Leserstimmen zu
Wie du mir

Amy Gentry

(0)
(7)
(1)
(1)
(0)
€ 15,00 [D] inkl. MwSt. | € 15,50 [A] | CHF 21,90* (* empf. VK-Preis)

"Wie du mir" ist mein erstes Buch, dass ich von der Autorin Amy Gentry gelesen habe. Die Thematik finde ich mega interessant, da sie auch aktuelle Themen auffässt. Heutzutage haben es immer noch einige Frauen schwer, sich in Männerberufen zu behaupten und anerkannt zu werden. Demnach war für mich klar, dass ich das Buch von Amy Gentry unbedingt lesen muss. Hinzu kommt selbstverständlich, dass es ein Thriller ist. Ich liebe Thriller. Für mich steht fest, das auf jeder Seite eine gewisse Spannung herrscht und ich somit, das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Für meine Verhältnisse habe ich das Buch mit kanpp 416 Leseseiten sehr schnell durchgelesen gehabt. Gefallen hat mir sehr gut, dass die Autorin alles sehr detailliert umschrieben hat. Man hat als Leser direkt das Gefühl mitten drin zu sein. Von meiner Seite aus eine absolute Leseempfehlung. Einen Stern abzug gibt es, da ich 1,2 Handlungsentscheidungen der Protagonistin nicht soo 100% nachvollziehen konnte. Aber auch das ist Geschmackssache :-)

Lesen Sie weiter

Leider konnte mich auch dieses Roman der Autorin nicht wirklich von sich überzeugen können. Der Plot konnte mich nicht in seinen Bann ziehen und ich konnte keine Beziehung zu den Charakteren aufbauen. Die Handlung hat sich in der länge gezogen und con Spannung fehlte jeder Spur. Leider für mich sehr enttäuschen.

Lesen Sie weiter

Inhalt: Die Comedian Dana Diaz hat genug von Männern, die sie wie Dreck behandeln, von Sprüchen unter der Gürtellinie und von sexuellen Handlung, die gegen ihren Willen geschehen. Als sie Amanda kennenlernt, findet sie eine Verbündete, die selbst oft genug von Männern erniedrigend behandelt und unterdrückt wurde. Gemeinsam planen sie Rache gegen all jene. Doch irgendwann bemerkt sich von ihr lösen können, ehe es sie in den Abgrund reißt? Meine Meinung: Der Einstieg ist mir sehr schwer gefallen, denn ich fand den Schreibstil anfangs sehr schwierig und kompliziert zu verstehen. Dana schweift mit ihren Gedanken immer wieder ab und ich habe mich als Leser schwer getan, mit den Gedankensprüngen mitzuhalten. Außerdem scheint es in dem Buch nur Männer zu geben, die sich nicht zu benehmen wissen. Natürlich spricht die Autorin damit ein aktuelles und sehr sensibles Thema an, jedoch fand ich es an mancher Stelle übertrieben, alle Männer über einen Kamm zu scheren. Was mich auch ziemlich genervt hat, waren die überflüssigen Ausschweifungen und Beschreibungen, die der Geschichte ihre Dynamik genommen haben. Man hätte das Ganze meiner Meinung nach verkürzen können, denn dadurch startet der spannende Teil erst ab der Hälfte. Ab diesem Moment hat mich die Geschichte dann aber gepackt und richtig gefesselt. Die Spannung wurde zwar etwas zu langsam aufgebaut, dafür gab es dann viele Spannungsmomente und der Leser wurde ordentlich verwirrt. Man wurde lange im Dunkeln gelassen und konnte das Puzzle erst nach und nach zusammensetzen und hinter die Intrigen schauen. Auch mit Überraschungsmomenten geizt die Autorin nicht. Ich konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen und war total gefangen in der Welt des Comedy, da ich auch zu Dana eine Bindung, durch ihre nahbare Gestaltung, aufbauen konnte. Der Epilog hätte auch kürzer gehalten werden können, jedoch fand ich ihn inhaltlich nochmal sehr interessant. Auch wenn er leider, wie der Anfang, sehr langatmig gehalten wurde, hat er mir dennoch den ein oder anderen Herzraser ausgelöst. Fazit: Wenn man den Anfang schafft, der in meinen Augen sehr durch ausschweifende Beschreibungen aufgehalten wurde, erwartet einen ein spannender Thriller. Das Buch hat mich ab der Hälfte ständig zittern lassen und neu überrascht. Die Spannung ist gestiegen und man war als Leser in dieser Welt der Intrigen, Lügen und Gewalt gefangen und hat sich ständig gefragt „Was geschieht als nächstes, wem kann ich trauen?“ Nach dem etwas holprigen Start konnte mich dieses Buch absolut in seinen Bann ziehen und ich vergebe dafür 3/5 Sterne.

