Leserstimmen zu
Der Schwarze Thron 3 - Die Kriegerin

Kendare Blake

Der Schwarze Thron (3)

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SCHREIBSTIL & LESEFLUSS Kendare schrieb ja schon im ersten und zweiten Band total genial, so fesselnd, so spannend und trotzdem locker. Diesen genialen Stil führte sie in Band 3 fort und setzte noch einen oben drauf, meiner Meinung nach. Im dritten Band war der Stil intensiver, fesselnder und einnehmender als zuvor und das flashte mich total! Kendare Blake schreibt so schön düster und fesselnd, dass ich ihre Bücher einfach liebe und verschlinge. Dadurch das ihr Stil so richtig schön zu lesen ist, ist der Lesefluss bei ihr immer so schön flüssig und geht schnell voran, dass gefällt mir. CHARAKTERE Damals habe ich mich ja total auf Katharine, die Giftmischerkönigin, eingeschossen und so war es ja auch in diesem Buch. #LanglebeKöniginKatharine! Katharine ist eine Protagonistin, die stark, mutig und kämpferisch ist und das hat mir so extrem gut gefallen. Ich mochte sie schon immer und ich glaube das wird sich nie ändern, denn ihre Schwestern Arsinoe und Mirabella sind mir irgendwie nicht so richtig ans Herz gewachsen, waren aber jedoch echt sehr gut gezeichnete Figuren. Auch die Nebenfiguren in diesem Band waren wieder perfekt gezeichnet und haben sich eins A in die Geschichte eingebracht. STORY & VERLAUF Die Story in diesem Band war einfach wieder richtig genial und richtig brutal. Ich mag die Geschichte und bin dieser total verfallen und bekomme davon einfach nicht genug. Die Story ist so grausam, so düster und so brutal aber ich liebe es, denn so bleibt die Story einfach spannend, faszinierend und fesselnd. Die Kämpfe und alles drum herum, es passt einfach so perfekt zum Storyverlauf, dass ich es einfach nur lieben muss! Selbst bei Band 3 war es so, dass ich sofort in der Story drin war und dieser richtig gut folgen und verstehen konnte. Selbst der Storyverlauf war wieder einsame Spitze und ich liebe es. HANDLUNG & STRANG In der Handlung war ich sofort wieder drin. Auch wenn es schon eine ganze Weile her ist als ich Band 1 und 2 gelesen habe, ich fand sofort wieder den Zugang zur Handlung und war wieder ein Teil dieser. Hat mir so extrem gut gefallen! Ich verstand auch die Handlung wieder auf Anhieb und konnte mich ihr einfach hingeben und mich einnehmen lassen von ihr. Auch der Handlungsstrang war wieder perfekt ausgearbeitet und perfekt umgesetzt, es ist einfach so genial gewesen. Ich verstand alles und fühlte mich sofort wieder wie zu Hause. MEIN FAZIT: Abschließend muss ich sagen, dass ich auch Band 3 der Reihe wieder total verfallen war und immer noch bin. Kendare Blake überzeugt hier wieder mit einem unglaublich fesselnden Schreibstil, mit einer düsteren und genialen Story und einer noch genialeren Handlung. Das ich #TeamKatharine bin, ist doch klar, denn sie ist die Königin und bleibt es für mich immer. Die Autorin erschuf hier einen dritten Band, der seinen Vorgängern nicht das Wasser reichen kann. Seine Vorgänger waren schon genial und geil aber Band 3 toppt alles und deshalb ein Monatshighlight!

