Leserstimmen zu
Im Namen des Sohnes

Emelie Schepp

Jana Berzelius (4)

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Im Namen des Sohnes

Von: BILLY

23.01.2019

Ein toller, fesselnder und mitreissender Thriller! Einfach Hammer zu Lesen

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Gerade, als Sam Witell seinem kleinen Sohn Jonathan während eines Telefonats verspricht, bald zu Hause zu sein, hört er einen fürchterlichen Schrei. Und bevor er überhaupt realisiert, dass seine Frau ihn ausgestoßen hat, berichtet ihm Jonathan von einem Mann, der in ihr Haus eingedrungen ist. Von Panik getrieben, krabbelt der verängstigte Junge unter das Bett, wo ihn Sam nach seiner rasanten Heimfahrt zu finden hofft. Doch das Kinderzimmer ist leer und seine Frau liegt tot im Flur. Ein merkwürdiger Fall, den Jana Berzelius als zuständige Staatsanwältin übernimmt und lange Zeit vor einem Rätsel steht. Dabei ist es nicht nur die Ungewissheit über den Verbleib des kleinen Jonathan, der ihr zu schaffen macht, sondern auch die eigene Vergangenheit, der sie einfach nicht entfliehen kann. "Im Namen des Sohnes" ist der vierte Fall für Staatsanwältin Jana Berzelius, die in ihrem Kampf um Gerechtigkeit über Leichen geht. Denn die Kunst zu töten hat sie einst in ihrer Kindheit gelernt und wendet die dubiosen Methoden auch heute noch an. Eine zwielichtige Figur, die einerseits sympathisch ist, andererseits aber die gleichen verabscheuungswürdigen Taten begeht, wie die Verbrecher, die sie jagt. Aber der Wolf im Schafspelz hat sich schon immer gut getarnt und Einiges riskiert, um das zu erreichen, was ihm wichtig ist. Deshalb wirken auch die anderen Ermittler in diesem Thriller immer ein wenig blass, da sie trotz ihres engagierten Einsatzes nur schmückendes Beiwerk für die am Rande der Legalität agierende Staatsanwältin sind. Emilie Schepp versteht es, ihre Leser zu fesseln. Sei es durch einen Schreibstil, der wunderbar flüssig in Erscheinung tritt, durch Dialoge, die knapp und authentisch geführt werden oder durch eine Thematik, die mitreißt und bewegt. Aber auch die nur schwer einzuschätzenden Handlungsweisen der Figuren und mehrere parallel verlaufende Handlungsstränge tun ihr Übriges dazu, dass die Spannung auf einem hohen Level verweilt. Darüber hinaus weiß der Leser lange Zeit nicht, was mit dem verschwundenen Jungen geschehen ist und welche Entscheidung die Staatsanwältin Jana Berzelius zur Klärung ihrer privaten Probleme trifft. Ein wirklich geschickt inszenierter Plot, der mit einer düsteren Grundstimmung versehen mannigfaltige Gefühle entfacht und trotz seiner anfänglichen Undurchsichtigkeit bestens unterhält. Fazit: Der vierte Fall für Staatsanwältin Jana Berzelius ist ein lesenswerter Thriller, der einige Überraschungen in sich birgt. Gleichzeitig aber auch die Neugier des Lesers weckt, weil er wissen will, wie lange die angesehene Staatsanwältin ihre gut gehüteten Geheimnisse noch vor anderen verbergen kann.

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Der Thriller Im Namen des Sohnes behandelt die Entführung eines Kindes und einen damit verbunden Mord. Viele parallel ablaufende Handlungsstränge werden permanent verfolgt und der Leser bis zum Schluss in Unwissenheit über das Wohlbefinden des Kindes gelassen. Positiv ist der Spannungsverlauf in dem Thriller aufgefallen und das damit verbundene Interesse, das Buch innerhalb weniger Stunden zu lesen. Die handelden Personen sind authentisch und der skandinavische Charakter kommt gut an. Allerdings verlieren sich einige Handlungsstränge, die aufgrund des eher kurz gehaltenen Buches nicht aufgelöst wurden. Leider sehr schade! Außerdem wirken die permanenten Szenenwechsel, besonders zu Beginn des Buches, eher hemmend für das Leseerlebnis. Gegen Ende passt dieser Stil wiederum sehr gut, denn die Spannung wird so kontinuierlich gehalten. Insgesamt ein tolles Buch für alle, die gerne knackige Thriller mit einem unheimlich beängstigenden, aber auch präsenten Thema, lesen möchten.

