Leserstimmen zu
Lust auf Frische!

Marie Cochard

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Taschenbuch
€ 14,99 [D] inkl. MwSt. | € 15,50 [A] | CHF 21,90* (* empf. VK-Preis)

Klappentext Wer Essen liebt, verbannt es nicht in den Kühlschrank - mit der optimalen Lagerung zu frischen Lebensmitteln voller Geschmack Enttäuscht von geschmacksarmem Gemüse? Frustriert von fadem Fleisch? Auf der Suche nach gesunder, schmackhafter Ernährung hat Marie Cochard eine Schwachstelle in unserer Kochkultur ausgemacht: Wir verderben unser Essen durch falsche Lagerung. Sie inspiriert dazu liebevoll und bewusst mit unserem Essen umzugehen, dessen Geschmack und Nährstoffreichtum durch die richtige Lagerung bewahrt wird. … Cover Der Titel und das Cover hat mich sofort angesprochen. Ich hatte sofort Lust mich inspirieren zu lassen und leckeres frisches Essen zu kochen. Inhalt/Rezension Der Klappentext hat mich sofort angesprochen und neugierig gemacht. Ich setze mich viel mit dem Thema Ernährung auseinander und kaufe sehr gerne frische Sachen. Leider verderben sie oft oder schmecken nicht mehr frisch und lecker. Marie beschreibt in ihrem Buch wie wir leider oft die Sachen lagern und welches große Thema dabei der Kühlschrank spielt. Das hat bei mir zu einigen Überraschungen und Denkanstößen geführt. Das Buch macht Lust alles nach und nach umzusetzen und auszuprobieren. Auch wird das Erklärte sehr anschaulich in Bildern dargestellt, was die Optik des Buch noch mehr verschönert. Fazit Jeder der Lust hat sich nicht nur mit dem Thema Ernährung, sondern auch mit der richtigen Lagerung auseinander zu setzen sollte dieses Buch lesen. Zum Buch Verlag: Heyne Autorin: Marie Cochard Preis: 14,99

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hilfreiche Anleitungen zur Erhaltung von Frische, ohne jegliche Kühlung. Trocknen, dörren oder einfach recyceln, werden hier erklärt und bebildert dargestellt. Einfache Mittel mit großem Effekt, gerade in der derzeitigen Nachhaltigkeit. Ich habe ganz neue Ansätze kennengelernt und kann dieses Buch, jedem empfehlen, der auch nicht nur an die Umwelt, sondern auch an sich denken möchte.

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Marie Cochard befasst sich in ihrem Buch „Lust auf Frische“ mit der Thematik, das viele Lebensmittel auch ohne Kühlschrank frisch bleiben. Cochard zeigt in ihrem Buch wunderbar auf, wie es richtig geht. Einige Dinge weiß man ja, aber dieses Buch überrascht in vielen Dingen auf ganzer Linie. Ihr Schreibstil ist dabei sehr angenehm klar, selbstbewusst und witzig. Marie erzählt, erklärt und schildert, bindet dabei andere Damen mit ein, die sie in einem kleinen Porträt dem Leser näher bringt. Sie zeigt uns Lesern auf, wo sie ihre Erfahrungen her hat und das Ergebnis steht recht schnell fest: alle Menschen auf der Welt haben ihre Geheimnisse bezüglich „Frische“. Es ist sehr interessant zu erfahren wie es geht, wo es her kommt und warum es eben die beste Methode ist, dieses Lebensmittel eben so zu lagern. Marie Cochard hat zudem sehr nützliche Tipps und Rezepte parat. Einige von ihnen sind etwas außergewöhnlich, aber so is(s)t nunmal die Welt! In diesem Buch zeigt uns die Autorin, das es einfach selbstverständlich ist, dem Lebensmittel mit Respekt gegenüber zu stehen und es nicht als Selbstverständlichkeit anzusehen...darüber sollten wir uns alle mal Gedanken machen. Schließlich geht es hier um „Lebensmittel“und wie der Name schon sagt, brauchen wie sie zum leben und sollten sie mit gewisser Achtung betrachten und auch genießen! Mit ihrem tollen Ratgeber zeigt uns Cochard und die anderen Damen, wie simpel es ist, Lebensmittel richtig zu lagern, sie zu genießen und festzustellen, das man nichts wegwerfen muss wenn man es eben nur richtig lagert. Ein ganz toller und sehr kurzweiliger Ratgeber, der mich sehr gut unterhalten hat. Dieses Buch wird auf jeden Fall weiter empfohlen und ist nun ein ganz fester Bestandteil in meiner Küche. Und eines steht ganz klar fest: Lebensmittel sind wertvoll! Und gutes Essen, hält Leib und Seele zusammen! Dieses Buch erhält eine klare Leseempfehlung von mir!

