Leserstimmen zu
Wiedersehen am Harbour Beach

Ella Thompson

Die Lighthouse-Saga (3)

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Lieblingszitat "Was ich damit sagen will ist, dass viele Menschen furchtbare Dinge erleben. Auf viele verschiedene Arten. Jeder geht anders damit um. Aber wir gehören zu den Menschen, die nach den Erlebnissen ihr Leben in die Hand nehmen. Wir sind stärker aus unseren Horrorszenarien herausgegangen. Es hat uns nicht gebrochen, wir hatten die Kraft, es durchzustehen." (S.192) Allgemeine Informationen - Titel: Wiedersehen am Harbour Beach - Autor: Ella Thompson - Verlag: Heyne - Seitenanzahl: 464 - Preis: 9,99€ - ISBN: 978-3-453-42296-4 Klappentext Jake Foster hat den Traum von einer eigenen Brauerei. Nachdem seine Freunde Niclas und Andrew Hunter ihr Glück in Sunset Cove gefunden haben, hält ihn nichts mehr in Boston. Es wird Zeit, seine Vision in die Realität umzusetzen. Die Harbour Beach Brewerie ist genau das, wonach er gesucht hat. Doch ihm fehlt das nötige Kapital. Die Investorin Eliza Woodward ist eine der schönsten Frauen, die Jake je getroffen hat – aber auch äußerst undurchsichtig. Sie signalisiert ihm, mit ihm ins geschäft kommen zu wollen, zieht ihr Angebot jedoch kurzfristig zurück. Niclas‘ und Andrews Vater, Theodor Hunter bietet Jake das fehlende Geld an. Unter einer Bedingung, die Jake den Boden unter den Füßen wegzieht. Als Eliza abermals auftaucht und ihr Interesse an der Brauerei und an ihm bekundet, wird sein Lebenstraum plötzlich zu einem gefährlichen Unterfangen – und Jake zur Zielscheibe. Meine Meinung Das Cover spiegelt die Atmosphäre dieses Buches perfekt wider. Wenn man das Buch noch nicht gelesen hat, denkt man, dass der Harbour Beach ein idyllisches kleines Örtchen ist, wie es im Buch steht. Ich kann aber defintiv sagen, dass noch viel mehr dahinter steckt. Zuerst finde ich es natürlich immer toll, wenn man die Charaktere aus den vorherigen Teilen auch in die aktuelle Geschichte einbezieht. Das hat mir hier wirklich super gefallen, weil sowohl Marie und Niclas als auch Andrew und Holly wieder eine entscheidende Rolle hatten. Das Setting und die Charaktere zusammen vermittelten direkt ein gewisses Urlaubsfeeling, was wiederum perfekt zur aktuellen Jahreszeit passt. Am Anfang hatte ich etwas Probleme mit der Protagonistin Eliza, da ich nicht nachvollziehen konnte, wieso sie ihrer Vergangenheit nicht schon viel früher den Rücken zugewendet hat. Nach und nach konnte ich ihre Beweggründe aber immer mehr verstehen. Jake ist ein absoluter Gentleman, der mit vollem Einsatz daran arbeitet, seinen Traum - eine eigene Brauerei - zu verwirklichen. Die Beziehung zwischen Eliza und Jake war vom ersten Augenblick voller Liebe und Hingabe, weshalb ich von Anfang an mit den beiden mitgefiebert habe. Auch wenn ich das Buch echt gut fand, gibt es eine kleine Warnung von mir: Die Geschichte um Eliza und Jake ist nichts für schwache Nerven. Wer kein Buch lesen möchte, in dem häusliche Gewalt eine Rolle spielt, der sollte dieses Buch nicht lesen. Ich kann es aber defintiv weiterempfehlen! Fazit Ich vergebe 4 ⭐⭐⭐⭐/5 ⭐⭐⭐⭐⭐!

