Leserstimmen zu
Die Tochter der Hexe

Paula Brackston

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Paperback
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Spannend geschriebener Historienroman

Von: Rosalie Rosenbusch

01.04.2019

In „Die Tochter der Hexe“ von Paula Brackston erzählt Elizabeth Anne Hawksmith, eine junge und verfolgte Hexe, ihre Geschichte, die eng mit ihrer Mutter und deren Hexenmeister verflochten ist. In ständiger Angst und auf der Flucht vor den dunklen Mächten sucht sie Sicherheit. Kann sie jemandem ihr Geheimnis anvertrauen? Das Buch ist in mehrere Teile eingeteilt, bedingt durch die Unsterblichkeit und die Fluchtversuche der Protagonistin. Sie erzählt ihre Geschichte aus der Gegenwart heraus, diese spannt sich über Jahrhunderte. Das empfinde ich als einen sehr spannenden Ansatz, wenn auch die Handlung an sich immer einem ähnlichen Ende entgegenläuft. Doch die Beschreibung der verschiedenen Jahrhunderte und Orte finde ich sehr ansprechend. Interessant ist auch der Bezug zur Jack The Ripper-Erzählung. Ich wurde daher sehr gut unterhalten und es machte Spaß, die Verbindungen zwischen einzelnen Kapiteln und Geschehnissen zu finden und den Rückschluss zu ziehen. Den Schreibstil von Paula Brackston mochte ich beim Lesen besonders gern. Die vielen Beschreibungen der Szenen und Orte weckten die Fantasie, fielen jedoch nicht so ausführlich aus, dass es Langeweile erzeugen würde. Es wird stimmungsvoll erzählt. Man spürt zum Beispiel am Anfang die mit dem neuen Ort eingekehrte Ruhe und später Angst, aber auch Gewissensbisse und Sorge der jungen Hexe um andere Personen werden durch die direkte sowie indirekte Beschreibung der inneren Gefühlswelt deutlich. Ich empfehle „Die Tochter der Hexe“ von Paula Brackston Liebhabern von historischen Romanen und Zeitreisenerzählungen sowie Fans von Mystery, Hexen und dunklen Mächten.

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Ein Hexenleben im Hier & Jetzt

Von: Mondfisch

31.03.2019

Herrlich unkitschig wird das Leben von Bess erzählt. Wie sie zur Hexe wird und zu welchem Preis. Wie sie immer wieder vor der Entscheidung steht auf welcher Seite sie wirken will. Ihr meist einsamer Weg der sie durch die Jahrhunderte führt bis in unsere Gegenwart. Es ist magisch, mystisch und wirkt dabei doch auch völlig real und normal, ein faszinierender Mix den ich so nicht erwartet hatte und der mich von Anfang an völlig in seinen Bann zog.

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sehr zu empfehlen

Von: Makidisun

28.03.2019

Ein rundum gelungener Roman. Spannend bis zum Schluss. Eine gute Mischung aus Fantasy und Geschichte. Erzählt in Form eines Tagebuches, springt die Erzählerin zwischen dem Heute und der Vergangenheit

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Interessant Hexen - Geschichte

Von: Silvia aus Meckenheim

27.03.2019

Das Cover ist richtig schön , die schwarze Katze auf dem Titelbild passt super zum Buch . Der Einstieg in die Geschichte ist schön geschrieben , es beginnt im Jahr 1628 , was ich sehr interessant fand und dann wird man ins Jahr 2007 "geschleudert " , was sich ziemlich zieht ( gefühlt ) . Also Leute bitte nicht aufgeben ( ab Seite 100 ) wird es richtig spannend und man kann nicht mehr aufhören zu lesen , man fliegt nur so durch die Seiten und Jahrhunderte . Die Autorin hat eine sehr schöne Hexengeschichte geschrieben . Sehr empfehlenswert, für alle Hexen und Fantasie Fans geeignet . Unbedingt LESEN !!!!

