Leserstimmen zu
Die schwarze Frau

Simone St. James

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Ein Buch das mich begeistert hat. Ich fand die Mischung zwischen Thriller/Krimi und Mysterie extrem spannend. Auch wenn es die Gruselgeschichte meiner Meinung nach nicht unbedingt gebraucht hat. Das Buch wäre gut ohne diese ausgekommen. Nichtsdestotrotz fand ich die Geschichte, als sie Fahrt aufnahm, so spannend dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Die Geschichte verfolgte mich sogar in den Schlaf und ließ mich nachts immer grübeln. Besonders gefallen haben mir beide verschiedenen Zeitperspektiven. Dadurch lernte man auch das Leben im Internat ein wenig besser kennen. Ein gutes Buch, das von mir definitiv eine Empfehlung verdient hat.

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Ich war vom Klappentext total fasziniert und wollte unbedingt wissen, was dieses Buch für eine schöne Geschichte bereithält. Erzählt wird die Geschichte von Fiona, die den Tod ihrer Schwester einfach nicht vergessen und auch nicht aufhören kann, in diesem Fall zu rühren. Für sie sind noch viel zu viele Fragen offen, nichts ist wirklich schlüssig. Als die Internats-Gebäude von Idlewild Hall, in der ihre Schwester starb, saniert werden sollen, bekommt sie die Chance, darüber zu schreiben. Denn Fiona ist Journalistin und erhofft sich, mehr über den Mord herauszufinden… In der anderen Zeitebene erfährt man über das Leben im Internat Idlewild Hall. Immer mehr Protagonisten steigen hervor – damals und in der Gegenwart. Für mich war es bis zur letzten Seite sehr, sehr spannend! Was mich allerdings tierisch gestört hat, ist die zusammengesponnene Geschichte von Mary Hand. Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich das Buch nicht angerührt. Das Buch wäre auch so super ohne dieses Geistermist ausgekommen! Für mich aber durchaus ein Buch, was man definitiv lesen kann.,Ich war vom Klappentext total fasziniert und wollte unbedingt wissen, was dieses Buch für eine schöne Geschichte bereithält. Erzählt wird die Geschichte von Fiona, die den Tod ihrer Schwester einfach nicht vergessen und auch nicht aufhören kann, in diesem Fall zu rühren. Für sie sind noch viel zu viele Fragen offen, nichts ist wirklich schlüssig. Als die Internats-Gebäude von Idlewild Hall, in der ihre Schwester starb, saniert werden sollen, bekommt sie die Chance, darüber zu schreiben. Denn Fiona ist Journalistin und erhofft sich, mehr über den Mord herauszufinden… In der anderen Zeitebene erfährt man über das Leben im Internat Idlewild Hall. Immer mehr Protagonisten steigen hervor – damals und in der Gegenwart. Für mich war es bis zur letzten Seite sehr, sehr spannend! Was mich allerdings tierisch gestört hat, ist die zusammengesponnene Geschichte von Mary Hand. Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich das Buch nicht angerührt. Das Buch wäre auch so super ohne dieses Geistermist ausgekommen! Für mich aber durchaus ein Buch, was man definitiv lesen kann.

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Inhalt: Das Buch spielt in verschiedenen Zeiten. Einmal 1950 in Vermont in einem Mädcheninternat und einmal im Jahre 2014. 1950 erzählen sich die Mädchen im Internat Geschichten über den Geist von Mary Hand. Als dann plötzlich ein Mädchen unter mysteriösen Umständen verschwindet werden die Geschichten wahr... Im Jahre 2014 ist das Internat nur noch eine Ruine. Die Journalistin Fiona Sheridan kann aber nicht von dem ehemaligen Internat lassen. Dort wurde vor 20 Jahren ihre Schwester ermordet... Fiona beginnt zu recherchieren rührt an einem dunklen Geheimniss.🍁 . . . Ich fande das Buch toll! Es war spannend und die Autorin hat einen in eine interessante Geschichte geführt. Ich kann euch das Buch sehr empfehlen! Ein super Buch für die Zeit der dunklen Nächten, nebelreiche Tage und kalte Zeit🍁🍁

