Leserstimmen zu
Terra

T. S. Orgel

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Es dürfte kein Geheimnis sein, daß hinter dem Namen T.S. Orgel die Brüder Tom und Stephan Orgel stecken. Sie sind mir durch etliche Fantasy- Geschichten bekannt, allerdings kann ich mich weder für Zwerge noch Orks begeistern, weswegen „Terra“ mein erster Roman des Autoren-Duos ist. In „Terra“ will die Menschheit den Mars besiedeln, weswegen ein Terraforming vonnöten ist. Raumfrachter transportieren die kostbaren Rohstoffe des Mars zur Erde. Einer dieser modernen Trucker ist Jak, der einsam in seinem Raumschiff, zusammen mit einer künstlichen Intelligenz steckt. Schon bald fällt ihm auf, daß seine Fracht gefährlich ist. Bei seinen Nachforschungen bekommt er Hilfe von seiner Schwester Sal, einem Marshall auf dem Mond. Gemeinsam kommen sie einer gefährlichen interplanetaren Verschwörung auf die Spur. „Terra“ ist ein mitreißender Krimi, mit spannender Handlung. Die Charaktere sind witzig, die Zukunftsvision zwar düster, aber recht interessant. Trotzdem konnte ich mich für dieses Geschichte nicht ganz so erwärmen, dieser Kriminalfall hätte auch in irgend einer beliebigen anderen Zeit spielen können, mit Schurken, kriminellen Banden, Polizisten. Vielleicht war es für mich einfach das falsche Buch zur falschen Zeit, denn der Funke ist nicht ganz so übergesprungen. Trotzdem ist der Schreibstil der Orgels witzig, teilweise meinte ich die verschiedenen Stile der Brüder auseinanderhalten zu können. Ich würde gerne noch mehr aus der Feder von T.S.Orgel lesen, vielleicht lasse ich mich auch mal auf Orks und Zwerge ein.

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Terra

Von: Frechfratz

11.05.2019

Meiner Meinung nach zu weit hergeholt die Story und für meinen Geschmack zu übertrieben. Also nicht empfehlenswert. Also ich habeszum zweiten mal angefangen es zulesen und immer noch Habe das erste mal sowas mitgemacht und leider direkt so 3in doofes Buch was absolut noch meins ist abbekommen

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Wenig begeisternd

Von: Sonnenschein 17

16.03.2019

Da ich gerne SF lese, habe ich mich gefreut, unter den Testlesern zu sein. Leider machte mir das Buch keine Freude. Für meine Begriffe anfangs zu detailliert, verliert sich die Geschichte dann in anderen Geschichten. Ich tat, was ich selten tue, nach über der Hälfte zugeklappt und weggelegt.

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Wie bei den Autoren üblich, ist das Buch gut geschrieben und lässt sich - bis auf ein paar kleine Ausnahmen - flüssig lesen. Die Richtung ist allerdings im Gegensatz du dem bekannten "Orks vs Zwerge" anders und gefällt mir persönlich nicht so gut. Dennoch ist das gesamte Szenario (Spoiler!!!!) des Weltuntergangs durch die Hand der Menschen nach erfolgreicher Besiedlung des Mondes erstaunlich nachvollziehbar dargestellt. Man kommt sich beim Lesen vor, als würde man ein Blick in die Zukunft unserer Erde werfen können, denn selbst die Auswahl derer, die überleben dürfen auf dem Mond scheint logisch und vollkommen möglich zu sein, sollte es für die Menschheit einmal so weit kommen. Alles in allem ein gutes Buch, das man auch als Genre Fremder gut lesen kann, ohne sich zu langweiligen.

