nicht überzeugen. Meiner Meinung nach ist Iris eine nazistische, ichbezogene und herrische Persönlichkeit. Zudem ist sie noch sehr nervig, herablassend und sehr aggressiv. Sie wird als über Person dargestellt die alle 50 Seiten den Film rettet, der kurz vorm aus steht obwohl sie gar nicht da sein möchte. Meiner Meinung nach ist das Buch vielleicht für etwas jünger Leser oder für Leute die das nicht ganz so kritisch sehen wie ich. Eine der wenigen positiven Sachen waren wirklich die Freundschaften die am Ende zwischen den Charakteren entstanden sind, die Auszüge aus dem Fantasy Buch, die Film Notizen, die Message der Autoren und vor allem das wunderschöne Setting. Allerdings finde ich, dass die Autoren das Setting ein bisschen mehr in das Buch einbeziehen sollte. Wir sind mitten in Irland an den verschiedensten Orten, da hätte man noch mindestens etwas mehr Landschaft beschreiben können oder die Kultur oder sonst irgendwas. Alles in allem bin ich ziemlich enttäuscht von dem Buch, was wie gesagt an der Hauptprotagonistin lag. Deshalb gebe ich dem Buch gut gemeinte 2,5 Sterne.

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Meine Meinung: Auf dieses Buch habe ich mich schon sehr gefreut, da es super spannend und interessant klang. Ich habe bisher nur selten Bücher gelesen, die an einem Filmset spielten und war daher umso gespannter. Es war wahnsinnig toll hinter die Kulissen eines Kinofilms zu schauen. Vor allem, da es sich dabei um eine Fantasybuchverfilmung handelt. Ich wollte schon immer mal sehen, wie so etwas gedreht wird und wie die Schauspieler sich in ihre Rolle einfügen. Genau dies wurde im Buch super schön beschrieben. Ich fand es wirklich super interessant und es war großartig, die Schauspieler und Regisseure auf ihren Weg durch den Film zu begleiten. Die Geschichte hat mich definitiv schon mit diesem Thema überzeugt. Aber natürlich geht es nicht nur darum. Auch die Liebesgeschichte durfte einen großen Teil des Buchs einnehmen. Diese fand ich wirklich sehr schön, weil es einfach süß war, wie Iris und Eamon sich langsam annäherten. Beide waren super unerfahren und Eamon ist das komplette Gegenteil eines Badboys. Die Liebesgeschichte war also eher seicht, was aber auch perfekt zum Buch gepasst hat. Teilweise konnte ich über die beiden auch nur den Kopf schütteln, da sie manchmal wirklich schwer von Begriff waren. Daran hat man aber einfach gemerkt, dass sie noch etwas jünger waren. In dem Buch ging es aber auch viel um die Entwicklung von Iris. Sie musste sich selbst finden, mit ihrer Vergangenheit abschließen und sieh auf die Suche nach der Wahrheit machen. Dies was manchmal gar nicht so leicht, da sie sehr stur und aufbrausend war. In manchen Situationen fand ich es etwas übertrieben, aber oft konnte ich sie auch verstehen. Sie hatte aber auch viele gegenteilige Eigenschaften. Sie war hilfsbereit, konnte manchmal Bäume versetzen und hat auf ihre Mitmenschen geachtet. Auch wenn ich manche Entscheidungen anders getroffen hätte als sie, fand ich sie sehr mutig, loyal und liebenswert. Auch die restlichen Charaktere waren super. Sie waren zwar alle etwas duschgeknallt und laut, aber genau das erwartete man irgendwie auch von Schauspielern. Insgesamt war es eine ziemlich verrückte Crew, die viel für den Film gaben und aufeinander aufpassten. Alle Charaktere haben das Buch perfekt gemacht. Der Schreibstil hat mir auch sehr gut gefallen. Ich bin direkt gut eingestiegen und habe die ganze Geschichte über mit gefiebert und mit gelacht. Es war eine eher seichte Geschichte für zwischen durch, die direkt gute Laune beschert und einem ein Lachen ins Gesicht gezaubert hat. Fazit: Eine tolle Geschichte über die Entstehung eines Films, die Filmcrew und das Erwachsen werden mit all seinen Höhen und Tiefen.

