Leserstimmen zu
Habitat

Peter Cawdron

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Die Menschheit hat ihren Fuß auf den Mars gesetzt. Die neue Habitatsiedlung „Endeavor“ wird als Triumph des menschlichen Forscherdrangs gefeiert. Einhundertzwanzig Wissenschaftler, Techniker und Astronauten arbeiten hier. Sie sind auf alle Eventualitäten vorbereitet – nur nicht darauf, dass plötzlich die Funksignale von der Erde verstummen. Gefangen auf dem Mars, können die Kolonisten über die Katastrophe, die auf ihrem Heimatplaneten passiert sein mag, nur rätseln. Und hoffen, dass sie hier überleben …Vita :Peter, geboren und aufgewachsen in Neuseeland, reiste einige Jahre durch die USA und Schottland, bevor er sich in Australien niederließ.Peter schreibt Science Fiction Romane und hat sich dabei sich auf Action/Abenteuerromane mit plausiblem wissenschaftlichem Hintergrund spezialisiert. Sein Debutroman, Anomaly, stürmte innerhalb weniger Tage nach Veröffentlichung die Top 100 Verkaufs-Charts für Hightech Science Fiction und hielt sich einen Monat in den Top 10. Über hundert Rezensionen aus unterschiedlichsten Perspektiven zeigen, dass Anomaly noch immer die Gemüter seiner Leser bewegt." Der Marsianer " gehört ja zu meinen absoluten Lieblingsbüchern der letzten Jahre. Aufgrund dessen halte ich immer mal wieder Ausschau nach ähnlichen Settings.Der Klappentext von " Habitat " hat mich direkt neugierig gemacht und auch das Cover macht sofort Lust darauf, das Buch aufzuschlagen und in die Geschichte einzutauchen.Aber vorneweg möchte ich mich beim Bloggerportal und der Verlagsgruppe Random House GmbH für die Zusendung des kostenlosen Rezensionsexemplares bedanken.Zu Beginn lernt der Leser das sogenannte Habitat kennen. Um eine zentrale Nabe sind vier Module angeordnet. Es gibt ein US-Modul, ein russisches, ein chinesisches und noch ein eurasisches Modul.Wir lernen die Ich-Erzählerin Liz kennen, sie ist die Mikropaläobiologin der Amerikaner. Nachdem für mich faszinierend die autarke Lebensweise der insgesamt 120 Marsbewohner geschildert wird, kommt es zum grossen Super-GAU. Nach einigen teilweise zerstückelten Meldungen soll es auf der Erde zu einem Atomkrieg gekommen sein.Es gibt sehr widersprüchliche Aussagen darüber, was und vor allem wer wohl der Auslöser dieser Katastrophe war.Als Leser wird man hautnah Zeuge, wie die anfangs gut funktionierende Gruppe nach und nach auseinanderbricht und ein regelrechter Kampf um die verbleibenden Ressourcen ausbricht.Jeder misstraut jedem und auch die Beziehung von Liz und Jianyu, dem chinesischen Chefarzt wird auf eine harte Probe gestellt.Nach und nach treten noch mehr seltsame Ereignisse ein, so dass wir Leser nur noch gespannt die Seiten umblätttern können, um zu erfahren, wie es weitergeht.Nach und nach erfährt man auch viel persönliches über unsere Protagonistin Liz. Wir bekommen einen Einblick in ihre Ausbildung und auch in ihre Trainingseinheiten in der Arktis. Diese sollen Liz dazu befähigen, sich auf dem Mars zurechtzufinden und auch unvorhergesehene Probleme und Katastrophen zu meistern.Mir als Leserin hat die Balance zwischen Wissenschaft und sozialem Miteinander sehr gut gefallen. Die Geschichte wird durch einige spannende Wendungen nie langweilig und man möchte das Buch am liebsten in einem Rutsch weglesen. Auch der wissenschaftliche Teil kommt nicht zu kurz und man erfährt einige spannende Dinge, wie zum Beispiel die Arbeitsweise des 3D-Druckers und ähnliches.Auch das Ende war für mich stimmig und hat mich gleichzeitig auch sehr nachdenklich zurückgelassen. Ich bin gespannt, ob es in Zukunft noch mehr von Peter Cawdron zu lesen gibt.Ich vergebe für dieses tolle Werk die Höchstpunktzahl von 5 Sternen.Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

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Wow, wow, wow - großes Überraschungspotenzial birgt "Habitat" und verschenkt auf keinem seiner 350 Seiten zu viel davon. Actiongeladen, Spannungsreich, Aufrüttelnd. All das und noch viel mehr erwartet euch bei dieser Lektüre, die keinen Augenblick langweilig war. Pluspunkt für mich: Sie spielt auf dem Mars und hat eine starke Frau im Fokus, die uns mitnimmt auf eine abenteuerliche Reise ... was will man mehr?