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Inhalt: Die Welt hat sich in ein ökologisches Wrack verwandelt und der Mond dient als Bergwerk. Somit wird versucht, das Leben auf dem Mars zu ermöglichen. Das Terraforming ist in vollem Gange und die Rohstoffe vom Mars werden abtransportiert. Und in einem dieser vollautomatischen Frachters sitzt Jak mit seiner AVA (Advanced Virtual Assistant) Nina auf dem Weg zur Erde. Als Nina regelmäßige Unregelmäßigkeiten in der Fracht entdeckt, geht Jak dem auf die Spur und entdeckt einen Container voll mit Bomben. Ein Rennen gegen die Zeit beginnt. Meine Meinung: Auf dem Cover sehen wir einen Astronauten. Nur einen Astronauten. Aber ganz ehrlich!? Das reicht vollkommen. Dieses Cover habe ich gesehen und da wusste ich gleich das Buch möchte ich lesen auch wenn es mein erstes in diesem Genre war. Der Buchschnitt ist genauso knall Gelb wie der Schriftzug der Autoren. Einfach total toll. Der Schreibstil lies sich super lesen. Ich empfand ihn als flüssig, detailreich und gut zu lesen. Ich konnte mir gut vorstellen wie die Orte der Handlung aussehen. Als kleine Stütze gibt es in dem Buch auch drei Bilder die unter anderem den Aufbau des Frachters zeigen. Das finde ich wirklich gut, denn es wird detailliert beschrieben wie Jak zu dem verdächtigen Container durch sein Schiff wandert. Somit hatte man einen sehr guten Anhaltspunkt. Jak war mir von Anfang an sehr sympathisch. Ich mochte nicht nur seine Art sehr gerne sondern auch seinen ausgezeichneten Musikgeschmack. Ebenso sein Gespür, welches ihm schon einige male geholfen hat. Auch die anderen Charaktere fand ich super, denn wenn man genau darüber nachdenkt, wurden sie nur kurz oberflächlich angeschnitten. Wodurch man ein bestimmtes Bild der Person bekam. Und jedes mal wurde man dann doch überrascht. Denn keine der Personen scheint der zu sein, den wir sehen. So erging es mir auch mit Nina. Die KI ist ja nun mal mit vielen Systemen verbunden. Aber sie ist verdammt clever und findet ihren ganz eigenen Weg um Jak zu helfen. Oder auch Nathan... Der hat so einige Überraschungen auf Lager. Das Buch hat sich nicht nur super lesen lassen, ich finde es auch absolut atmosphärisch. Ich hatte großen Spaß am lesen. In nur zwei Tagen war ich am Ende angekommen. Mit gemischten Gefühlen wohl bemerkt, denn zum Ende kommen einige Dinge die einem nicht gefallen. Die mich geschockt haben, aber ein anderes Ende wäre nicht logisch gewesen. Auch merkt man sehr gut wie viel das Autorenduo recherchiert hat. Klar, wenn man sich mit dem Thema so gar nicht auskennt muss man recherchieren. Aber ich finde die beiden haben das sehr gut hinbekommen. Fazit: Dies war mein erster Science-Fiction-Roman, aber bestimmt nicht mein letzter. Ich bin absolut begeistert von der Handlung, den Wendungen, den Charakteren und der Atmosphäre, sodass ich das Buch nur empfehlen kann. Von mir gibt es fünf Sterne und eine klare Lese- und Kaufempfehlung.

