Leserstimmen zu
Die Tochter der Hexe

Paula Brackston

(36)
(38)
(13)
(4)
(1)
€ 16,99 [D] inkl. MwSt. | € 17,50 [A] | CHF 23,90* (* empf. VK-Preis)

Vorab möchte ich sagen, dies ist meine persönliche Meinung, es soll also nicht heißen, dass das Buch schlecht ist. Aber ich habe mir einfach mehr davon erwartet. Die Zusammenfassung des Inhalts klang sehr vielversprechend. Mir fiel es jedoch schwer mich in das Buch einzufinden bzw. weiterzulesen. Gerade den Anfang fand ich schleppend, auch wenn der Schreibstil sehr leicht und einfach zu lesen ist. Vielleicht bin ich auch nicht die richtige Zielgruppe für diesese Buch, ich würde es auf jeden Fall für jüngerer Leser empfehlen. Die Story ansich gefällt mir gut, die Zeit und das Leben der Hexe um 1600 wurden gut beschrieben. Die Zeitsprünge fand ich jedoch teilweise etwas nervig und manchmal fehlt seitenweise die Spannung bzw. der Anreiz weiterzulesen. Schade eigentlich, da das Buch stellenweise sehr lesenswert und interessant ist. Wer also eine leichte Lektüre sucht und über einige recht langweilige Passagen kritiklos hinwegsehen kann, für den bietet das Buch sicherlich eine schöne Leseerfahrung.

Lesen Sie weiter

Die Tochter der Hexe

Von: Amalie

10.04.2019

In der Geschichte des Buches geht es um eine "Hexe" in England: im Jahr 1628 als Bess und im Jahr 2007 als Elisabeth, die dann schon 384 Jahre alt ist. Die Geschehnisse wechseln zwischen diesen Jahrhunderten und ähneln sich in den Erlebnissen der Angst, Verfolgung, Freundschaft und Liebe. Dieses Buch ist eher für Anhänger der Fantasy-Mystery-Romane gedacht und wird diesem Genre auch gerecht. Die Handlungen werden sehr ausführlich und bildhaft umschrieben, so dass man es vor seinem "geistigen Auge" sehen und nachfühlen kann, aber das ist auch die Aufgabe dieser "dicken" Romane: zu fesseln, die Phantasie an zu regen und ES zu erleben.

Lesen Sie weiter

Unerwartet anders

Von: NNico

10.04.2019

Angefixt vom aktuellen Sabrina Remake und mit großen Erwartungen ans Buch, war es dann doch ernüchtern, dass der Magie Anteil sehr gering ausfällt. Es entpuppt sich mehr als historischer Roman, der sehr detaillierte Einblicke in verschiedene Jahrhunderte und dessen Gesellschaft gibt. Das Buch ist teils in Tagebucheinträgen, teils als Geschichtenerzählung konzipiert, was einen angenehmen Erzählfluss erzeugt und auch die Zeitsprünge gut eingliedert. Insgesamt ein seht flüssiger schreib Stil, der sich aber in zu viele Details verliert und seine Kurzweiligkeit verliert

Lesen Sie weiter

Interview mit einer Hexe

Von: Marleen

09.04.2019

Das Buch "Die Tochter der Hexe" hat mich zuerst stark an "Interview mit einem Vampir" erinnert. Nur hier erzählt uns eine Hexe ihre Geschichte. Die Erzählerin schreibt in ihrem Buch der Schatten in der Gegenwart auf, wie sie einem jungen, benachbartem Mädchen ihre Lebensgeschichte erzählt. Dabei wird man von ihren verschiedenen Persönlichkeiten die sie über die Jahre angenommen hat durch die Jahrhunderte geführt. Insgesamt hat mir das Buch gefallen. Der Schreibstil is schön, wenn ich auch am Anfang schnell mal ein paar Zeilen übersprungen habe. Ich brauchte etwas Zeit um mich am Anfang in die Geschichte einzufinden, da der Erzähler von einem Ich-Erzähler in der Gegenwart und einem Er/Sie-Erzähler in den Vergangenheitserzählungen wechselt. Um nicht viel über den Inhalt des Buches zu verraten sage ich nur, dass es einige spannende Epochen der Vergangenheit zu sehen gibt. Diese wurden sehr schön durch die Erzählerin und ihrer jeweiligen Lebenssituation dargestellt. Man wurde immer so richtig mit in die Vergangenheit genommen. 4 von 5 Sternen, weil mir der Anfang etwas zu schwerfällig war und die Thematiken an einigen Punkten nicht ganz gefallen haben.

