Leserstimmen zu
Ostwind - Der große Orkan

Lea Schmidbauer

Die Ostwind-Lesungen (6)

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Hörbuch CD
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Mikas Rückkehr aus den Vereinigten Staaten ist angekündigt und alle machen sich Gedanken, wie Ari in diese besondere Beziehung zwischen ihr und Ostwind hinein passt. Doch eigentlich bleibt gerade keine Zeit, weil ein Sommersturm angekündigt ist und alle damit beschäftigt sind die Pferde hereinzuholen und den Hof sturmfest zu machen. Alle, außer Ari und das stinkt dieser gewaltig! Wegen der Auflagen des Jugendamtes hat sie den Auftrag das Telefon zu hüten, während selbst Marianne die Köchin mit den Pferden hilft. Als der Notruf eines Trupps einer Reitershow eingeht, deren Wagen einen Unfall hatte und die Pferde nun panisch durchs Gelände jagen, denkt Ari nicht lange nach. Sie sattelt Ostwind und reitet in den Sturm. Sie, die keine Angst zu kennen scheint, fängt auch tatsächlich einige der Pferde ein und kann sie davor bewahren auf die Straße zu laufen und bringt sie eigenmächtig nach Kaltenbach. Dort staunt sie beim Anblick der Proben der Kunstreiter, aber auch daß deren Showstar „der große Orkan“ ihrem Ostwind verblüffend ähnlich sieht. Allerdings prallen hier zwei Welten aufeinander, die wenig Verständnis für einander haben und die jede die andere für Tierquäler hält. Zum Abschied bedanken sich die Artisten mit Freikarten, die aber niemand außer Ari und Fanny nutzen will. Natürlich kommt es zu komplizierten Verwicklungen, wenn ausgerechnet die zwei auftauchen! Der Einstieg in die Geschichte war rasant und gerade mit Fanny und ihren Versuchen in der Bibliothek den einen genialen Artikel für ihre Bewerbung für die Journalistenschule zu schreiben auch witzig. Fanny gefällt mir mit jedem Band besser, Wildfang Ari aber auch. Wer die zwei kennt, dem ist auch klar, dass es wieder einiges an Chaos und Turbolenzen geben wird. Und tatsächlich spielt dieser Band diesmal weniger auf Kaltenbach, in Andalusien oder auf einer Ranch in den Staaten, sondern im und um eine fahrende Pferdeshow. Natürlich zieht Ari heimlich mit Ostwind bei der Truppe von Equleuus ein, doch soviel Talent und Energie lassen sich natürlich nicht verbergen. Der Blick hinter die glitzernde Zirkuswelt ist faszinierend und ernüchternd zugleich. Die Hoffnung auf Ruhm und Ehre ist allgegegenwärtig, auch wenn sie eher unbegründet ist. Alltagssorgen drücken aufs Gemüt und der leere Geldbeutel bestimmt über die tierärztliche Versorgung. Da stellt sich mir immer wieder die Frage: Was ist besser, sich eine solche Show anzusehen, um mit der finanziellen Versorgung die Pflege von Tieren und Mitarbeitern zu sichern, oder sie zu boykottieren? Eine eindeutig richtige Antwort habe ich für mich noch nicht gefunden. Allerdings stellen auch die Artisten die Welt des Pferdeleistungssport und seine Methoden in Frage und sprechen Mika damit aus der Seele, ohne daß sie einander begegnet sind. Der Schreibstil von Lea Schmidbauer ist wirklich packend. Sowohl was die Schilderungen des Showlebens angeht, als auch die kleinen Tricks, mit denen Maria Kaltenbach mal wieder hinters Licht geführt werden soll. Doch die ist zwar fast 75, aber nicht so arglos wie manche meinen. Dieses Abenteuer ist sehr viel spannender als viele Krimis, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Es ist mir zwar klar, daß es gut ausgehen wird, wie das aber gehen soll ist mir jedoch absolut schleierhaft gewesen und trieb mich unaufhaltsam voran. Meine Tochter war nicht ganz so begeistert, daß ihre Mutter vor lauter Spannung beim Lesen immer wieder verstummte und heimlich weiterlas... Das Problem hat Anja Stadlober für sie gelöst. Sie liest absolut brillant, viel besser als ich. Sie schaffte es wunderbar alle Charaktere stimmlich von einander abzugrenzen. Besonders gelungen finde ich diesmal die Neuzugänge Nicolai Colombo und Yiri, den charismatischen aber durchtriebenen Herr der Pferdeshow. Sie schafft es ihren Akzent und ihre Sprechweise völlig individuell einzufangen, ohne dabei verstellt oder überzogen zu wirken. Sie klingt einfach, wie die zwei klingen müssen, scheinbar ganz mühelos schafft sie den sprachlichen Spagat zwischen den Geschlechtern. Hierdurch hört man diese Hörbücher gerne immer und immer wieder, auch wenn man das aufregende Ende schon zig mal gehört hat. Sie gibt dem Hörbuch eine ganz eigene Qualität, auch wenn man das Buch schon kennt. Uns hat es auch emotional gepackt. Herrn Kaans Geschichten von den Seelen der Pferdemenschen, die ihre Kräfte mit den Pferden teilen und diesen helfen, sind zwar fantastisch, aber auch sogleich faszinierend und sind wunderbar mit dieser Serie verwoben. Bei der Einführung Aris in die Reihe, dachte ich ja, daß Mika aussteigen würde, da die Schauspielerin Hanna Binke nicht weitermachen wolle, aber Mika bleibt beständig und Ari verjüngt die Serie einfach nur wieder, um der Zielgruppe nicht zu entwachsen. Außerdem ist Mika inzwischen schon deutlich „gezähmter“, wenn auch noch nicht ganz, wenn es um ihre geliebten Pferde und allen voran Ostwind geht, kennt sie kein Pardon. Auch der sechste Band zeigt keinerlei Ermüdungserscheinungen oder deutet ein Ende der Serie an. Noch ist Ostwinds Geschichte nicht auserzählt. Wir freuen uns schon auf die nächsten Geschichten und werden uns bis dahin dann Ende Februar den 4. Film im Kino ansehen. Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Hörverlag für dieses außergewöhnliche Hörerlebnis.

