Leserstimmen zu
Die unbewohnbare Erde

David Wallace-Wells

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Es ist nichts für Zartbeseitet Menschen

Von: Lese Süchtige

20.06.2020

Ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut. Aber schon nach 50 Seiten Vorwort war ich frustriert. Und hab dann festgestellt das dem Umweltschutz sehr geholfen wäre wenn man das Papier für dieses Buch ,sich gespart hätte.

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Ein erschreckender Blick in die Zukunft

Von: Susanne Blaß

18.06.2020

Auch wenn man vieles schon gelesen oder gehört hat, ist schlimmer, viel schlimmer als man denkt. Ein erschreckender Blick auf das was vor uns liegt. Dies sollte zur Pflichtlektüre an Schulen werden um zum Nachdenken anzuregen.

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Meine Meinung: Der Autor des Buches zeigt uns hier auf, was alles passieren könnte, wenn wir so weiter machen wie jetzt. Was hat es mit der Erderwärmung auf sich? Welche Probleme treten auf, wenn sich die Erde um nur 2 Grad Celsius erwärmt? Das alles und noch viel mehr erfährt man hier. Ich muss sagen, das der Autor sehr viel Wissen zu haben scheint und sich gut mit dem Thema auskennt. Man bekommt hier einen guten Einblick, in das Leben von jetzt und wie es in der Zukunft aussehen wird, wenn wir uns nicht ändern. Nicht nur Hungersnöte, Überschwemmungen und andere Horrorszenarien kommen auf uns zu, wenn der Mensch und vor allem die Regierungen nichts ändern. Was mich etwas gestört hat waren die vielen Zahlen die hier vorkamen. Der Leser hat sie genau so schnell vergessen wie er sie gelesen hat, da man gar nicht hinterherkommt von Prozentzahlen, Geldern die Flöten gehen und so weiter. Ich persönlich habe davon nur das wenigste im Kopf behalten. Die letzten 60 Seiten des Buches beinhalten Quellennachweise, die mich persönlich nicht wirklich interessieren, die aber natürlich auch zu Informativen Seiten usw. führen. Fazit: Ein wichtiges Buch, das sehr viel Information bietet.

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Wenn es in eurem Bekanntenkreis Menschen gibt, die den menschengemachten Klimawandel mit einem "Pffft, interessiert mich nicht", "Dann wird es halt etwas wärmer, na und?" oder ähnlichen wenig zielführenden Kommentaren abtun, schenkt ihnen dieses Buch. Vor allem, wenn besagte Menschen Kinder haben. Denn wenn es sie schon nicht interessiert, was der Klimwandel "denen da irgendwo" beschert, dann vielleicht, was sie selbst ihren Nachfahren hinterlassen. Abgesehen davon, dass das "denen da irgendwo" Quatsch ist, denn die weitreichenden Folgen werden überall spürbar sein. Das ist es, was David Wallace-Wells in seinem erschreckenden und schier unvorstellbarem Machwerk aufzeigt – die Welt in wenigen Jahren, Jahrzehnten und im kommenden Jahrhundert. Natürlich ist das sehr spekulativ, und wie groß die Ausmaße der Veränderungen sein werden, hängt letztlich davon ab, um wie viel Grad sich die Erde bis zum Tag X erwärmt – doch selbst wenn wir die besten Prognosen einhalten und schon jetzt viel zu optimistische Ziele doch noch irgendwie erreichen, werden die Folgen verheerend sein. Nicht überall und nicht für alle gleich. Aber auch gemäßigte Mitteleuropäer dürften sich beklagen, wenn Primark, Zara und Co. bald mehr leere Regale als neue Polyesterkollektionen im Angebot haben, wenn Bangladesch schlimmstenfalls einfach weg ist. "Huch, nanu, daran habe ich ja noch gar nicht gedacht" mag sich euer "Hauptsache im Sommer jeden zweiten Tag grillen"-Mitmensch nun denken, und David Wallace-Wells zeigt noch viele weitere Folgen, Verknüpfungen und damit zusammenhängende Auswirkungen auf (ganz allgemein: WAS für eine Rechercheleistung! WAS für ein Quellenstudium!). Seine Kaskaden bauen auf verschiedenen Faktoren auf, die er zunächst isoliert in zwölf Kapiteln betrachtet. Denn Klimawandel heißt ja nicht nur "zwei Grad wärmer" (und für küstennahe Städte den Unterschied zwischen Leben und Ertrinken). Es heißt auch: Hitze, Hungertod, Süßwassermangel, Wirtschaftskollaps, Konflikte... Zwölf erschreckende Kapitel, zwölf gruselige Folgen. Und dann kommt am Ende alles zusammen – was diese Kaskaden auslösen können, nein, werden – ich weiß manchmal nicht, warum überhaupt noch fiktionale Horrordystopien geschrieben werden, wenn unsere eigene, nur allzu wahrscheinliche Zukunft, den Gruselschocker schlechthin in petto hat. Im zweiten Teil des Buchs betrachtet Wallace-Wells den Klimawandel unter kulturellen, wirtschaftlichen, politischen Gesichtspunkten – nicht ganz so nahbar und beeindruckend wie im ersten Teil, aber dennoch sehr lesenswert. Auch stellt das Buch ein paar Lösungsansätze vor, aber eher stichpunktartig. Es bietet keine allumfassende Lösung, aber das will es auch gar nicht. Es will wachrütteln, Bewusstsein schaffen, und das macht es wirklich gut. Der Autor selbst sagt, dass er sein Leben, so wie es ist, eigentlich total mag. Er ist kein Ethikapostel, er ist ehrlich und würde am liebsten genauso weitermachen, was soll's. Aber – und das ist der Unterschied – er weiß: Das ist nicht möglich. Das ist die Botschaft, und je mehr Menschen das endlich verstehen, akzeptieren und Konsequenzen folgen lassen, umso besser.

