Leserstimmen zu
Wie sagt man ich liebe dich

Claudia Winter

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„Wie sagt man ich liebe dich“ aus der Feder von Claudia Winter ist für mich der perfekte Sommerroman. Das wunderbar beschriebene Setting (Lissabon und Paris) hat ab der ersten Seite das Urlaubsfeeling in mir geweckt. Trotz seiner Leichtigkeit und seiner lockeren, oft amüsanten Erzählweise ist dieser Roman alles andere als oberflächlich. Die Themen des Romans sind tiefgründig und haben mich persönlich sehr berührt. Es ist eine Geschichte über verpasste und neue Chancen im Leben, über Liebe und die Fragilität zwischenmenschlicher Beziehungen. Gleichzeitig sensibilisiert die Autorin mit der Protagonistin Maelys für das Thema Gehörlosigkeit. „Wie sagt man ich liebe dich“ ist für mich ein Buch zum schmunzeln, seufzen, lachen und mitfiebern. Klare Leseempfehlung!

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Die 28-jährige Maelys ist anders als andere junge Frauen denn sie ist gehörlos. Doch ihre Hände schaffen ihr nicht nur Erleichterung beim Kommunikationen, sondern auch beim Malen von wunderschöne Bilder. Maelys ist eine begabte Künstlerin, weshalb sie ein Kunststipendium bekam und aus Bretagne nach Paris einzieht, um bei ihrer 74-jährigen Tante Valérie zu wohnen. Doch als ihre Tante ihr Arm bricht und deren Mietschulden höher schlagen, musste Maelys erstmals ihrem Studium auf das Eislegen und ihr Talent auf dem Montmartre an die Touristen anbieten. Bis auf eines Tages der charmanter Portugiese António vor ihr steht und ihr ein verlockendes Angebot macht: für eine stattliche Summe soll Maelys seinen Großvater in Lissabon malen. Im Schlepptau von ihrer Tante, die misstrauen gegen über alle Portugiesen hat, begibt sich Maelys auf die Reise in die weiße Stadt am Tejo. Doch was sie im wunderschönen Lissabon erwartet und welch besondere Rolle sie dabei spielt, ahnt Maelys nicht... Es ist bereits mein fünftes Buch von der Autorin. Ja... ich habe all ihre Bücher gelesen und ich bin sehr glücklich darüber! Frau Winter nimmt ihre Leser immer wieder ins Urlaub mit, erwärmt deren Herzen mit viel Liebe und Sonnenschein und nur ihr gelingt es, einem gehörlosem Mädchen eine Stimme zugeben. Wer schon lange aus dem Genre Frauen-/ Liebesroman liest, weiß, dass die Bücher fast immer vorhersehbar sind. Doch Claudia Winter lenkt mit viele Wendungen und abwechselnden Zeitebenen von den Vorahnungen sehr geschickt ab, sodass auch gewisse Spannung bis zum Ende des Buches beibehalten bleibt. Was mir aber (immer wieder aufs neue) sehr gut gefallen hat, ist ihr unverwechselbarer, bildhafter Schreibstil. Beim Lesen sieht man den französischen Künstlermilieu vor den Augen und man spürt die Portugiese Sonne auf dem Nacken. Die sympathische, vor allem sehr abwechslungsreiche Charaktere runden die gesamte Story hervorragend ab. Ein wundervoller Sommerroman, welcher mir Urlaubsgefühle hervorgerufen hat. Es ist sommerlich leicht aber an richtigen stellen gefühlsvoll. Dazu kommt eine große Portion wunderschöner Setting hervor, was will man mehr.

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Auch wenn man relativ schnell ahnt, wie die Leben von Maelys und ihrer Tante mit dem Leben des Unbekannten und seines Großvaters zusammenhängen, kommen die Einzelheiten erst nach und nach zu Tage. Bei der Vergangenheit spielen dabei die Hefte = Tagebücher von Valerie eine Rolle. Valerie war schon als junge Frau besonders und eigenwillig. In der Gegenwart geht es aber vor allem auch um Maelys und ihr Leben als gehörlose Kunststudentin. Die Geschichte hat mich mitgerissen, aber in einer ruhigen Art und Weise, es ist gewissermaßen eine doppelte Liebesgeschichte mit tollen Charakteren, viel Atmosphäre (Paris und Lisboa) und vielen schönen Details.