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Marie Cochard schwört auf einen nachhaltigen, gesunden Lebensstil und teilt in ihren Büchern ihr Wissen aus zehn Jahren Journalismus für ökologische Themen. In dem Buch „Lust auf Frische!“ berichtet die Französin über ihre Erfahrungen vom Selbstexperiment „Leben ohne Kühlschrank“. Nach einigen interessanten Fakten über Kühlschränke und Lebensmittelverschwendung, einer kurzen Darstellung wie und mit welchen Utensilien Lebensmittel in der guten alten Speisekammer aufbewahrt wurden sowie Tipps zur Sauberkeit und zum Einfrieren, werden verschiedenste Möglichkeiten der Lagerung von Lebensmitteln außerhalb des Kühlschranks vorgestellt. Angefangen von den optimalen Temperaturen und Lichtverhältnissen über die passenden Aufbewahrungsutensilien bis hin zur Konservierung mit Hilfe von Trocknen und Dörren, Fermentation, Einkochen und vielem mehr. Jedem Thema widmet die Autorin eine Doppelseite (1 Seite Text, 1 Seite Bild). Sie fasst die wichtigsten Informationen und Anleitungen mit ihrer cleveren, aufgeweckten Schreibweise knapp zusammen. Mir hat zum Beispiel der Tipp sehr gut gefallen, dass man einen Radieschen-Bund mit den Blättern nach unten in ein Glas kaltes Wasser stellen kann, um die Haltbarkeit zu verlängern. Bei täglichem Wechsel des Wassers bleiben die Radieschen tatsächlich mindestens eine Woche lang so knackig wie direkt nach der Ernte. Die Autorin beschreibt in ihrem Buch „Lust auf Frische!“ auf pfiffige Art und Weise wie verschiedenste Lebensmittel außerhalb des Kühlschranks aufbewahrt werden können. Das Buch ist interessant zu lesen und regt dazu an sich Gedanken über unsere Konsumgewohnheiten und die korrekte Lagerung von Speisen zu machen. 1876 wurde der Kühlschrank erfunden und heute ist für den Normalverbraucher ein Leben ohne ihn unvorstellbar. Auch wenn ich persönlich unseren Kühlschrank behalten werde, habe ich doch einiges Wissenswertes gelernt und werde manche Lebensmittel in Zukunft anders lagern.

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Mit viel Sinn für Genuss und Nachhaltigkeit, inspiriert Marie Cochard in „Lust auf Frische“ dazu, liebevoll und bewusst mit unseren Lebensmitteln umzugehen und sie zeigt, wie Obst, Gemüse und viele andere Waren ohne Kühlschrank haltbar gemacht werden können. Die Autorin erklärt, was man bei Einkauf und Lagerung beachten sollte, um mehr Frische und Geschmack in unser Leben zu bringen und dabei steht die Freude am Selbermachen im Mittelpunkt. Außerdem spielt die Regionalität, Saisonalität und das Thema Hygiene eine wichtige Rolle. Sie beschreibt vielfältige Konservierungs- und Aufbewahrungsmöglichkeiten, um der Verschwendung von Lebensmitteln vorzubeugen und Keime fernzuhalten. Sie liefert zahlreiche Anregungen zum Einkochen, Fermentieren und Dörren und interviewt Wegbegleiter, die mit viel Hingabe traditionelle Verfahren anwenden und von denen sie selbst inspiriert wurde. Mit Zwiebeln im Stump, Pfirsichen im Seidenkleid, Äpfeln in Horden, Möhren im Sandkasten, Kürbissen im Barrique und Käse im Ölbad, greift die Autorin auf altbewährte, aber oft vergessene Tipps und Tricks zurück, die mich begeistern konnten und sicher bald ausprobiert werden. Vor allem das Fruchtmus, die eingelegten Salzzitronen und die Tücher aus Bienenwachs sind meine Favoriten. Altes wiederzubeleben ist der Autorin ein großes Anliegen! Sie animiert uns auf Flohmärkten, Handwerksmärkten und in Vorratskellern nach Einweckgläsern und alter Keramik zu suchen, in denen man Lebensmittel haltbar machen kann. Zurück zu Ton, Emaille, Kupfer und Glas in unserer Küche! Neben vielen Anreizen und sinnvollen Vorschlägen, machen naturnahe und bodenständige Fotos das Buch zu einem besonderen Schmuckstück. „Lust auf Frische“ ist ein großartiger Ideenspender und eine wahre Lobeshymne an Omas Zeiten.