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Nicht überzeugt

Von: Wirbel

01.11.2018

Zum Inhalt: Ein kleiner Junge wird von daheim entführt. Die Polizei und die Staatsanwältin Jana Berzelius versuchen alles in Ihrer Macht stehende, um dem Entführer auf die Schliche zu kommen. Ein Teil der Geschichte dreht sich um die Vergangenheit der Staatsanwältin und wie diese sie wieder einholt. Das Buch: Es handelt sich um einen Thriller. Der Text ist einfach und flüssig zu lesen. Die Geschichte wird von einem Aussenstehendem erzählt, der die Gefühlslage der unterschiedlich Personen kennt. Meine Meinung: Auf Grund des "Klappentextes" hatte ich sehr hohe Erwartungen in dieses Buch gesetzt. Leider wurden diese nicht erfüllt. Buch ist ok, im hinteren Drittel wird ein wenig Spannung erzeugt und es ist alles logisch aufgebaut. Leider hat sich bei mir keine Sympathie für die Hauptdarstellerin aufbauen können. Sie ist mir zu distanziert und zu unnahbar. Es wird versucht den Nebenrollen ein Gesicht zu geben und trotzdem hinterlassen diese wenig Eindruck. Wem würde ich dieses Buch empfehlen? Menschen, die gern und schnell lesen. Dieses Buch ist geeignet für Menschen, die keine "Beziehung " zu ihrem Haupcharakter aufbauen müssen.

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Spannender Thriller

Von: Schnitzi

31.10.2018

Endlich ist er da, der vierte Teil von Emelie Schepp rund um die Staatsanwältin Jana Berzelius. Worum geht es? Ein kleiner Junge ruft seinen Vater beim Einkaufen an. Er ist verstört, weil ein fremder Mann seine Mama geschlagen hat und sie jetzt nicht mehr antwortet. Der Vater beschwört seinen Sohn, sich unter dem Bett zu verstecken, bis er nach Hause kommt. Doch als er dort ankommt, findet er nur seine tote Frau auf dem Boden...von seinem Sohn fehlt jede Spur. Jana Berzelius nimmt mit ihrem Team die Ermittlungen auf, kämpft jedoch außerdem noch mit einem Geheimnis aus ihrer eigenen dunklen Vergangenheit. Es ist für das Verständnis der Handlung nicht zwingend erforderlich, die vorangegangenen Teile gelesen zu haben, hilft aber um die Zusammenhänge der gesamten Geschichte rund um Jana Berzelius besser nachvollziehen zu können. Wer also auch die ersten Teile lesen möchte, sollte dies zuerst tun, da doch auf das ein oder andere Detail eingegangen wird, was beim "Nachlesen" etwas die Spannung nehmen könnte.  Das Buch hat mich absolut in seinen Bann gezogen, der Spannungsbogen blieb bis zum unerwarteten Ende sehr hoch. Hierzu trugen die häufigen Szenenwechsel zwischen den agierenden Personen und die detaillierte Beschreibung der einzelnen Charaktere wesentlich bei. Fazit: Schwedischer Thriller, den man sich nicht entgehen lassen sollte!!

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Zwischendurch fesselnd

Von: KSL

30.10.2018

Ich habe dieses Buch mit großer Spannung und Begeisterung angefangen zu lesen. Zu dem Zeitpunkt wusste ich nicht, das es zu einer Reihe gehört. Es fiel mir schwer eine Bindung zu einem der Charaktere aufzubauen, welchem vielleicht auch dem fehlenden Wissen der vorherigen Bücher geschuldet ist. Ich habe mich aber auch an den Wiederholungen der Nachnamen etwas gestört. Man fiebert ganz klar mit der Handlung mit, allerdings läuft es doch etwas verwirrend ab. Teilweise springen die Szenen zu schnell hin und her. Vielleicht starte ich mal mit Buch eins.