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In der Zukunft ist die Erde ist ein ökologisches Wrack und die Menschen haben den Mond mittlerweile bevölkert. Die Bewohnbarkeit des Mars hat höchste Priorität. Jak ist Mechaniker und transportiert an Bord eines vollautomatischen Raumfrachters Rohstoffe vom Mars zur Erde. Eines Tages entdeckt er, das sich zwischen den zwei Millionen Tonnen Erz ein Container befindet, in dem Bomben lagern. Er kontaktiert seine Schwester Sal, die als Marshal auf dem Mond stationiert ist. Sie kommen einer riesigen Verschwörung auf die Spur und ein Wettlauf um die Zukunft der Menschheit beginnt … . „Terra“ ist mein erstes Buch der Gebrüder Orgel und ich muss sagen, dass sie mich mit ihrem flüssigen Schreibstil und ihrer besonderen Art von Humor schon nach den ersten Seiten überzeugt haben. Der Plot wirkt glaubwürdig, wenngleich er an ein paar Stellen etwas weit hergeholt wirken mag, und nimmt den Leser mit auf eine spannende Reise durchs Weltall. Abseits von Weltraumschlachten inszenieren die beiden Autoren ein Szenario, das erschreckend ist und bei genauerer Betrachtung auch epische Ausmaße annimmt. Die Charaktere der Protagonisten sind sehr authentisch beschrieben und man meint schon bald, sie auf gewisse Art und Weise zu kennen. Die Gebrüder Orgel haben ihren Einstieg ins Science Fiction-Genre souverän geschafft. Interessant ist nämlich, dass, obwohl im Grunde genommen nicht wirklich viel passiert, man das Buch schwer aus der Hand legen kann. Jak erinnerte mich oft an Han Solo aus Star Wars, was unter Umständen sogar von den beiden Autoren so beabsichtigt war. Und das ist auch schon der Stichpunkt für einen großen Pluspunkt des Romans, der mir persönlich total zugesagt hat und die beiden Autorenbrüder absolut sympathisch macht: Es handelt sich dabei um die zahlreichen Anspielungen einer SF-Popkultur vergangener Jahrzehnte. Nicht nur das erwähnte Star Wars-Franchise, sondern auch „Star Trek“ oder „Blade Runner“, um nur ein paar zu nennen, finden sich zwischen den Zeilen, so dass es eine wahre Freude ist. Aber nicht nur SF-Zitate finden in diesem Roman Platz, auch Klassiker der Literatur wie „Moby Dick“ lassen sich darin finden. Der Schauplatz des einsamen Frachters, in dem sich Jak aufhält, wirkt wie ein Crossover aus „Space Truckers“ (mit Dennis Hopper) und „Outland“ (mit Sean Connery). Ich hatte gerade bei diesem Aspekt des Romans wahnsinnigen Spaß und habe es förmlich genossen, mir Gedanken darüber zu machen, an welches Buch oder welchen Film die beiden Autoren gerade dachten, als sie die entsprechende Szene niederschrieben. Das hat schon fast Kultcharakter. Sicherlich erfinden die Gebrüder Orgel das Science Fiction-Genre nicht neu, aber sie spielen geschickt mit gängigen Klischees und neuen Ansätzen, was die Zukunft der Erde und die Entwicklung der Menschheit angeht. Vor allem die (witzigen) Beschreibungen der Künstlichen Intelligenzen machen „Terra“ zu einem überaus unterhaltsamen, aber auch streckenweise amüsanten Abenteuer. Und obwohl die Autoren hin und wieder technische Erklärungen abliefern, wirken diese niemals ermüdend oder unverständlich. Im Gegenteil, sie passen sich dem Tempo der Haupthandlung an und werden da, wo es passt, eingeworfen, um das Geschehen verständlicher zu machen. Ich hatte zu keiner Zeit irgendwelche Probleme, der Handlung zu folgen oder irgendetwas nicht zu verstehen. Da gibt es andere „Kaliber“ im SF-Bereich, die bedeutend schwieriger zu lesen sind. Noch ein kurzes Wort zur Aufmachung des Buches: Das Titelbild ist geradezu hypnotisch und veranlasst den Leser (zumindest war es bei mir so 😉 ) immer wieder mal zwischendurch einen Blick darauf zu werfen. Es ist wirklich äußerst gelungen, wenngleich es nicht hundertprozentig zur Handlung passt. Aber es fängt definitiv die Stimmung des Werks ein. Hinzu kommt, dass die Seiten am Rand gelb eingefärbt sind, was dem Buch ein besonderes Aussehen verleiht. Insgesamt ein absolut gelungener Einstieg ins SF-Genre. Ich werde mit Sicherheit noch weitere Bücher von T.S. Orgel lesen, da sie mich mit ihrem Schreibstil begeistert haben. . Fazit: Stimmungsvoller SF-Roman von T.S. Orgel, der absolut überzeugt. © 2019 Wolfgang Brunner für Buchwelten

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"Auf und ab."

Von: losgelesen

06.02.2019

Das Brüderpaar und Autorenduo Tom und Stephan Orgel ist bisher durch Fantasy-Romane bekannt geworden. Unter ihrem gemeinsamen Autorennamen T.S. Orgel haben sie mit „Terra“, das im Heyne Verlag erschienen ist, nun ihren ersten Science Fiction Roman veröffentlicht. In der 505 Seiten langen Geschichte ist die Hälfte der Menschheit bedroht, denn ein Konvoi aus Raumschiffen mit der Erde als Ziel hat eine tödliche Fracht geladen. Wenn zwei Menschen einen Roman schreiben kann das gut funktionieren, Douglas Preston und Lincoln Child sind ein gutes Beispiel dafür, aber es muss nicht zwangsläufig funktionieren. Bei „Terra“ von T.S. Orgel klappt es nur bedingt, so in etwa zu 50%. Der Roman hat seine Hochs und Tiefs, teilweise atmosphärisch dicht und spannend geschrieben, teilweise aber auch langatmig und langweilig. Diese beiden Extreme wechseln sich in schöner Regelmäßigkeit ab und der Rezensent bekam das Gefühl, dass dies Autorenabhängig sein könnte. Gefühlsmäßig hat einer der beiden Autoren im Vergleich zu dem anderen das feinere Gespür für die Stimmung. Im Schreibstil lässt sich der Unterschied so auch nicht festmachen und vielleicht täuscht der Rezensent sich auch, aber stets hatte er ein zwiespältiges Lesevergnügen. Unabhängig davon ist dieser andauernde Atmosphärenwechsel für den Lesefluss leider nicht besonders förderlich. Das Buch ist dadurch aber nicht schlecht, leider aber auch nicht gut. Insgesamt bleibt ein eher durchschnittlicher Roman übrig, der Elemente von Science Fiction- und Kriminalromanen beinhaltet und dadurch aber letzten Endes weder Fisch und Fleisch ist. Eine stringentere Verfolgung des eigentlichen Themas und eine gleichbleibende Erzählstimmung hätte dem Roman mit Sicherheit deutlich verbessert. Das die beiden Autoren gute Romane schreiben können, haben sie schließlich mit ihrem Debutroman „Orks vs. Zwerge“ bewiesen, für den sie 2013 den Deutschen Phantastik Preis erhalten haben.