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Wer Essen liebt, verbannt es nicht in den Kühlschrank.“ So. Wir kaufen regional und saisonal, gerne auch bio, achten bei Eiern und Fleisch auf Haltungsbedingungen und Herkunft, reduzieren Plastik und versuchen unseren ökologischen Fußabdruck gering zu halten. Aber jetzt auch noch den Kühlschrank abschaffen? Ist das nicht, sagen wir mal, etwas übertrieben? Genau darum geht es in diesem Buch – Marie Cochard hat damit experimentiert, ihren Kühlschrank abzuschaffen. Die Französin Marie Cochard arbeitet seit zehn Jahren im Journalismus und befasst sich dabei hauptsächlich mit ökologischen Themen; ihre große Leidenschaft gilt einer gesunden und nachhaltigen Lebensführung. In ihrem ersten Buch befasste sie sich damit, was man aus Gemüseschalen alles machen kann – und nun geht es dem Kühlschrank an den Kragen. Warum das denn? Kühlschränke gibt es ja noch gar nicht so lange, und Marie Cochard geht davon aus, dass viele Menschen sie nicht sinnvoll nutzen. Die Technik verführt dazu, mehr Nahrungsmittel zu horten als man verbrauchen kann, und lädt dazu ein, Fertiggerichte im Kühlschrank zu stapeln, anstatt selbst zu kochen; wobei ich sagen muss, dass mir letzteres Argument nicht ganz einleuchten will; Fertiggerichte sind ja hierzulande meist ohne Kühlung haltbar. In Frankreich mag das etwas anders sein, da gibt es eine unüberschaubare Auswahl an gekühlten Fertiggerichten in den Supermärkten. Gut – jedenfalls soll die Abschaffung des Kühlschranks dazu beitragen, wieder bewußter mit Nahrungsmitteln umzugehen und so manche Neuentdeckung zu machen. Und dafür gibt es in diesem Buch eine Menge interessanter Tipps und Rezepte. Das beginnt mit einer gründlichen vorbereitenden Einleitung, in der erklärt wird, welche Behälter sich für das Aufbewahren von Lebensmitteln eignen und wo man sie herbekommt – Marie Chochard ist eine Freundin des Upcycling und empfiehlt das Stöbern auf Flohmärkten, die eine gute Quelle für Korbflaschen, Senftöpfchen oder Weckgläser sind. Sie bricht eine Lanze für die Speisekammer und erklärt, worauf man unbedingt achten sollte, wenn man ohne Kühlschrank auskommen möchte. Es folgen insgesamt sieben Kapitel, die sich jeweils mit einer speziellen Form von Lagerung oder Haltbarmachung von Lebensmitteln beschäftigen: Es geht um Lagerung, darum wie man Wasser nutzen kann (zum Beispiel für Sprossen), um Trocknen und Dörren, um Eingraben und Einhüllen, um das Abtöten von Keimen, ums Fermentieren und ums Einkochen. Die Kapitel sind angefüllt mit Tipps. Manches kannte ich, manches war mir neu. Ein paar Beispiele: die bretonische Butterglocke, bei der Butter mittels Wasser frisch gehalten wird, kannte ich nicht. Unbedingt ausprobieren muss ich – spätestens im nächsten Campingurlaub – den Wüstenkühlschrank: das ist eine Konstruktion aus zwei unterschiedlich großen Lehmtöpfen, in deren Zwischenraum Wasser kommt, das sorgt für Kühlung und hält Obst und Gemüse frisch. Der Wüstenkühlschrank wurde tatsächlich in Nigeria entwickelt, um in afrikanischen Ländern Ressourcen zu sparen. Und könnt Ihr Euch erinnern, früher waren Orangen oft einzeln in so schönes Seidenpapier gewickelt. Das sorgt dafür, dass die Früchte auch ohne konservierendes Wachs oder Chemikalien länger halten. Neu ist mir auch, dass man Birnen mittels Wachs zu längerer Haltbarkeit verhelfen kann: Bienenwachs schmelzen und die Stilenden der Birnen kurz hineintauchen. Das Verhindert das Nachreifen der Birnen und man kann sie gut bevorraten. Die Tipps zu lesen, macht Spaß, denn sie sind abwechslungsreich geschrieben: Es gibt immer ein paar einführende Worte zum jeweiligen Lebensmittel, dann die Anleitung; übersichtlich farbig abgesetzt. Es folgen zusätzliche Tipps, zum Beispiel dazu, wo man die benötigten Materialien möglichst umweltschonend besorgt, und oft auch kleine geschichtliche Exkurse. Was ich besonders nützlich finde, ist, dass bei jedem Verfahren auch noch die Vor- und Nachteile beschrieben werden. In das Buch eingestreut sind zudem Portraits von Menschen, die sich auf eine besondere Art dem nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln verschrieben haben. Da gibt es zum Beispiel Salindra, die keinen Kühlschrank mehr hat und in ihrer Küche eine kleine Kinderstube an immerzu nachwachsendem Gemüse hat, dafür stellt sie einfach die Reste von zum Bespiel Lauch oder Kopfsalat mit ihren Wurzeln in Wasser. Oder es gibt Angèle, die in Paris einen Salon de Thé betreibt. Sie hat ihre Kindheit auf einem Selbstversorger-Bauernhof verbracht, was ihre Haltung zur Ernährung geprägt hat. Sie serviert gerne frische leichte Küche und zieht ganz besonders gern Sprossen. Die Portraits sind in Interviewform dargestellt, es gibt auch von jeder Person ein ganzseitiges Foto. Was mir fehlt, ist bei manchen Menschen die Angabe einer Website zum Weiterlesen oder zumindest der vollständige Name zum Googeln – so wird Angèle als Spitzenköchin bezeichnet, da hätte ich gern noch etwas hinterhergelesen. Am Ende des Buches gibt es noch Tipps, wie man Reste ohne Kühlung aufbewahren kann, wie man Grundnahrungsmittel richtig lagert und auch ein paar Erfinder, die alternative Kühlmethoden entwickelt haben, werden vorgestellt. Noch ein paar Worte zur Optik: das ist ein Taschenbuch mit Fadenheftung. Das Layout ist hell und einladend und wird durch kleine Grafiken und viele Fotos aufgelockert, wobei ich gestehen muss, dass mir die sehr gestylten Bilder von der Autorin und ihrer Tochter ein bisschen zu viel Idylle suggerieren wollen. Schon mal ausprobiert: Manche Tipps sind so einfach, man fragt sich, warum man selbst nicht darauf gekommen ist. Radieschen – ich habe bisher immer das Grün abgemacht und getrennt von den Radieschen in den Kühlschrank gepackt. Viel länger bleibt beides frisch, wenn man den Bund Radieschen schlicht mit dem Grün nach unten ins Wasser stellt. Wasser täglich wechseln nicht vergessen. Bee Wrap, also mit Bienenwachs beschichtete Tücher, sind eine nachhaltige Alternative zu Frischhaltefolie. Kann man kaufen – oder ganz einfach selbst machen: Ihr braucht ein Stück dünnen Stoff – ich habe alte Stofftaschentücher benutzt – und etwas Bienenwachs; bei mir war das ein übriges Stück Kerze. Stoff auf ein Backblech legen- ein weiteres Stück Stoff oder Backpapier unterlegen, damit das Blech vom Wachs verschont bleibt. Das Wachs gleichmäßig über die Oberfläche des Stoffes zupfen (das geht bei gerollten Kerzen sehr leicht), dann alles 5 – 10 min bei 85°C in den Ofen schieben. Herausholen und kurz aushärten und trocknen lassen. Fazit: Doch, ich habe meinen Kühlschrank noch und ich plane auch nicht, ihn abzuschaffen. Aber das Buch finde ich trotzdem nützlich. Zum einen enthält es eine Menge Tipps, wie man noch nachhaltiger mit Lebensmitteln umgehen kann. Nicht alle sind für jeden umsetzbar; für eine Erdmiete zum Beispiel braucht man dann doch einen Garten und nicht jeder hat so einen großen Keller, dass er kiloweise Äpfel durch Weinkorken getrennt in einer Lage in Kisten lagern kann. Mir gefällt einfach, dass der Erfindungsreichtum angekurbelt wird. Und, was auch wichtig ist – Marie Cochard ist nicht als Missionarin unterwegs, ihre Texte sind mit guter Laune und einer Prise Humor gewürzt. Sie will inspirieren, und das ist ihr gut gelungen.