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Die Tochter der Hexe

Von: Wilhelm Nolte

27.03.2019

Mir hat das Buch gefallen. Es war irgendwie spannend, mit zu bekommen, welches Schicksal die Hexe in den 4 Zeiträumen ereilt hat. Alles in Allem ein lesenswertes Buch

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Die Tochter der Hexe

Von: Amee

27.03.2019

Das Buch eigenet sich sehr gut für "Leseeinsteiger", da es sehr einfach geschrieben ist. Das meine ich nicht im negativen Sinne. Die Geschichte ist einfach gestrickt und leicht nachzuvollziehen, es gibt kein Übermaß an Protagonisten oder Handlungssträngen. Dadurch ist es für junge Leser sehr gut geeignet, für Erwachsene die wirklich täglich lesen, ist es eher zu einfach aufgebaut. Mir persönlich gefällt es nicht so gut, das die Teile die in der aktuellen Zeit spielen wie Tagebucheinträge verfasst sind. Diese Abschnitte wirken ein wenig abgehakt. Dagegen sind die Teile die die Vergangenheit beschreiben sehr gut geschrieben und mit diese haben mich dann auch dazu gebracht weiter zu lesen. Ansonsten finde ich es etwas einfallslos, das quasi alle Klischees über Hexen aufgegriffen werden und sehr wenig neues dabei ist. Alles in allem auf meiner Sicht ein Jugendbuch das einfach und verständlich geschrieben wurde, für "dauerleser" die eine wirklich ausgefeilte Geschichte mit Fortsetzungspotenzial und Tiefgang wollen jedoch weniger geeignet.

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Rezension zu Die Tochter der Hexe

Von: Frieda Lorenzo

26.03.2019

Die Tochter der Hexe ist ein Roman von Paula Brackston und 2019 im Heyne Verlag erschienen. Bess, die Hauptperson erzählt uns in diesem Buch ihre Lebensgeschichte. Wie sie zur Hexe geworden ist, was sie durch die Jahrhunderte erlebt hat und wie sie jetzt in der Gegenwart lebt. Die Gegenwart ist als Tagebuch, indem Bess ihre Gedanken niederschreibt, verfasst. Hier lernt sie ein junges Mädchen namens Tegan kennen, mit welcher Bess sich anfreundet. Tegan erzählt sie dann ihre Geschichte. Die Szenen aus der Vergangenheit sind als von ihr erzählter Rückblick geschrieben. Im ersten Rückblick geht es um die Kindheit von Bess, ihre Familie und vor allem um ihre Begegnungen mit Gideon und ihren Weg zur Hexerei. In den zwei anderen Rückblicken erzählt Bess wie sie Gideon immer wieder entkommt, der auf der Jagd nach ihr ist. Wieder in der Gegenwart , spitzt sich die Situation zu, denn Gideon hat Bess erneut aufgespürt und sie sieht dieses mal keine Möglichkeit zur erneuten Flucht. Sprache und Stil des Buches sind angenehm einfach gehalten. So lässt es sich flüssig und entspannt lesen. An keiner Stelle bin ich über logische Fehler gestolpert oder musste die Handlung hinterfragen. Bess ist ein sympathischer Charakter dessen Beweggründe gut nachzuvollziehen sind. Der historische Hintergrund ist sehr realistisch dargestellt und vermischt sich sehr harmonisch mit den Fantasy Elementen. Leider verhindert der Tagebuch Stil ein wirkliches kennenlernen von Tegan. So war für mich nur schwer nachzuvollziehen, warum Bess sie für jemand besonderen hält und sie in ihr Leben lässt, obwohl sie solche Beziehungen eher vermeidet. Auch sonst blieb meine Beziehung zu den Charakteren eher oberflächlich. Zwar konnte ich Handlungen und Beweggründe sehr gut nachvollziehen, aber zum mitfiebern und mitfühlen war es für mich nicht ausreichend. Dennoch hat mir das Lesen Spaß gemacht. Wer eine leichte Lektüre für entspannte Nachmittage sucht, findet hier ein gutes Buch.

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Wenn man über den etwas zähen Anfang hinweg ist, entfaltet sich eine grandiose farbenprächtige Geschichte, die den Leser in eine Welt der Magie und der menschlichen Seele mitnimmt. Detailverliebt und doch nicht zu akribisch, emotional aber nie effekthascherisch, spannend bis zur letzten Seite, wobei mir der Schluß ein wenig zu abrupt kam. Dieses Buch macht absolut süchtig und man kann es kaum erwarten, wie es weitergeht!

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