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Enthält Werbung Spoilerwarnung für Band 1 & 2 der Reihe! Wer "Der Schwarze Thron 1 - Die Schwestern" und "Der Schwarze Thron 2 - Die Königin" von Kendare Blake noch nicht gelesen hat, spoilert sich möglicherweise durch diese Rezension! Katherine hat es geschafft und ist die gekrönte Königin von Fennbirn. Was sie nicht weiß: Ihre Schwestern Mirabella und Arsinoe sind noch am Leben und auf dem Festland.   Hoffnungslos wartet sie darauf, dass der Nebel ihre Leichen anspült und sie nun endlich Gewissheit hat. Auch das Volk beginnt nun immer lauter zu tuscheln. Jules ist hingegen auf der Insel geblieben und muss feststellen, dass viele Untertanen sich gegen die Königin wenden und eine Rebellion sich erhebt. Bevor sie sich versieht ist sie nicht nur ein Teil davon, sondern auch noch deren Anführerin mit nur einem Ziel: Sich selbst auf den Schwarzen Thron zu bringen. Der dritte Teil von Kendare Blakes "Der Schwarze Thron"-Saga ist nicht so voller Handlung wie wir es aus den ersten beiden Bänden gewohnt waren. Es geht zunächst viel um kleinere Entwicklungen und es zieht sich bis zum letzten Drittel sehr. Erst dann kommt etwas Bewegung und Spannung in die Geschichte und man fliegt nur so durch die Seiten. Dadurch setzt sich der dritte Teil von den ersten beiden Büchern ab. Durch die beiden Zusatzbände "Die jungen Königinnen" und "Die Orakelkönigin" konnte Blake ihr Universum rund um die Königinnen nach den ersten beiden Bänden ja schon durchaus ausbauen. Durch die beiden Kurzgeschichten fiel es mir auch sehr viel leichter wieder in die Geschichte hineinzukommen und den Ortswechseln ein wenig besser folgen zu können. Für die Leute, denen es nicht so geht, gibt es ja immer noch die Karte der Insel und des umliegenden Festlands. Der Schreibstil war wie gewohnt flüssig und unterhaltsam, konnte mich aber in den ersten beiden Dritteln nicht so gut packen wie gewohnt. Es hat einfach ein wenig an Handlung gefehlt und die Geschichte wurde zwar durch die verschiedenen Handlungsstränge ausgebaut, war für mich aber deswegen nicht packend genug. Es ist hat einfach ein wenig zu lange gedauert, bis etwas passiert ist. Trotzdem freue ich mich auf den letzten Band. Meine Bewertung: 3/5 Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit dem Penhaligon-Verlag und enthält Werbung für "Der Schwarze Thron 3 - Die Kriegerin" von Kendare Blake. Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