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Terra – T. S. Orgel Verlag: Heyne Taschenbuch: 14,99 € Ebook: 11,99 € ISBN: 978-3-453-31967-7 Erscheinungsdatum: 12. November 2018 Genre: Sci- Fi Seiten: 512 Inhalt: In der Zukunft hat sich die Erde in ein ökologisches Wrack verwandelt. Der Mond ist ein einziges Bergwerk, und alle Hoffnungen liegen nun auf der Besiedlung des Mars. Dessen Terraforming ist in vollem Gange, und mit Raumfrachtern werden die Rohstoffe des roten Planeten abtransportiert. Jak ist Mechaniker an Bord eines dieser vollautomatischen Frachter, der gerade mit zwei Millionen Tonnen Erz auf dem Weg zur Erde ist. Was er nicht weiß: Einer der Container ist vollgestopft mit Bomben. Und auch Jak hat ein paar Geheimnisse zu verbergen. Für ihn und seine Schwester Sal, die als Marshal auf dem Mond stationiert ist, beginnt ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit, bei dem es um nichts weniger geht als um das Schicksal des Planeten Erde … Mein Fazit: Zum Cover: Das Cover war für mich wieder ein Grund, warum ich dieses Buch unbedingt lesen wollte. Es sieht einfach fantastisch aus. Wir sehen hier einen Astronaut und ja das war es schon, aber was für mich dann überraschend war, war der Buchschnitt. Er ist gelb genauso wie auf dem Cover der Name des Autors. Immer mehr Verlage machen den Buchschnitt anders farbig und ich finde das toll. Das macht es zu etwas besonderem. Zum Buch: Eine Weltraummission die aus dem Ruder läuft, ja so beginnen viele Filme und Bücher und ich dachte auch hier, naja hatten wir schon oft das Thema, aber hier wird man völlig mitgerissen. Zunächst einmal lernen wir hier nach und nach die Protagonisten kennen. Charlotte, die sich mit ihrer KI auseinandersetzen muss, Tandee, die vor ihrer Ex flüchtet, Jak der auf einem Transportschiff arbeitet, usw. Alle sind hier sehr schön erzählt und hier sind ernste Themen mit ein wenig Witz und Ironie versüßt. Besonders gern mag oder mochte ich hier Jak, der hat den weg in mein Herz gefunden. Aber auch alle anderen sind ganz wundervoll herausgearbeitet. Der Schreibstil reißt hier einen sofort mit und wir tauchen ab in die unendlichen Weiten des Alls. Es ist total flüssig und locker geschrieben und auch an Spannung fehlt es hier nicht. Ich fieberte richtig mit. Was würdest du tun, wenn etwas auf deinem Frachtschiff ist, was dort nicht hingehört? Genau vor dieser Aufgabe steht einer der Protagonisten und was er zu tun gedenkt, lest bitte selbst. Die bildliche Darstellung ist ganz wundervoll, kennen wir das All aus unzähligen Erzählungen, wird es hier auch wieder einmal anders dargestellt, denn jeder hat seine eigene Fantasie davon. Am Ende des Buches gibt es ein Personenverzeichnis sowie einen Glossar, ich mag sowas ja immer ganz gern. Für mich ein wahnsinnig spannendes und mitreißendes Buch und ich gebe hier 5 von 5 Sternen. Ich bedanke mich beim Verlag Heyne, für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars und hoffe weiterhin auf gute Zusammenarbeit.

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