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Die schwarze Frau von Simone St.James - Was für ein cooles Buch! Ich hätte nicht gedacht, dass mir dieses Buch doch so gut gefallen würde. Angefixt durch den Klappentext hatte ich eine interessante Geschichte erwartet und letztlich einen tollen Krimi mit Mysterieanteilen und historischen Fakten bekommen. Doch fangen wir von vorne an. Gleich zu Beginn des Buches erfahren wir bereits im Prolog eine unheimliche Geschichte, die sich 1950 in Vermont, U.S.A. zugetragen hat. Ein 15jähriges Mädchen steigt spätabends aus einem Bus aus und will nach einem Besuch von ihren Großeltern zurück in das Mädchen-Internat Idlewild Hall. Sie fühlt sich auf dem Weg zum Internat beobachtet und aus Angst vor einer nun erkennbaren dunklen Frauengestalt will sie eine Abkürzung durch den Wald nehmen, doch sie kommt in dem Internat nie an.... Zeitsprung 2014: Die Journalistin Fiona, mit beiden Beinen im Leben stehend, befreundet mit einem Polizeibeamten, hat vor 20 Jahren ihre ältere Schwester verloren. Sie wurde tot auf dem Gelände von Idlewild Hall aufgefunden und der damalige Freund sitzt seitdem verurteilt im Gefängnis. Fiona hat diesen schmerzlichen Verlust nie verarbeiten können und sucht immer wieder Idlewild Hall auf, die nunmehr jedoch nur noch eine Ruine ist. Als sie erfährt, dass Renovierungsarbeiten geplant sind, beginnt sie mit Nachforschungen. Bei Arbeiten auf dem Gelände wird die Leiche eines jungen Mädchens gefunden. Handelt es sich dabei um das verschwundene Mädchen von 1950? Die Autorin Simone St.James, die zuvor 20 Jahre in der Filmbranche gearbeitet hat, hat hier ihre erste Geistergeschichte geschrieben. Auf zwei unterschiedlichen Zeitebenen, 1950, und 2014, werden verschiedene Erzählstränge, langsam und stetig, aber zielgerichtet und fesselnd zusammengeführt. Idlewild Hall ist ein Mädcheninternat, das es heute wohl nicht mehr geben dürfte. Auf sehr eindrucksvolle und nachdenkliche Art zeigt St. James das Leben von vier Mädchen, Katie, Roberta, Cecilia und Sonia, die nicht nur ein Zimmer im Internat teilen, sondern auch ihr Leben und ihre Schicksale. Durch gemeinsame Erlebnisse schweißen sie sich zusammen und gehen durch dick und dünn. Es ist eine düstere und traurige und beängstigende Zeit, in der die vier Mädchen leben. Sie landen in dem Internat, da sie nicht so sind wie andere Mädchen, nicht so sind, wie die Gesellschaft es von ihnen erwartet. Jede von ihnen ist aus einem anderen Grund im Internat. In vielen einzelnen Kapiteln, die sich immer mit einem Mädchen befassen, wird sehr eindrucksvoll die Lebensgeschichte und das Leben selbst auf Idlewild Hall dargestellt. Ich habe oft kopfschüttelnd da gesessen und mit Entsetzen gelesen, was sich dort zugetragen hat, und was dort vorherrschte, Strenge, Kälte, Emotionslosigkeit, Herzlosigkeit etc.. Traumatische Erlebnisse, die die Mädchen hatten, konnten damals nicht auch nur annähernd gelöst werden wie mit heutigen pädagogischen Mitteln. Das alles ist sehr überzeugend geschrieben. Fiona versucht demgegenüber etwas über das Mädchen herauszufinden und entdeckt weitere Geheimnisse rund um Idlewild Hall und die Menschen, die dorrt gearbeitet und gelebt haben. Es gibt dabei einen Bezug zu einem deutschen Konzentrationslager und daher gestalten sich die Nachforschungen schleppend. Neben dieser Rechercheaufgabe ist Fiona jedoch der Meinung, dass der Mord an ihrer Schwester nie richtig aufgeklärt worden ist und auch in dieser Reichung ermittelt Fiona weiter. Dabei gerät sie jedoch in den Konflikt mit ihrem Freund, der meint, dass seinerzeit alles richtig ausermittelt worden sei. Dass der zukünftige Schwiegervater einerseits damals Polizeichef gewesen ist, hilft ihr auch nicht weiter. Das ist alles sehr spannend und fesselnd und so interessant geschrieben, dass man das Buch gar nicht aus den Händen legen mag. St. James schreibt schnörkellos, prägnant und auf den Punkt. Die vielen kurzen Kapitel, die oft mit einem Cliffhanger enden, führen dazu, dass man das Buch in kürzester Zeit verschlungen hat. Auf Idlewild Hall geht die schwarze Frau um, genannt schwarze Mary. Sie soll dort auf dem Gelände gestorben und sie und ihr Baby auch dort vergraben worden sein. Die Passagen, in denen sie geisterhaft auftaucht und eine Rolle spielt, sind großartig geschrieben und haben mir tatsächlich das eine oder andere Mal eine Gänsehaut verpasst. Insoweit ist der eingangs erwähnte Mysterietanteil vorhanden. Aber aufgrund des Buchtitels und dem Hinweis des Verlags, dass es eine Geistergeschichte sein soll, hatte ich mir doch etwas mehr davon versprochen. Es gibt zwar genug Szenen, jedoch treten sie im Vergleich zu den Episoden aus den 1950er Jahren und 2014 doch zu sehr in den Hintergrund. Das finde ich ein wenig schade, schmälert aber nur ein wenig den Gesamteindruck. Insgesamt ein absolut empfehlenswertes Buch, dem ich wegen des etwas geringer als erhofften Geisteranteils vier von fünf Sterne vergebe. Danke an das Bloggerporta und den Goldman Verlag

