Leserstimmen zu
Das Haus der tausend Welten

T. S. Orgel

(7)
(5)
(4)
(1)
(0)
€ 14,99 [D] inkl. MwSt. | € 15,50 [A] | CHF 21,90* (* empf. VK-Preis)

Zunächst einmal: Wer hat bitte diesen Klappentext geschrieben?! Meiner Meinung nach ziemlich missverständlich und am Inhalt vorbei formuliert. Nun also kurz zum Inhalt aus meiner Sicht: Auf teils abenteuerliche Weise gelangen die Charaktere in das "Haus der aufgehenden Sonne", welches das besagte Haus der tausend Welten ist und es beginnt ein spannender Wettlauf zwischen drei Gruppen, Rückkehr ungewiss. Ich ging also auf Grund des Klappentextes mit leicht falschen Erwartungen an dieses Buch heran und es brauchte 155 Seiten bis ich mir dachte, das kann noch was werden. Ab da konnte ich das Buch dann allerdings nur noch schwer aus den Händen legen und habe die letzten 200 Seiten förmlich an einem Stück verschlungen. Sehr gut gefallen hat mir der Schreibstil. Zudem ist es sehr bildgewaltig, aber auch nicht zu detailreich. Man versinkt voll und ganz in der Welt und hat die Schauplätze und Charaktere quasi vor Augen. Auch die Einführung der Charaktere fand ich an sich gelungen, vielleicht etwas langatmig, aber das ist mir im Grunde lieber als wenn es direkt losgeht und man sich fragt, wer war das jetzt nochmal. Auf jeden Fall möchte ich weitere Titel des mir unbekannten Autorenduos lesen, weil mir die Art wie sie diese Welt erschaffen haben super gefallen hat und ich gespannt bin wie die anderen Welten aussehen. Alles in allem, also ein empfehlenswertes Fantasybuch. Und wenn man nicht mit der Erwartung startet, dass das Abenteuer im Haus der tausend Welten direkt losgeht oder auch einfach nicht den besagten Klappentext liest, kommen einem die ersten Seiten wahrscheinlich nicht so zäh vor wie mir.

Lesen Sie weiter

Gutes Buch - aber teilweise verwirrend

Von: FrauNoi

31.03.2020

Das "Haus der Tausend Welten" handelt von verschiedenen Gruppen von Abenteurern, die in einem sich ständig verändernden Haus auf Schatzsuche sind. Dabei geraten sie in immer neue Irrungen und Wirrungen auf ihrem Weg in das obere Stockwerk, in dem sich der Legende nach die Wünsche der Menschen erfüllen. Zu Beginn des Buches werden die einzelnen Gruppen bzw. Personen ausführlich vorgestellt. Was genau ihre Beweggründe sind, in das Haus einzudringen, wird nicht immer ganz klar, aber ich habe darauf vertraut, das das im Laufe des Buches noch genauer dargestellt wird. Teilweise hat sich dieser Wunsch auch erfüllt, teilweise nicht. Die Einleitung hat mich vollkommen gefesselt und ich war sehr gespannt darauf, zu erfahren, was mit den einzelnen Personen geschieht und wie sich die Handlungsstränge verwickeln. Als aber einmal alle im Haus waren und sich ihren Weg gesucht haben, wurde es für mich zunehmend verwirrender. Ich weiß nicht, ob es so von den Autoren gedacht war, oder ob ich einfach den Überblick verloren habe, aber ich fand es zunehmend anstrengender zu lesen. Die Geschichte um Fuchs hat mich dabei am meisten mitgenommen, er war generell meine Lieblingsfigur im Buch weil ich mit ihm am besten mitfühlen konnte. Nach zahlreichen Gefahren, die die Protagonisten mehr oder weniger lebendig überstehen, erreichen sie das oberste Stockwerk. Und hier muss ich ehrlich sagen, hat das Buch mich enttäuscht. Ich hatte auf ein für mich schlüssiges Ende gehofft, leider wurden - in meinen Augen- viel zu schnell viel zu viele Beweggründe hinter den Figuren beschrieben, die ich nicht alle so schnell nachvollziehen konnte. Das Ende hätte ich mir ein bisschen klarer und genauer ausgestaltet gewünscht. Zudem wurden viele sehr interessante Dinge nicht genauer beleuchtet. Was hat es mit der Siegelmagie auf sich? Generell hätte ich es super gefunden, wenn die Magie im Buch mehr genutzt bzw. eingebaut worden wäre. Ich bin mir sicher, dass viele Leser das Buch prima finden, es hat mir auch gut gefallen - aber es ist leider kein Buch, über das ich immer wieder nachdenken oder es noch einmal lesen werde.

