Leserstimmen zu
Believe Me - Spiel Dein Spiel. Ich spiel es besser.

JP Delaney

(32)
(31)
(19)
(11)
(1)
€ 15,00 [D] inkl. MwSt. | € 15,50 [A] | CHF 21,90* (* empf. VK-Preis)

Worum geht’s? Um Geld für ihr teures Schauspielstudium zu verdienen, geht Claire einem interessanten Nebenjob nach: Durch ihr Schauspieltalent gesegnet ist sie eine sehr gute Treuetesterin und lässt sich für das professionelle Flirten bezahlen. Doch dann wird Kundin ermordet aufgefunden, nur wenige Stunden nachdem Claire sich mit ihrem Ehemann Patrick getroffen hat. Jetzt kommt die Polizei auf Claire zu und will Claire für ihre eigenen Dienste engagieren: Sie soll herausfinden, ob Patrick seine Frau getötet hat. Claire willigt – auch aus eigenwilligen Motiven – ein und fängt an, ein umfassendes Spiel mit Patrick zu spielen. Doch der charismatische Patrick fasziniert Claire immer mehr und plötzlich ist sie gefangen in einem Schauspiel, was ihr alles abverlangt… Schreibstil / Gestaltung Das Cover ist farblich und gestalterisch gut geeignet für Believe Me. Es wirkt geheimnisvoll und weckt Interesse. Das Buch ist aus Sicht von Claire geschrieben. Es lässt sich relativ gut lesen. An vielen Stellen findet allerdings kein Dialog statt, sondern es wird vielmehr mit Mailverkehr und Schauspielskripten gearbeitet. Die Skriptstellen sind durch eine andere Schriftart deutlich hervorgehoben. Mein Fazit Zu Believe me habe ich aufgrund der sehr spannend klingenden Story gegriffen. Ich habe vorher bereits viel über JP Delaney gehört, aber noch keine Bücher von ihm gelesen. Allerdings habe ich häufiger Stimmen gehört, die seine Bücher mit Meisterwerken wie Gone Girl oder Girl on the Train gleichsetzen. Daher war meine Erwartung hoch. Doch was soll ich sagen? Bereits am Anfang fiel es mir schwer, dauerhaft ins Buch einzusteigen. Meine Aufmerksamkeit wurde immer nur für kurze Zeit gefesselt. Bereits von Anfang an wird immer wieder mit Schauspielskripten gearbeitet, was für mich leider überhaupt nicht gepasst hat. Zwar hat JP Delaney wirklich die Gabe, mit kurzen Kapiteln und einer gewissen Geschwindigkeit eine angenehme Rasanz aufzubauen, doch spätestens gegen Mitte des Buches verfliegt der leichte Zauber wieder. Es wird alles verworren, teilweise abstrus, gelegentlich unlogisch. Ich habe leider häufiger den Faden verloren. Denn die Wahrheit ist: Den Großteil des Buches habe ich nicht verstanden, ob das jetzt die Realität oder Claires Vorstellungen ist. Die Grundstory ist ja durchaus interessant. Claire ist ein interessanter Charakter, der sehr vielschichtig und undurchsichtig ist. Allerdings hat sie mich teilweise auch genervt. Sie ist eine gute Schauspielerin, aber irgendwann hatte ich nur noch das Gefühl, dass sie sich komplett in ihrer Rolle verloren hat. Oder ist es gar keine Rolle? Es war wirklich undurchsichtig. Aber leider nicht undurchsichtig in Sinne einer guten Unterhaltung, die so spannend ist, dass man an den Nägeln knabbern möchte, sondern undurchsichtig im Sinne von was soll das und wo soll das hinführen. Vielleicht wurde hier versucht, zu viel auf einmal zu erreichen, möglichst viele Twists und Turns einzubauen, Meisterwerke wie Gone Girl zu übertreffen. Doch meiner Meinung nach scheitert es hieran. Am Ende fühlt man sich nur noch wie eine Katze mit einem komplett verworrenen Haufen aus Handlungssträngen, die für mich nicht mehr wirklich realistisch erklärbar und vereinbar sind. Alles in allem unterhält Believe me einen zwar ganz nett, für einen wirklich großartigen Thriller gibt es auch viel Stoff her, aber es scheitert an der Umsetzung und verliert sich in einem einzigen Chaoshaufen. [Diese Rezension basiert auf einem Rezensionsexemplar, das mir freundlicherweise von von dem Verlag zur Verfügung gestellt wurde. Meine Meinung wurde hierdurch nicht beeinflusst.]

