Leserstimmen zu
Die andere Frau

Michael Robotham

Joe O'Loughlin und Vincent Ruiz (11)

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Ich liebe die Bücher von Michael seit der ersten gelesenen Zeile. Am meisten steht da natürlich die Reihe um Joe O‘Loughlin im Vordergrund. Umso mehr hab ich mich gefreut bereits den 11. Teil lesen zu können. . Auch wenn mir, ich glaube, 2 Bände vorher noch fehlen, war es kein Problem wieder in Joes Welt einzutauchen. Klar man erfährt Dinge die wohl in den vorangegangenen Bänden passiert sind, aber das stört beim Lesefluss nicht. . Der schreibstil ist wie gewohnt sehr flüssig, leicht verständlich und detailreich. Auch den bekannten Spannungsbogen von Michael Robotham vermisst man hier nicht. Dennoch ist „Die andere Frau“ kein typischer O‘Loughlin. . Das Buch ist sehr viel persönlicher als die anderen Bände. Im 11. Band geht es vor allem um Joe‘s Vater, seine Familie und die Vergangenheit. Es ist weniger ein Psychothriller, da es diesmal keinen Serienkiller gibt. Aber trotzdem begleiten wir Joe wieder auf der Suche nach Antworten. . Auch wenn der Band recht gewaltfrei, unblutig und emotionsgeladen ist, fügt er sich gut in die Reihe ein und kann mit seinen Vorgängern mithalten. . Ab und an darf es ja auch mal „sanft“ sein. ;)

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Das Buch war total angenehm zu Lesen, der Schreibstil war sehr flüssig und leicht zu lesen. Der Autor konnte mich damit fesseln, sodass ich das Buch sehr schnell gelesen habe. Das Buch ist aber mehr als ein Thriller, sondern auch ein Familiendrama mit viel Hintergrund zu den Charakteren. Das Buch beinhaltet vorallem Verrat, Lügen und Eifersucht. Das Buch ist eher undurchsichtig sodass man erst am Schluss Klarheit hat, was geschehen ist und man vorher nur vermuten kann. Ich fand es sehr gut, dass immer neue Erkenntnisse dazu kamen und man selber dadurch spekulieren konnte. Das Buch ist auf jeden Fall ein Muss für Leute, die mal ein Thriller lesen wollen, der nicht so viel Blut und Gewalt beinhaltet. Zusammengefasst ein unterhaltsames Buch bei dem eigentlich alles beinhaltet ist und meiner Meinung nach auch als Roman durchgehen kann.