Lesen Sie weiter

Tausend Enttäuschungen

Von: Tiuri

31.03.2020

Das Haus der tausend Welten von T.R.Orgel handelt von einem mysteriösen Haus, das viele Türen besitzt hinter denen, laut Erzählungen, viele Reichtümer verborgen sein sollen. Die Faszination dieses Ortes und seiner Schätze zieht Stern und ihre Räubergruppe, Ako die Reisende, Salter den Magister, Baelis die Söldnerin und Mlima die Königin der Nacht magisch an. Das Haus ist jedoch voller Gefahren und noch nie ist jemand, der das Haus betrat zurückgekehrt. Es ist mir anfangs sehr schwer gefallen in das Buch reinzukommen, da die vielen Protagonisten mich verwirrt haben. Trotz ihrer unterschiedlichen Charakterzüge und Beweggründe habe ich oft die Figuren verwechselt oder miteinander vermischt. Das ist sehr schade, denn ich glaube, dass weniger und dafür ausgeprägtere Persönlichkeiten mehr bewirkt hätten. Ganz hinten im Buch befindet sich ein Namensverzeichnis und ein Glossar für Begriffe der Fantasywelt. Das ist wirklich sehr hilfreich. Oft ist es so, dass Begriffe im Roman auftauchen ohne, dass sie erklärt werden und man dann selbstständig nachblättern muss, um diese zu verstehen. Das hat mich jedoch nicht weiter gestört. Die Idee des Romans finde ich sehr interessant und ansprechend, die Umsetzung hingegen ist, meiner Meinung nach, nur mäßig gelungen. Es gibt viele Logikfehler und die Wendungen der Geschichte sind oft viel zu unerwartet und passten irgendwie nicht zu meinen Vorstellungen. Oft musste ich beim Lesen lachen, weil etwas so unpassendes oder unlogisches passiert ist. Das Buch hat mich also auf jeden Fall unterhalten, aber die Geschichte wurde so erzwungen, dass ich sie nicht noch einmal lesen würde. Ich hätte mir gewünscht, dass das Haus und seine Räume mehr erkundet wird. Außerdem war ich mit dem Ende äußerst unzufrieden. Das Buch ist mit seinen fast 600 Seiten sehr abschreckend für Leser, die nur wenig Zeit zum Lesen finden. Ich empfehle sich für diesen Roman auf jeden Fall genug Zeit zu nehmen, um die Zusammenhänge zu verstehen. Einen Tag nicht zu lesen stellt nämlich schon eine kleine Herausforderung dar, wie ich finde. Auf dem Cover sieht man eine Zeichnung des Hauses aus der Geschichte, die mir persönlich ganz gut gefällt. Die Schriftfarbe und die generelle Farbgestaltung des Covers sagt mir weniger zu.

Lesen Sie weiter

Zwiegespalten

Von: Cornelia Bühne

27.03.2020

Es ist erneut eine Welt mit viel Potenzial, die die Orgel-Brüder hier geschaffen haben. Allein - sie schöpfen dieses Potenzial nicht aus. Vielleicht ist dies auch deshalb nur ein Einbänder, keine Trilogie wie die "Blausteinkriege", obwohl eine Fortsetzung problemlos möglich wäre. Tatsächlich erinnert "Das Haus der tausend Welten" eher an ein Jump-'n'-Run-Computerspiel - irgendwo in Mervyn Peakes "Gormenghast" angesiedelt und mit Anklängen an E. R. Eddisons "Der Wurm Ouroboros" - statt an eine sorgfältig ersonnene Welt mit ebenso sorgfältig ersonnenen Charakteren, denn sowohl Welt als auch Charaktere bleiben oft blass. Das ist ausgesprochen schade, denn beispielsweise Fuchs, der Goog oder Stein hätten deutlich mehr als holzschnittartige Züge verdient. Ebenso hätten unerwartete Wendungen mehr Aufmerksamkeit gebraucht, so blieben sie ein immerhin interessantes Skelett. Und warum auch immer gleich im Titel des Buchs gespoilert wird, bleibt vermutlich das Geheimnis des Lektorats. Die Gründe für das Handeln der Hauptcharaktere bleiben großteils nebulös, kauzige Nebencharaktere einfach in der Geschichte zurück, offensichtlich zu erkennende Hintergrundhandlungen ungeklärt, das Ende ist unbefriedigend. Alles in allem eine nette Unterhaltung zwischendurch, aber weit von den "Blausteinkriegen" entfernt.

Lesen Sie weiter

Das Buch hält einen gefangen.