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Sehr interessant

Von: Waran

14.10.2019

Das Buch zeigt sehr interessant, was mit der Welt passieren kann, wenn wir den Klimawandel nicht aufhalten. Wie viel Wahrheit dahinter steckt weiß man nicht, aber es lässt einen mit einem anderen Blickwinkel auf solche Dinge schauen.

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Ganz aktuell!

Von: Leselaune

13.10.2019

Das Thema ist ja sehr aktuell und man trifft es überall. Man merkt, dass der Autor nichts auslassen will. Aber es gibt eine umfangreiche Quellenangabe. Also einfach zu lesen ist es nicht, das zeigt aber auch die Komplexität des Themas. Geschrieben aus journalistischer und passionistischer Sicht zum Aufrütteln oder Dranbleiben kann ich es nur empfehlen.

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1 Greta ist viel zu wenig

Von: Marita Wilke aus Rostock

11.10.2019

Erschütternd,was hier dargelegt wird! Jeder ,aber auch wirklich jeder müsste dieses Buch lesen!!!!

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Die unbewohnbare Erde - Leben nach der Erderwärmung Auf Seite 160 schreibt der Autor: "Wenn Sie es bis hierher geschafft haben, sind Sie ein tapferer Leser. Jedes dieser zwölf Kapitel enthält für sich genommen genügend Schreckensvisionen, um selbst beim optimistischsten Menschen eine Panikattacke auszulösen". Ich habe innerhalb der letzten 12 Monate schon ähnliche Bücher dieses Genres gelesen und erinnere mich, dass mich das erste Buch am meisten beeindruckt hat. Wahrscheinlich stumpft man ab. Aber auch dieses Buch rüttelt, vor allem jene, die sich bisher nicht so sehr für die Wetterveränderungen interessiert haben, wach. Wer einen eigenen Garten und viele Pflanzen hat, wird seit ein paar Jahren unweigerlich festgestellt haben, dass da mit dem Wetter etwas nicht stimmt. Wenn ich mich beklage, heißt es immer "es ist doch Sommer, Trockenheit oder viel Regen und Sturm hat es doch immer schon gegeben.....", aber alle diese Menschen, die das äußern, haben selbst keinen Garten und keine Verantwortung für Pflanzen. Ich hoffe, dass dieses Buch von David Wallace-Wells genau diese Ignoranten erreicht, um sie zu einem Umdenken zu bewegen. Viele Wissenschaftler sagten schon, es sei nicht 5 vor 12, sondern es ist 12. Ähnlich drückt es dieser Autor aus und ja, er beunruhigt damit enorm. Das Buch ist nicht unbedingt zum Nachmittagskaffee zu lesen. Tatsächlich musste ich jeweils nach höchstens 40 Seiten eine eintägige Pause machen, um das Gelesene zu verkraften. Der Autor brauchte mich nicht zu bekehren; wer wenigstens die Tageszeitung liest und sich ab und zu mal einen entsprechenden Bericht im Fernsehen ansieht, ist vorgewarnt. David Wallace-Wells macht auch ein bisschen Mut, nicht aufzugeben und sät Hoffnung, Einiges noch zum Guten zu bewenden. Trotz allem, ganz will mein Verstand diese Schreckensszenarien nicht wahrhaben. Was ich ganz stark hoffe, dass endlich die Politik richtig wach wird und dementsprechend handelt. Heute las ich, dass die Regierung schon wieder zurück gerudert ist, was die Klimaziele angeht. Wenn doch nur einer von denen auf die Wissenschaftler hören würde. Mein Bruder sucht in diesen Tagen eine Wohnung an der Nordseeküste. Er liebäugelt mit einer direkt im Hafenviertel. Ich habe mit all meinen Künsten versucht, ihm das auszureden. Ohne Erfolg. Vielleicht muss man der Hoffnung wirklich mehr Chancen geben. Das Buch sollte, wie viele andere allerdings auch, zur Pflichtlektüre werden.

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