Lesen Sie weiter

INHALT: Die junge Comedian Dana Diaz begegnet nach einem missglückten Auftritt der IT-Spezialistin Amanda. Als Frauen in typischen Männerberufen klagen sie sich ihr Leid, denn beide sahen sich in der Vergangenheit häufig mit sexuellen Belästigungen oder Übergriffen konfrontiert. Lange haben sie dies einfach erduldet, jetzt wollen sie selbst für Gerechtigkeit sorgen. Sie schließen einen Pakt: Jede soll sich an den Gewalttätern der anderen rächen. Nach kurzer Zeit übertrumpfen sich die beiden Frauen in ihren Rachespielen, geraten in eine Spirale aus Gewalt, Betrug und Täuschung. Bis sich Dana irgendwann fragt, ob sie ihrer neuen Freundin eigentlich wirklich blind vertrauen kann. Und was, wenn nicht? Wäre es dann für einen Absprung aus dem teuflischen Spiel nicht schon viel zu spät…? MEINUNG: Mit Good as Gone konnte mich Amy Gentry letztes Jahr überzeugen und daher war für mich klar, dass ich auch den neuen Roman von ihr lesen möchte. Dana und Amanda lernen sich zufällig in einer Bar kennen und stellen fest, dass es in ihrer beider Vergangenheit Vorfälle von sexueller Nötigung und Missbrauch gab. Den beiden Frauen wird klar, dass die Täter damit einfach durchgekommen sind und sich ihr Leben auf traumatischste Weise für immer verändert hat. Beide beschließen sich an diesen Männern zu rächen. Ihr Rachespiel läuft recht schnell aus dem Ruder und der vermeintliche Pakt in Frage gestellt als Dana aus der Sache raus will. Wie du mir bringt endlich auch mal ein paar anderen Motive in das Thriller Genre, in dem sich Frauen für sexuelle Übergriffe/ Nötigungen/ Missbrauch rächen. Grundsätzlich bietet die Geschichte viel Gesprächsbedarf, denn natürlich ist Selbstjustiz keine Lösung in einem funktionierenden Rechtstaat, wo Täter zur Verantwortung gezogen werden müssen. Dagegen steht natürlich die Scham der Frau und auch das Trauma, was durch eine Bestrafung natürlich meistens trotzdem vorhanden ist und das Leben einer Frau für immer verändern bzw. zerstören kann. Das Manko an dem vermeintlichen Thriller ist, dass die Spannung recht verhalten ist, zumindest ungefähr 50% des Buches. Ich habe mich hier nicht wirklich gelangweilt, aber ein Pager Turner Gefühl stellte sich eben auch nicht ein. Der Nervenkitzel fängt an als der Bruch zwischen Dana und Amanda erfolgt und dem Leser nun bereits klar ist, wozu beide Frauen im Zweifel fähig sind und damit beginnt so ein bisschen ein Katz-und-Maus-Spiel. Dana vertraut auch gerne mal den falschen Personen. Sie ist nicht unbedingt naiv, aber sie vertraut gerne auf langjährige Beziehungen und stellt diese kaum infrage. Den Schluss fand ich in Ordnung, aber für das persönliche Gerechtigkeitsempfinden sicherlich auch fragwürdig. Man muss hier selbst entscheiden, wem man eine Strafe gönnt und wer davonkommen sollte. FAZIT: Wie du mir hat mir von der Thematik her gut gefallen. Feministische Themen in einem Thriller kommen nicht oft vor. Das Buch lädt durchaus noch zu einer nachträglichen Diskussion ein. Spannung war in Ordnung, aber ich würde nicht von einem Page Turner sprechen. Bin gespannt auf das nächste Woche Buch der Autorin! Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