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Meinung Niemals hätte ich mir erträumen lassen, dass hinter diesem schlichten Cover eine so wundervolle Story stecken würde. Der Schreibstil der Autorin konnte mich direkt zu Beginn für sich gewinnen. Er ist leicht, frisch, teilweise poetisch und steckt voller Weisheiten, die sich auf das Leben übertragen lassen. Die Handlung spielt in Lissabon und Paris. Das setting wird sehr prägend und bildlich beschrieben,sodass ich als Nicht-Lissabon-Kenner direkt das Flair spüren konnte. Auch die Sprache aus den angesprochenen Gegenden findet innerhalb des Romanes ihren Platz. Dies verlieh dem Buch in meinen Augen Authentizität und brachte dieses besondere Feeling, welches an beiden Orten vorzufinden war nochmal einen Hauch näher. Aber auch die Protagonisten konnten überzeugen, welche vor allem durch Tiefe und Emotionen bestachen. Als Leser konnte man sich sehr gut in deren Gedanken und Gefühle hinein versetzen. Allen voran Maelys, welche mich in eine mir unbekannte Welt - Die Welt der Gehörlosen- führte und mir diese auf eine erstaunliche art und Weise näher brachte. Aber auch die Romanze wirkte keineswegs plump. Sie war im Zusammenspiel der Ereignisse nicht sonderlich überraschend,aber konnte sich dennoch in mein Herz schleichen. Auch die kleinen aber detaillierten Einflüsse von Politik verliehen so mancher Wendung innerhalb des Buches Nachdruck und sorgten für einen weiteren Touch an Tiefgang. Fazit Wie sagt man ich liebe dich hat mich positiv überrascht. War es doch ein Buch zu dem ich persönlich nie gegriffen hätte konnte mich die Geschichte im inneren jedoch verzaubern. Es war eine leichte Story, mit interessanten Charakteren, bildhaften Setting und einer guten Balance zwischen Tiefe und Emotionen. 5 von 5 Sternen ❤

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Der Roman hält absolut, was Cover und Klappentext versprechen. Er war für mich wie ein kleiner emotionaler und gleichzeitig entspannender Urlaub. Er hat mich gleichzeitig berührt und verzaubert. Die Autorin schreibt leicht, fliessend und einfühlsam. Sie hat mich schon auf den ersten paar Seiten in den Bann der Story gezogen und nicht mehr losgelassen. Die Charaktere wirken durch ihr Handeln authentisch und sympathisch. Zudem liebe ich die Botschaft dieser Story....welche das aber ist, das wird nicht verraten.... Eine wirklich bezaubernde Geschichte, die mich total begeistert hat.