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Der Psychologe Joe O´Loughlin ist als erster im Krankenhaus, nachdem er den Anruf erhalten hat, dass dieser nach einem Überfall im Koma liegt. Doch die Frau, die dort sitzt und seine Hand hält, ist nicht seine Mutter. Olivia behauptet, dennoch Williams Ehefrau zu sein und weigert sich, von seiner Seite zu weichen. Joe weiß nicht, was er davon halten soll. Wer ist sie? Die Geliebte seines Vaters? Wirklich eine weitere Ehefrau? Eine Betrügerin? Die Polizei will ihn von dem Fall ausschließen, doch das lässt er nicht auf sich sitzen und beginnt, eigene Ermittlungen anzustellen, doch die Wahrheit scheint sich immer wieder zu verbiegen, bis er nicht mehr weiß, was wirklich geschehen ist, und was nicht. Zusätzlich dazu gibt es immer mehr Anzeichen, dass seine jüngste Tochter Emma mit dem Tod ihrer Mutter nicht umgehen kann - Joes Familie scheint immer instabiler zu werden und er hat alle Hände voll zu tun, um sie zusammenzuhalten und gleichzeitig denjenigen zu finden, der seinen Vater umbringen wollte... „Manche Männer sind Kämpfer, Joseph, und manche sind Denker, und manchmal begegnen wir unserem Schicksal auf dem Weg, den wir genommen haben, um ihm zu entgehen." S. 334 Ich habe bereits mehrere Bücher von Michael Robotham und seinem Psychologen Joe O´Loughlin gelesen, die mir alle sehr gut gefallen haben. Diese Bücher habe ich jedoch nicht in der richtigen Reihenfolge gelesen, dennoch kommt man gut mit, auch wenn man immer wieder etwas erfährt, das einem neu ist. In diesem Fall wusste ich z.B. das von Joes Ehefrau noch nicht, aber trotzdem hatte ich keine Probleme damit, der Handlung zu folgen. Es ist also überhaupt kein Problem, einfach mit irgendeinem Buch in die Reihe einzusteigen! „Ich habe Jahre gebraucht, um zu begreifen, dass Schicksal das ist, was trotz unserer Pläne geschieht." S. 334 Der Schreibstil des Autors ist wie gewohnt flüssig und leicht zu lesen. Er schafft es immer wieder, seine Leser von Anfang an zu fesseln und die Spannung gekonnt bis zum Schluss zu steigern. Dieses Buch ist sehr viel persönlicher als die Vorgänger, es geht vor allem um Joes Familie, seine Vergangenheit und die seines Vaters. Also sehr viel Charakterbildung. Dadurch wirkt es etwas weniger wie ein Psychothriller, weil es eben nicht um einen Serienkiller und dessen Psyche geht. Dennoch kann das Buch einen fesseln, und aus dem Familiendrama wird gegen Ende doch noch so etwas wie ein Thriller - allerdings ein ziemlich unblutiger, bodenständiger und recht gewaltfreier. Allerdings immer wieder mit einigen politischen Seitenhieben ;) „Väter und Mütter enttäuschen uns irgendwann immer. Am Anfang idealisieren wir unsere Eltern, lieben sie bedingungslos und halten sie für unfehlbar, bis wir sie eines Tages bei einer Lüge, einem Betrug oder einem Vorurteil erwischen uns unsere Götter auf die Erde stürzen.." S. 434 Insgesamt ein tolles Buch rund um ein Familiendrama, das es durchaus in sich hat. Im Vergleich zu den vorangegangenen Büchern ist es allerdings etwas weniger spannend, da das Hauptaugenmerk auf den Charakteren liegt, was mir gut gefallen hat, aber eben nicht ganz so fesselnd war, wie ich vom Autor eigentlich gewohnt bin. „Das Leben hat Möglichkeiten. Es hat zweite, dritte und vierte Chancen. Es hat Musik und Lachen, Liebe und Hoffnung.." S. 456 Fazit Toll zu lesendes Familiendrama mit ein paar Thriller-ähnlichen-Zügen, spannend aber unblutig, wenig Gewalt und dafür sehr viel Charakterzeichnung. Ein Ausflug in Joes Seele, sein Leben und seine Familie - aber insgesamt nicht wirklich ein Thriller.

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Rezension: Ich habe mich sehr auf den neuen Psychothriller von Michael Robotham gefreut, da mir alle bisherigen Bücher, die ich besitze, ausnahmslos gefallen haben. Er beginnt auch gleich sehr spannend, als der Psychologe Joe O’Loughlin morgens einen Anruf erhält. Es ist ein Krankenhaus, das ihm berichtet, dass sein Vater Opfer eines brutalen Überfalls geworden ist. Auf die Frage, ob seine Mutter schon verständigt wurde, erhält er vom Krankenhaus die Nachricht, dass sie sich schon im Zimmer seines Vaters aufhielt. Sofort macht er sich auf den Weg in die Klinik und betritt die Intensivstation. Als er jedoch in das Zimmer seines Vater geht, sieht er dort eine fremde Frau am Bett sitzen, die die Hand seines Vaters hält. Ungläubig fragt Joe, wer sie wäre und was sie am Bett seinem Vaters verloren hätte, zumal diese Frau blutige Kleidung trägt. Was sie dann zu ihm sagt, zieht Joe die Füße unter den Beinen weg. Sie behauptet, sie sei die Ehefrau von William und hätte ihn verletzt in ihrem gemeinsamen Haus, am Ende einer Treppe gefunden und direkt den Krankenwagen gerufen. Doch was steckt dahinter? Führte William ein Doppelleben und war mit zwei Frauen verheiratet, oder ist sie seine Geliebte und gar die Täterin? Fazit: Michael Robotham konnte mich mit der Story direkt begeistern. Man stellt sich die ganze Zeit die Frage, wer diese Frau ist, zumal sie mir sehr sympathisch erschien und eine Geschichte erzählte, die durchaus der Wahrheit entsprechen konnte. Der Roman war durchweg spannend und die Zusammenarbeit zwischen Joe O’Loughlin und Vincent Ruiz, die ja oft in Robothams Bücher zusammenarbeiten, hat mir wieder sehr gut gefallen. Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich von Michael Robotham schon spannendere Bücher gelesen habe. Aber ich gebe trotzdem sehr gerne meine Leseempfehlung. Schmetterlinge: 4 von 5