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Zum Inhalt Kaltenbach wird von einem Sommersturm heimgesucht. Ein fahrender Pferdezirkus sucht bei dem Wetter auf dem Gestüt Unterschlupf. Ostwind reagiert merkwürdig auf die neuen Gäste. Was hat es mit dem alten Zirkuspferd Orkan auf sich? Meine Meinung Ostwind - Der große Orkan ist bereits der sechste Teil der Buchreihe. Während in den ersten Bänden Mika die Hauptrolle spielte, durften wir in Aris Ankunft bereits das Mädchen Ari kennen lernen. Sie spielt diesmal die Hauptrolle. Gelesen wird die Geschichte wieder von Anja Stadlober. Der Erzählstil knüpft an die bisherigen Bücher der Reihe an. Auch inhaltlich findet man sich sehr schnell in das neue Buch hinein. Unsere Tochter (6 Jahre) hat es bereits gehört und es gefällt ihr, wie der Rest von Ostwind sehr gut. Den Hörer erwarten diesmal knapp sieben spannende Stunden mit dem Pferd Ostwind. Wir lernen Ari näher kennen und diesmal auch ein altes Zirkuspferd namens Orkan. Gerade in der Winterzeit sind Wanderzirkusse häufig in der Diskussion. Werden die Tiere nun artgerecht gehalten oder ist es ein Qual für sie? Auch dieses Buch widmet sich in der Geschichte Aspekten dieses Themas. Im Gegensatz zur großen Ostwind-Box ist das Hörbuch hier im Audioformat und nicht als mp3. Dadurch kann es mit allen CD-Spielern gehört werden.