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Fionas Schwester wurde vor vielen Jahren tot auf dem Gelände eines alten Mädcheninternats aufgefunden. Idlewild Hall soll nun restauriert werden und das animiert Fiona als Journalistin natürlich dazu, Nachforschungen anzustellen. Dabei geht es allerdings nicht nur um die Geschichte von Fionas ermordeter Schwestern, denn bei den Arbeiten wird die Leiche einer ehemaligen Schülerin gefunden ... Als Leser reisen wir zusätzlich zum Hauptstrang ins Jahr 1950. Hier begegnen wir einer Gruppe von Mädchen, die im Internat untergebracht sind. Zusätzlich gibt es hier die sehr schaurige Geschichte einer unheimlichen Gestalt, die bereits viele Schülerinnen in Angst und Schrecken versetzt hat. Gefallen hat mir auch der historische Teil der Geschichte. So wird nach und nach offenbart, wieso ie Mädchen denn auf Idlewild Hall sind. Diese Hintergründe sind zum Teil wirklich sehr traurig und schockierend! Während Fiona 2014 Nachforschungen anstellt und die verschiedensten Leute befragt, wird im Jahr 1950 für Spannung und Grusel gesorgt. Ich muss ehrlich sagen, dass ich den Strang von 1950 viel intensiver erlebt habe als den von 2014, einfach, weil das Gefühl, Teil von Idlewild Hall zu sein, sehr intensiv war. Fiona besucht das Gebäude in der Gegenwart zwar ebenfalls, aber hier war mir das Mystische doch zu unterschwellig. Ich habe Fiona bei ihren Ermittlungen gerne begleitet. In erster Linie ist "Die Schwarze Frau" ein recht typischer Krimi, bei dem hier um zwei Mordfälle geht. Fiona ist eine sehr selbstbewusste Frau, die allerdings manchmal eine Spur zu verbissen daherkommt. Das führt leider auch dazu, dass sie sich viel zusammenreimt und die Sache mit ihrer Schwester immer und immer wieder durchgekaut wird. Im Gegensatz zur Haupthandlung nimmt der Mysteryanteil daher nur einen kleinen Teil ein, was wohl mein einziger und leider auch größter Kritikpunkt wäre. Ich hätte gerne mehr übe die Mädchen im Internat erfahren. Manchmal waren die Kapitel für meinen Geschmack ein wenig zu kurz, während Fionas Nachforschungen an vielen Stellen in die Länge gezogen wirkten. Dadurch war ich teilweise von Fiona etwas genervt. Für mich stimmte das Gleichgewicht hier nicht ganz, zumal die Geschichte auch "die schwarze Frau" heißt, Mary Hand Anteil aber doch recht gering ist. Die Auflösung des Ganzen fand ich passend, wenngleich ich sie mir teilweise schon etwas zusammengereimt hatte. Dennoch hat es mir großen Spaß gemacht, die Geschichte von Idlewild Hall zu ergründen! Fazit In erster Linie ist "Die schwarze Frau" ein Krimi, der mich allerdings besonders durch die atmosphärische und teilweise recht unheimliche Geschichte aus dem Jahr 1950 überzeugen könnte. Für meinen persönlichen Geschmack hätte der Fokus hier aber tatsächlich mehr auf die damaligen Geschehnisse liegen können, statt auf den Nachforschungen in der Gegenwart!

