Leserstimmen zu
Lust auf Frische!

Marie Cochard

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So kurz nach den Feiertagen mögen einige vermutlich nicht einmal mehr an Essen denken müssen. Aber es geht bei "Lust auf Frische!" weniger um den Konsum und die Zubereitung als um die Lagerung von Lebensmitteln. Dazu hat sich die Französin Marie Cochard einige Gedanken gemacht. Sie spielt dabei mit dem Gedanken, wie ein Leben ohne Kühlschrank aussehen könnte. Sie betont allerdings auch mehrfach, dass sie niemanden überzeugen möchte, den Kühlschrank abzuschaffen. Man gewinnt ja auch nicht viel, wenn man zwar den Kühlschrank spart, aber dafür regelmäßig der Krankenwagen an Lebensmittelvergiftungen erkrankte Menschen abholen muss. ;-) Cochard schildert in kurzen und unterhaltsam aufgebauten Abschnitten verschiedene Möglichkeiten zur Haltbarmachung und Lagerung von Lebensmitteln. Eier soll man zum Beispiel nicht kühlen, da die Schutzmechanismen der Schale geschwächt werden, diese porös wird und Keime eindringen können. Am besten wickelt man sie einzeln in Zeitungspapier und lagert sie an einem kühlen Ort von etwa 5-8° C. Das ist in meiner Wohnung sommers wie winters die Tür meines Kühlschranks. So viel zu der These mit dem Kühlschrank. Da ich in Ermangelung eines eigenen Gartens keine Notwendigkeit sehe, größere Mengen an Obst oder Gemüse haltbar zu machen machen möchte, wurden viele Ideen von mir wohlwollend wahrgenommen aber auch gleichzeitig als für mich nicht umsetzbar verworfen. Aber ein paar Anregungen, wie z. B. Gemüse mit Wurzeln (Frühlingszwiebeln, Lauch,...) in Wasser zu stellen, damit diese weiterwachsen können haben den Weg in meinen Alltag gefunden. Ich bin auch nach der kurzweiligen Lektüre von "Lust auf Frische!" froh einen Kühlschrank zu besitzen. Für einige Lebensmittel habe ich aber Anregungen zur alternativen Unterbringung gefunden. Das schafft Platz im Kühlschrank und vielleicht fühlen sich einige Nahrungsmittel ja nun tatsächlich wohler bei mir.

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Sehr schön

Von: buchwelt1984

09.11.2018

Im Grunde geht es in diesem Buch darum, wie man es schafft, auf einen zu großen Kühlschrank zu verzichten und somit auch Umas Energie Sparen. Durch meinen Garten ist mein Kühlschrank immer überfüllt, da sich einiges gekühlt einfach länger hält. Wie ich das umgehen kann wusste ich zwar in der Theorie, doch aber in der Praxis haperte es gewaltig. Marie Cochard gibt hier tolle Tipps zum Einkochen, Einlagern und haltbar machen. Sie Umgeht damit gekonnt den Kühlschrank. Auch zeigt sie super auf wie viele Lebensmittel falsch gelagert werden. Viel zu viel wird im Kühlschrank gelagert, was darin überhaupt nichts zu suchen hatte. Ich konnte in dem Buch sehr viel neu entdecken und ich denke selbst der Profi unter den Hobbygärtnern, wird hier noch einiges neues entdecken können. Ein einfach erklärtes Buch mit Tipps und Tricks, zum immer wieder neu entdecken mit liebevoll gestalteten Fotos.

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Benötigen wir wirklich einen Kühlschrank? Oder sollte man die gute alte Speisekammer vorziehen? Heute hält man alles in Plastik frisch. Aber warum kann man nicht mehr die Kartoffeln vom Feld bis ins nächste Jahr ohne Probleme lagern? Warum sind Äpfel so schnell alt? Vielleicht machen wir heute mit der "modernen" Lebensmittel Lagerung mehr falsch als wir glauben.. Sehr einfühlsam wird man in dem Buch angeleitet die Lagerung der Lebensmittel zu überdenken. Der "Alte Pott" von Oma ist vielleicht doch noch zu etwas zu gebrauchen. Und das Eingemacht gar nicht so "alt backen"? Manche Dinge die vorgeschlagen werden sind heute leider nicht mehr so einfach umzusetzen. Denn nicht jede Stadtwohnung hat einen Kartoffelkeller und eine großzügige Speisekammer. Dennoch Herhält man beim Lesen öfter einen WOW Effekt und kann seine Lebensmittel Haltung überdenken. Wir werden weiter nicht auf den Kühlschrank verzichten, aber ihn vielleicht nicht mehr so überfüllen, da einige Lebensmittel sich wo anders mindestens genauso wohlfühlen. Man sollte ganz unbedarft an dieses Buch gehen und sich seine umsetzbaren Anregungen mitnehmen. Autorin: Marie Cochard erschienen im Heyne Verlag