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Die Menschheit hat es geschafft und den Mars kolonisiert. Die erste Siedlung in Form eines Habitats nennt sich „Endeavor“ und wird als Triumph des menschlichen Forscherdrangs gefeiert. Wissenschaftler, Techniker und Astronauten arbeiten und forschen, bis plötzlich die Funksignale von der Erde verstummen. Vollkommen auf sich allein gestellt rätseln sie darüber, was auf der Erde geschehen sein könnte. Denn ohne Hilfe der Erdbewohner würde bald ein Überlebenskampf auf dem Mars beginnen … . Ähnlich wie Andy Weir in seinem atemberaubenden Debütroman „Der Marsianer“ entführt uns Peter Cawdron mit „Habitat“ in eine Zukunft, die gar nicht so weit entfernt scheint. Wissenschaftlich fundiert und äußerst spannend entwirft der Autor eine Welt, in der man sich trotz aller Schrecken die dort passieren, auf gewisse Art und Weise wohl und heimelig fühlt. Dem Autor gelingt es von der ersten Seite an, den Leser zu fesseln und in die Geschichte hineinzuziehen. Obwohl nicht wirklich viel passiert, kann man das Buch schwer aus der Hand legen, denn der flüssige Schreibstil und die Flut an Informationen schaffen es, dass man die Welt um sich herum vollkommen vergisst und unbedingt wissen will, wie es den Protagonisten ergeht. Mit einer Ausgangssituation, die man zwar aus diversen Science-Fiction-Filmen und -Büchern schon kennt, schleudert Cawdron seine Leser in ein wahres Pageturner-Szenario. Cawdron hat hervorragend recherchiert und man nimmt ihm alles, was (noch) nicht Wirklichkeit geworden ist, absolut ab. Selbstredend, dass man sich bei diesem Handlungsort natürlich sofort an „Der Marsianer“ erinnert, doch der Autor geht einen Schritt weiter und widmet sich in seinem Roman nicht nur einem einzelnen Menschen, der auf dem Mars zu überleben versucht, sondern schildert die Probleme einer ganzen Gruppe von Menschen, die aus verschiedenen Ländern der Welt stammen. Es ist wirklich mit äußerstem Geschick beschrieben, wie sich die einzelnen Nationalitäten ins Gehege geraten. Cawdron stellt in seinem Roman den Menschen in den Mittelpunkt, obwohl es in „Habitat“ auch sehr viel, um nicht zu sagen eigentlich hauptsächlich, um künstliche Intelligenz geht. Die Entwicklung des Plots ist absolut atemberaubend und, wie oben schon erwähnt, obwohl nicht viel passiert, kann man sich dem Sog dieses Buches schlichtweg nicht entziehen. Auf den ein oder anderen mag die erste Hälfte des Buches langatmig wirken, für mich war dieser langsame Einstieg ein optimales Stilmittel, um eben jene atemberaubende Spannung zu schaffen, die die zweite Hälfte des Buches dann einnimmt. Das einzige klitzekleine Manko, dass dieser Roman für mich hatte, war, dass er im Präsens geschrieben wurde. Daran musste ich mich während der ersten Seiten erst einmal gewöhnen. Wenn man aber genauer darüber nachdenkt, ist gerade die Schilderung in der Gegenwartsform ausschlaggebend für die Intensität der Geschichte. Ich hätte mir durchaus vorstellen können, dass die Story noch hundert oder mehr Seiten länger hätte dauern können, denn dann wären vielleicht die Charakterzeichnungen tiefer gehender und deutlicher geworden und der Leser hätte noch mehr Anteil an ihrem Schicksal genommen. So ist es aber leider so, dass einem trotz der unglaublichen Spannung und tollen Atmosphäre die Personen relativ egal sind. Man hätte den Plot durchaus mehr ausweiten und sogar eine Trilogie machen können, finde ich. Denn dann wäre auch das interessante Leben auf dem Mars nicht zu kurz gekommen. Und die zwischenmenschlichen Beziehungen hätten viel intensiver beschrieben und eindringlicher beschrieben werden können. Aber im Grunde genommen ist meine Kritik diesbezüglich ein Jammern auf hohem Niveau, denn „Habitat“ hat mich hervorragend unterhalten und ich freue mich schon sehr auf ein (hoffentlich) weiteres Werk des Autors. . Fazit: Spannendes, sehr authentisches Marsabenteuer. © 2019 Wolfgang Brunner für Buchwelten