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Kendare Blake ist wohl dem Schreibwahn verfallen. Ich glaube, ursprünglich sollte ihre Der schwarze Thron-Saga aus zwei Teilen bestehen. Jetzt sollen es fünf werden. Als vorletztes Jahr noch von vier Teilen die Rede war, hatte ich die Befürchtung, dass der dritte Band nur als Puffer und Überbrückung zum großen Finale dienen soll. Jetzt, nach dem Beenden der Geschichte, bin ich mir nicht sicher, ob es eine Überbrückung ist oder eine ganz neue Geschichte, die zwischen die eigentliche Handlung geschoben ist. Irgendwie war dieses Buch ganz anders als die zwei ersten. Und ich muss sagen, dass Die Kriegerin nicht das war, was ich mir gewünscht habe. Ich schätze, diese Buchbesprechung wird kurz und knackig, denn zu den Figuren und dem Schreibstil habe ich in den letzten Rezensionen – die wohlgemerkt mit die ältesten auf dem Blog sind – schon viel gesagt. Da hat sich meine Meinung nach auch nicht viel verändert. Ich habe meine Lieblinge in der Erzählung – Arsinoe, Jules und Mirabella – und gut lesen lässt sich die Geschichte allemal. Zumindest was den Ausdruck angeht, denn der Test lässt sich flüssig und locker lesen. Jedoch fiel mir das Reinfinden in die Geschichte den gesamten Roman über schwer. Die Geschichte wird aus den Perspektiven vieler Figuren erzählt. Hinzu kommt, dass die Kapitel sehr kurz sind. Als Leser hat man nach nur wenigen Seiten immer wieder Charakterwechsel und ich gebe zu, dass mich das oft aus dem Lesefluss gerissen hat. Hinzu kommt, dass sich die Figuren alle an verschiedenen Orten aufhalten. Dadurch wird der Leser mit einer enormen Flut an Informationen versorgt, was mir persönlich oft zu viel war. Ich habe mich einfach erschlagen gefühlt. Auch ansonsten finde ich vieles leider nicht so gelungen wie in den ersten Bänden. Ich habe erwartet, dass der Roman als Puffer dienen würde, und in diesem Punkt wurde ich tatsächlich nicht enttäuscht. Die Handlung plätschert nur so vor sich hin und für mich ist dieses Buch der reinste Lückenfüller. Auf die Ereignisse der Vergangenheit wird gefühlt gar nicht eingegangen und ich hatte das Gefühl, dass die Sorgen, Ängste und Ziele der Figuren auf einmal vollkommen verschoben wurden. Schnell durfte ich deswegen feststellen, dass mich der dritte Teil nicht so sehr packen würde wie die ersten zwei es noch getan haben. Statt Spannung, Herzschmerz und Intrigen warteten in Die Kriegerin langgezogene Lesestunden auf mich, die mich das Buch immer wieder weglegen ließen und mich nicht bei der Stange hielten.  Was mir hingegen gut gefallen hat: die Visionen und Träume von Arsinoe über die Blaue Königin. Durch sie habe ich viel über die Geschichte des Landes erfahren und die Träume waren zeitgleich mit die spannendsten Stellen im Buch, denn leider hat sich die Geschichten meistens echt gezogen. Dadurch fühlte sich Die Kriegerin wirklich nicht an wie der Rest der Reihe. Ich find es einfach superschade, denn nach diesem Buch ist das Interesse für den finalen Ausgang der Reihe bei mir gleich null. Ich hätte gerne gewusst, wie alles ausgeht, aber diese Eintönigkeit, die man vermutlich auch im vierten Band erleben darf, macht mir die Geschichte kaputt. Wieso hat man Der schwarze Thron nicht einfach als Dilogie gelassen?