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Ich bin positiv überrascht von dem Buch. Nicht nur der Schreibstil ist wunderbar, auch die ganze Idee rund um die Verfilmung einer berühmten Fantasy Buchreihe und die Szenische Aufmachung der Kapitel hat mir richtig gut gefallen. Ebenso wie die Einblicke hinter die Kulisse beim Filmset. Generell die ganze Story rund um die Elementia Buchreihe fand ich richtig originell und ich wünschte die Bücher würden wirklich existierten, den ich würde sie eindeutig sofort lesen. Iris ist zu Beginn etwas negativ und anti gegen alles eingestellt, was sich zum Glück im Laufe des Buches ein wenig legt. Ich fand ihre zynische Art auch durchaus amüsant, aber zeitweise auch etwas nervig. Ich mochte vor allem ihre Entwicklung, wie sie in der kurzen Zeit lernt zu sich selber zu stehen und ihre eigenen Urteile zu bilden. Eamon war ein von Anfang an sympathisch, mit seiner aufgeschlossenen, witzigen und leicht nerdigen Art. Ich mochte vor allem die Art wie er mit Iris umgeht. Wie er sie ein wenig aus ihrer Komfortzone drängt, aber auch in ihrem Talent unterstützt und ermutigt zu dem zu stehen das sie liebt. Es war auch witzig und zeitweise echt skurril zu verfolgen welche Auswirkungen die Fanliebe auf das Leben der Familie hatte. Es war auch ein wenig merkwürdig, das alle so darauf beharrt haben das das lesen der Elementia Bücher Iris leben verändern würde, das war alles in allem einfach etwas zu viel fanatische Liebe. Insgesamt hat es mir das Buch gut gefallen. Einfach weil ich bisher noch nichts in dieser Richtung gelesen habe und es mal etwas anderes war, den fiktiven dreh eines Filmes aus der Sicht einer Person zu verfolgen die zu Beginn nicht wirklich angetan davon ist.

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[REZENSION - THIS IS NOT A LOVE SCENE] Der Einstieg in die Geschichte ist mir ziemlich schwer gefallen, bis Seite siebzig habe ich gedacht, dass ich schon wieder eine schlechte Rezension verfassen muss. Allerdings hat mich das Buch dann auch irgendwann gecatcht und ab da gab es für mich nur noch zwei Kritikpunkte. Der Schreibstil hat mich anfangs nicht wirklich angesprochen, aber dann habe ich mich daran gewöhnt, und ich bin in einen angenehmen Lesefluss gekommen. Ich kann auch nicht sagen, was mich zu Beginn gestört hat, es war einfach so ein Gefühl? Die Protagonistin war für mich so toll, weil ich sie so gut verstehen konnte, und ihre Gedanken oftmals komplett nachvollziehbar waren. Sie war unperfekt, und nicht alles, was sie getan hat, war moralisch richtig, aber das hat sie so besonders gemacht, und irgendwie auch von manchen New Adult Protagonistinnen unterschieden. Die Nebencharaktere waren allesamt ausgearbeitet und reichlich vorhanden, was das Buch so abwechslungsreich und vielfältig gemacht hat. Nur ihr kleiner Bruder, der angeblich acht Jahre alt war, war für mich absolut falsch eingeschätzt. Also ich weiß nicht, wie das bei anderen Kindern mit acht Jahren ist, aber ich habe noch nie einen so reflektieren und reifen kleinen Jungen gesehen und hätte ich nicht sein Alter gewusst, hätte ich ihn in den meisten Situationen auf mindestens elf geschätzt. Da das Buch in Irland gespielt hat, hätte ich mir gewünscht, dass noch mehr von der Charme Irlands vorkommt, denn ich glaube, die Drehorte haben unglaublich viel Potenzial. Der Verlauf der Geschichte war wieder sehr nachvollziehbar, nur das Ende und die Lovestory zwischen Eamon und Iris kam mir etwas zu schnell vor, die beiden hatten eine perfekte Liebesgeschichte, ohne irgendwelche Streits oder so. Die Geschichte konnte mich trotz kleiner Kritikpunkte überzeugen und deshalb vergebe ich 4/5 🌻