Lesen Sie weiter

Last Woman Standing

Von: milkysilvermoon

09.07.2019

In ihrer alten Heimatstadt Austin (Texas) versucht Dana Diaz (28), als Komikerin Fuß zu fassen. Doch der Funke will beim Publikum nicht überspringen. Nach einem Auftritt, der ziemlich in die Hose gegangen ist, wird sie von der IT-Spezialistin Amanda Dorn angesprochen. Als Frauen in typischen Männerberufen klagen sich die Comedian mit lateinamerikanischen Wurzeln und die Programmiererin gegenseitig ihr Leid. Beide waren in der Vergangenheit Opfer von sexuellen Belästigungen und Übergriffen. Das haben sie sich lange gefallen lassen, doch das soll sich ändern. Dana und Amanda schließen einen Pakt: Jede soll sich an den Gewalttätern der jeweils anderen rächen. Damit allerdings beginnt ein Spiel, das noch weitaus gefährlicher ist, als Dana zunächst vermutet… „Wie du mir: So ich dir“ ist ein Thriller von Amy Gentry. Meine Meinung: Der Thriller besteht aus 26 Kapiteln mit einer angenehmen Länge. Erzählt wird in der Ich-Perspektive aus der Sicht von Dana. Der Aufbau wirkt gut durchdacht. Der Schreibstil ist anschaulich und – dank viel wörtlicher Rede – recht lebhaft. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir nicht schwer. Die Handlung nimmt allerdings nur sehr langsam Fahrt auf und konnte mich in den ersten Kapiteln noch nicht fesseln. Mit den Protagonisten kann ich mich nicht identifizieren. Nicht immer ist das Verhalten für mich nachvollziehbar. Allerdings finde ich besonders Dana nicht unsympathisch. Ihre Gedanken- und Gefühlswelt werden sehr gut deutlich. Der Autorin gelingt es, die wahren Beweggründe und Ziele der Hauptcharaktere lange im Verborgenen zu lassen, was den Reiz der Geschichte steigert und für eine etwas unheimliche Grundstimmung sorgt. In dem mehr als 400 Seiten umfassenden Thriller wird erst Stück für Stück Spannung aufgebaut, was den ersten Teil des Buches etwas langatmig macht. Das ändert sich im weiteren Verlauf. Später kann die Geschichte mit Wendungen und unerwarteten Ereignissen überraschen. Eine Stärke des Thrillers ist seine besondere Thematik. Gut gefallen hat mir, dass die Autorin die aktuelle „Me too“-Debatte aufgreift und literarisch verarbeitet. Sexuelle Belästigung, körperliche und verbale Übergriffe, Sexismus, Diskriminierung und ähnliche Dinge werden nicht verharmlost, sondern in den Mittelpunkt gerückt. Die Botschaft ist klar: Keine Frau sollte so etwas einfach hinnehmen (müssen). Zwar sind die im Buch beschriebenen Reaktionen darauf sicherlich extrem und nicht zur Nachahmung empfohlen. Dennoch bietet der Thriller neben dem Unterhaltungswert wichtige Denkimpulse und liefert einen Beitrag zur gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit diesen Themen. Die reduzierte, aber auch raffinierte Gestaltung der broschierten Ausgabe, bei der sich der Titel auf Vorder- und Rückseite des Buches erstreckt, empfinde ich als sehr gelungen. Der deutsche Titel weicht zwar stark vom amerikanischen Original („Last Woman Standing“) ab, ist aber ebenfalls treffend gewählt. Mein Fazit: Meinen hohen Erwartungen wurde „Wie du mir: So ich dir“ von Amy Gentry wegen des zu gemächlichen Starts zwar nicht in Gänze gerecht. Fans von Spannungsliteratur kann der Thriller dennoch unterhaltsame Lesestunden bereiten.

Lesen Sie weiter

Rezension

Von: Nati88

28.04.2019

Ich hab schon ein weiteres Buch von ihr, gelesen was ich ein bisschen besser fand wie dieses Buch. Der Schreibstil fand ich sehr leserlich und gut geschrieben, Spannung hatte es auch, wie es finde erst ab 250 Seiten die Seiten vorher fand ich ein bisschen langatmig aber sonst recht gut geschrieben. Zu den Charakteren hatte ich nicht wirklich Beziehung gefunden was ich sehr schade gefunden habe. Es hat mir recht spass gemacht es zu lesen, sonst kann ich es empfehlen es zu lesen auch wenn die Spannung erst spät eintrifft nach meine Meinung. Ist ein Rezensionsexemplar Dankeschön an @randomhouse wie auch an @c.bertelsmann .Bertelsmann für die Bereitstellung des Buches.