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Vermont, in einem abgeschiedenen Mädcheninternat erzählen sich 1950, Schülerinnen diverse Schauergeschichten. Doch eine dieser Geschichten hält sich hartnäckig, sie handelt von der schwarzen Mary. Als eines der Mädchen unter mysteriösen Umständen verschwindet, ist zu befürchten, dass Mary doch mehr ist, als eine reine Spukgeschichte. 64 Jahre nach diesem Vorfall kann sich die Journalistin, Fiona Sheridan dem Bann des längst geschlossenen und verlassenen Internats kaum entziehen. Sie war selbst nie Schülerin auf Idlewild Hall, dennoch verbindet sie seit 20 Jahren nichts als Schmerzen mit diesem Ort. Als bei den Renovierungsarbeiten des alten Gebäudes eine Mädchenleiche gefunden wird, geht für Fiona kein Weg mehr an der Wahrheit vorbei. Sie muss wissen, was hier passiert ist. Doch schafft sie es, Idlewild Hall seine dunklen Geheimnisse zu entlocken? „Die schwarze Frau“ ist der, erste in Deutschland erschienene, Roman der kanadischen Autorin Simone St. James. Schon in der High-School schrieb sie ihre erste Gruselgeschichte. Sie war 20 Jahre in der Filmbranche tätig, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. In diesem Buch switcht sie zwischen zwei Zeitebenen: 2014- Fionas Sicht und die aktuellen Geschehnisse und 1950- die Perspektive, der in 1950, in der Lehranstalt lebenden Mädchen. Auch Fionas Vergangenheit spielt eine Rolle und so interessant diese auch ist, übt das Internatsleben und die beklemmende Atmosphäre dessen, eine ganz eigene Faszination auf den Leser aus. Den Mädchen, die alle einen unterschiedlichen Grund für ihren Aufenthalt im Internat haben, fällt der Alltag an diesem Ort schwer. Idlewild Hall ist schließlich kein Elite Internat, sondern eher ein Ort für ungeliebte, ungewollte, uneheliche oder gar „schwer erziehbare“ Töchter. Doch die vier, so unterschiedlich sie auch sein mögen, raufen sich zusammen und stehen für einander ein, um diesen undenkbar tristen, fremdbestimmten Alltag und auch ihre Erinnerungen zu überstehen. Fiona will eigentlich nur eins, Gewissheit, was vor 20 Jahren mit ihrer Schwester, die Tod auf dem Sportplatz, des bereits stillgelegten Internates, gefunden wurde, passiert ist. Doch der erneute Leichenfund auf dem Grundstück und ihre Recherchen lassen ihr keine Ruhe und führen sie Stück für Stück in die düstere Vergangenheit. Durch die 440 Seiten zog sich neben der wirklich brillant konstruierten Story, dem interessanten Background und der stets unheilvollen Atmosphäre auf Idlewild Hall, auch durchweg vorhandene, stetig steigende Spannung. Der Schreibstil war sehr klar und flüssig zu lesen. Die Autorin nutzt das Potenzial ihrer Kulisse, einmal als düsteres, schauriges Mädcheninternat und zum anderen als verlassene Ruine mit spektakulärer „Lost Place“ Atmosphäre, voll aus. Trotz der Geistergeschichte um die „Schwarze Mary“ schafft sie es, sich nicht in Hokuspokus Details zu verstricken und fährt ihre Linie um die Mordfälle klar und nah an der Realität weiter. Obgleich der vielen zu Wort kommenden Charaktere, sind diese von Grund auf in ihren Wesenszügen verschieden und so wunderbar ausgearbeitet, dass man unweigerlich mit ihnen mitfühlt. Ohne sich in Einzelheiten zu verstricken oder den Leser gar mit unnötigen Informationen zu füttern, erzählt Simone St. James in ihrem Roman die Geschichte von Mut, Freundschaft, Schmerz und dem zusammen halt von 4 Mädchen, denen Fiona über den Strom der Zeit hinweg in Idlewild Hall manchmal näher ist, als sie glaubt. Fazit: Ein Roman, der mich durchweg fesseln konnte. Tolle Story, gut durchdacht und nicht zu übertrieben. Die atmosphärischen Gruselelemente gaben dem Ganzen noch das i-Tüpfelchen. Ein durch und durch gutes, empfehlenswertes Buch.

