Leserstimmen zu
Die Bibliothek der Geister - Der schwarze Mond

D.J. MacHale

Die Bibliothek der Geister-Reihe (2)

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In diesem Buch bin ich in vielerlei Hinsicht begeistert. Bei diesem Exemplar handelt es sich um Band 2 und bei der Anfrage dieses Buches habe ich genau das im ersten Fall schlicht und ergreifend überlesen. Hier war ich nämlich vom Klappentext und der Aufmachung ziemlich angetan. Aber ich muss sagen, dieses Buch ist derart gut geschrieben und mit kleinen Info-Rückblicken ausgestattet, dass mir Band 1 zu keinem Zeitpunkt gefehlt hat. Sicherlich werde ich es sehr gern noch nachholen, aber es funktioniert tatsächlich auch wunderbar ohne Vorkenntnisse. Ich denke im Hinblick auf Band 3 (man kann die Tendenz schon erahnen) ist die Lektüre von Band 1 allerdings auch empfehlenswert. Aber hiermit hat das Buch schon eine Menge Vorschuss-Lorbeeren bei mir gesammelt. Der Autor fackelt nicht lange rum, die Geschichte wird schon relativ schnell sehr interessant und nimmt an Fahrt auf. Daher hatte ich als Leser absolut keinen Drang das Buch zwischenzeitlich mal aus der Hand zu legen. Somit habe ich das Buch auch innerhalb von 2 Leseabschnitten durchgelesen. Für lesebegeisterte Kids könnte das ein Buch sein, für welches man alles stehen und liegen läßt – das wäre in dem Alter zumindest bei mir der Fall gewesen. Mir hat auch ein mystischer Bezug gut gefallen, den man nochmal nachlesen könnte. Wer das Buch liest, wird wissen was ich meine. Durch die etwas größere Schrift und die textliche Einteilung ist das Buch auch wunderbar für das empfohlene Lesealter machbar. Die Idee mit der Bibliothek gefällt mir (als großer Fan der „Liberians“) übrigens außerordentlich gut. Der Aufbau läßt eine Vielzahl von Möglichkeiten und Entwicklungen zu. Ich hoffe sehr, dass wir noch mehr Geschichten über Marcus und seine Freunde lesen werden. Dieses Buch ist gleichermaßen für Jungs und Mädels geeignet (der Protagonist ist ein Junge), ich vermute meiner Tochter wird es ebenfalls sehr gut gefallen. Man muss aus meiner Sicht keine Sorge haben, dass das Buch zu gruselig ist. Im Zweifelsfall kann man es selbst vorab lesen, aber die meisten Kids in dem Alter fordern ja schon einen etwas höheren Spannungslevel. Fazit: Ein absolut gelungenes Kinderbuch (welches auch mein Erwachsenen-Leser-Herz begeistert hat) mit ein bißchen Mystery, Spannung und einer Prise Grusel. Herzlichen Dank an den cbj Verlag für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde hierdurch nicht beeinflusst.