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Bei diesem Buch hat mich der Klappentext sofort angesprochen. Nach "Der Marsianer" von Andy Weir haben Bücher, die auf dem Mars spielen, eine besondere Fazination. Mit knapp 350 Seiten ist das Buch für einen Science-Fiction Roman recht dünn. Umso mehr war ich gespannt, wie Peter Cawdron die Geschichte umsetzen wird. In diesem Buch haben wir eine weibliche Protagonistin aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird. Liz ist Biologin und gehört zum amerikanischen Team. Man ist sofort in der Geschichte drin und es geht direkt spannend und rasant los. In der Siedlung leben über 100 Menschen, es werden ein paar auch näher vorgestellt. Trotzdem hatte ich beim Lesen nicht das Gefühl, dass es viele Menschen auf dem Mars gibt. Der Autor hat sich auch in seinen Beschreibungen nur auf wenige Personen beschränkt. Das Buch nimmt irgendwann eine wichtige Wendung, die mich positiv überrascht hat. Der Autor behandelt ein sehr interessantes Thema, welches ich hier aber nicht vorwegnehmen möchte. Anhand der Beschreibung hatte ich mir etwas anderes vom Buch versprochen, die Entwicklung hat mir aber trotzdem gefallen. Der Schreibstil von Cawdron hat mir gut gefallen. Ich hatte auch das Gefühl, dass der Autor sehr gut recherchiert hat und die wissenschaftlichen Aspekte wurden nicht zu kompliziert beschrieben. Gerade zum Ende hin ist das Buch sehr actionreich und rasant. Die Protagonisten sind mir leider zu eindimensional gewesen und ich konnte keine wirkliche Verbindung zu Liz aufbauen. Die Personen waren imsgesamt relativ austauschbar. Fazit: Trotz der interessanten Thematik und dem Setting auf dem Mars konnte mich das Buch nicht ganz überzeugen. Einige Aspekte wurden mir nicht ausführlich genug behandelt. Daher gibt es von mir 3 Sterne!

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Die Menschheit hat es geschafft. Sie haben ihren Fuß auf den Mars gesetzt und eine Station errichtet. Vier große Module bilden in einer Lavahöhle eine Gemeinschaft in der 120 Wissenschaftler miteinander leben und arbeiten. Alles scheint wunderbar zu laufen. Doch dann bricht der Kontakt zur Erde ab und untereinander fängt die Rivalität um Ressourcen an. „Habitat“ ist ein Science Fiction Roman aus der Feder des Autors Peter Cawdron. Mich hat das Buch sehr interessiert, weil ich gerade die Serie von National Geographic „Mars“ ansehe. Ich fand das Buch deswegen gerade überaus passend. Bei dem Buch selbst kann ich gar nicht so recht entscheiden, was ich denken soll. Die Inhaltsangabe macht das Buch auch interessanter, als es wirklich ist. Die Menschen auf dem Mars wissen schon, was auf der Erde los ist und warum der Kontakt abbricht. Es ist also kein plötzlicher Abbruch des Kontaktes. Mehr mag ich dazu nicht sagen, sonst spoilere ich noch etwas, was ich nicht möchte. Der erste Teil könnte sich für „normale“ Leser etwas ziehen. Ich fand, dass kaum was erklärt wurde. Da ich aber „Mars“ gesehen habe, brauchte ich selbst keine Erklärungen und konnte mir alles super vorstellen. Daher kann ich das fast gar nicht entscheiden, wie es sich für andere Leser gestaltet. Mir persönlich hat es schon sehr gut gefallen. Die nächsten Kapitel sind dann wirklich spannend und man macht sich Gedanken, was passiert sein könnte. Wem kann Liz, der Hauptcharakter des Buches, wirklich noch vertrauen? Wer spricht die Wahrheit, wer lügt? Wobei dann aber auch ein schier endloses Kapitel über eine Fahrt von Liz in die Marswüste hätte kürzer sein können. Zum Ende hin kamen mir dann zu viele Seiten über das Zurückdenken von Liz an ihre Ausbildung. Was mich zu diesem Zeitpunkt auch nicht wirklich interessierte. Was dann zur Folge hatte, dass das Ende für mich zu abgehackt war. Es wurde Knall auf Fall alles gelöst und irgendwie nicht groß erklärt. Es war dann alles so und fertig und bitte keine Nachfragen mehr. Die Story des Buches war eine wirklich gute Idee. Ich kam soweit, bis auf das unerklärte Ende, recht gut mit allem klar. Ich hätte mir gewünscht, dass sich der Autor mehr Zeit oder Seiten für einen guten Ausklang des Buches gelassen hätte. Trotz des für mich enttäuschenden Ausgangs des Buches bin ich hier geneigt dem Ganzen 4 Sterne zu vergeben. Mir hat der Aufbau und das Zusammen der Station sehr gut gefallen.

