Leserstimmen zu
Codename Rook - Die übernatürlichen Fälle der Agentin Thomas

Daniel O'Malley

Die übernatürlichen Fälle der Agentin Thomas (1)

(7)
(5)
(9)
(0)
(0)
€ 9,99 [D] inkl. MwSt. | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empf. VK-Preis)

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Ich habe mit dem Buch angefangen und war überrascht wie spannend es war. Doch leider hat die Spannung nicht sehr lange angehalten und irgendwann wurde es ziemlich langatmig. Am Anfang lernt man Myfanwy kennen, die sich so langsam an ihren Körper gewöhnt. Sie liest ihre Briefe die sie hinterlassen hat und denkt dabei viel über sich selbst nach. Als Myfanwy inmitten toter Menschen in einem Park aufwacht, kann sie sich an nichts mehr erinnern. Schon bald erfährt sie allerdings durch Briefe, dass sie eine ranghohe Agentin ist, eine sogenannte Rook, deren Aufgabe es ist, Großbritannien vor übernatürlichen Wesen zu beschützen. So gut wie möglich spielt sie ihre Rolle und muss sich doch schnell fragen, wem sie überhaupt trauen kann, denn wer auch immer ihr Gedächtnis ausgelöscht hat, könnte noch immer hinter ihr her sein. Myfanwy konnte ich dabei schnell warm werden. Es war einfach interessant zu lesen, was sie mal selbst geschrieben hat und was sie jetzt darüber denkt. Leider erfährt man nur mehr über ihre Briefe und über Meetings. Ansonsten rückt alles in den Hintergrund und ich hätte mir da eher mehr gewünscht. Bei den anderen Charakter fiel es mir schwer, diese zu unterscheiden. Vorallem einzuordnen, wer welche Fähigkeit hat. Es gab einfach ein übermaß von Charakter, weshalb es so verwirrend war. Aber die wichtigsten Charakter konnte ich mir dabei sehr gut merken und diese auch schnell erkennen, weil diese einfach umfangreich beschrieben wurden. Der Schreibstil war dabei flüssig und leicht zu lesen, aber anfangs auch etwas gewöhnungsbedürftig. Dadurch das es sich hierbei um ein Urban Fantasy handelt, passt sich der Schreibstil an und so passt sich auch der Sprachstil an. Manchmal musste ich Fremd oder Fachwörter doppelt bis zu dreifach lesen, bis ich diese verstanden habe. Auch der Erzählstil konnte mich begeistern. Einerseits liest man aus Myfanwys Gegenwart und anderseits liest man, durch ihre Briefe, aus ihrer Vergangenheit. Diese Briefe hat sie vor ihrem Gedächtnisverlust geschrieben und dadurch erfährt man, für wen sie gearbeitet hat und was sie sonst noch alles gemacht hat. Aber leider wurde die Story so zäh und langatmig, das ich das Buch einfach zu oft aus der Hand legen musste. Was ich sehr schade fand, den die Idee hat wirklich großes Potenzial. Aber man liest einfach über Meetings und Briefe und ab und an kommt Humor auf.