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Immer wieder den eigenen Konsum zu Überdenken ist glaube ich schon wichtig.Was brauche ich wirklich und wie viel davon? Marie Cochard macht dies anhand einer Frage: brauchen wir wirklich unseren Kühlschrank??? Manche Sachen, die wir darin lagern, sollten dort gar nicht sein, wie Eier zum Beispiel. Andere Dinge wachsen sogar besser wenn man sie draußen im Wasser lagert, wie Lauchzwiebeln und Radieschen, was wirklich interessant war. Zwischen den Lagerungstipps streut Marie immer wieder Porträts von Menschen, die sie inspiriert haben zu gewissen Konservierungsarten. Einige davon werden wir auf jeden Fall ausprobieren, für Manches werden wir im Frühling erst mal Flohmärkte aufsuchen müssen. Unterhaltsam und locker, gut erklärt sind die einzelnen Abschnitte zu verschiedenen Lebensmitteln und vieles leicht umsetzbar. Manches jedoch erfordert einfach viel Zeit, einerseits schön weil man sich wirklich bewusst mit dem Essen auseinander setzt, andererseits im Alltag nicht immer umzusetzen. Teilweise sind auch Umstellungen nötig, die für mich nicht unmittelbar eine Alternative darstellen, wie haltbare anstatt frische Milch zu kaufen. Ich bin Vegetarierin deshalb ist auch die Fleischfrage kein Problem für mich, aber ich glaube das nicht jeder so tolerant ist wie der Mann der Autorin und nur noch luftgetrockneten Aufschnitt essen will...dennoch wird man glaube ich beim Lesen und Umsetzen einiger Dinge einfach genauer auf sein Kaufverhalten achten und das Essen mehr wertschätzen. Fazit Ein Buch, das Anstoß gibt seinen bequemen aber auch ungesunden Lebensstil zu überdenken. Mit vielen Tipps, die Lust machen in der Küche tätig zu werden und vor allem über den Flohmarkt zu schlendern. Die Wertschätzung für unsere Lebensmittel, die in diesem Buch beschrieben ist, hat überzeugt etwas zu tun :)