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Eigentlich hasst Iris die Fantasy Bücher, die ihre Großmutter geschrieben hat. Sie meint, dass diese Bücher ihre Familie zerstört haben. Doch dann muss sie, um auf ihren Bruder aufzupassen, zum Filmset, bei dem genau diese Bücher verfilmt werden. Zu Beginn hatte ich gleich viele Fragezeichen im Kopf. Man wurde richtig in die Geschichte reingeschmissen. Es kommen immer wieder Ausschnitte aus dem Fantasy Buch vor, die für mich am Anfang gar keinen Zusammenhang hatten. Irgendwie konnte ich dabei den Bezug zur Handlung des eigentlichen Buches nicht wirklich herstellen. Der Schreibstil ist locker und leicht zu lesen. Es ist eine ganz nette Geschichte für zwischendurch. Es hätte sogar großes Potential richtig tiefgründig zu werden. Leider ist es dann doch ziemlich oberflächlich geblieben. Es werden einige wichtige Themen angesprochen, die aber teilweise nicht ganz ausgearbeitet wurden. Aber das Thema "Vernachlässigung und Druck von den Eltern" wurde gut umgesetzt. Die Liebesgeschichte ging mir etwas zu schnell. Die ganze Entwicklung der Handlung war teilweise leider nicht ganz nachvollziehbar und eher unrealistisch. Gut gefallen hat mir, dass man so viel über den Film Dreh und die Probleme dort erfährt. Das war mal was ganz anderes. Mit Iris konnte ich leider keine richtige Bindung aufbauen. Doch Eamon fand ich total süß. Und am stärksten Beeindruckt hat mich die Entwicklung von Iris jüngerem Bruder Ryder. Insgesamt eine ganz nette Geschichte, die man gut zum Entspannen lesen kann. 3/5 Sterne.

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Mein Ziel nicht nur immer auf das Cover zu achten, sondern auch mehr auf den Klappentext zu fokussieren, habe ich auch bei dem Buch This is not a Love Scene umgesetzt. Zwar ist auch hier das Cover auch wunderschön, aber viel eher hat mich der Klappentext angezogen. Es klang einfach nach einer so schönen Geschichte, sodass ich nicht anders konnte, als es als Rezensionsexemplar anzufragen. Ich war wirklich sehr gespannt auf das Buch, denn wenn es schon so vielversprechend klingt, möchte man natürlich auch, dass es auch so in der Tat ist. Glücklicherweise konnte mich dieses Buch auch von sich überzeugen… Und nun zur eigentlichen Rezension. Das Cover ist wunderschön. Durch den Hintergrund und den Sonnenschein, der über die beiden Personen strahlt, lässt es ziemlich idyllisch wirken. Zudem wirkt es daurch ziemlich sommerlich und passt somit hervorragend zum Sommer. Außerdem passt der Rahmen des Covers perfekt zur Geschichte, denn dieser bildet den Rahmen einer Filmkamera ab. Wie ich bereits schon in meiner Einleitung erwähnt habe, war dieser ausschlaggebend dafür, dass ich zu diesem Buch gegriffen habe. Vondaher finde ich ihn sehr stimmig und auch passend zum Buch. Die Handlung hat mir wirklich gut gefallen. Es ist wirklich interessant dabei zu sein, wie ein Buch verfilmt wird. Die Idee hat mir wirklich gut gefallen. Die Protagonisten konnten einen wirklich sehr gut amüsieren, also war alles in allem wirklich schön. Allerdings fand ich auch, dass es ein wenig langsam vorangegangen war, vor allem am Anfang. Dort hätte es gerne etwas schneller gehen können, denn ich persönlich fand, dass durch die zu diesem zeitpunkt eher dürftige Handlung, es sich ziemlich gezogen hat. Sobald man dann aber richtig in der Handlung drin war, war es einfach nur toll. Die Protagonisten haben mir ausgesprochen gut gefallen. Vor allem Iris erlebt während der Geschichte eine wirkliche Charakterenrwicklung. Sie mutiert von dem missmutigen und mürrischen Teenager zu einem verliebten Mädchen. Ihre Entwicklung hat mir sehr gut gefallen. Auch wenn sie mir am Anfang nicht so sympathisch war, hat sie am Ende dann doch mein Herz erobert. Für sie beginnt durch die Reise ans Set ein ganz neues Leben. Sie findet Freunde und verliebt sich. Auch wenn ich ihren Hass auf die Bücher ihrer Großmutter, die verfilmt werden, nicht nachvolllziehen kann, hat Iris mir ansonsten doch ganz gut gefallen. Der männliche Protagonist Eamon ist mir schon direkt viel sympathischer gewesen als Iris. Er ist so ein fröhlicher und liebenswerter junger Mann, der seiner Leidenschaft nachgeht und sich damit den Traum vom Schauspielern erfüllt. Mir haben die Szene zwischen den beiden wirklich gut gefallen. Sie waren so süß zusammen. Es war gefühlvoll und zaghaft zwischen ihnen. Der Schreibstil der Autorin war sehr angenehm zu lesen und wirklich fließend. Am Anfang musste ich mich erst ein wenig an ihn gewöhnene, aber das hat an sich nicht wirklich lange gedauert. Fazit: Das Buch ist eine wirklich gelungene Liebesgeschichte, die durch das Setting einfach traumhaft wirkt. Mir hat sie ziemlich gut gefallen, weshalb ich sie auch gerne an andere weiterempfehle. 4/5 Sterne