Lesen Sie weiter

Im Verlag blanvalet ist das Buch „Codename Rook“ von Daniel O´Malley erschienen. Dabei handelt es sich um eine gelungene Mischung aus Science-Fiction und Fantasy. Das Buch beginnt ohne große Einleitung, sondern stattdessen mit einem Brief. Einem Brief des früheren Ichs der Protagonistin Myfawny Thomas an sich selbst. „Der Körper, in dem Du steckst, hat einmal mir gehört.“ liest sie ohne sich zu erinnern, denn als sie in einem Park erwacht, leidet sie unter kompletter Amnesie und ist von Leichen umgeben. Den Brief findet sie in ihrer Jackentasche und damit beginnt ein furioses Abenteuer. Es stellt sich nämlich heraus, dass Myfawny Thomas eine ranghohe Agentin einer Geheimorganisation Großbritanniens ist, deren Agenten Fähigkeiten besitzen, die an die X-Men erinnern. Ihr Ziel, ihr Heimatland gegen übernatürliche Bedrohungen zu verteidigen. Das Problem dabei ist, sie kann sich an nichts erinnern. Daniel O´Malley ist mit „Codename Rook“ ein größtenteils spannender Roman gelungen, der zwischendurch leider immer wieder seine Längen hat. Das ist darauf zurückzuführen, dass Myfawny Thomas ihr früheres Leben durch Briefe ihres früheren Ichs kennenlernt. Zwar ist die Idee eigentlich gut und größtenteils gelungen, häufig aber handelt es sich um ziemlich detailverliebte Briefe. Dadurch wird der ganze Roman mit knapp 700 Seiten einfach zu lang. Denn wie sagte schon einst Marcel Reich-Ranitzki: „Seit Jahren wiederhole ich das und ich erkläre hiermit zum 95. Mal: Jeder Roman - bitte nicht Zauberberg oder Buddenbrooks! - der mehr als 500 Seiten umfasst, ist schlecht.“ Schlecht ist „Codename Rook“ zwar nicht, aber eine Straffung um 200 Seiten hätten ihm sicherlich gutgetan. Ob Marcel Reich-Ranitzki ihn allerdings gelesen hätte, wage ich zu bezweifeln, ich aber empfehle ihn trotzdem.

Lesen Sie weiter

Inhalt: Als Myfanwy Thomas ihre Augen aufschlägt, fehlt ihr jegliche Orientierung. Erschreckender jedoch ist der Anblick, der sich ihr darbietet als sie aus ihrer Bewusstlosigkeit erwacht - Umgeben von Leichen und ohne jegliche Erinnerung! In ihrer Jackentasche findet sie einen an sie gerichteten Brief, doch die Worte darin klingen wie ein Hirngespinst als nach Realität :“Der Körper, in dem du steckst, hat einmal mir gehört!“ Myfanwy bleibt in der jetzigen Situation nichts anderes übrig als den verwirrend und mysteriösen Anweisungen der Briefschreiberin folge zu leisten. Aber wer steckt dahinter und in wie Weit kann sie dieser Person trauen? Die Berufswahl ist genauso erschreckend wie die Situation. Als eine Ranghohe Agentin namens Rook Thomas getarnt begibt sie sich auf die Suche nach Wahrheiten, kämpft gegen übernatürliche Bedrohungen und hat immerzu im Hinterkopf, dass einer der Personen, die sie umgibt, sie sehr gerne Tod sehen möchte… Meine Meinung: Persönlich fand ich den Klapptext sehr ansprechend und er löste in mir ein Gedankenspiel meiner eigenen Fantasy aus. Ich war total angefixt von der Idee des Autors und wollte daher unbedingt herausfinden, welch mysteriöse Ereignisse zu dieser Geschichte führten. Sehr interessant empfand ich den Aspekt, dass viel mit „Briefen“ die die neue Myfanwy gearbeitet wurde. Sie beinhalten viele Details und Fakten zu der „Organisation“ und dem Leben von Rook Thomas. Durch sie erhält die Geschichte einen gewissen knisternden und geheimnisvollen Moment und sie bringen viel frischen Wind mit sich. Ich fand es sehr spannend hinter die Abgründe der Geschichte zu blicken und Myfanwy als ahnungslose Protagonisten in einem Netz voller Geheimagenten und Gefahren zu begleiten und vor allem kenn zulernen. Myfanwy sprach mich als Hauptprotagonistin sehr an. Gemeinsam lernten wir ihr Umfeld kennen, entdeckten mysteriöse Wesen und stürzten uns in sämtliche Gefahren, wobei die größte Gefahr war sich selbst neu zu entdecken bzw. Sich selbst neu kennen zulernen. Sie ist sehr charismatisch, hat etwas ängstliches an sich ( okay bei der Situation, die sich ihr darbietet verständlich), ist dennoch taff und schlagfertig, aber vor allem wächst sie enorm über sich heraus. Der Reifeprozess ist präzise und authentisch beschrieben, sie war jeder Zeit greifbar und realistisch - Mir gefällt sie sehr gut als Charakter. Natürlich birgt solch eine Geschichte und die Herangehensweise eine Gefahr, denn dadurch, dass wir mit Myfanwy quasi bei Null beginnen und uns an die Begebenheiten herantasten, kommt es leider schnell zu Längen in der Handlung. Da wäre es für meinen Geschmack ratsam gewesen, dass Ganze etwas ein zu kürzen, da es sich ja um einen Reihenauftakt handelt, so hätte man sich ein paar Details aufsparen und in den weiteren Bänden einfügen können. Aber das ist wirklich nur meine Empfindung. Ein ordentliches Maß an Spannung und „AHA“-Momenten lockert aber schnell die entstandene Länge auf und lässt die Handlung somit zu einem Knaller werden. Mit knapp 700 Seiten ist das Buch ein ordentlicher Wälzer, der sich dank des bildgewaltigen, lebhaften und humorvollen Schreibstil locker lesen lässt und den Leser auch in die Geschichte fesselt. Das Cover finde ich mit seinem spacigen, mysteriösen und geheimnisvollen Auftritt sehr ansprechend und passt super zum Inhalt des Buches. Fazit: Trotz einiger Längen ist dieses Buch eine abgerundete und spannende Leseempfehlung. Myfanwy hat es mir als Hauptprotagonisten absolut angetan und ich wahrlich gespannt, welches Abenteuer sie als nächstes bestreiten wird.