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Ich mochte die ersten beiden Bände der Lighthouse Saga sehr und habe mich total auf diesen Band gefreut. Vor allem weil mir Jake (der männl. Hauptcharakter dieses Bandes) schon in den Vorgängerbänden sehr sympathisch war. In diesem Band trifft nun der beste Freund, von Andrew und Niclas (männl. Hauptcharaktere aus den Vorgängerbänden) auf seine Liebe des Lebens. Jack hatte ja bereits im letzten Band angekündigt, dass er eine Brauerei auf Cap Cod kaufen will. Am Anfang des Bandes geht es darum, wie er das finanzieren wird und wie sein Start von Statten geht. Das wurde in einem angenehmen Ausmaß beschrieben und langweilte mich daher nicht, auch wenn das Thema nicht so meins ist. Überhaupt genoss ich am Anfang die Abschnitte mit Jack sehr, da mir die Abschnitte, wo man Eliza verfolgte, so gar nicht zusagten. Eliza sollte eigentlich Jacks Brauerei finanzieren und eine taffe Geschäftsfrau sein. So kam sie aber überhaupt nicht rüber. Das Thema häusliche Gewalt spielt eine sehr große Rolle und wird auch sehr explizit beschrieben. Mein großes Problem mit ihr bzw. mit den Stellen des Buches, die sich um sie drehten, war die bedrückende Stimmung. Ella Thompson schreibt in ihren Büchern immer wieder recht Bedrückendes, aber bisher war das immer in einem Ausmaß, dass es für mich als reiner Unterhaltungs- und Wohlfühlleser noch erträglich war. Hier in diesem Band war es mir aber eindeutig zu viel. Ich fand es schrecklich zu lesen, was sie sich da alles gefallen ließ und wie sie darauf reagierte. Leser, die reine Liebesgeschichten langweilig finden, könnten davon allerdings gerade begeistert sein. Ich fieberte auf jeden Fall dem Moment entgegen, wo sich endlich alles wendete und die wahre Geschichte zwischen Jack und Eliza anfing. Ab da war ich dann wieder Feuer und Flamme für die Geschichte. Die Liebesgeschichte wird sehr schön und in einem angenehmen Tempo entwickelt. Die beiden passen super zusammen. Jack ist eher ein ruhiger Beschützertyp und gibt Eliza den Freiraum, den sie braucht, um Vertrauen zu ihm zu entwickeln. Die Liebesszenen sind gut in der Story verteilt und nehmen nie Überhand. Man merkt wirklich, dass sich hier mehr als sexuelle Anziehung entwickelt. Die Story drumherum hat auch einiges zu bieten. Theodor Hunter (Andrews und Niclas' Vater) lässt eine Bombe platzen, die mich jetzt allerdings nicht überrascht hat. Er ist weiterhin sehr krank und das spielt eine entscheidende Rolle. Die Geschichte um die Brauerei ist auch ganz nett und vor allem spielen natürlich die geliebten Charaktere aus dem Vorgängerbänden eine große Rolle. Das liebe ich ja an Serien und hier gibt es wirklich jede Menge sympathischer und interessanter Charaktere. Leider gab es auch in diesem Band wieder eine Szene, wo ein Charakter für meinen Geschmack völlig untypisch für ihn reagiert. Das war schon im letzten Band so und es betrifft auch wieder Andrew. Allerdings ist die Szenen nicht allzu lang, aber einen faden Beigeschmack hinterließ sie doch. Ansonsten schafft die Autorin es wieder einem die Charaktere sehr nah zu bringen und sie realistisch wirken zu lassen. Egal ob Neben- oder Hauptcharakter, hier wird wirklich jeden genug Zeit eingeräumt, um etwas Tiefe zu bekommen. Die ungekürzte Hörbuchfassung kann ich sehr empfehlen und ich selbst würde auch immer wieder zu dieser Fassung greifen. Götz Otto ist ein unglaublich guter Hörbuchsprecher. In den ersten beiden Bänden brauchte ich allerdings eine Eingewöhnungszeit, weil er für mich eher zum Genre Fantasy passt. Dieses Mal hatte ich komischerweise überhaupt keine Anlaufschwierigkeiten mehr. Man kann richtig abtauchen in die Story und sich von seiner Stimme wegtreiben lassen. Er hat ein sehr angenehmes Lesetempo und ich könnte ihm stundenlang zuhören. *Fazit:* 4 von 5 Sternen Der Anfang war für mich sehr bedrückend, aber dann hat es mich wieder richtig gut unterhalten. Man kann den Band zwar auch ohne das Vorwissen aus den anderen beiden Bänden lesen/hören, aber da die alten Charaktere wieder mitspielen und es eine kleine durchgehende Nebenhandlung gibt, würde ich empfehlen vorher die Vorgängerbände zu lesen. Reihe: Rückkehr nach Sunset Cove Sommerträume auf Cape Cod Wiedersehen am Harbour Beach

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Hach, ich finde die Lighthouse Saga einfach toll und ich habe mich in einen Ort verliebt, den ich vermutlich niemals zu Gesicht bekommen werde, Ich versinke so unfassbar gerne auf Cape Cod und kann die Anziehung, die diese Insel auf die Protagonisten ausübt, mehr als nur verstehen, denn ich spüre sie ebenfalls. Wir erfahren in diesem Band ein wenig mehr über Jake. Den coolen Typen, der unbedingt sein eigenes Bier brauen möchte und diesen Traum mit eisernem Willen verfolgt. Bis zu dem Tag an dem er Eliza in ihrem Haus aufsucht und sich schlagartig alles ändert. Eliza ist eine starke Frau, auch wenn sie das selbst noch nicht weiß. Sie hat in ihrem Leben viele schicksalhafte Ereignisse umschiffen müssen und das auch immer mit bravour gemeistert, doch wir alle sind nicht frei von Fehlern... Auch wenn wir es manchmal gerne wären, oder uns im nachhinein Fragen, wie dumm wir eigentlich waren. In dieser Geschichte erfahren wir, wie manche Menschen mit einem bestimmten Problem vielleicht umgehen. Warum sie manches tun, oder eben auch nicht tun. Ich fand es sehr schön umschrieben und hatte eine tolle Zeit in Sunset Cove.

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