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In einem Monat ist es fast ein Jahr her, dass ich euch den ersten Band um die Geister-Bibliothek vorgestellt habe. Dieser hat für mich noch einiges an Luft nach oben gehabt, aber D.J. MacHale hat diesen Spielraum diesmal auch genutzt, der zweite Band war um einiges besser, als der erste, aber dazu nun im Detail. Der Schreibstil ist im ersten und zweiten Band gut. Sehr kurzweilig und spannend, an vielen Stellen muss man den Atem anhalten, weil es so brenzlig wird - vielleicht hat mir der zweite Fall für Marcus und seine Freunde einfach inhaltlich eher gelegen. Nachdem Marcus im ersten Band das Erbe seines Vaters angetreten hat und als Agent der Geister-Bibliothek beigetreten ist und mit seinen Freunden den Boggin besiegt hat, wartete er nun auf neue Aufträge und auch darauf, dass Everett die Geschichten seiner Freunde findet. Nun sind mysteriöse Vorfälle an der Coppell Mittelschule aufgetreten und Everett sieht eine große Gefahr auf alle zukommen... Marcus, Theo und Lu machen sich gemeinsam auf den Weg, das Geheimnis um die Vorfälle zu lösen und auch diesmal haben sie es natürlich mit übersinnlichen Mächten zu tun, die den Kindern und der Bibliothek nicht freundlich gesonnen sind. Ob Marcus, Theo und Lu das Rätsel lösen und die Gefahr bannen können? Das Thema war sehr spannend gewählt und viele Momente sehr spannungsgeladen und atmosphärisch beschrieben. Böses und geheimnisvolles liegt in der Luft und neu auftretenden Charaktere überraschen einen immer wieder. Auch toll finde ich hier, den Hinweis auf den dritten Band, denn Everett hat sowohl Theos als auch Lus Geschichte gefunden... Das wird bestimmt noch mal richtig spannend!

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Kurz nach seinem letzten Abenteuer erwärmt sich der Schlüssel um Marcus‘ Hals und ruft ihn erneut in die magische Bibliothek. In einer Mittelschule in Massachusetts geschehen unerklärliche Dinge und es ist nur eine Frage der Zeit, bis jemand ernsthaft zu Schaden kommen wird. Als Agent der Bibliothek muss Marcus eingreifen und die Ursache für die übernatürlichen Störungen finden. So wie es einst sein leiblicher Vater getan hat. Die Spur scheint zu einem Hexenzirkel zu führen, der sich nach vielen Jahrhunderten der Unterdrückung und Hexenverfolgung an der Menschheit rächen möchte. Die Grundidee ist eigentlich ziemlich spannend und wartet mit vielen Punkten auf, die für mich ein gutes Buch ausmachen. Trotzdem konnte mich das Buch nicht wirklich fesseln. Angefangen bei den Figuren, die zwar sympathisch und jeder auf seine Art außergewöhnlich sind, aber sie sind viel zu oberflächlich gestaltet, sodass es mir sehr schwer fiel, mich in die Geschichte einzufühlen. Die Handlung verläuft sehr geradlinig. Marcus gerät in eine neue Geschichte mit einer übernatürlichen Störung. Kaum da kann er auch schon den Kreis der Verdächtigen eingrenzen und kommt ohne große Verstrickungen dem Kern der Sache nahe. Im Finale wallt tatsächlich Spannung auf und ab da macht es auch wirklich Spaß weiterzulesen, obwohl die Handlung nichts schildert, was man nicht schon von anderen Büchern kennen würde. Insgesamt hatte ich den Eindruck, der Autor hat die Geschichte mit angezogener Handbremse verfasst und sowohl den Gruselfaktor als auch den Handlungsablauf entschärft. Auch wenn „Die Bibliothek der Geister“ eine Altersempfehlung von 10 Jahren anbietet , hätte dem Buch mehr Substanz, ein bisschen Grusel (bei dem Titel erwartet man schließlich, dass man sich gruseln kann) und mehr Überraschungseffekt gutgetan. Der Schreibstil und die Idee dahinter sind nämlich echt top. Ich danke dem Verlag, der mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat!