Lesen Sie weiter

Es ist einfach großartig! Dieser Roman ist einfach ein Meisterwerk. Mywfanwy ist so eine tolle Figur, witzig, sympatisch und absolut nicht auf den Mund gefallen. Wie sie in ihre Rolle als Rook hineinwächst ist so toll beschrieben, man hat irgendwie das Gefühl mit ihr vor Ort in London zu sein. Ihr spritziger Humor hat mich sehr oft zum Lachen gebracht. Inhalt: Sie wird in einem Körper ohne Erinnerung wach, findet Briefe in ihrer Tasche und Leichen um sich herum. Im Laufe des Romas lesen wir immer mehr Briefe von Thomas, die uns und Mywfanwy die Welt erklärt, in der sie lebt. Sie gehört einer Geheimorganisation an und jemand aus dem engsten Kreis der Führungsebene versucht sie zu töten, sie aber nicht weiß wer. Die Jagd nach dem Verräter ist so spannend, ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen. Neben Mywfanwys versuchen den Verräter unauffällig zu finden, muss sie ihren Job bewältigen und sich nicht von übernatürlichen Ereignissen aus der Bahn werfen lassen. Seite 339 "Die Gesänge im Kommandoraum wurden laut, aber ein Teil davon war abgesondert und verstärkt worden. Jetzt erhob sich über das dumpfe Dröhnen eine angespannte Stimme, die hartnäckig immer wieder dieselben Worte wiederholte. 》Schickt den Rook rein... Schickt den Rook rein [...]《 》War ja klar《, sagte Myfanwy verbittert." Ich glaube der Roman ist etwas für Urbanfantasy begeisterte, die ein hervorragend ausgearbeitetes Konzept mit einer detailreichen Welt lieben. Ich vermute, dass jüngere Leser (10-16) davon etwas abgeschreckt sein könnten. Aber gerade die Details machen es in meinen Augen zu einem so guten Roman.