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Auf den sechsten Ostwind-Band habe ich mich richtig gefreut. Bei dieser Reihe liebe ich nicht nur die Filme über alles, auch die Hörbücher mag ich sehr. Da ich mich hier bisher immer für die ungekürzten Lesungen mit Anja Stadlober entschieden habe, fiel meine Wahl auch dieses Mal wieder für auf das Hörbuch. Ein Unwetter bricht über Kaltenbach herein und bringt nicht nur Sturm und Regen mit sich, sondern auch einen Pferde-Wanderzirkus, der auf dem Gestüt Schutz sucht. Ari ist sofort ganz fasziniert von der Welt des Kunstreitens und des Zirkuslebens und fühlt sich von dieser wie magisch angezogen. Ostwind dagegen reagiert ganz anders auf die Besucher: Er verhält sich äußerst sonderbar und richtig aufgebracht. Ob es da so klug ist, das alte Zirkuspferd Orkan in die Box neben seiner zu stellen? Aber warum zeigt der schwarze Hengst eigentlich diese merkwürdigen Reaktionen? Liegt es vielleicht an Orkan, verbirgt er etwas? Lea Schmidbauer ist hier erneut eine wundervolle Fortsetzung der Ostwind-Reihe gelungen. Ich trauere nur nach wie vor Mika etwas hinterher. Natürlich wird sie auch hier ihren Auftritt haben, auch deutlich mehr als in dem Band davor, allerdings haben mir die Bände, in denen sie die Protagonistin war, schon etwas besser gefallen. Ari, die wir in Band 5 kennenlernen durften und die ab da Mikas Rolle übernommen hat, ist mir zwar nicht unsympathisch, aber so ganz habe ich mich irgendwie immer noch nicht daran gewöhnt, dass nun sie die Protagonistin ist. Bis auf diesen Punkt aber bin ich ganz begeistert von dem Hörbuch. Eingefleischte Ostwind-Fans werden hier auf viele liebgewonnene Charaktere wiedertreffen wie Sam, Fanny, Herr Kaan und Maria Kaltenbach. Und auf Mika natürlich. Und durch den Pferde-Wanderzirkus dürfen wir auch neue Personen kennenlernen. Diese haben mir sehr gut gefallen; sie wurden prima von der Autorin ausgearbeitet und bringen richtig Schwung in die Handlung. Ich habe die Story an keiner Stelle als langweilig empfunden, besonders zum Ende hin wird sie richtig spannend. Wie bei den fünf Bänden davor, so habe ich auch hier wie gebannt gelauscht und hatte jede Menge Spaß dabei. Die Ostwind-Geschichten sind einfach nur schön, da hoffe ich wirklich sehr, dass noch so einige Bände folgen werden. Meinetwegen auch mit Ari als Hauptcharakter. Ich habe ja nichts gegen sie, sie ähnelt Mika sogar in mancher Hinsicht. Zudem werden die Bücher (bzw. die Hörbücher) auch nie aus nur einer Sicht erzählt. Auch in diesem Band wechseln die Erzähler. So dürfen wir zum Beispiel erfahren, was gerade bei Fanny so los ist. Fanny, die quirlige Freundin von Mika, ist wohl eine meiner Lieblingscharaktere in den Ostwind-Geschichten. Ich liebe einfach ihren Humor. Neben den Charakteren hat mir auch sehr gut gefallen, dass die Themen Tierquälerei und eine artgerechte Haltung sehr im Vordergrund der Handlung stehen. Wanderzirkusse stehen ja immer wieder in der Kritik, dass sie ihre Tiere nicht artgerecht halten. Ich habe mir, wenn ich ehrlich bin, noch nie groß Gedanken darüber gemacht, was das Zirkusleben für die Tiere eigentlich bedeutet. Dieser Band hat mich daher ziemlich nachdenklich gestimmt. Zum Schmunzeln gab es für mich allerdings auch eine Menge. So unterhält mich Fanny immer bestens mit ihrer lustigen Art und auch Maria Kaltenbach gelingt es, trotz ihres strengen Gehabes, immer wieder mich zum Grinsen zu bringen. Empfohlen wird die Reihe für Kinder ab 8 Jahren. Ich persönlich würde sie eher ab 10 empfehlen, allerdings kommt es natürlich auch immer aufs Kind an. Was ich definitiv sagen kann, ist, dass Ostwind nicht nur etwas für das junge Publikum ist. Erwachsenen kann ich die Reihe ebenfalls sehr ans Herz legen. In meinen Augen ist diese für jeden Pferdefan, ganz egal welchen Alters, ein großes Muss. Pferdeliebhaber werden auch in diesem Band wieder ganz auf ihre Kosten kommen. Erneut wird die Bindung zwischen Mensch und Pferd so schön und einfühlsam beschrieben. Das ist ein Punkt, der mir an den Ostwind-Geschichten immer ganz besonders gut gefällt. Für alle Ostwind-Fans ist dieser Band ein absolutes Must-Have. Neueinsteigern rate ich, mit dem ersten Band zu beginnen und dann chronologisch weiterzulesen oder zu hören. Ich halte es bei dieser Reihe schon für sinnvoller, die Reihenfolge der Bände einzuhalten, da diese sehr aufeinander aufbauen. Ich habe mich, wie bereits erwähnt, bisher immer für die Hörbücher entschieden. Anja Stadlober liest diese einfach so klasse. Sie kann ihre Stimme sehr gekonnt verstellen und es macht einfach richtig viel Spaß ihr zuzuhören. Die ungekürzten Lesungen mit ihr kann ich daher wirklich nur empfehlen. Fazit: So schön! Auch wenn Mika leider wieder nur eine Nebenrolle einnimmt, bin ich ganz begeistert vom sechsten Ostwind-Band. Er erzählt eine spannende, witzige und einfühlsame Geschichte über Freundschaft, Pferde, Zusammenhalt und die wichtigen Themen Tierquälerei und artgerechte Haltung. Vorgelesen wird das Ganze wieder erstklassig von Anja Stadlober. Ich kann die Ostwind-Hörbücher wirklich nur empfehlen, sie bescheren einem allesamt herrliche Hörstunden. „Ostwind – Der große Orkan“ erhält von mir eine absolute Hörempfehlung sowie volle 5 von 5 Sternen!