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Ein spannender Roman, der durch immer neue Situationen, die sich ergeben, keine Langeweile aufkommen lässt, sondern einen animiert, selbst „um die Ecke“ zu denken und zu kombinieren, wer könnte wohl der Täter sein? Die Hauptfigur, Joe O´Loughlin, ein Psychologe, der in den vergangenen Monaten verschiedene Schicksalsschläge hinnehmen musste, gerät bei seinen (von der Polizei nicht gutgeheißenen) Ermittlungen zum Überfall auf seinen Vater, in einen Strudel von bedrohlichen Situationen. Der Autor beherrscht die Kunst, so zu schreiben, das der Leser durch die Augen Joe´s sieht, und das erlebt, was er erlebt. Ich war zum Schluss überrascht, wie mutig Joe , ein „ganz normaler“ Mensch, handeln kann, zumal ich immer geneigt war, mich zu fragen: Hätte ich mich das getraut? Des weiteren äußert er einige Lebensweisheiten, die einem in brenzligen Situationen hilfreich sein können, erwähnt sei hier der Umgang mit abgerichteten Hunden! Die „Nebendarsteller“ wie seine Mutter, die andere Frau Olivia, seine beiden Töchter Emma und Charlie, die junge Polizistin Kate oder sein Kumpel Ruiz und andere, sind so geschickt in die Geschichte eingeflochten, dass man das Gefühl hat, sie seien ständig präsent, obwohl sie immer nur kurz erwähnt werden. Aber auch die kleinen Konflikte, die Joe mit eben genannten Personen austragen muss, beleben den Roman derart, als wären sie abgeschlossenen Kurzgeschichten in dem Buch. Obwohl ich den Roman über einen Zeitraum von ca. 1 Monat gelesen habe (meist vor dem Einschlafen als Bettlektüre) hatte ich nie das Gefühl, ich müsste erst einmal resümieren, was schon passiert war, ich begann einfach zu lesen und war sofort wieder mitten im Geschehen. Das war mein erster Roman von Michael Robotham, aber bestimmt nicht mein letzter, weil sich das Buch trotz eines anspruchsvollem Schreibstils mit einer Leichtigkeit lesen lässt, wie ich sie selten erlebt habe.

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Sehr spannend

Von: Suse

28.02.2019

In den frühen Morgenstunden erhält der Psychologe Joe O'Loughlin einen alarmierenden Anruf: Sein Vater William ist Opfer eines brutalen Überfalls geworden und liegt im Koma. Joe eilt ins Krankenhaus – und hält schockiert inne, als er das Zimmer betritt. Denn am Bett seines Vaters sitzt nicht Joes Mutter Mary, sondern eine völlig Fremde, tränenüberströmt, mit blutbefleckten Kleidern und der absurden Behauptung, Williams Ehefrau zu sein. Wer ist sie wirklich? Bekannte, Geliebte, verwirrte Seele – Mörderin? Gegen den Willen der Polizei beginnt Joe, eigene Ermittlungen anzustellen. Und muss erkennen, dass er für die Wahrheit einen hohen Preis bezahlt … Der Autor: Michael Robotham wurde 1960 in New South Wales, Australien, geboren. Er war lange Jahre als Journalist für große Tageszeitungen und Magazine in London und Sydney tätig, bevor er sich ganz seiner eigenen Laufbahn als Schriftsteller widmete. Mit seinen Romanen sorgte er international für Furore und wurde mit mehreren Preisen geehrt. Michael Robotham lebt mit seiner Frau und seinen drei Töchtern in Sydney. Meine Meinung: Die Idee der Geschichte hat mich sehr angesprochen, so musste ich das Buch lesen. Das es sich hier um einen Band einer Reihe handelt, wusste ich nicht. Ich hatte jedoch beim lesen auch keine Schwierigkeiten in die Geschichte zu finden. Ich finde der Autor hat hier wieder eine spannende Story kreiert. Ich mochte die Handlung und die Spannung die bereits am Anfang des Buches vorherrscht. Die Protagonisten waren gut gezeichnet und es hat großen Spaß gemacht ihnen zu folgen. Ich finde der Autor kann einfach schreiben. Ich habe durchweg gute Unterhaltung bekommen und das Buch in kürzester Zeit gelesen. Sehr spannend mit bildhaft. Gute Charaktere und eine mysteriöse Handlung. Man möchte unbedingt wissen was dahinter steckt. Was ich etwas schade finde, das dieses Buch der Aufmachung von „Die Rivalin“ sehr ähnelt und man so den Eindruck bekommen könnte, es handelt sich hier um ein allein stehend Buch. Mir ist nicht aufgefallen das es der Teil einer Reihe ist. Was kein Problem aber das hätte man ja anders lösen können. Ansonsten eine klare Empfehlung!