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Inhaltsangabe: Nachdem der 13-jährige Marcus O'Mara gemeinsam mit seinen besten Freunden Theo und Lu das Geheimnis um den mysteriösen Schlüssel gelüftet- und dabei einen mächtigen Dämon besiegt haben, kehrt für einen kurzen Moment wieder Ruhe in deren Leben ein. Doch nicht lange, denn der magische Schlüssel welchen Marcus seither als rechtmäßiger Besitzer um seinen Hals trägt wird plötzlich kochend heiß. Aufgrund dessen benutzt der kleine Junge diesen um die Bibliothek der Geister aufzusuchen. Everett, ein etwa 70-jähriger Bibliothekar-Geist versuchte auf diesem ungewöhnlichen Weg Kontakt mit Marcus aufzunehmen, da auf den Heranwachsenden bereits seine nächste Mission wartet. Als Agent der "Großen Bibliothek" ist es Marcus' Aufgabe, Übernatürliches welches von negativer Energie geleitet wird zu eliminieren. Exakt so eine Störung gibt es derzeit in Massachusetts an einer unscheinbaren Schule. Die Coppel-Mittelschule, die sich in der Nähe eines Waldes befindet, wird tagtäglich von paranormalen Vorfällen heimgesucht. Bei einer großen Sportveranstaltung bricht aus unerklärlichen Gründen die komplette Tribüne in sich zusammen auf der sich noch Schüler befanden. Nur durch viel Glück hatten die Kinder sich nicht schwer verletzt. Kurze Zeit später zerplatzt aus heiterem Himmel eine Fensterscheibe und ein Scherbenregen ergießt sich auf die darunter stehenden Personen. Als auch noch ein Brand in der Cafeteria ausbricht und sich anschließend noch weitere, dramatische Vorfälle ereigneten, ist jedem klar, dass es sich nun nicht mehr um eine natürliche Pechsträhne handeln kann. Daher bittet Everett den kleinen Bub, mit Hilfe des Paradoxschlüssels die Bibliothek der Geister als Portal zu verwenden, um in der Schule der Sache auf den Grund zu gehen. Sobald er über diesen magischen Raum einen fremden Ort betritt, bleibt für den Jungen die Zeit in seiner eigenen Welt solange stehen, bis dieser wieder zurückkehrt. Nur seine besten Freunde Lu und Theo wissen über diesen magischen Vorgang Bescheid. Um sich einen groben Überblick über die Geschehnisse zu verschaffen, macht sich Marcus zunächst alleine auf den Weg in das düstere Schulgebäude von dem ein seltsamer Geruch ausgeht. Bei seinen Recherchen stößt er auf einen Schüler, der unangenehm und nahezu bösartig in Erscheinung tritt. Ob wohl dieser Junge etwas mit den seltsamen Vorfällen zu tun hat? Schafft Marcus nach einer weiteren unheimlichen Beobachtung, das Geheimnis der dunklen Macht zu lüften und diese anschließend zu besiegen? Eigene Meinung: Mit dem zweiten Band "Die Bibliothek der Geister- Der schwarze Mond" führt D.J. MacHale seine Mystery-Jugendbuchreihe spannend fort. Zu Beginn des Buches richtet der Schriftsteller persönliche Worte -die mir sehr gut gefallen haben- an seine jungen Leser. In diesem Band lernt man den 13-jährigen Protagonisten von der Stony-Brook-Mittelschule noch ein wenig besser kennen. Der Buchheld Marcus O'Mara ist hin und her gerissen. Auf der einen Seite trägt er die Verantwortung als Agent der "Großen Bibliothek" um paranormale Störungen ausfindig zu machen und diese anschließend zu bekämpfen. Auf der anderen Seite jedoch möchte er in die Fußstapfen seines verstorbenen Vaters treten, der ebenfalls vor vielen Jahren für diesen Job ausgewählt wurde. In den 19 Kapiteln schreibt MacHale eine geheimnisvolle und spannende Geschichte die mich von der ersten bis zur letzten Seite fesselte. Dieses Mal ist die gebundene Ausgabe in einem nachtblauen Farbton gehalten, passend zum Buchtitel. Erneut werden die Kapitelanfänge mit Schwarz-Weiß-Illustrationen in Form eines Schlüssels verziert, was die ganze Aufmachung abrundet. Fazit: Eine Priese Mystery, ein bisschen Heldenmut und Freunde die fest zusammenhalten- der perfekte Mix für ein fantastisches Abenteuer welches viele Gefahren mit sich bringt. Wer Lust hat, auf eine schaurigschöne Buchreihe ist mit diesen Bänden bestens bedient. Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen

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