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Letztes Jahr im Mai war ich für ein paar Tage in Lissabon - eine wunderschöne und vorallem sehr vielfältige Stadt. Da wir dieses Jahr nur sehr beschränkt reisen dürfen, habe ich mich umso mehr gefreut, buchtechnisch wieder nach Lissabon zu reisen. Claudia Winter hat mit ihrem neuen Roman "Wie sagt man ich liebe dich" eine wunderschöne Geschichte rund um die gehörlose Maelys und ihre Tante Valérie geschrieben, die gemeinsam in Paris leben. Maelys kommt aus der Bretagne und studiert Kunst an der École nationale supérieure des beaux-arts de Paris. Zurzeit hat sie ihr Studium unterbrochen, um auf dem Montmarte Touristen zu portraitieren. Sie benötigt ein Einkommen, da sich ihre Tante den Arm gebrochen hat und sich die Mietforderungen und die unbezahlten Rechnungen bereits stapeln. Eines Tages spricht sie ein Mann an und bittet sie von seinem Großvater ein Portrait zu malen. Dieser wohnt allerdings in Lissabon. Maelys ahnt nicht, dass dieser besagte Großvater seinen Enkel António extra nach Paris geschickt hat, um Maelys anzuwerben. Er hat die junge Frau bei seinem Weihnachtseinkäufen in Paris gesehen. Der senfgelbe Mantel und die Ähnlichkeit mit seiner großen Liebe haben ihn nicht ruhen lassen. Obwohl Maelys anfangs zögert, greift sie doch auf das Angebot zurück, da sie dringend Geld braucht. Sie fordert jedoch, dass sie ihre Tante Valérie in die portugiesische Hauptstadt mitnehmen darf und ahnt nicht, welche Folgen dies haben wird.... Die Geschichte wird in zwei Zeitsträngen erzählt. Im Vergangenheitsstrang befinden wir uns im Jahr 1966. Die junge Valérie Durant hatte schon immer den Traum eines Tages nach Paris zu gehen und die schillernde Hauptstadt Frankreichs kennenzulernen. Sie will nicht in der Bretagne versauern und auch keinen Ehemann, den ihr Vater bereits eifrig auszusuchen scheint. Nur mit einem kleinen Koffer bricht sie nach Paris auf. Sie heuert als Zimmermädchen in einem Hotel an und setzt sich für die Frauenrechte in den 1960igern ein.... Während ihrer Zeit in Lissabon beginnt Maely die Notzhefte ihrer Tante zu lesen und lernt eine ganz andere Frau kennen, als diejenige, die sie heute kennt. Liest man den Inhalt der Geschichte hat man doch so einige Vorahnungen, wie es in diesem Genre eben der Fall ist. Doch Claudia Winter gelingt es mehrere überraschende Wendungen einzubauen und auch die Spannung immer auf hohem Level zu halten. Besonders gefallen hat mir jedoch der wundervolle bildhafte Schreibstil. Ich hatte den Montmarte vor Augen mit den vielen Künstlern, hörte den Fado in den engen Gässchen Lissabons und hatte Lust auf die leckeren Blätterteigtörtchen mit Vanillecreme, die ich letztes Jahr genossen habe. Zusätzlich war ich von der sehr selbstbewussten und flotten Valérie fasziniert, die nicht so schnell aufgibt - komme, was wolle. Sie sezte sich für Frauenrechte ein und spielte gleichzeitig mit ihrer Erotik und ihrem Charme. Maelys hingegen ist eher ruhig und sagt, was sie sich denkt. Sie ist eine gute Beobachterin, liebt die Welt der Farben und die Schönheit in der Kunst. Von ihr war ich von Beginn an verzaubert. Wunderbar fand ich, dass die Autorin diesmal eine gehörlose Protagonistin gewählt hat. Sie ist selbst Tochter von gehörlosen Eltern und hat all ihre Kenntnis in ihrem Roman miteingebracht. Die Beeinträchtigung steht allerdings nicht im Mittelpunkt des Romans, sondern ist Teil von Maely Welt. António ist ein sympathischer Geschäftsmann, der sich allerdings als Hotelbesitzer nicht wirklich wohl fühlt. Mit seinem Charme bezirzt er die Frauen und hat eine Affäre mit seiner Rezeptionistin. Er liebt seinen Großvater und führt ohne Bedenken seinen Plan aus Maelys nach Lissabon zu holen...die bald darauf sein Herz stiehlt. Jeder dieser drei Protagonisten erzählt abwechselnd aus seiner Perspektive. Als Leser kann man sich somit ausgezeichnet in die Gedanken- und Gefühlswelt hineinfühlen. Die Autorin verknüpft die beiden Handlungsstränge aus der Vergangenheit und der Gegenwart perfekt. Ich konnte nicht wirklich sagen, welche Lebensgeschichte mir besser gefallen hat. Es sind zwei sehr unterschiedliche Frauen und zwei sehr unterschiedliche Liebesgeschichten, die mich jede auf ihre Art bezaubern konnte. Im Anhang gibt es einige landestypischen Rezepte und ein Glossar mit portugiesischen Begriffen. Fazit: Eine wunderschöne Geschichte über zwei sehr unterschiedliche Frauen, die auf zwei Zeitebenen erzählt wird. Besonders gefallen haben mir die bildhaften Orts- und Landschaftsbeschreibungen. Leicht und doch intensiv, verspielt und verträumt, aber auch mit Tiefe. Ich empfehle diesen Roman sehr gerne weiter.