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Im Namen des Sohnes

Von: nellsche

29.10.2018

Sam Witell bekommt während des Einkaufens einen Anruf seines Sohnes Jonathan, der ihm von einem Einbrecher erzählt und dass seine Mutter niedergeschlagen wurde. Als Sam nach Hause kommt, findet er seine Frau tot vor und sein Sohn ist verschwunden. Die Ermittlungen werden von der Staatsanwältin Jana Berzelius geleitet, die auch noch anderweitig gefordert wird. Dies ist bereits der vierte Band um Jana Berzelius, für mich war es das erste Buch. Vielleicht hatte ich deshalb einige Schwierigkeiten mit dem Buch. Ich würde daher empfehlen, mit dem ersten Band zu starten. Die Geschichte wurde durch viele Perspektivwechsel lebendig gehalten. Allerdings waren diese Wechsel im eBook sehr schlecht gekennzeichnet, so dass ich sie oftmals nicht mitbekommen habe, deshalb verwirrt war und nochmal zurücklesen musste. Das hat meinen Lesefluss erheblich gestört. Auch gab es sehr viele Personen, die ich gedanklich erstmal ordnen musste. Neben dem Hauptstrang um die Entführung des Jungen gab es auch noch einen Strang um die Bedrohung des Staatsanwalts Per Aström durch Danilo Pena aus dem Gefängnis heraus. Dieser Strang gab Einblicke in das Privatleben und die Vergangenheit von Jana Berzelius. Für meinen Geschmack allerdings zu wenig, denn ich fand Jana sehr interessant und hätte deswegen gerne mehr erfahren und was genau in ihrer Vergangenheit geschah. Ob das in den Vorgängerbänden erzählt wurde, weiß ich nicht. Da mir die genaueren Hintergründe fehlten, konnte ich mich nicht komplett in sie hineinversetzen, sie blieb ein wenig fremd für mich. Der Plot um die Entführung war spannend gestaltet und ich hatte bis zum Ende keine wirkliche Idee, was dahinterstecken könnte. Der andere Strang um Danilo Pena war rückblickend auch interessant. Jedoch dachte ich, dass beide zusammengehören, was aber nicht der Fall war. Das Ende gefiel mir nicht ganz so gut, da einige Fragen offen bleiben. Insgesamt konnte mich das Buch leider nicht komplett überzeugen, so dass ich 3 von 5 Sternen vergebe.

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Ein Mann erhält beim Einkaufen einen Anruf seines verstörten kleinen Sohnes. Er sagt, dass ein Mann seine Mama geschlagen hat und sie jetzt nicht mehr antwortet. Er beschwört seinen Sohn, sich unter dem Bett zu verstecken, bis er nach Hause kommt. Doch als er dort ist, ist der 6-jährige Jonathan verschwunden und seine Frau liegt tot im Flur... Dies war mein erstes Buch von Emelie Schepp. Die einzelnen Abschnitte sind recht kurz, sodass oft nach ein paar Sätzen ein Personen- bzw. ein Szenenwechsel stattfindet. Ich muss ehrlich sagen, dass ich einige Seiten gebraucht habe, bis ich mich in die Geschichte eingefunden hatte. Ich bin es ja gewohnt, dass es in einem Buch mehrere Handlungsstränge gibt, längere Abschnitte, die sich mit einer Szene beschäftigt hätten, wären zu Beginn des Buches zur Orientierung hilfreicher gewesen. Sicher liegt dies aber auch daran, dass ich die vorherigen Bände der Reihe nicht kannte. Nachdem ich in der Geschichte war, war es kein Problem mehr und die schnellen Wechsel haben die Geschichte vorangetrieben - so konnte keine Langeweile aufkommen. Trotz der kurzen Abschnitte gelingt es der Autorin, tiefe Einblicke in die Gefühle der einzelnen Charaktere zu geben. In jeder Szene wird aus der Sicht einer anderen handelnden Person geschrieben, was diese transparenter macht. Speziell Jana Berzelius ist eine sehr interessante Persönlichkeit und so, wie ich es in diesem Buch verstanden habe, lernt der Leser sie und ihre Geheimnisse im Laufe der Bücher immer weiter kennen. Sie ist eine sehr ungewöhnliche Frau und es gibt sehr viel an ihr zu entdecken. Ich denke, um alles korrekt zu verstehen und richtig einordnen zu können, empfiehlt es sich, alle Bücher dieser Krimireihe zu lesen. Dies werde ich jetzt auch tun, denn es lohnt sich!

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