Leserstimmen zu
Believe Me - Spiel Dein Spiel. Ich spiel es besser.

JP Delaney

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Die Erzählweise ist - typisch für den Autor - sehr ungewöhnlich, aber wieder komplett anders als bei seinen beiden anderen Büchern. Claire erzählt aus ihrer Sicht (im Präsens und in der Ich-Form) und spricht den Leser direkt an "Jetzt fragen Sie sich, wer ich eigentlich bin [...]". Gewöhnungsbedürftig sind aber die Szenen, die kurz und knapp und in Form eines Drehbuches beschrieben werden. Diese Passagen werden durch eine andere Schriftart zusätzlich optisch vom restlichen Text abgehoben. Claire beschreibt dies selbst als, den Film ihres eigenen Lebens zu sehen. Exakter kann man es nicht benennen. Den Lesefluss stört dieses Stilmittel aber hin und wieder. Ein großer Kritikpunkt ist die Protagonistin selbst, die aufgrund ihrer Naivität und Geltungssucht (typische Schauspielerin?) unsympathisch und zu dramatisch dargestellt wird. Im Laufe der Handlung erhält der Leser immer neue Einblicke in die Welt der Schauspielkunst und in die der Lyrik (Gedichte von Baudelaire). Man sollte sich für Theater, Schauspiel und Werke und Leben von Baudelaire interessieren, da der Thriller entsprechend viele Schwerpunkte in dieser Hinsicht aufweist und es sonst langatmig wird. Dank Klappentext und Leseprobe hat man sich ein erstes Bild gemacht, welches auch zu Beginn des Buches bestätigt wird. Aber durch eine komplette Kehrtwende entwickelt sich Story nach und nach zu einem spannenden Psychothriller. Was interessant aber langatmig und harmlos beginnt, wird von Seite zu Seite düsterer und fesselnd. Aus Spiel wird plötzlich Ernst: Brutalität, detailliert beschriebene (teilweise historische) Sexual- und Gewaltverbrechen, Serienmörder. Man darf niemandem trauen, jeder macht sich verdächtig. Nichts ist, wie es zunächst scheint. Was ist Realität und was Wahnvorstellung? Da ich nicht spoilern möchte, bleibt an dieser Stelle nur zu betonen, dass der Thriller nichts für zarte Gemüter ist und dass Schockmomente garantiert sind. Fazit: Dank fesselndem und ungewöhnlichem Erzählstil ein düsterer Psychothriller, der zudem voller überraschender Wendungen steckt. Nichts für schwache Nerven und stellenweise sehr brutal und morbide. Einzig die Protagonistin konnte nicht vollständig überzeugen und das Grundthema "Baudelaire" ist sehr speziell.

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Rezension zu Believe me - or not...

Von: Kaffer 57

31.08.2019

Ein interessantes , kurzweilig und spannend geschriebenes Buch, welches sich leider zu Beginn der Lektüre in zu viele Handlungsstränge verstrickt, sodass die Übersicht für den Leser verloren zu gehen droht. Das Ende bietet eine überraschende Wendung und verblüfft den Leser - der Spannungsbogen wird somit bis zum Schluß hoch gehalten und damit die Frage, wer der/die Täter/in ist bzw. wie sie/er die Tat verübt hat, nicht zu früh verraten.

