Leserstimmen zu
Belgariad - Der Blinde

David Eddings

Belgariad-Saga (3)

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Hallo an alle Lieben, heute möchte ich Euch den dritten Band der Belgariad-Reihe vorstellen. Wie auch schon bei den beiden Büchern vorher, wird der Leser sofort in das Geschehen geworfen, und genauso schnell findet man sich wieder in dieser Welt zurecht. Immer noch sind der Zauberer Belgarath und seine bunt zusammengewürfelte Gruppe von Gefährten unterwegs, um Ihre wichtige Mission fortzuführen. Jedes Gruppenmitglied ist eine eigenständige, bisweilen recht starke Persönlichkeit. Doch die Gruppe ist noch immer nicht komplett, denn im Verlauf dieser Handlung kommen noch weitere Personen hinzu. Jeder einzelne ist von bedeutender Wichtigkeit um die Aufgabe zu erfüllen, denn viele Wege, die heute beschritten werden müssen, standen schon vor Jahrtausenden fest. So auch die Zusammenstellung der Charaktere. Doch bei den neuen Charakteren (da muss ich jetzt gnadenlos ehrlich sein) mangelt es etwas an Charisma. Besonders bei dem einen neuen Gefährten. Gefühlt auf jeder 5 Seite kann man den Satz lesen: Fass mich nicht an! Denn dies hat etwas mit der religiösen Neigung der Person zu tun. Aber gut, jeder hat so seine Macken, und auch an Ihn werden wir uns (hoffentlich) gewöhnen. Sehr spannend fand ich in diesem Buch die Entwicklung von dem jungen Garion. Er taucht immer tiefer in die Mysterien der Zauberei ein und erkennt schon bald, das er ein wichtiges Element für den erfolgreichen Abschluss der Mission darstellt. Seine Versuche und Experimente mit der Magie haben mich das ein oder andere mal schmunzelnd zurückgelassen. Besonders die Kommentare der erfahreneren magiekundigen bezüglich seiner Fehlversuche sind einfach nur komisch. Ich habe die Zeit mit diesem Buch wieder richtig genossen. Habe es geliebt, diese liebevollen Personen auf Ihrem gefahrenvollen Weg zu begleiten. Denn eines ist sicher: Langweilig sind diese Zeitgenossen auf keinen Fall. Ich freue bin schon voller Erwartungen, wohin diese Reise den Leser noch führen wird und gebe diesem Band 4 Sterne. Drachige Grüße Eure Reading Dragonlady

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Sie sind weiterhin unterwegs. Mandorallen, Baron von Vo Mandor, Prinz Kheldar von Drasnien (Silk), Barak, Graf von Trellheim, Hettar, Sohn des Cho-Hag von Algarien, Durnik von Sendarien, Ce’Nedra, Kaiserliche Prinzessin von Tolnedra, Garion, Polgara und natürlich Belgarath. Und ebenso übergangslos, wie ich den Leser dieser Rezension ins Geschehen werfe, so wird auch der Leser in den dritten Teil der Belgariad-Saga geworfen. Und, so viel sei jetzt schon gesagt, ebenso übergangslos wird er wieder am Ende zurückgelassen. Ergo sind Vorkenntnisse zwingend erforderlich. +++ Eine Gemeinschaft auf Reisen +++ Obwohl in diesem Buch wie schon im zweiten Teil nur über die Reise der Gruppe berichtet wird, erfährt der Leser enorm viel über die Hintergründe der Welt und die Motivation der handelnden. Wie der Verlag allerdings auf die Idee kommt, im Klappentext zu schreiben, dass der Protagonist Garion sich innerhalb der Gemeinschaft als Belastung emfindet, verstehe ich nicht. Denn genau das Gegenteil ist der Fall. Endlich erkennt er das, was in ihm geweckt wurde und lernt damit umzugehen. Die Geschichte wird in diesem dritten Teil sehr linear erzählt, was sie aber nicht zwangsläufig uninteresant macht. Der Leser verbleibt die ganze Zeit über bei der Gruppe und begleitet sie durch die unterschiedlichsten Regionen und trifft auf die absonderlichsten Kreaturen und Völkergruppierungen. So sieht High-Fantasy aus. Gleichfalls ist die Zusammenstellung der Gruppe recht gut gelungen und Eddings versteht es, Figuren recht gekonnt der Geschichte hinzuzufügen und wieder zu entnehmen. Überraschungen und Wendungen gibt es zwar wenige, aber dennoch macht es viel Spaß, der Handlung zu folgen, was hauptsächlich an dem lockeren Schreibstil Eddings und dem guten Mix zwischen humorvollen und ersten Passagen liegt. +++ Fazit +++ In meinen Augen hat sich Eddings in dem dritten Teil nochmals steigern können und der Saga einen weiteren interessanten Anstrich verliehen. Sie ist interessant weitererzählt und versorgt den Leser mit den nötigen Informationen, um ihn bei Laune zu halten. Dass die Saga zeitnah fortgeführt wird, entschädigt ein wenig dafür, dass sie so unvermittelt weitererzählt wird und quasi in der Handlung endet.

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Klappentext: Je mehr der junge Garion über die Mission, die seine Gefährten und er übernommen haben, erfährt, desto mehr empfindet er sich als Belastung. Seine Freunde sind große Krieger, geschickte Diebe, mächtige Zauberer - und er ist scheinbar nur ein einfacher Junge vom Land. Das Cover sieht hübsch aus und passt perfekt zu den anderen Teilen der Reihe. Es passt gut zum Genre und zur Geschichte, ist jetzt aber vielleicht nicht etwas, das sofort allen auffallen würde. Der Schreibstil des Autors ist wie gewohnt flüssig, lässt sich gut lesen, spannend und detailreich. Ein paar Kapitel sind spannender als die anderen, aber es wird nie langweilig. Man kann sich relativ gut in die Charaktere hineinversetzen und verstehen, warum sie so handeln, wie sie es nun mal tun und auch wir sie sich dabei fühlen. Garion und seine Gefährten sind alles, nur nicht langweilig. Sie alle machen so einiges durch und ihre Mission ist noch nicht erfüllt. Er ist zwischendurch ziemlich unsicher und weiß nicht damit umzugehen und es ist interessant zu sehen, wie er damit umgeht und welche Entscheidungen er trifft. Insgesamt ein gelungener dritter Teil, der manchmal etwas vorhersehbar ist. Wer also gerade nach einem etwas "einfacheren" Fantasybuch ist, der sollte sich die Reihe mal genauer anschauen. Es ist zu empfehlen, die Reihe in der richtigen Reihenfolge zu lesen.

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