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Gestaltung Auch der dritte Band der Reihe gefällt mir sehr gut. Diesmal wurde ein Teil des Throns abgebildet, der von Dunkelheit und Raben umgeben ist. Besonders cool finde ich die Details, welche nicht nur wunderschön sind, sondern auch fühlbar sind. Durch diese Details hebt es sich nochmal etwas von anderen Büchern hervor. Zusammen mit den Vorgängern sieht die Reihe wirklich toll ais im Regal und ich schaue sie mir sehr gerne und auch oft an. Im Inneren des Buches ist eine großartige Karte abgedruckt, welche die Umgebung rund um Fennbirn zeigt, was für die Geschichte wirklich hilfreich ist. Ansonsten wurde leider nichts mehr gestaltet. Meine Meinung Auch mit dem dritten Teil der Reihe konnte mich die Autorin Kendare Blake überzeugen. Sie hat einen außergewöhnlichen Schreibstil, der sich wirklich sehr schön hat lesen lassen. Geschrieben wird alles aus der Erzähler-Perspektive aber trotzdem erfährt man etwas über die Gefühle der Personen und deren Handlung. Zudem wechselt die "Sicht" immer zwischen den drei Schwestern, was mir sehr gefallen hat, denn so hat man den optimalen Einblick in das Geschehen bekommen. Wie es auch schon bei den Vorgängern der Fall gewesen ist, war die Handlung auch in diesem Buch wieder unglaublich spannend. Diesmal hat sich nicht alles auf der Insel Fennbirn abgespielt, weshalb man auch mal etwas von dem Festland erfahren hat und im Gegensatz zur Insel ist das Festland schon fast langweilig gewesen. Die Geschichte beginn mit einem Rückblick in die Vergangenheit, die in dem Buch eine große Rolle spielt aber gleich danach ging es wieder mit den drei Schwestern weiter. Neben der spannungsgeladenen Handlung gab es auch wieder einige Stellen, die ziemlich blutig wurden und genau das ist etwas, was ich an dem Buch so liebe. Bisher habe ich noch nicht allzu viele Bücher gelesen, die solche Stellen beinhalten. Arsinoe, Mirabella und Katharine haben mir auch in diesem Teil sehr gut gefallen. Diesmal kann ich mich gar nicht entscheiden, ob ich Arsinoe oder Mirabella mehr mag. Klar ist aber, dass Katharine die wenigsten Sympathien bei mir hat. Obwohl man sie auch mal verletzlich und nett erlebt hat, war sie einfach nur böse und ich konnte mich einfach nicht wirklich mit ihr anfreunden. Arsinoe dagegen mochte ich echt gerne. Sie hat alles gegeben was sie konnte und obwohl ich oft anders gehandelt hätte, konnte ich es trotzdem voll und ganz nachvollziehen. Mirabella wollte eigentlich nur für ihre Schwester da sein und hat ihr eigenes Leben für sie aufs Spiel gesetzt, was mutig von ihr war. Doch auch mit ihren Taten war ich nicht immer einverstanden. Insgesamt aber waren die Charaktere wieder super ausgearbeitet und jeder von ihnen hat seine eigene Geschichte zu erzählen. ob es jetzt die Hauptprotagonisten oder die Nebencharaktere sind. Das Ende hat wieder mit einem ziemlichen Cliffhanger geendet, der teilweise auch wieder blutig wurde. Die große Schlacht hat es in der Hinsicht zwar nicht gegeben aber dafür kamen schockierende Dinge ans Licht und es wurde wieder mehr als grausam. Abschließen kann ich also sagen, dass auch Band 3 der Reihe unglaublich gut war und ich kann euch die Reihe wirklich nur empfehlen! Ich bin jetzt schon sehr gespannt auf den voraussichtlich letzten Teil der Reihe und hoffe, dass ich nicht mehr allzu lange darauf warten muss... Musik Tear it Down - Meaghan Martin, Matthew "Mdot" Finley Zitat "Manche Menschen hinterlassen einfach zu große Lücken, wenn sie von uns gehen." (S. 302) Bewertung 5 von 5 ⭐

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Abgebrochen

Von: Zeilenflut

29.09.2019

Zusammenfassung: GAME OF CROWNS – Der Kampf der Königinnen ist noch nicht vorbei ... Ihr Leben lang hat Katharine auf diesen Moment gewartet: Sie hat den Kampf um den Thron gewonnen und trägt die Krone des Reichs Fennbirn. Doch ihre Herrschaft wird angefochten – es gibt Gerüchte, ihre Schwestern seien noch am Leben und warteten nur darauf, Katharine zu stürzen. Tatsächlich haben Mirabella und Arsinoe überlebt. Sie verstecken sich auf dem Festland und werden dort von einer unheimlichen Vision heimgesucht: Die legendäre Blaue Königin weist sie an, nach Fennbirn zurückzukehren, um ihr Schicksal zu erfüllen ... Meine Gedanken: Nachdem ich "Der schwarze Thron - Die Königin" beendet hatte, war ich davon ausgegangen, dass es sich hierbei um eine Dilogie mit einem etwas offenen Ende handelt. Als ich irgendwann entdeckt habe, dass mindestens noch einen dritten Teil geben wird, war ich ganz entzückt und habe mich riesig darauf gefreut. Leider habe ich das Buch, nach einigen langgezogenen Lesestunden abgebrochen. Es war die ganze Zeit ein Kampf in mir. Einerseits wollte ich das Buch wirklich lesen, aber es konnte mich so gar nicht fesseln. Ich wollte wissen, wie die Geschichte um Arsinoe, Katharine und Mirabella weitergeht. Wer wird am Ende tatsächlich auf dem schwarzen Thron sitzen und Fennbirn regieren. Doch der ständige Charakterwechsel hat mich leider immer wieder aus dem Lesefluss gerissen. Schweren Herzens habe ich mich am Ende dafür entschieden, das Buch zur Seite zu legen und es nicht zu Ende zu lesen, denn ich war wirklich zwiegespalten. Einerseits war ich schon neugierig, wie es weitergeht, andererseits hat mir komplett das Lesevergnügen gefehlt. Und warum lesen wir Bücher? Natürlich, weil es uns Spaß machen und fesseln soll. Fazit: Ich finde weiterhin, dass Kendare Blake eine großartige Welt geschaffen hat. Sie hat die Reihe mit vielen Details geschmückt und unerwartete Wendungen eingebaut. Leider konnte mich persönlich Fennbirn im dritten Band nicht in seinen Bann ziehen.