Von: Princessin22

24.03.2020

Das Buch hält einen gefangen. Ich konnte bei dem Buch gar nicht aufhören zu lesen und habe jeden Moment mit dem Buch Verbracht. Da ich im Krankenhaus war passte es gut, das ich das Buch hatte. Wenn es einen Nachfolger von diesem Buch gibt, dann bin ich wieder dabei.

Lesen Sie weiter

Das Haus der Tausend Welten ist nun nach den Blausteinkriegen die zweite High Fantasy Welt, in die ich zusammen mit den Brüdern T.S. Orgel eintauche. Das Haus, welches unendlich viele verborgene Räume und Gefahren verbirgt, von denen niemand geahnt hat, bevor er sich auf das Abenteuer eingelassen hat, ist wahnsinnig faszinierend und bietet als Setting ein unheimlich großes Potenzial. Mehrere Gruppen von Leuten machen sich (anfangs) unabhängig voneinander los, das Tor zu öffnen, welches die geheimen Räume verschließt, und in den Stockwerken des Hauses unendlich wertvolle Schätze zu bergen. Neben der Truppe um die Straßenkämpferin Stern versucht auch die Besitzerin des Hauses selbst zuerst an die sagenumwobenen Schätze zu kommen. Doch das Haus ist nicht bereit diese so einfach herzugeben und ein tödlicher Wettkampf beginnt. Da ich die Blausteinkriege bereits kenne, wusste ich worauf ich mich einlasse: Viele teilweise komplizierte Namen. Wie immer hilft zur groben Orientierung ein Namensverzeichnis und Glossar hinten im Buch, wenn man sich die Mühe machen will nachzublättern. Es half aber auch schon, dass zu Beginn jedem wichtigen Charakter ein Kapitel gewidmet war. Hier wurden die Charaktere und ihre Hintergründe kurz angerissen und es wurde klar, wie sie alle ins Haus der Aufgehenden Sonne gekommen sind. An dieser Stelle konnte man auch einen kurzen Blick auf die "Außenwelt" vorm Haus erhaschen, die sicher auch eine Erzählung wert wäre. Im Haus zog das Tempo und die Spannung dann nochmal um einiges an. Blutige Schlachten, im Dunkel lauernde Gefahren und die Unwissenheit, was noch kommen wird, ziehen den Leser in den Bann und lassen ihn gespannt die Geschichte verfolgen. Das Buch wartet nicht nur mit spannenden Kämpfen, sondern auch mit so manchen Überraschungen auf. In der zweiten Hälfte kam darüber hinaus noch ein erzählerischer Kniff dazu, den ich sehr gelungen fand und der mir so vorher auch noch nie in einem Buch begegnet ist. Besonders spannend fand ich persönlich die Magie in dieser Welt, das Shao. Dieses ist nicht nur einigen Charakteren inne und verleiht ihnen besondere Kräfte, sondern auch dem Haus selbst. Dadurch ist dort so gut wie alles möglich. Finstere Räume, wechseln sich mit lebenden Bäumen und Wäldern innerhalb des Hauses ab, Zeit und Raum werden relativ. Dadurch wird die Erkundung dieses unheimlichen Gebäudes nie langweilig. Wer das Buch lesen möchte, sollte allerdings wissen, dass hier der Fokus vor allem auf den Beschreibungen liegt, besonders den Schlachten, und weniger auf den Charakteren. Das hat natürlich den Vorteil, dass man die Welt so genau wie möglich kennen lernt und seine Umgebung praktisch vor Augen sieht. Allerdings leidet dadurch meine Bindung zu den Charakteren erheblich. Und damit steht und fällt für mich die Geschichte, denn der Funke konnte leider nicht komplett bei mir überspringen, weil ich absolut keine Bindung zu den Charakteren aufbauen konnte. Natürlich gab es einige Charaktere, die ich interessanter fand oder besser leiden konnte als andere, aber wirklich am Herzen lag mir keiner. Grund dafür ist auch, dass es einfach zu viele gab, auf die man sich konzentrieren musste. Auch die Tode einiger Charaktere wurden teils nur kurz in einem Satz oder nebenbei erwähnt, sodass sie mich eigentlich gar nicht wirklich interessiert haben und ich am Ende einfach nur froh war, mir einen Namen weniger merken zu müssen. Auch mit dem Ende bin ich nicht ganz zufrieden. Ich fand die Wendung, die die Geschichte gemacht hat wirklich spannend, aber zum Schluss bleiben bei mir eindeutig noch zu viele Fragen offen. Das Fokus des Finales lag eindeutig auf dem Kampf und nicht den schlüssigen Erklärungen, sodass ich mich am Ende immer noch frage, wozu das Ganze? Die Beweggründe einiger Charaktere liegen für mich immer noch im Dunkeln, wären für die plausible Rundung der Geschichte aber recht wichtig gewesen. Fazit Ich gehe mit gemischten Gefühle aus diesem Buch heraus. Das Haus der Tausend Welten bietet auf jeden Fall ein fulminantes Abenteuer mit mitreißenden Kämpfen, tödlich magischen Gefahren und überraschenden Wendungen. Leider bleiben die Charaktere auf der Strecke und am Ende sind noch zu viele Fragen offen. Eingefleischten High Fantasy Fans kann ich das Buch aber trotzdem empfehlen.