Lesen Sie weiter

Als ich das Buch anfing, hatte ich eine Menge Vorfreude aufgebaut. Nach den ersten Seiten war diese aber gedämpft, der Schreibstil war nicht direkt das, was ich erwartet hatte, und mit der Handlung ging es erst langsam voran. Dazu kamen seltsame Tempuswechsel, die sich mir erst wenig später als Tagebucheinträge offenbarten. Sobald allerdings die Geschichte wirklich Fahrt aufgenommen hat, war ich dann doch begeistert; das Buch gefiel mir zunehmend besser. Zum Schluss fühlte ich mich wirklich mit der Protagonistin (die Hexe Bess - ein toller Charakter!) verbunden, wie man es in guten Büchern hat, und habe dann das (etwas zu aprupte) Ende verschlungen. Achtung, kleiner Spoiler: Besonders gut haben mir die Ausflüge der Autorin in die Vergangenheit gefallen (was das Buch sehr vielschichtig macht), die historischen Beschreibungen und die ausgewählten Zeitpunkte sind etwas Besonderes, die dem Leser auch über das Buch hinaus erhalten bleiben. Dabei ist erwähnenswert, dass die Autorin dort auch Mühe in historisch korrekt wirkende Zeitungsartikel, Telegramme etc. investiert hat, was mich auch begeistert hat! Insgesamt kann man also sagen, dass ich (nach dem holprigen Anfang) durchaus gut unterhalten wurde; es ist recht vielschichtige Lektüre, die man auch schnell durchlesen kann, die aber trotzdem einiges an Handlung bereithält. Etwas kurz im Gegensatz zu den anderen Abschnitten des Buches ist das Ende geraten, in dem die actionreiche Handlung sich sehr vom Rest des Buches unterschied, der schon spannend, aber nicht actiongeladen daherkam. Für mich als Fantasy-Leser eine klare Empfehlung, aber auch für Fans historischer Romane, die sich auf einen Touch Magie einlassen können, bestimmt gute Lektüre

Lesen Sie weiter

Paula Brackston nimmt uns mit ihrer außergewöhnlichen Geschichte mit auf eine Reise durch die Jahrhunderte, in denen Bess allerlei düstere Zeiten durchstehen muss. Der Aufbau des Romans besticht eben durch diese Vielschichtigkeit. Bess wächst im tiefsten Mittelalter zu Zeiten der Pest und Hexenverfolgung auf. Großartig schildert die Autorin die Umstände in Batchcombe, die Verzweiflung und die Angst der Bewohner, und das grauenhafte Schicksal der "Hexen", die als Sündenböcke herhalten mussten. Weiter geht es ins Jahr 1888. Bess ist OP-Assistentin (mit Doktortitel, was mir in dieser Zeit für eine Frau doch recht uwahrscheinlich erscheint) an einem Londoner Krankenhaus und macht Bekanntschaft mit Jack the Ripper. 1917 begleiten wir Bess an die Front im ersten Weltkrieg, wo sie als Krankenschwester arbeitet. Eingerahmt werden diese hervorragend recherchierten Ausflüge in die Vergangenheit von Bess' Tagebucheinträgen aus der erzählerischen Gegenwart, in welcher sie eine willige Schülerin in den guten Künsten unterweist. Die unterschiedlichen Erzählebenen entwickeln eine Dynamik, der man sich schwer entziehen kann, und so hatte ich das Buch innerhalb weniger Tage gelesen. Schriftstellerisches Geschick und historisches Fingerspitzengefühl beweist die Autorin außerdem bei den Textteilen, die nicht von Bess selbst stammen und die Kapitel jeweils abrunden, z.B. Zeitungsberichte, Telegramme oder Briefe. Dennoch ähneln sich die Strukturen aller Kapitel sehr. Bess gewöhnt sich an ihr Leben, verliebt sich in einen Mann - doch Gideon sitzt ihr immer im Nacken und stört ihr Glück. Am Ende kommt es zum Showdown, bei dem Bess nicht viel gegen ihren Meister ausrichten kann und flieht . Das sorgt zwar für eine gewisse Vorhersehbarkeit , aber das verzeihe ich gerne im Hinblick auf die ansonsten sehr spannende Handlung, die durch den lebhaften, detaillierten Stil noch unterstrichen wird. Abzüge bei der Endnote gibt es allerdings für die etwas platten Kampfszenen zwischen Gideon und Bess. Da werden Feuerbälle und Blitze geschleudert, was das Zeug hält, und das will so gar nicht zum restlichen fein ausgearbeiteten Magiekonstrukt der Geschichte passen. Auch Bess' Zwiespalt ist nicht immer authentisch, und die Dialoge zwischen ihr und Gideon drehen sich irgendwann im Kreis. Generell bleibt die Frage: Wozu das alles? Wozu diese Jagd auf Bess? Die Hintergründe von Bess' magischer Entfaltung bleiben etwas schwammig, und dadurch auch ihre hasserfüllte Beziehung zu Gideon, die als Faktotum im Raum zu hängen scheint. Hier hätte eine genauere Ausarbeitung dem Buch gutgetan. Dennoch wurde ich von "Die Tochter der Hexe" angenehm überrascht. Der Aufbau und der Stil des Romans konnten mich uneingeschränkt fesseln, die Handlung war dynamisch und spannend. Die Themen Hexerei und Magie werden in diesem Roman nicht überstrapaziert, hätten allerdings gerne noch näher erläutert werden dürfen. Dafür gibt's gut recherchierten historischen Input, der für eine extrem abwechslungsreiche Story sorgt. Ein kleines Highlight waren für mich die von Ruhe und Schönheit geprägten Tagebucheinträge, die die Handlung rahmen. Absolute Leseempfehlung für alle, die dem Alltag für einige tolle Lesestunden entfliehen wollen und dabei anspruchsvolle Fantasy nicht scheuen!