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Claire ist eine Engländerin, die für die Schauspielschule nach Amerika gezogen ist. Doch trotz des Stipendiums, welches ihr die Unterrichtskosten erleichtert, fehlt ihr immer noch das Geld, um in der teuersten Stadt Amerikas zu leben: New York. Durch ihre fehlende Greencard, welche Schauspielern erlaubt, in dem jeweiligen Land Aufträge anzunehmen, ist es mit dem Verdienen jedoch nicht einfach. Deshalb ist sie sehr erfreut, als sie von Henry angesprochen wird, der ihr einen Job anbietet. Für Geld soll sie Männer ausspionieren und verführen, deren Frauen Angst haben, dass sie ihnen untreu sind. Gehen die Männer auf Claire ein, so sagt sie deren Frauen Bescheid, welche die folgenden Schritte dann selbst bestimmen und einleiten. Andernfalls beruhigt sie die Frauen, dass ihre Männer nicht auf ihre Verführungskünste hereinfallen. Doch die Frau von Patrick Fogler ist nicht nur misstrauisch — in ihren Augen liest Claire Angst. Am Tag nach dem Treffen von Claire und Patrick ist seine Frau tot. Mit Hilfe von Claire will die Polizei nun herausfinden, ob Patrick Fogler ein Mörder ist. Doch um dies zu tun, muss Claire die Rolle ihres Lebens spielen, denn wenn Patrick ein Mörder wäre, würde er auch sie nicht verschonen. Wer war der Mörder?- Um diese zentrale Frage dreht sich das Buch. Wir landen mitten in Intrigen, Verrat, Lügen und Spielchen, welche so verworren sind, dass man den Mörder nicht zu finden glaubt. Trotzdem habe ich, was mir persönlich nicht so viel Spaß gemacht hat, weil ich nicht mitfiebern konnte, schon schnell gewusst, wer der Mörder ist und bis zum Ende Recht behalten. Die Geschichte hat mir vom Gesamtkonzept sehr gut gefallen, weil ich mich sehr fürs Schauspiel interessiere. Einige Szene sind auch wie im Theater, also als Drehbuch, dargestellt, was ich sehr gut auf die Hauptfigur bezogen fand. Aber nicht nur die Schauspielkapitel, sondern auch das Krimimäßige am Buch gefällt mir gut. Die Charaktere sind gut herausgearbeitet. Ihre Stimmungswechsel waren einerseits verwirrend, was für die Geschichte jedoch gar nicht so schlecht war, anderseits gut gelungen. Einige fand ich allerdings etwas zu spontan, deswegen würde das Buch in diesem Punkt vier von fünf Sternen bekommen. Insgesamt aber war es ein gutes Buch! Sophie Heuschkel, 13 Jahre

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Glatteisgefahr

Von: Sarah F

14.02.2019

Man nehme eine Schauspielerin und steckt sie in die Rolle ihres Lebens. Delaney gelingt das schwer Mögliche. Er schafft eine Welt, wo der Leser beide Rollen so authentisch präsentiert bekommt, dass nur schwer bis gar nicht zu unterscheiden ist, was echt und was gespielt ist. Spannend mit Glatteisgefahr

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Cover Das Cover finde ich cool. Mir gefallen die Farben sehr. Und es passt auch gut zu der Geschichte. Es ist sehr gut gewählt. Normalerweise würde ich ja noch mal zusammenfassen grob um was es geht das man ein besseren Einblick hat als nur vom Klappentext, aber hier reicht er weil er ganz gut zeigt worum es geht deshalb ist es nicht nötig nochmal zusammenzufassen. Charaktere Claire ist eine sehr spezielle Protagonistin. Mir war sie teilweise zu naiv und dramatisch. Aber trotzdem muss ich ihr doch noch ein paar Sympathiepunkte geben weil sie eine Frau ist die weiss was sie will und unabhängig sein will was ihr auch gut gelingt. Sie ist stark und lässt sich so einfach nicht abschütteln und unterkriegen. Patrick war mir eigentlich sympathisch. Ihn fand ich sehr interessant und war gespannt was es mit seiner Person so auf sich hat. Kathryn war mir sehr unsympathisch. Sie war eigentlich immer gemein zu Claire und war regelrecht besessen von diesem Fall. Sie ging mir nur auf die Nerven. Frank fand ich recht überflüssig. Er kam mir wie ein ängstlicher Junge vor. Und das als Polizist. Er warf immer mal kurz einen Satz ein aber wirklich was zu sagen hatte er nie. Es wäre auch ohne ihn gegangen. Gestaltung Den Einstieg mit der Arbeit von Claire fand ich super. So lernte man sie ein wenig kennen. Vom Klappentext her habe ich eigentlich eine völlig andere Geschichte erwartet. Das was ich dann bekommen habe ist aber auf jeden Fall auch super gewesen. Es gab Wendungen mit denen ich nicht gerechnet hätte und die es spannend machten. Was mich aber störte waren diese Darstellungen als Szene wie in einem Theaterstück. Das nervte mich ein wenig. Es hat allgemein viel mit Theater zu tun im Buch und mich sprach das einfach nicht an. Ich hätte es besser gefunden wenn es ohne diese ständigen Theatersequenzen geschrieben wäre. Deshalb habe ich da einen Abzug gegeben. Und Claire war mir manchmal zu überdramatisch. In gewisser Weise war es schon interessant weil man noch was über das Schauspielern lernte und wie da so abläuft beim Theater, aber mit der Zeit nervte es. Es wurde sehr viel über den Dichter Baudelaire geredet und wenn einen das nicht interessiert wird es langweilig. Trotzdem war es abgesehen von diesen Sequenzen spannend zu lesen und beim Ende und der ganzen Auflösung hat die Autorin nochmal alles gegeben. Der Schluss ist super toll. Fazit Ein spezieller Thriller der mit einer tollen Idee daher kommt die auch super umgesetzt wurde. Wer auf viele überraschende Wendungen steht muss dieses Buch auf jeden Fall lesen. Ich fand es ein tolles Buch aber trotzdem gebe ich Abzug eben weil mir das mit dem Dichter nicht gefallen hat und es mit der Zeit zu viel wurde und mir Claire mit ihrem Verhalten teilweise zu dramatisch geworden ist. Das Buch bekommt von mir deshalb 4/5 Sterne