Lesen Sie weiter

Der Klappentext hatte mich sehr begeistert, vor allem die Überschrift Spiel dein Spiel. Ich Spiel es besser. Es wirkte am Anfang auch echt spannend. Obwohl ich erst nicht ganz dahinter gekommen bin, warum man das Buch erst als normalen Dialog gestaltet hat und zwischen drin zu einen "Drehbuch" Dialog, aber es war was neues und für mich nicht weiter tragisch. Es kam zu unterschiedlichen Wendungen, die man nicht erwartet hatte, aber ab der Hälfte wurde das Buch so lahm. Es ging bloss noch um die Schauspielkarriere von Claire und um die liebesbeziehung zu Patrick. Für mich hatte das Buch die Entwicklung von Thriller, auf Psychotriller, auf ein ewig langen Roman, auf ein Krimi und dann ganz schnell Buch beenden. Daher gebe ich bloss 🌟🌟/5, einfach weil der Grundgedanke nicht übel war und man wirklich bis zum Schluss überlegt hat wer der Mörder war.

Lesen Sie weiter

Ich liebe Geschichten, bei denen man zu Beginn nicht weiß, was real und was gespielt ist, wer lügt und wer die Wahrheit sagt. Somit war ich, nachdem ich den Klappentext gelesen habe, sofort Feuer und Flamme für dieses Buch. Leider habe ich mich jedoch ziemlich schwer getan, in die Handlung reinzukommen. Das lag zum Einen am Schreibstil: Hier wird zwischen normaler Erzählweise in der Ich-Perspektive und Schilderungen von Dialogen und Settings iin Drehbuchform munter hin und hergewechselt. Die Idee mit der Drehbuchvariante war eigentlich ganz originell und passte dazu, dass die Protagonistin eine Schauspielerin ist. Allerdings hat sich mir nicht immer ganz erschlossen, warum der Autor an bestimmten Stellen die eine oder die andere Schreibweise nutzte, ich hätte mir da etwas mehr Logik gewünscht. Zum Anderen bin ich mit der Hauptfigur Claire einfach nicht warm geworden. Weder war sie mir sonderlich sympathisch, noch konnte ich mich mit ihr identifizieren. Aufgrund ihrer Kindheit hätte ich beinahe etwas wie Mitleid fü sie entwickeln können, aber ihr berechnender Umgang damit sowie ihre gleichzeitig kaltschnäuzige und labile Art haben mich dann doch wieder nur genervt.Leider hat mein Desintersse an dieser Figur auch dafür gesorgt, dass für mich gar kein richtiger Nervenkitzel mehr aufkam, denn mir war es schlichtweg egal, was mit Claire passierte. Schon die ganze Zeit überlege ich, ob mir nicht doch eine Eigenschaft an ihr einfällt, die lobenswert wäre, aber je mehr ich drüber nachdenke, desto mehr wird mir klar, dass Claire eigentlich ziemlich charakterlos ist. Sie studiert in New York Schauspiel und würde für Geld und ihre Kunst so ziemlich alles tun. Punkt. Mehr gibt es übe sie eigentlich wirklich nicht zu sagen. Auch konnte ich absolut nicht verstehen, weshalb sie sich so von Patrick angezogen fühlte, aber auf diese Beziehung gehe ich aus Spoilergründen jetzt nicht weiter ein. Insgesamt hat die Handlung zwar mit einigen überraschenden Wendungen aufgewartet, die ich so wirklich nicht habe kommen sehen, allerdings waren sie dafür, insbesondere nachdem am Schluss die Auflösung kam, rückblickend sehr unrealistisch. Normalerweise habe ich kein Problem mit Verschwörungstheorien, aber die Art wie sie hier dargestellt und am Ende abgehandelt wurden, war dann doch sehr plump- das Ende an sich war sehr plötzlich und komisch. Generell war es für mich schwer vorstellbar, dass die Polizei auf solche Ermittlungsmethoden zurückgreift. Leider kann ich "Believe Me" also nicht weiterempfehlen, da es weder ein ernstzunehmender Krimi noch Thriller ist.

Lesen Sie weiter

Spannender Beginn, aber....