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Weiß zu unterhalten

Von: Dana G. aus Mestlin

21.01.2019

Vorsicht Spoiler "Die andere Frau" ist der elfte Fall für Joe O'Loughlin und Vincent Ruiz. Fast zwei Jahre sind vergangen nach dem Tod von Joes Frau und er kämpft sich durchs Leben, kämpft mit seiner Krankheit Parkinson, kämpft gegen Depressionen an und versucht seinen beiden Töchtern Emma und Charlie ein schönes Leben zu bieten und ein guter Vater zu sein. Er hat sich Hilfe bei einer Psychologin gesucht und als er sich eines Tages mit ihr trifft, erhält er einen Anruf und wird darüber in Kenntnis gesetzt, dass sein Vater mit schweren Kopfverletzungen im Krankenhaus liegt. Als er dort ankommt, erwartet er seine Mutter am Bett seines Vaters, doch dort sitzt eine fremde Frau, die sich als "seine andere Ehefrau" vorstellt. Joe hält das alles für einen schlechten Scherz. Als er sich die Verletzungen seines Vaters näher betrachtet, wird ihm schnell klar, dass das kein Unfall war... Michael Robotham hat einen sehr fesselnden Schreibstil und schon nach ein paar Seiten möchte man gar nicht mehr das Buch aus der Hand legen, weil man so intensiv in diese Geschichte hineingezogen wird und wissen möchte, wie es weitergeht. Ich bin froh, dass einige Zeit nach dem Tod von Joes Frau vergangen ist und man nicht mit dem ganzen ganzen Kummer seiner Familie konfrontiert wird, der verständlicherweise noch präsent ist, vor allem bei seiner kleinen Emma, und somit ein wenig auf Abstand geht. Positiv fand ich die Integrierung von Joes Familie, seinem Vater, der Mutter und seinen Schwestern. Von denen hat man in der Vergangenheit nicht so viel erfahren. Allerdings war ich teilweise ein wenig überfordert. Ich hatte den Eindruck, der Autor wollte einfach zu viel, was sich dann ein wenig negativ auswirkte. Trotzallem ein guter Krimi, mit einem nicht entbehrlichen Ruiz, der gut zu unterhalten vermag.

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INHALT: Der Psychologe Joe O'Loughlin muss nach einem Anruf ins Krankenhaus eilen. Dort soll sein Vater nach einem brutalen Überfall im Koma liegen. Im Krankenhaus angekommen findet er am Bett seines Vaters nicht seine Mutter, sondern eine fremde Frau vor, die behauptet, die Ehefrau von seinem Vater zu sein. Er hat diese Frau noch nie in seinem Leben gesehen und dementsprechend verwirrt. Er weiß nicht, was er glauben soll und ob die Fremde die Wahrheit sagt. Um der ganzen Sache auf den grund zu gehen, stellt er Nachforschungen an und ganz langsam kommt er einer Wahrheit näher, die im alles abverlangen wird und seine ganze Vergangenheit in Frage stellt. MEINE MEINUNG: Dieser Psychothriller ist der elfte Band der Reihe um den Psychologen Joe O'Loughlin, den man aber auch sehr gut ohne Vorkenntnisse lesen kann (ich hatte leider bisher nur die ersten paar Bücher gelesen) obwohl er mich neuguerig auf die anderen Geschichten gemacht hat. Gleich augefallen ist mir, daß Michael Robotham hier eine ganz schnelle und rasante Sprache hat. Das kommt gerade durch die kurzen Dialoge zum Ausdruck. Diese geben dem Buch eine Schnelligkeit und eine Spannung und man merkt gar nicht, wie die Seiten dahinfliegen. Michael Robotham hat hier eine sehr private Seite von Joe gezeigt, wir dringen als Leser tief in sein Leben ein, was ihn sehr nahbar und verletzlich macht. Immer wieder tritt auch seine Krankheit in den Vordergrund und zeigt, wie eingeschränkt er ist. Ich fand den Spannungsaufbau sehr gelungen, gut platzierte Wendungen bringen immer wieder Bewegung in den Fall und es wird nicht langatmig. Vom Ende und der Auflösung war ich sehr überrascht und ich fand es sehr gut gelöst. FAZIT: Sehr gut durchdacht, sehr gut konstruiert und ein unerwartetes Ende. Mir hat dieser elfte Fall von Joe sehr gut gefallen und ich gebe dem Buch 4/5 Sterne. 🌟🌟🌟🌟

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