Lesen Sie weiter

Meine Meinung: Das Cover hat von vornherein Interesse bei mir geweckt. London ist ja schon eine meiner Lieblingsstädte und den Klappentext dazu fand ich super. Hierbei bedanke ich mich beim Bloggerportal und beim Banvalet Verlag für das Rezensionsexemplar. Schon der Anfang hat Miffanwy Thomas´ neuer Seele die bittere Wahrheit enthüllt. Mit dem Verlust ihres Gedächtnisses muss sie nun neben ihrem sehr anstrengenden Job jemanden finden, der sie töten will. Trotz der ernsten Situation, die sich über das ganze Buch zieht, ist immer wieder eine ordentliche Portion Humor mit eingeflochten. Aber auch von Spannung ist hier viel zu sehen, jedoch nicht ganz am Anfang, da sehr vieles erst einmal erklärt werden musste. Da finde ich die Idee der Nachrichten von der früheren Miffanwy sehr gut ausgedacht. Immer wenn die neue Miffanwy mal etwas nicht versteht schaut sie in die Mappe und kann gleich alles einsehen, da diese Infos echt wichtig für das Verständnis zu manchen Dingen sind. Am Anfang und kurz vor dem Ende finde ich das sehr gut, jedoch kann das auch an manchen Stellen, besonders in der Mitte und generell bei den Höhepunkten auch mal ausgelassen werden, da man sie besonders bei so spannenden Szenen als störend empfindet. Oft sind sie auch sehr lang und am Ende ist die ganze Spannung, die sich über das letzte Kapitel aufgebaut hat, weg. Das fand ich selbst sehr schade, da das Buch sehr viel Potential hat. Miffanwy ist an sich auch ein sehr interessanter Charakter. Sie wirkte zu Beginn zwar ein klein wenig hilflos, jedoch hat sie sich durch die detaillierte Mappe, die Thomas, wie sie ihr altes Ich bezeichnet, ihr hinterlassen hat, sich sehr gut durchmogeln können, ohne, dass jemand davon erfährt. Ihr altes Ich war ein Rook, also ein Mitglied des Court. Das sind die führenden Leiter der Checquy-Group, für die sie arbeitet. Dementsprechend muss sie vieles in kurzer Zeit lernen, was ihr nicht schwer zu fallen scheint. Diese Fähigkeit scheint sie noch von ihrem alten Ich behalten zu haben. Generell ist sie sehr forsch und entschlossen. Ganz im Gegensatz zu ihrer Vorgängerin, die dem Kampf scheu war und lieber hinter dem Schreibtisch hockte. Miffanwy ist in der Lage auch mal hart durchzugreifen und ihre Position klar zumachen. Sie findet sich schnell mit Situationen ab und versucht das beste daraus zu machen. Sie behält immer einen kühlen Kopf und denkt viel über ihre nächsten Schritte und Worte nach. Das Ende hat auch vollkommen von sich überzeugt. Neben den vielen kleinen Plottwists zwischendrin gab es einen großen ganz am Ende, womit ich gar nicht gerechnet hätte, was mir zudem sehr gefiel. Das Ende bleibt offen und macht gespannt auf die Fortsetzung. Nach dem was passiert ist muss viel getan werden, damit wieder alles halbwegs in Ordnung geht. Fazit: Ein sehr spannendes und humorvolles Buch, wenn man mal davon absieht, dass diese Spannung leider oft unterbrochen wird. Nicht nur Miffanwy ist authentisch gestaltet. Jede Figur in diesem Buch ist sehr ausführlich beschrieben und hat einen individuellen Charakter. Das Ende hat sehr überrascht und macht sehr gespannt auf die Fortsetzung.

Lesen Sie weiter

Ich bin begeistert!