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Das neue Band der Ostwind Reihe habe ich diesmal als erstes im Hörbuch Format gehört. Ich fand schon den Anfang anders als bei den anderen Ostwind Bänden. Doch in diesem Band wird ein neues Thema mit einbezogen. Der Zirkus und die Pferde dort. Das ist zu der heutigen Zeit ja ein wirklich heikles Thema. Dies wird auch im Buch klar. Es ist mal etwas anderes und deswegen finde ich es eine gute Idee. Das jetzt Ari statt Mika die Hauptperson ist daran musste man sich ja schon vorher gewöhnen, leider aber werde ich mit Ari wohl nicht warm. Mika war mir wirklich lieber. Das nun das Thema Tierquälerei wieder aufkommt, es war ja beim 2 Teil schon ein bisschen Thema. Das Thema passt zum Thema Zirkus, wobei natürlich nicht jeder Zirkus seine Tiere schlecht behandelt. Das macht die Geschichte spannend und abwechslungsreich zu den Vorgängern. Die Geschichte hat mir wirklich gut gefallen und war mal wieder etwas anderes. Deswegen ist dies auch eins der Bücher welches ich wirklich gern lese. Tolles Buch geworden, für Fans ein Muss. Auch die Sprecherin macht das ganze wieder wundervoll. Sie haucht der ganzen Geschichte Leben ein.

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