Lesen Sie weiter

Inhalt: Die junge Comedian Dana Diaz begegnet nach einem missglückten Auftritt der IT-Spezialistin Amanda. Als Frauen in typischen Männerberufen klagen sie sich ihr Leid, denn beide sahen sich in der Vergangenheit häufig mit sexuellen Belästigungen oder Übergriffen konfrontiert. Lange haben sie dies einfach erduldet, jetzt wollen sie selbst für Gerechtigkeit sorgen. Sie schließen einen Pakt: Jede soll sich an den Gewalttätern der anderen rächen. Nach kurzer Zeit übertrumpfen sich die beiden Frauen in ihren Rachespielen, geraten in eine Spirale aus Gewalt, Betrug und Täuschung. Bis sich Dana irgendwann fragt, ob sie ihrer neuen Freundin eigentlich wirklich blind vertrauen kann. Und was, wenn nicht? Wäre es dann für einen Absprung aus dem teuflischen Spiel nicht schon viel zu spät…? Meine Meinung: Dieser Thriller arbeitet mit Emotionen in ihrer pursten Form. Sehr tief lässt die Autorin in die Psychen ihrer Charaktere blicken und offenbart ebendiese rohe Gewalt, die sich in Rache, Wut und Hass entlädt. Auf mich hat das sehr roh, fast schon animalisch gewirkt. Ich denke hier wird mit der Idee gespielt: Wann ist das Maß voll? Dana wird eine Möglichkeit geboten alle ihrer aufgestauten Wut Platz zu machen und sie nutzt diese bereitwillig ohne allzu viele Fragen zu stellen. In einer Welt, in der fast täglich eine #metoo Geschichte aufgedeckt wird nicht unvorstellbar, dass jemand in die Selbstjustiz getrieben wird. Eine fesselnde, aber auch provokante Geschichte, die viele unerwartete Wendungen auf Lager hat.

Lesen Sie weiter

Der Klappentext hört sich spannend an, und der Plot hat mich neugierig gemacht. Wer hat nicht selbst schon einmal Rachegelüste gehabt oder sie gar umgesetzt. Die meisten Menschen haben aber nicht die Gelegenheit oder den Mut, es tatsächlich durchzuziehen. Umso mehr machte es mich neugierig, darüber zu lesen, wie hinterhältig Amanda und Dana ihre Rache Realität werden lassen. Der Anfang der Geschichte beschreibt das Leben von Dana und wie schwer es für sie bisher war, ihr Leben auf die Reihe zu kriegen. Der Text plätschert so dahin, bis Dana bereits nach wenigen Kapiteln auf Amanda trifft und die Handlung langsam aber stetig an Fahrt aufnimmt. "Also", sagte sie und klopfte aufgeregt ihre Fingerspitzen gegeneinander. "Bist du bereit?" "Wozu?" "Du bist dran." (Zitat Seite 81) Dana ist eine authentische Figur, die einem schnell ans Herz wächst. Nach ihrem beschriebenen Werdegang, kann man gut nachzuvollziehen, warum sie für Amandas Rachepakt so empfänglich ist. Sie nimmt für den Leser schnell die Opferrolle ein. Über Amanda jedoch erfährt der Leser erst später mehr, als die Geschichte eine tragische Wendung nimmt, und Dana erkennt, dass sie vielleicht doch keine so gute Freundin ist, wie sie dachte. Lange Zeit war mir als Leser nicht klar, ob Amanda auch nur ein weiteres Opfer oder eine Täterin ist. "Na, jedenfalls hat sie mir erzählt, was für eine treue Freundin du bist. Etwa bei deinem Schulfreund Jason. Das ist er doch auf deinem Abschlussball-Foto, nicht? Und ich hab ihr erzählt, ich weiß, dass ich mich immer auf dich verlassen kann, wenn ich was brauche. Ganz besonders, wenn du mir etwas schuldig bist." (Zitat Seite 312) Der Schreibstil ist flüssig, und nach anfänglichen Schwierigkeiten, in die Geschichte zu kommen, packte mich schon bald das kalte Grauen, als ich begriff, welche Richtung das Buch aufnahm. Die Autorin schafft es mit vielen geschickten Plots die Spannung konstant hochzuhalten, und man fiebert bis zum Ende mit, ob Dana das alles unversehrt übersteht. Der Schluss hat mich nochmal sehr schockiert und stellte meine Vorstellung von Gut und Böse auf den Kopf. Der Epilog war dann jedoch für meinen Geschmack etwas zu ausschweifend, auch wenn die Autorin hier wahrscheinlich nur noch einmal zusätzlich auf die tragische Realität dieses aktuellen Themas aufmerksam machen wollte. Persönliches Fazit: Nach einem holprigen Start entwickelt sich das Buch zu einem gelungenen Thriller mit aktuellem Thema und vielen Plottwists. © Rezension, 2019, Daniela

Lesen Sie weiter