Von: Rina

18.11.2018

Codename Rook - Die übernatürlichen Fälle der Agentin Thomas  Heute möchte ich euch das Buch "Codename Rook - Die übernatürlichen Fälle der Agentin Thomas" von dem lieben Daniel O'Malley aus dem Blanvalet Verlag vorstellen. Viel lieben Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Ich habe mich sehr gefreut.  Autor: Daniel O'Malley Verlag: Blanvalet  Preis:  Seitenzahl:  Erscheinungsdatum:  Myfanwy Thomas öffnet ihre Augen und weiß nicht mehr wer sie ist, geschweige denn, was sie neben all den Leichen macht. In ihrer Tasche findet sie Briefe, denen sie folgen muss, wenn sie wissen möchte, was mit ihr geschehen ist. Das Abenteuer mit dem Rätsel wer sie ist beginnt. Der Schreibstil ist super spannend und sehr mysteriös. Kein Detail bleibt unentdeckt. Mit den zwei Perspektiven, einmal durch die Briefe aber auch durch den „allwissenden Erzähler" bekommt man vieles mit. Man muss sehr gut aufpassen, da, wie oben schon geschrieben wurde, jedes Detail auf seine Weise sehr wichtig ist. Die Briefe wurden nicht erst kürzlich geschrieben, sondern sind schon etwas älter. Dadurch sind die Hintergründe nicht verständnislos, sondern alle Briefe machen zusammen einen Sinn. Das Buch ist für all jene, die Science Fiktion mit Fantasy inkl. Agenten mögen. Ich finde das Buch toll, es ist mal was anderes, was ich normalerweise lese. Der Klappentext hat mich sehr angesprochen und das Cover ebenso. Durch offene Fragen, die erst später beantwortet wurden, habe ich diese Lücken mit meiner eigenen Fantasy gefüllt. Es war super spannend zu beobachten, welchen Verlauf das Buch nimmt. Es ist kein gewöhnliches Buch.  Zusammenfassend kann ich euch sagen, das mich das Buch umgehauen hat mit seinem Humor und den Rätseln. Es ist mal was anderes. Wer Science Fiktion mag, hat mit diesem Buch, die richtige Entscheidung getroffen. Ich gebe dem Buch 5/5 Herzen. Eure Rina Werbung

Lesen Sie weiter

Ich mag übernatürliche Geschichten, war schon immer Akte X Fan und Buchtechnisch hat es mir die Reihe um Jackaby angetan. Da schien Codename Rook in mein Beuteschema zu passen. Ich danke dem Verlag für das Rezensionsexemplar. Codename Rook – Die übernatürlichen Fälle der Agentin Thomas von Daniel O’Malley Verlag Blanvalet Genre Fantasy/Krimi Erscheinungstermin 15.10.2018 Seitenanzahl 704 ISBN 978-3-7341-6181-0 Mehrteiler/Einzelband Reihe Preis 9,99 € Altersfreigabe nicht angegeben Wenn eine geniale Idee zu sehr ausgereizt wird… Inhalt Die coolste, liebenswerteste und witzigste Heldin der Urban Fantasy. »Der Körper, in dem Du steckst, hat einmal mir gehört.« Das ist sicherlich nicht das erste, was man lesen möchte, nachdem man aus einer tiefen Bewusstlosigkeit erwacht. Erst recht nicht, wenn man von Leichen umgeben ist und jede Erinnerung verloren hat. Doch Myfanwy Thomas findet sich in genau dieser Situation wieder, und ihr bleibt kaum eine andere Möglichkeit, als den Anweisungen der mysteriösen Briefschreiberin zu folgen. Aber kann sie ihr trauen? Ist Myfanwy wirklich ein Rook, eine ranghohe Agentin, die Großbritannien gegen übernatürliche Bedrohungen verteidigt? Sie wird es herausfinden … (randomhouse.de) Meine Meinung Thomas O’Malleys Reihenauftakt Codename Rook strotzt nur so von neuen Ideen und interessanten Ansätzen und dennoch wollte es mich bis zum Ende nicht überzeugen. Fangen wir mal mit den positiven Punkten an. Das Cover ist ein Hingucker und allein deshalb habe ich dieses Buch lesen wollen. Düster und leuchtend zugleich nimmt es den Blick gefangen- ein Eye-Catcher. Dazu kommt die Erzählweise und die Idee der Geschichte. Beides kann man nicht getrennt von einander betrachten, sie gehören zusammen und sind ein wirkliches Highlight. Denn ehe Thomas ihr komplettes Gedächtnis verloren hat, sorgte ihr altes Ich dafür, dass sie das Wichtigste Wissen zurück erlangen würde, indem sie ihr Briefe hinterließ. Und so macht sich die neue Myfawny Thomas, die sich so gar nicht mehr mit der alten vergleichen mag, auf die Suche nach ihren Widersachern, die sie versucht haben, umzubringen. Doch das wird alles andere als einfach, denn Thomas ist keine einfache Agentin. Sie ist eine Rook und gehört damit zur Führungsebene… Jetzt sollte man denken, das klingt doch super. Dieses Buch muss einfach klasse sein, tja, aber das ist es leider nicht. Denn auch wenn Idee und anfängliche Umsetzung genial wirken, so verstrickt sich Thomas O’Malley leider in Ausschweifungen, unübersichtlichen Massen an Charakteren und sonderbaren Fachbegriffen, die es schwer machen, dem Ganzen uneingeschränkte Aufmerksamkeit zu widmen. Die wenigsten Charaktere erhalten dadurch eine entsprechende Tiefe und verkommen in der Belanglosigkeit. Irgendwann fand ich es nur noch mühsehlig, Zusammenhänge zu bilden. Einzig die Situationkomik, die Rook Thomas teils unfreiwillig hervorbeschwörte, konnte mich langfristig bei Laune halten. Für einen Serienauftakt hätre ich mir das Buch einfach viel komprimierter gewünscht. Die Masse an Input und viele Längen haben für mich zu viel kaputt gemacht, so dass für mich die Reihe hiermit endet. Fazit Es hätte mein neues Lieblingsbuch werden können, wenn der Autor nicht zuviel gewollt hätte. Für Idee und ungewöhnliche Erzählweise gibt es aber dennoch 3 von 5 Sternen von mir.