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Der Schwarze Thron. Das ist eine dieser Buchreihen, die man am liebsten in der Mitte der ersten Bandes schon abgebrochen hätte, dann aber eines Besseren belehrt wurde. Schon der zweite Band war eine deutliche Steigerung zum etwas lahmen Auftakt, und ich muss gestehen, dass auch dieser dritte Band stark ist. In meinen Augen wird die Geschichte um die Insel Fennbirn, den drei Schwestern Mirabella, Katharine und Arsinoe und ihren Mitstreitern von Buch zu Buch besser. Zunächst einmal hätten wir unsere Protagonisten. Egal, wen man sich aussucht – alle machen eine Entwicklung durch. Waren sie im ersten Band noch etwas blass, unscheinbar und zugegebenermaßen doch recht oberflächlich, gewinnen sie im Laufe der Zeit an Tiefe. Sie treffen manchmal Entscheidungen, die man als Leser so oftmals nicht vorhersehen kann. Sie verbünden sich, sie spinnen Intrigen, sie lieben und hassen, können aber auch verzeihen. Damit wird die Vielzahl der Charaktere langsam, aber sicher zu dreidimensionalen, ja fast echten Menschen. Trotz alldem fällt es ab und an schwer, die Protagonisten zu verstehen. Sie handeln oftmals nicht geradlinig, sondern eher unstet und unvorhersehbar. Sie bleiben ihrer Linie nicht immer treu und lassen sich des Öfteren von ihren Emotionen vom Kurs abbringen – aber vielleicht ist es genau das, was die Geschichte so interessant macht. Ein weiterer großer Pluspunkt ist das Düstere und Finsterne dieser Geschichte. Diese Welt kann magisch sein, sie kann aber auch unglaublich grausam sein. Und das macht das Bch wirklich zu etwas Besonderem. Die gesamte Atmosphäre passt zum Setting und zur Geschichte. Es ist in sich zu 100% stimmig. Was das Setting angeht, bleibe ich dabei – hier kann man durchaus noch einiges rausholen. Während ich die Insel Fennbirn mittlerweile mehr oder weniger klar vor Augen habe, sind die übrigen Königreiche bzw. das „Festland“ für mich nach wie vor weiße Flecken auf der Landkarte. Und nachdem nur noch ein Buch erscheinen wird, vermute ich auch stark, dass sich daran nicht viel ändern wird. Kurz gesagt: die Ausarbeitung des Settings ist gut, aber es besteht durchaus die Möglichkeit zur Verbesserung 😉 Was dieses Buch im Gegensatz zu seinen Vorgängern für mich herausstechen lässt, ist der Bezug zur Vergangenheit, der immer wieder aufgebaut wird. Wir erfahren hier einiges über die Geschichte der Insel, über frühere Königinnen. Das ist nicht nur interessant und gut durchdacht, sondern bringt ein gewisses Extra in die Geschichte. Die Handlung ist nämlich für ein Fantasybuch etwas typisiert, natürlich gibt es wieder eine klassische Revolution gegen die herrschende Königin. Das ist etwas schade, schließlich ist das Grundkonzept der Buchreihe doch sehr einmalig und besonders. Aber wir werden sehen, wie sich die Geschichte entwickelt. Das ist nämlich durchaus einer der Hauptgründe, warum ich langsam anfange, diese Reihe wirklich so richtig zu mögen: man weiß nie, wie es enden wird. Ich habe genauso wenig Ahnung, wer schlussendlich auf dem Thron der Insel sitzen wird, wie ganz zu Beginn. Ich hoffe einfach nur, dass der finale letzte Band (im Original erscheint er Anfang September 2019) keine Enttäuschung wird. Fazit Diese Buchreihe lehrt mich immer wieder, dass man manchen Geschichten nochmal eine zweite Chance geben sollte. Die Autorin schafft es immer wieder, gerade im letzten Buchdrittel einen starken Spannungsbogen aufzubauen und den Leser dann mit einem komplett offenen Ende in der Luft hängen zu lassen. Dementsprechend bin ich schon sehr auf das Finale gespannt…mal sehen, was uns da noch alles erwartet. Müsste ich dem Buch eine Sternebewertung geben, wären es wohl 4 von 5 Sternen. Wirklich gut – aber mit ein klein wenig Luft nach oben. Für Fans von „Throne of Glass“ von Sarah J. Mass, „Elfenkrone“ von Holly Black, „Die Krone der Dunkelheit“ von Laura Kneidl oder „Eine Krone aus Feuer und Sternen“ von Audrey Coulthurst.