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Ich habe dieses Buch aufgrund des Klappentextes angefragt. Durch diesen habe ich mich auf ein spannendes und fesselndes Buch gefreut. Und genau das hat mir der Autor auch geliefert. ich war von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Das Buch ist aus der Sicht der Protagonistin geschrieben, was die Story nochmal zusätzlich interessant macht. Jedes Mal, wenn ich dachte ich wüsste wie das Buch ausgehen wird, hat der Autor mich durch komplett unerwartete Wendungen wieder zurück im Dunkeln tappen lassen und ich musste wieder von Neuem überlegen, wie das Buch ausgehen könnte. das Buch hat meine Erwartungen definitv erfüllt. Vielen Dank an das Bloggerportal und den Penguin Verlag für das Rezensionsexemplar!

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Claire hat keine Greencard und kann in England als Schauspielerin nicht mehr Fuß fassen. Deswegen ist Sie in Amerika gelandet und geht hier auf eine Schauspielschule. Bei einem ihrer Jobs als Lockvogel für Scheidungskandidaten stirbt am Ende die Frau von Patrick Fogler. Nun ist es an Claire, der Polizei zu helfen den Mord aufzuklären. Durch ihre jahrelange Schauspielausbildung kann Claire Problemlos in verschiedene Rollen schlüpfen, aber wird ihr diese Rolle zum Verhängnis oder ihr großer Durchbruch? Im Buch sind immer wieder einzelne Passagen als Regieanweisungen geschrieben, was dem Roman zu Gute kommt. Außerdem gibt es einige tolle Twists, welche ich so nicht vorhergesehen habe.

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Meine Aufmerksamkeit hatte das Buch schon mit dem vierten Wort des Klappentextes, und auch der Rest desselben klang super interessant – und das war das Buch auch, und es ist sehr viel weniger kitschig, als man vielleicht nach dem Klappentext erwarten würde. Dieser Thriller ist anders, hat etwas Eigenes, Neues – allein schon, wie es geschrieben ist. Claire spielt schließlich immer wieder eine Rolle und betrachtet sich selbst quasi, als wäre ihr Leben in diesem Moment ein Film, und an diesen Stellen ist das Buch tatsächlich wie ein Drehbuch geschrieben. Man könnte meinen, dass es dadurch sehr sachlich, unpersönlich wird, aber es passt tatsächlich extrem gut in den Kontext des Geschichte. Claire generell ist ein sehr interessanter Charakter – besonders nach dem ersten großen Twist. Und davon hat das Buch einige. Aber erst zu Claire – sie hat eine interessante Geschichte, hat einen starken Willen und klare Ziele. Sie macht diesen Job, weil sie ohne Greencard nichts anderes machen kann – und wird dadurch in die Polizeiinvestigationen verwickelt. Und ab da wird es immer spannender, man bekommt immer wieder neue Informationen und alles, was man zuvor als richtig betrachtet hat, wird auf den Kopf gestellt. Nichts ist so, wie man es dachte. Das fand ich ziemlich cool, super gemacht und es war auch durchweg spannend. Nur. Im letzten Viertel oder so des Buches wird es immer abstruser. Die „Twists“ häufen sich und man weiß überhaupt nicht mehr, was nun wahr ist und was nicht, wem man trauen kann, wer wirklich die Person ist, die man zu kennen glaubte, und wer alles nur gespielt hat. Am Ende war es mir einfach zu viel, zu wirr, zu viel hin und her, zu viel Unsicherheit, zu unrealistisch – aber ich mochte das Buch wirklich und es hat mich dennoch bis zum Ende gefesselt und unterhalten. Fazit: Bis auf zu viele Twists am Ende ein wirklich gelungener, spannender, interessanter und unterhaltender Thriller, der auf jedem Fall mal was Anderes ist.

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