Lesen Sie weiter

Spionage-Roman trifft auf Fantasy, was für eine interessante und vielversprechende Mischung, das war mein erster Gedanke beim Lesen der Inhaltsangabe. Und der Autor Daniel O´Malley hat hier ein wirklich überzeugendes Buch abgeliefert. Sein Schreibstil ist wirklich sehr angenehm und leicht zu lesen und spart auch nicht an Details. Man wird als Leser dabei vollkommen in die Geschichte hineingesogen. Die Geschichte erschließt sich hauptsächlich aus den zwei Perspektiven der Myfanwy Thomas. Der Haupterzählstrang beginnt damit, dass sie ihr Gedächtnis verloren hat und den bereits in der Inhaltsangabe erwähnten Brief findet. Man begleitet sie auf der Suche nach der Wahrheit und nach einem Verräter innerhalb ihrer Organisation, der ihr nach dem Leben trachtet. Der Nebenerzählstrang erschließt sich durch die Briefe, die Myfanwy vor ihrem Gedächtnisverlust an sich selbst geschrieben hat. Die erste Hälfte des Buchs war insgesamt interessant und durchaus auch spannend, allerdings plätschert die Geschichte hier langsam und relativ ruhig dahin. Mir hat das gut gefallen, da eigentlich ausschließlich für die Handlung relevante Situationen vorkamen, für ungeduldige ist das aber bestimmt nichts. Ab der Mitte wird der Spannungsbogen dann wieder mehr spürbar und auch der trockene, britische Humor, der das Buch durchzieht, hat mir recht gut gefallen. Zu den Charakteren muss ich eine kurze Warnung vorweg geben. Es gibt hier tatsächlich sehr viele relevante Personen und wer mit dem Merken von Namen Probleme hat, wird das Buch vielleicht nicht recht genießen können. Grundsätzlich fand ich die Charaktere aber sehr gut ausgearbeitet und meist auch gut nachvollziehbar gestaltet. Besonders die Protagonistin Myfanwy fand ich von Anfang an sympathisch und dadurch habe ich auch von der ersten Seite an mit ihr mitgefiebert. Mein Fazit Ich war von diesem Buch schon begeistert, bevor ich es überhaupt fertiggelesen hatte und das hat sich dann auch nicht mehr geändert. Ich hoffe, Band 2 wird ebenfalls auf Deutsch übersetzt. Empfehlen kann ich diesen Roman jedem, der sich für Spionage und/oder Fantasy begeistern kann.

Lesen Sie weiter