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Als ich das Buch entdeckt habe und mir einige Rezensionen durchlas war ich sofort neugierig: düster, spannend, gruselig und mit Mystery Elementen, an sich eine perfekte Mischung und ich muss auch sagen, dass ich beim Lesen kaum aufhören konnte. Die Autorin schafft es, dass man wie gebannt an den Seiten klebt um dahinter zu kommen, was hinter den mysteriösen Vorfällen steckt und wer tatsächlich für die Morde verantwortlich ist. Besonders spannend war der ständige Wechsel der Perspektiven zwischen den vier Internatsschülerinnen, die 1950 in Idlewild Hall zur Schule gingen und der Reporterin Fiona im Jahr 2014, deren Schwester vor 20 Jahren auf dem stillgelegten Schulgelände ermordert aufgefunden wurde. Diese kleinen Häppchen, die immer nur ein Stück weit Einblick gegeben haben, waren sehr spannend aufgebaut. Die Zeit um 1950 und die bittere Erfahrung dieser vier Mädchen, die aufgrund tragischer Umstände in das Internat abgeschoben wurden, wurde sehr gut beschrieben und ich konnte mir sehr gut vorstellen, wie die Gesellschaft damals auf diese "unpassenden" Teenager reagiert hat. Jede von ihnen hat einen anderen Hintergrund, ein anderes "Problem", das sie mit sich herumträgt und das damals weder gesehen werden wollte, noch dass die Erwachsenen wussten, wie sie damit umgehen oder gar helfen sollten. Fiona dagegen hat ihr Leben im Griff, zumindest sieht es nach außen hin danach aus, aber der Tod ihrer Schwester hat sie nie so richtig losgelassen. Immer wieder zieht es sie auf das brach liegende Gelände des Internats, wo sie dann auch am eigenen Leib die mystische Geisterlegende zu spüren bekommt. Davon hatte ich mir übrigens mehr erhofft, denn in den Meinungen anderer Leser wurde der unheimliche und düstere Aspekt hervorgehoben, den ich leider nicht so wirklich empfinden konnte. Es war zwar definitiv eine bedrückende Atmosphäre vorhanden und auch berührend, da die einzelnen Schicksale äußerst feinfühlig und trotzdem deutlich beschrieben wurden, aber der Grusel hat sich sehr zurückgehalten und "die schwarze Frau" war eher nur ein Randphänomen. Der Schreibstil selbst war klasse: sehr gut auf den Punkt und ohne große Ablenkungen erzählt sie sehr anschaulich und schafft es, zu jeder der Figuren eine Beziehung aufzubauen. Am Ende wird auch alles aufgelöst, wobei ich trotz dem runden Abschluss nicht so ganz zufrieden war damit; auch wenn alles gepasst hat, hat es sich dann doch etwas weit hergeholt angefühlt.

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Wow

Von: Nadine

15.08.2019

Ich habe einen Geisterroman erwartet und so viel mehr als das bekommen!

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