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Inhalt: 2018/19: Die gehörlose Maelys Durant lebt bei ihrer Tante Valérie in Paris. Die begabte Maelys hat ein Stipendium für ein Kunststudium, doch das Geld ist immer knapp und nachdem sich Valérie eine komplizierte Unterarmfraktur zugezogen hat, unterbricht Maelys heimlich ihr Studium und verdient etwas Geld, indem sie auf dem Montmartre Touristen malt. Als ihr eines Tages der junge Portugiese António das Angebot macht, für viel Geld seinen Großvater zu malen, willigt sie ein und reist zusammen mit Valérie nach Lissabon in das große Herrenhaus der Familie Alvarenga. Doch Antónios Großvater Eduardo verhält sich plötzlich sonderbar und will den Besuch aus Paris nicht sehen. 1966: Der Vater der unkonventionellen und lebenshungrigen Valérie möchte seine anstrengende Tochter so schnell wie möglich gegen ihren Willen verheiraten, deshalb flieht sie vor den unpassenden Heiratskandidaten nach Paris. Dort verliebt sie sich bald, doch hat ihre Liebe eine Zukunft? Meine Meinung: Der Schreibstil von Claudia Winter ist einfach wunderschön und absolut passend für einen Liebesroman. Leicht, poetisch und bildhaft. Sie beschreibt ihre Protagonisten so warmherzig und liebevoll, als würde sie sie persönlich kennen. Alle Charaktere haben mir gut gefallen, vor allem Maelys ist wirklich überaus liebenswert, aber oft wirkte sie zu niedlich und kindlich auf mich. Sehr gut gefallen hat mir, dass ihre Gehörlosigkeit zwar häufiger angesprochen, aber nicht in den Vordergrund gestellt wird. Die Handlung wechselt zwischen zwei Erzählperspektiven und ich war immer etwas enttäuscht, wenn die Geschichte in der Gegenwart durch Valéries Vergangenheit unterbrochen wurde. Ich hätte gerne noch mehr von Maelys und António gelesen. Auch hat Valérie mir in der Gegenwart besser gefallen. Sie ist immer noch herrlich unkonventionell und direkt. Ihre Entscheidung in der Vergangenheit hat mir dagegen nicht gefallen. Da hätte ich mir eine andere Lösung gewünscht. Fazit: Ein unterhaltsamer und gefühlvoller Sommer- und Liebesroman mit einem schönen Setting und tollen Charakteren.

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Rezision . Hey meine lieben Bücherwürmer 🍋 . Wie sagt man ich liebe dich von @claudiawinter.autorin 🍋 . Um was geht es? . Klappentext 🍋 . Für die gehörlose Maelys Durant wird ein Traum wahr, als sie ein Kunststudium in Paris beginnt. Doch dann erkrankt ihre Tante Valérie, und Maelys muss auf dem Montmartre Touristen porträtieren, um Geld zu verdienen. Dort macht ihr eines Tages ein geheimnisvoller Fremder ein erstaunliches Angebot: für eine stattliche Summe soll sie seinen Großvater in Lissabon malen. Maelys‘ Neugier ist geweckt, und sie begibt sich auf die Reise in die weiße Stadt am Tejo. Dort stößt sie auf die Spuren einer herzergreifenden Liebesgeschichte, die bis ins Paris der 1960er Jahre zurückreicht – und ahnt nicht, welch besondere Rolle sie selbst darin spielt … . Mein Fazit 🍋 . Ich liebe dieses Buch 🍋 . Das Cover ist wunderschön und verspricht einen frischen Sommer Roman 🍋 . Die Protagonisten haben mich mit all ihren Facetten zu 100% überzeugt. 🍋 . Ich finde das Claudia die Probleme die Mealys in ihrem Alltag hat extrem gut beschrieben hat.... Dadurch kann man sich gut vorstellen wie es sein könnte gehörlos zu sein......🍋 . Claudia Winter schafft es mit ihrerem schreibstil definitiv die Emotionen so zu transportieren das man sich mit den Protagonisten freut und leidet...... Und einfach nur immer weiter mitfiebert und wissen möchte wie es weiter geht 🍋 . Für mich ist wir sagt man ich liebe dich ein perfekt gelungenes Werk 🍋und eine ganz klare Empfehlung . 5/5 🍋🍋🍋🍋🍋

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