Von: TiniS

18.11.2018

Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, war ich zuversichtlich einen guten Thriller in meinen Händen zu halten. Nach den ersten Kapitel baute sich eine interessante Handlung auf. Ich war wirklich gespannt, wie sich die Geschichte weiterentwickelt. An den Schreibstil des Autors musste ich mich allerdings gewöhnen, da er in den ersten Kapiteln oft mit Dialogen arbeitet, was mir wenig zusagte. Leider hat sich auch der Handlungsverlauf wider meinen ersten Erwartungen ins negative entwickelt. Während sich in den ersten Kapiteln die Spannung aufbaute, muss ich leider sagen, dass ich mich durch den letzten Teil des Buches "quälen" musste. Der letzte Teil war weit entfernt von einem spannenden Thriller, sondern erinnerte eher an einen schlechten Liebeskrimi in der Theaterwelt. Auch das Ende überzeugte mich leider wenig.

Lesen Sie weiter

Rezension: Believe me – JP Delaney

Von: Tina K.

16.11.2018

Leider hat mich das Buch nicht gefesselt. Dem Leser wurde zwar ein detaillierter Einblick in den Schauspielunterricht gewährt, um zu verstehen wie Claire in „die Rolle ihres Lebens“ schlüpfen konnte, nur habe ich die Verbindung, die sie versucht Patrick gegenüber aufzubauen und zu spielen zu keiner Zeit gefühlt. Die Protagonistin selbst ist von Natur aus schon ziemlich abgedreht und die Grenzen zwischen der echten Claire und der gespielten Claire werden absichtlich gut verwischt, um die Spannung aufzubauen, nur wurde der Bogen für mich bis zum Schluss nicht wirklich gespannt. Anfangs empfand ich Claire noch als interessante Figur, doch die aktuellen Ereignisse, ihre Rückblicke und ihre gespielte Zerrissenheit waren irgendwann so abgedreht, dass sie mich als Hauptperson der Geschichte eher nervte. Patrick geht – obwohl er der Hauptverdächtige ist – in der gesamten Geschichte irgendwie unter. Alles dreht sich um Claire, ihre Schicksalsschläge und ihre wirre Persönlichkeit. Wer Patrick eigentlich wirklich ist, erfährt man nicht. Der Hauptverdächtige - ja - und den Ermittlern zufolge ein mordender Soziopath, doch er bekam in der ganzen Erzählung nie die Gelegenheit einem wirklich unheimlich zu werden. Sehr unglücklich gewählt fand ich die Erzählung in der Art von Skriptdialogen. Dadurch kam die ganze Handlung für mich sehr abgekürzt und oberflächlich rüber. Im Allgemeinen gibt es mehr Skript und Gedankengänge in der Ich-Erzählung als richtige Dialoge. Es fehlte jegliches Gefühl, das mich vielleicht noch mit der Story mit gerissen hätte. Die Geschichte an sich hätte eigentlich recht spannend sein können, nur haben die gewählte Charaktere und der Schreibstil mich einfach nicht fesseln können.

Lesen Sie weiter

Mit dem Psychothriller hatte ich sehr zu kämpfen. Zu Beginn war es wirklich interessant und es hat mir auch Spass gemacht, über Claire, ihre Studium und ihren Job zu lesen. Als sie dann anfing für die Polizei zu arbeiten, hoffte ich, dass die Geschichte an Fahrt aufnimmt. Doch dies geschah nicht. Der Autor legt sehr viel Wert auf die Entwicklung der Handlung und geht sehr detailliert vor. Dies bewirkte leider auch, dass die Geschichte nicht vorankommt. Dies hatte zur Folge, dass ich das Interesse am Buch verlor und es bei 55 % abbrach. Der Schreibstil ist wirklich gut und das Buch lässt sich wunderbar lesen. Auffällig ist auch, dass das Buch Abschnittsweise als Gesprächsprotokoll oder Skript geschrieben ist. Eine Anlehnung an Claires Charakter, da sie eine Schauspielerin. Fazit: Believe Me - Spiel Dein Spiel. Ich spiel es besser. von J.P. Delaney ist ein wirklich gut geschriebener Psychothriller mit einer detailreichen Entwicklung der Handlung. Leider verlor ich nach der Hälfte des Buches das Interesse und habe es nicht beendet.