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Meine Meinung Als ich den Klappentext von "Habitat" gelesen habe, war mir sofort klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen will. Ich finde es unfassbar interessant, wenn Bücher auf fernen Planeten spielen - ein Buch, in dem es um die Kolonialisierung des Mars geht, beziehungsweise allein schon die Tatsache, dass das Buch auf dem Mars spielt, ist also der perfekte Lesestoff für mich. Ich denke, man hört schon heraus, wie großartig ich die Grundidee und das Setting der Geschichte finde. Die Charaktere waren zunächst alle ziemlich unnahbar. Ich konnte keinen von ihnen so recht einschätzen und es war anfangs schwer, eine Bindung zu ihnen aufzubauen. Ich schätze mal, das lag zum Teil am Schreibstil des Autors, zum Teil aber auch einfach daran, dass zu Beginn so gut wie jeder jedem Misstraut und eine sehr kühle Atmosphäre im Buch herrscht - und würde sogar so weit gehen, zu behaupten, dass das beabsichtigt war. Im Laufe der Geschichte ändert sich das aber deutlich - man fühlt mit den Charakteren mit und wird auch von dem ein oder anderen überrascht. Diese Entwicklung mitzuverfolgen und auch zu sehen, wie sich das Verhältnis der Charaktere untereinander verändert, hat mir unglaublich gut gefallen - echt klasse! Der Schreibstil des Autors wirkte auf mich, wie eben schon erwähnt, besonders zu Beginn ein bisschen distanziert. Zudem schweift Peter Cawdron immer wieder in Richtung wissenschaftlicher Fakten (die allerdings sehr gut recherchiert sind!) ab, was mich teilweise aus dem Lesefluss gerissen hat. Versteht mich nicht falsch, eigentlich finde ich so etwas immer super - besonders wenn ich die Thematik so interessant finde, wie in diesem Fall. Allerdings hatte der Autor das unglaubliche Talent dafür, seine wissenschaftlichen Ausschweifungen ausgerechnet an den Stellen einzuschieben, an denen die Geschichte besonders spannend war und ich einfach nur wissen wollte, was als nächstes passiert. Das hat mich ehrlich gesagt ein bisschen gestört - zeigt aber andererseits auch, wie sehr mich die Geschehnisse packen konnten. An Spannung hat es in "Habitat" eindeutig nicht gemangelt! Ich muss zwar zugeben, dass mir die Handlung zwischenzeitlich manchmal schon fast ein wenig zu abgedreht war - allerdings sehe ich das jetzt im Nachhinein gar nicht mehr so kritisch, wie während des Lesens. Ihr solltet euch nur vielleicht lieber darauf einstellen, dass das Buch schon wirklich SEHR Sci-Fi-mäßig ist. Fazit Ein wirklich sehr lesenswertes, unglaublich spannendes und vor allem gut recherchiertes Science-Fiction-Buch. Ich kann es, trotz einiger kleiner Kritikpunkte, definitiv empfehlen.

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