Lesen Sie weiter

Klare Empfehlung

Von: MsChili

09.04.2019

Bess Hawksmith muss mit ansehen, wie ihre Mutter als Hexe beschuldigt und hingerichtet wird. Nach vielen Jahren begegnen wir ihr wieder im Jahr 2007 und durchleben wichtige Punkte ihres Lebens in einer gelungenen Erzählung. Mich hat hier das Cover, wie auch der Klappentext angesprochen und ich wurde nicht enttäuscht. Ich habe hier eine Erzählung erwartet über Bess‘ Leben. Das Buch beginnt 2007 und ist zuerst im Tagebuchstil verfasst, was ich anfangs etwas ungewohnt fand. Daran habe ich mich jedoch schnell gewöhnt. Wesentlich besser haben mir aber die verschiedenen Erzählungen aus ihrem Leben gefallen, die einen Großteil des Buches einnehmen. An manchen Stellen fand ich es zu ausgeschmückt, aber im Großen und Ganzen habe ich das Buch sehr gern und auch schnell gelesen. So hat man nicht nur Bess besser kennengelernt, sondern auch Einblicke in historische Geschehnisse erhalten. Ich finde es schwierig genaueres zu schreiben, ohne vorzugreifen. Für mich ist Bess ein toller Charakter, selbstbewusst, neugierig und sehr hilfsbereit. Mir hat es sehr gefallen wie sie sich für die Heilmagie entschieden hat. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung, man sollte hier jedoch keine actionreiche Geschichte erwarten. Die Hexe Elizabeth erzählt ihr Leben, nicht mehr und nicht weniger.

Lesen Sie weiter

Hexenleben

Von: Silvia S.

09.04.2019

Das mystische Cover und der Titel haben mich sofort angesprochen und ich wollte das Buch unbedingt lesen. Eine Mischung aus Historie und Gegenwart welche sehr gut zusammen passen, die Protagonistin Bess erzählt in dem Buch ihre Lebensgeschichte welche aufgrund des Umstandes das sie eine Hexe ist, sehr lang ist, da sie viel erlebt hat. Der Stil ist so flüssig und es ist durch detailgetreue Beschreibungen sehr lebensecht, beim Lesen sieht man die Erlebnisse der Protagonistin vor seinem inneren Auge. Die Handlung ist in mehrere Abschnitte geteilt da sie in unterschiedlichen Zeiten spielt und einige unerwartete Wendungen sorgen für die Würze in der Geschichte, man kann ihr aber sehr gut folgen und diese nachvollziehen. Es fällt leicht sich in die Protagonisten hinein zu versetzen, diese sind charakterlich sehr gut ausgearbeitet und passen sehr genau in ihre Rollen. Mich hat das Buch sofort in seinen Bann gezogen, konnte es kaum wieder aus der Hand legen, wollte unbedingt wissen, was Bess noch alles erleben wird. Absolute Leseempfehlung!

Lesen Sie weiter