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„Das Buch soll Anreize bieten und die Geschmacksvielfalt und die Freude am Selbstgemachten hochhalten, gegen die sterilen Fertigprodukte ohne jeden Mehrwert blass aussehen; es wird für einen Ernährungsstil, der gesundheitsfördernde Bakterien für die Darmflora begünstigt, und es soll nicht zuletzt dazu beitragen, der Verschwendung von Lebensmitteln vorzubeugen“ (Auszug S. 33 „Freunde gehen vor“). Die Französin Marie Cochard nimmt uns in ihrem neusten Buch mit auf eine Experimentierreise ohne Kühlschrank, aber mit vielen anderen Konservierungsmöglichkeiten und stellt uns außerdem Wegbegleiter und Menschen vor, von den sie selbst gelernt bzw. inspiriert wurde. Dabei ist das Buch sinnvoll aufgebaut und nimmt den neugierigen Leser behutsam mit in die „neue“ und doch eigentlich so alte Welt der Vorratshaltung: Sie erzählt etwas über die Geschichte des Kühlschranks (ok, von einem „Wüstenkühlschrank“ habe ich bislang noch nichts gehört), zählt dann ihre 10 Gebote zum Leben ohne Kühlschrank auf, natürlich dürfen auch die gute alte Speisekammer bzw. der Kartoffelkeller nicht fehlen, aber sie lässt uns auch teilhaben an ihren Erfahrungen mit anderen Aufbewahrungsmöglichkeiten wie „alte Pötte“ etc., die man zumeist auf alten Märkten, Fohmärkten günstig bekommt. Auch Tipps zum Reinigen dieser alten Schätze bekommen wir... und dann geht`s ins „Eingemachte“ :-) Bestrumpfte Zwiebeln, Äpfel in Horden, Pilze in der Schwebe, Möhren im Sandkasten, das Brot im Sack, Butter in einer Glocke (mein WOW-Erlebnis und etwas, was ich sicherlich ausprobieren werde) oder Käse in der Verjüngungskur Ölbad... das ist nur ein Auszug von Tipps & Tricks, dies mir zwar teilweise etwas sonderbar und in einer kleinen Wohnung schwer umsetzbar erscheinen... teilweise aber auch von meiner Oma bekannt sind – und nein, ich hatte keine Oma, die gut kochen und backen konnte, sondern einfach aus Kosten- und Platzgründen keinen Kühlschrank hatte, sondern ihre Lebensmittel in einem Schrank unter dem Fensterbrett aufbewahrt hat ;) Einkochen, Sterilisieren, Fermentieren und Gärung dürfen nicht fehlen... und da all diese Kapitel auch mit wunderschönen, ansprechenden Fotos geschmückt sind, erscheinen sie auf den ersten Blick gar nicht so „sonderbar“, wie vielleicht so manch einer vermutet. Ich kann nur den Tipp geben, sich auf dieses Buch einzulassen, welches neben vielen sinnvollen (und vielleicht manchmal auch weniger umsetzbaren) Ideen mit so viel Witz und Lockerheit geschrieben wurde, dass es an sich schon einen guten Unterhaltungswert hat – mal eben von dem Lernwert, der groß ist, abgesehen. Für mich ein Ideenspender, eine Bewußtseinserweiterung und ein Lehrbuch ohne erhobenen Zeigefinger... und auch wenn ich meinen Kühlschrank behalten werde, werden einige Anregungen in unseren Alltag einfließen – Experiment geglückt!