Lesen Sie weiter

Grandios!

Von: Sonja/Shaaniel

22.03.2020

⚔️🏰Rezensionsexemplar🏰⚔️ (unbezahlte Werbung) -Bloggerportal Randomhouse- 🏰⚔️🏰Das Haus der tausend Welten🏰⚔️🏰 Autoren: T. S. Orgel Verlag: Heyne Preis: 14,99€, Taschenbuch Seiten: 592 Seiten ISBN: 9783453319790 Erscheinungsdatum: 10. Februar 2020 5 Von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐ 🏰⚔️🏰⚔️🏰⚔️🏰⚔️🏰⚔️🏰⚔️🏰⚔️🏰⚔️🏰⚔️ Inhaltsangabe: Entnommen von: www.randomhouse.de Das Leben in den verwinkelten Gassen Atails ist hart, vor allem, wenn man nicht zu einer der großen Magierfamilien gehört. Die Straßenzauberin Stern schlägt sich mehr schlecht als recht durchs Leben, als ihr eines Tages der Schlüssel zum Haus der tausend Welten in die Hände fällt, das einst der Sitz der Magiergilde war. Der Legende nach soll es unendlich viele Räume beherbergen, gefüllt mit Schätzen und Artefakten, die selbst aus einfachen Zauberern die mächtigsten Magier der Welt formen können. Gemeinsam mit ihren Gefährten Fuchs, Ako, Baelis und Salter macht Stern sich auf den Weg dorthin. Aber sie sind nicht die Einzigen, die die Geheimnisse des Hauses ergründen wollen. Noch ahnen die Schatzsucher nicht, was im Inneren des Hauses wirklich auf sie wartet ... 🏰⚔️🏰⚔️🏰⚔️🏰⚔️🏰⚔️🏰⚔️🏰⚔️🏰⚔️🏰⚔️ Meine Meinung: Hallo ihr Süßen 💕 "Das Haus der tausend Welten", ist weit mehr als ein Fantasy Abenteuer, es ist eine grandiose Saga über ein Gebäude das mehr zu bieten hat, als es von außen her scheinen mag. Es ist eine Saga, über geniale ausgearbeitete Charakter und Handlungen die man nicht so schnell vergessen wird. Es ist eine Art Fantasy Road Trip, ein Trip durch diese Mauer, die niemand kennt und niemand überlebt hat. Denn einmal betreten, verlässt niemand je wieder dieses Gebäude! Tja so einfach ist die Handlung dann doch nicht! Auf den knap 580 Seiten, passiert unglaublich viel und sehr viele Charaktere werden auf dich zu kommen. Aber eines kann ich die versprechen, wenn es dich erst einmal gepackt hat, dann kannst du dieses Buch nicht wieder weg legen! Ein Fantasy Highlight der Extraklasse und ein großes Abenteuer Epos, mit kleineren Schlachten, die aber nicht minder spannend sind. Absolute Empfehlung ! Ganz lieben Gruß Sonja/Shaaniel

Lesen Sie weiter

Seit Orks vs. Zwerge bin ich ein Fan der Orgel`s, wobei ich bei Terra gepasst habe da es nicht meine ist. Aber mit > Das Haus der Tausend Welten < haben sie mich wieder gefangen. In ihrer ganz eigenen Art des Schreibens (die mich stark an Joe Abercrombie erinnert) erzählen sie eine Geschichte gewoben aus Magie, Liebe Intrigen und ganz viel Abenteuer. Das Cover passt gut zur Geschichte und auch zu den Anderen Fantasy Büchern der beiden. Ein bisschen hat mir der Tiefgang gefehlt und zum Ende hin wurde die Geschichte etwas fahrig so als würde sie Fahrt aufnehmen für einen weiteren Band, den zu Ende kann die Geschichte noch nicht sein, es sind noch viel zu viele offenen Fragen.

Lesen Sie weiter