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So kurz nach den Feiertagen mögen einige vermutlich nicht einmal mehr an Essen denken müssen. Aber es geht bei "Lust auf Frische!" weniger um den Konsum und die Zubereitung als um die Lagerung von Lebensmitteln. Dazu hat sich die Französin Marie Cochard einige Gedanken gemacht. Sie spielt dabei mit dem Gedanken, wie ein Leben ohne Kühlschrank aussehen könnte. Sie betont allerdings auch mehrfach, dass sie niemanden überzeugen möchte, den Kühlschrank abzuschaffen. Man gewinnt ja auch nicht viel, wenn man zwar den Kühlschrank spart, aber dafür regelmäßig der Krankenwagen an Lebensmittelvergiftungen erkrankte Menschen abholen muss. ;-) Cochard schildert in kurzen und unterhaltsam aufgebauten Abschnitten verschiedene Möglichkeiten zur Haltbarmachung und Lagerung von Lebensmitteln. Eier soll man zum Beispiel nicht kühlen, da die Schutzmechanismen der Schale geschwächt werden, diese porös wird und Keime eindringen können. Am besten wickelt man sie einzeln in Zeitungspapier und lagert sie an einem kühlen Ort von etwa 5-8° C. Das ist in meiner Wohnung sommers wie winters die Tür meines Kühlschranks. So viel zu der These mit dem Kühlschrank. Da ich in Ermangelung eines eigenen Gartens keine Notwendigkeit sehe, größere Mengen an Obst oder Gemüse haltbar zu machen machen möchte, wurden viele Ideen von mir wohlwollend wahrgenommen aber auch gleichzeitig als für mich nicht umsetzbar verworfen. Aber ein paar Anregungen, wie z. B. Gemüse mit Wurzeln (Frühlingszwiebeln, Lauch,...) in Wasser zu stellen, damit diese weiterwachsen können haben den Weg in meinen Alltag gefunden. Ich bin auch nach der kurzweiligen Lektüre von "Lust auf Frische!" froh einen Kühlschrank zu besitzen. Für einige Lebensmittel habe ich aber Anregungen zur alternativen Unterbringung gefunden. Das schafft Platz im Kühlschrank und vielleicht fühlen sich einige Nahrungsmittel ja nun tatsächlich wohler bei mir.

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