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Hach, wie ich diese Bücher liebe! Sie sind düster, mysteriös und man weiß nie, was einen auf der nächsten Seite erwartet. Auch der dritte Teil der Reihe konnte mich völlig überzeugen! Ich muss zugeben, ich brauche jedes Mal sehr lange, um durch die Bücher zu kommen. Jedoch fällt mir von Teil zu Teil der Einstieg in die Geschichte leichter, weil ich mittlerweile sehr vertraut mit Kendare Blakes außergewöhnlichem Schreibstil und ihren Figuren, die man nicht immer klar durchschauen kann, bin. Gerade in diesem Teil ist das Erzähltempo wieder etwas langsamer, also ähnlich dem ersten Band. Ich persönlich komme damit sehr gut klar, und genieße jede Sekunde in der Welt von Arsinoe, Mirabella und Katharine. Auch die Ereignisse in Der schwarze Thron: Die Kriegerin waren wieder ultimativ spannend und vor allem umso interessanter, weil die Autorin auch die Geschichte Fennbirns und seiner vergangenen Königinnen einfließen lässt. Ich habe das Gefühl, dass die Bücher von Teil zu Teil düsterer und auf eine gewisse Art und Weise auch gruseliger werden - and I'm here for it! Ich habe die schaurigen Momente, in denen es einem kalt über den Rücken läuft, absolut genossen und wollte immer weiterlesen. Die Figuren, mitsamt aller (!) Schwestern und ihren guten Freunden, schließt man immer mehr ins Herz und umso schockierender war für mich, was Kendare Blake mit einigen von ihnen in diesem Band vorhatte. Wahnsinn! Ein kleineres Problem hatte ich anfangs mal wieder mit den vielen Nebenfiguren. Es sind sooo viele, und gerade durch den Umschwung aus dem letzten Band, in dem man allen Schwestern noch ihre 'Anhänger' zuordnen konnte, habe ich sie dieses Mal ordentlich durcheinander gehauen. Ich hatte stellenweise das Gefühl, dass sich einige Nebenfiguren zu ähnlich waren, sodass man sie gar nicht wirklich unterscheiden konnte. Ich hoffe wirklich, dass der nächste Band nicht noch mehr Charaktere bereithält, sonst bedeutet das pure Verwirrung für mich. An sich ein supergelungener vorletzter Teil, der den Leser gespannt auf den Abschluss macht! 4,5 von 5 Sternen