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Frisch und knackig? Wär ich auch noch gerne! 😉 Für Obst und Gemüse gibt es in "Lust auf Frische" ziemlich nützliche, eigentlich althergebrachte Tipps. Marie Cochard hat viele nachhaltige Lagerungsformen (fast) ohne Kühlung zusammengetragen. Wer mir schon länger folgt, weiß, dass ich jeden Somer unter irgendeiner Megaernte aus dem eigenen Garten stöhne. Hätt' ich doch schon gewusst, dass man die Stängel der Birnen in Wachs tauchen soll und sie somit länger haltbar werden! Aber im Winter freue ich mich, wenn ich nur in den Erdkekeller hinuntergehen muss, um eigenes, selbstgezüchtetes Obst und Gemüse zu holen. Sorry Diskonter und Hypermärkte, ich werde euch auch nicht im Winter täglich beehren! Auch einen Wüstenkühlschrank stellt die Autorin vor. Dass das alles auch noch #zerowaste und #co2arm ist, ist einfach nur genial. Genial einfach. Ob meinem Gesicht, meinen Oberarmen oder meinem Po auch Fermentieren, Gären, Sterilisieren oder Einkochen die gewünschte Knackigkeit bringen würde? Eher not! #lustauffrische #mariecochard

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In dem Buch Lust auf Frische von Marie Cochard hat die Autorin eine Schwachstelle in unserer Kochkultur ausgemacht, die falsche Lagerung. Durch die richtige Lagerung wird der Geschmack und der Nährstoffreichtum bewahrt. Welche Lebensmittel kommen besser nicht in den Kühlschrank? Was darf man zusammen lagern? Wie hindert man Radieschen am Verschrumpeln? Traditionelles und neues Küchenwissen, das Lust auf Nachhaltigkeit, Aroma und Frische macht. Beim Titel dachte ich mir gleich, klar, wer hat die denn nicht? Beim Cover habe ich mich gefragt, warum der Kopf der Frau abgeschnitten wurde? Das Buch beginnt mit einer Einleitung und einem Vorwort zum Kühlschrank. Es folgen 10 Gebote zum Überleben ohne Kühlschrank. Es werden Utensilien zum Lagern vorgestellt und Tipps, wo man sie her bekommt, z.B. vom Flohmarkt. Es folgen weitere Tipps zu Lagerung, Sauberkeit und dem Einfrieren. Darauf folgt ein großer Teil zu der Lagerung oder Haltbarmachung von einzelnen Lebensmitteln. Hier werden verschiedene Methoden vorgestellt, wie Dörren, Lagern im Sand oder konservieren. Es gibt aber auch Tipps und Tricks, wie die Lagerung im Seidentuch oder Birnenstiele in Wachs zu tauchen, das war mir beides neu, davon habe ich noch nie gehört. Zwischendurch werden immer wieder Menschen vorgestellt, die ohne Kühlschrank leben. Das Buch beinhaltet einige Bilder, die sehr authentisch sind. WERBUNG Es wird immer wieder bewusst gemacht, dass es schon beim Einkaufen beginnt und beim Kochen weiter geht. Man soll sich die Lebensmittelverschwendung bewusst machen und dementsprechend handeln. Am Schluss gibt es noch ein paar Tipps zur Restelagerung und Tipps gegen Keime, sowie der Lagerung von Grundnahrungsmitteln. Eine umfangreiche Sammlung zur Lagerung von Lebensmitteln, von dem ich einiges schon kannte, mir einiges aber auch neu war. Ein Leben ohne Kühlschrank kann ich mir momentan nicht vorstellen, aber den ein oder anderen Tipp werde ich sicher berücksichtigen.

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Einkaufen, ab in den Kühlschrank und (manchmal leider dort verg-) essen… Ich fühle mich ertappt! Der Kühlschrank macht mich faul. Passenderweise beginnt das Buch mit zehn Tipps zum (Über-) Leben ohne Kühlschrank und dann folgen im Buch ganz viele, unterschiedliche Tipps und Tricks, wie Lebensmittel auch ohne Kühlschrank frisch bleiben. Themen sind dabei die passende Lagerung, Trocknen und Dörren, Eingraben / Einschlagen / Umhüllen, Fermentieren, Gärung, Einkochen und Sterilisierung sowie die Frische durch Wasser und Keimkiller. Abgerundet werden die Tipps durch interessante Porträts und tolle Fotos. Super finde ich die Tipps zur Aufbewahrung von Brot. Noch öfter Gemüse, wie Lauch, in einem Glas Wasser weiterwachsen lassen. Außerdem möchte ich das Dörren und das Kiwikonfitüren-Rezept ausprobieren. Viel wichtiger finde ich an dem Buch jedoch, dass es Lust darauf macht, sich mit Lebensmitteln und ihren Eigenschaften auseinander zu setzen und Lebensmittel mehr wert-zu-schätzen.

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