Lesen Sie weiter

Konnte mich nicht begeistern

Von: Lutoni

06.11.2018

Ich musste mich leider ziemlich durch das Buch durchkämpfen. In den Charakter der Protagonistin, Claire, konnte ich mich weder hineinversetzen, noch habe ich eine Sympathie mit ihr aufbauen können. Der Schreibstil ich "ich"-Form war ok, die Teile, in denen Claire im Drehbuch-Stil denkt, waren anfangs interessant. Später nur noch langweilig. Die Geschichte ist zäh und konnte mich leider überhaupt nicht fesseln. Es fehlte die Spannung und die Verbundenheit mit den Charakteren.

Lesen Sie weiter

In Believe Me von J.P. Delaney wartet der Autor mit einigen Twists auf, die man so als Leser nicht kommen sieht und das Ende ist eigentlich ganz gut gelungen – oder so. Grundsätzlich ist die Geschichte erstmal ganz anders als die Inhaltsangabe so andeutet. Die Aussage, dass Claire der Polizei hilft, damit nicht rauskommt was sie selbst in der Mordnacht getan hat, ist schlichtweg Blödsinn, denn diese Frage stellt sich im Buch NIE. Dadurch liest man eigentlich dann auch gleich ein ganz anderes Buch als gedacht. Schlimm ist das zwar nicht, aber ihr wisst ja wie das so ist, wenn man etwas erwartet und dann etwas ganz anderes vorgesetzt bekommt – man ist ein bisschen enttäuscht. Stilistisch ist das Buch grundsätzlich gut gelungen, wobei ich alles andere als begeistert von den Skript-Dialogen war, die zwischendurch immer mal wieder eingebaut wurden. Insgesamt ist das Buch jedoch angenehm flüssig geschrieben, wodurch zumindest das Lesen selbst recht flott vorangeht. Inhaltlich ist das schon etwas anderes. Aufgeteilt ist das Buch ja in drei Teile. Im ersten Teil gibt es erstmal jede Menge Vorgeschichte, bis es dann zum eigentlichen Mord kommt und Claire auch von der Polizei befragt wird. Dann ein Cut, drei Monate sind vergangen. Passiert ist noch nicht allzu viel. Aber es bleibt interessant, denn das Buch steuert auf die angepriesenen Ermittlungen zu. In Teil zwei kommt dann auch wie erwartet erstmal Clairs Zusammenarbeit mit der Polizei und ab hier wird es dann auch richtig spannend. Von Kapitel zu Kapitel verdichtet sich der Spannungsbogen. Bis dann kurz vor Ende dieses Teils ein Riesen-Plot-Twist daher kommt. Und dann landet man bei Teil 3. Hier war dann für mich spannungstechnisch die Luft völlig raus. Zwar ist die Frage nach dem Mörder noch immer nicht beantwortet, aber die Geschichtet driftet so dermaßen in unwichtige Details und Nebenhandlungen ab, dass es einfach nur noch langweilig ist. Oft habe ich mich hier gefragt, wie Claire nur so dumm sein kann. Aber letztlich kommt es dann irgendwann doch noch zum Showdown, der zum Teil recht vorhersehbar ist, aber dann doch noch eine Überraschung bereithält, die wieder etwas versöhnlicher stimmen soll. Da dies jedoch zu erzwungen wirkt, ist auch der Epilog in Form der letzten zwei Kapitel nur noch blaaah. Die Protagonistin Claire empfand ich anfangs als interessante und starke Persönlichkeit, dieses Bild änderte sich aber im Laufe des Buchs immer wieder. Wobei ich ab der Hälfte hautsächlich nur noch von ihr genervt war. Und dann ist da noch der Hauptverdächtige Patrick, der die meiste Zeit einfach nur farblos wirkt. Grundsätzlich wäre alles da, was ein Charakter braucht, aber irgendwie fehlt es ihm trotzdem an Tiefe wodurch er einfach nur wie ein Abziehbild eines potentiellen Bösewichts wirkt. Mein Fazit Believe Me ist ein Buch, das mit einer großartigen Grundidee beginnt und sich selbst leider ab der Hälfte ad absurdum führt. Das einzige was mich dazu brachte, es fertig zu lesen, war die Tatsache, dass ich wissen wollte wer denn nun wirklich der Mörder war. Wobei ich hier wohl einfach die letzten zwanzig Seiten hätte lesen sollen. Denn alles was zwischen Seite 217 und Seite 375 passiert ist, hätte man sich schlichtweg sparen können und stattdessen einen kürzeren, aber dafür spannenderen, Thriller erschaffen können.

Lesen Sie weiter