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Kühler Wind, der einen fast umweht. Nieselregen, der sofort das Gesicht benetzt. Berge, die wie gemalt aussehen. Leuchtend grüne Weiden. Das waren meine ersten Eindrücke, als ich den Flughafen in Dublin verließ. Und sofort war ich verliebt in diese Insel. Seit dem war ich leider nicht mehr dort. Deswegen habe ich mich umso mehr auf „This is [not] a love scene“ von Cori McCarthy gefreut. Eine epische Fantasy-Trilogie soll in Irland verfilmt werden. Die Enkel der verstorbenen Autorin sollen das Set besuchen. Doch Iris hasst die Geschichte und alles was mit Elementia zusammenhängt. In ihren Augen haben die Fans, die sogenannten Thornier, ihre Familie zerstört. Dementsprechend will sie zu Beginn des Buches, den Film einfach nur scheitern sehen. Doch nach und nach blickt sie hinter die Kulissen. Erstmal zum Schreibstil: Er war locker-leicht, ließ sich schnell lesen. Man fliegt nur so durch die Seiten, klassisch Jugendbuch. Aber inhaltlich hat der Roman ein paar Schwächen. Zum einem spricht Iris achtjähriger Bruder Ryder häufig wie ein Erwachsener und nicht wie ein Kind, das hat mich teilweise wirklich gestört, obwohl ich den Kleinen ansonsten ins Herz geschlossen habe. Und dann fand ich Iris selbst etwas flach. Sie war die klassische Protagonistin mit einer schwierigen Vergangenheit, aus der große Wut und Unsicherheit resultiert. Aber kaum ist sie am Set und lernt Eamon, Julian und Shoshanna kennen, scheint das alles vergessen. Ihr Wandel kam mir einfach zu plötzlich. Sie ist während der gesamten Geschichte gerade mal eine Woche dort. Dadurch hat die Story etwas kitschiges und unrealistisches bekommen. Die anderen Figuren mochte wiederum aber an sich sehr gerne. Nur Cate, die Regisseurin fand ich teilweise anstrengend. Denn sie hat immer wieder die Feminismus-Keule geschwungen. Und da kommen wir zu einem weiteren Problem: Der Fokus. Die Autorin hat viele, wichtige Themen angerissen: Frauen in der Filmindustrie, lesbische Frauen in der Filmindustrie, für sich selbst einstehen (als Frau), Mut beweisen, sich nicht über seine Familie definieren, Traumata überwinden. An sich finde ich es gut, dass solche Themen behandelt wurden, aber am Ende war ich mir nicht sicher, ob Feminismus nun der Fokus ist oder doch eher die Liebes- und Familiengeschichte. Es wirkte alles nur so an der Oberfläche gekratzt, wodurch es mir dort an Tiefe gefehlt hat. Positiv kann ich aber das Setting hervorheben! Iris entdeckt sehr schnell ihre Liebe zu Irland, und gewissen irischen Personen, und diese Liebe konnte ich absolut nachvollziehen. Wobei auch hier die Liebe Eamon etwas kitschig war. Auch die Fantasy-Anspielungen waren gut platziert, wobei ein leichtes Tolkien-bashing stattfindet, was es jetzt wirklich nicht gebraucht hätte. . Lange Rede, kurzer Sinn: Es hat mir gut gefallen, aber es hätte doch deutlich mehr Tiefe und etwas weniger Kitsch vertragen können. 3 Sterne!

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