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Es ist passiert: Fennbirn hat eine neue Königin. Doch die richtige, wahre und rechtmäßige ist sie nicht, denn sie gewann nur, da ihre Mitstreiterinnen geflohen sind und sie selbst durch ihre vielen Vorfahren gestärkt wurde. So geht also das Spiel um die Krone weiter, doch der wahre Feind, der alles ins Verderben bringt, ist der Nebel…und den gilt es zu besiegen. Meine Meinung: Ich habe mich riesig gefreut auf diesen dritten Band, da ich die ersten beiden Teile bereits echt spannend und außergewöhnlich finde, gerade das zweite Buch konnte mich damals überzeugen. Der dritte Band hingegen, war ganz okay würde ich sagen. Nichts Halbes und nichts Ganzes, eher so ein Zwischending, ein Lückenfüller, der aber super auf den letzten und finalen Band vorbereitet. Eine Info wäre nämlich gut am Anfang zu erwähnen: die Reihe sollte eigentlich „nur“ eine Dilogie werden, da aber die Bücher im englischsprachigen Raum so erfolgreich waren, wurden noch zwei weitere Teile drangehängt. Und das merkt man dementsprechend auch. Die Geschichte schließt beinahe nahtlos an den letzten Band an und gibt außerdem ein wenig Vorgeschichte, die unbedingt wichtig ist für den weiteren Verlauf. Ich muss sagen, dass mich dieser Vergangenheitsstrang echt zugesagt hat, denn ich finde die Welt von Fennbirn einfach super interessant und vor allem wie es zu der Insel wurde, die sie jetzt ist mit Nebel und allem. Außerdem haben wir (endlich) Szenen vom Festland bekommen – das mach die Welt komplett und gibt eine Idee von dem was vorgefallen ist. Was mich aber mal wieder am meisten überzeugen konnte, war die absolute Finsternis und Schrecklichkeit dieses Buches. Ich liebe, dass die Welt düster und grausam ist; das macht sie super einzigartig. Zudem, kommt immer mehr Strategie ins Spiel, denn es wird sich auf einen Krieg vorbereitet und was soll ich sagen: spätestens seit Game of Thrones LIEBE ich Kampfszenen und Schlachten. Übrigens erinnert mich die ganze Geschichte an Game of Thrones (nur mal so nebenbei :D). Kommen wir mal zu den Aspekten, die mir vielleicht nicht so in den Kram gepasst haben. Zum einen habe ich manche Teile der Geschichte als etwas zu gehetzt empfunden, was bei 500 Seiten Buch natürlich ein wenig ungewöhnlich wirkt. Des Weiteren war ich ein bisschen traurig, dass der eine Tod eines meiner liebsten Charaktere einfach so dahingenommen wurde und nicht nochmal länger beleuchtet wurde. Was mich aber wirklich sehr aufgeregt hat, war Pietyr: was denn mit ihm passiert? Wie er Katharine anspricht, wie er ihr untertan ist und sich wie ein Schoßhündchen verhält, finde ich persönlich einfach ein bisschen nervig und auch keineswegs passend zu ihm. Ein weiterer Punkt, der mich fast schon kolossal genervt hat, war dieser typische Handlungsstrang, der in fast JEDEM Jugendbuch vorkommt und auch langsam mal genug sein sollte: Die rechtmäßige Herrscherin, die aber noch gar nicht weiß, dass sie das ist, stellt sich gegen das Regime und versucht die momentane Königin zu stürzen. Finde ich in diesem Kontext etwas weit hergeholt, denn wir haben schon 3 (!) Königinnen, die sich gegenseitig die Köpfe einschlagen wollen. Das reicht. Alles im allen jedoch, liebe ich diese Serie einfach und freue mich schon auf den letzten Band! Daher gibt es von mir 3.5/5 Sternen 😊

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