Leserstimmen zu
Das Haus der Verlassenen

Emily Gunnis

(98)
(55)
(13)
(3)
(0)
€ 20,00 [D] inkl. MwSt. | € 20,60 [A] | CHF 28,90* (* empf. VK-Preis)

Emily Gunnis war eine Zufallsentdeckung für mich. Ich habe irgendwo nach passender „Düster-Wetter“-Lektüre gestöbert und da blieb ich am Klappentext des Buches hängen… Ivy Jenkins wird ungewollt schwanger und vom Kindsvater im Jahr 1956 hängen gelassen. Als ihre Mutter und ihr Stiefvater von der Schwangerschaft erfahren, beschließt der Stiefvater, das Mädchen nach St. Margaret’s, einem Heim für ledige Mütter zu schicken. Ivy kämpft darum, in dieser lieblosen und grausamen Atmosphäre voller Hass und Verachtung am Leben zu bleiben und schreibt flehentliche Briefe an ihre Eltern und den Kindsvater. Doch sie wird St. Margaret nie mehr verlassen…. 2016 stößt die Journalisten Sam in der Wohnung ihrer Großeltern auf einen dieser flehentlichen Briefe Ivys. Er ist an den Kindsvater addressiert. Sam ist verwirrt und fragt sich, wie ihr Großvater an diesen Brief gelangte und in welcher Verbindung ihre Großeltern zu Ivy und deren Geschichte stehen. Sam beginnt zu recherchieren und deckt die erschütternde Geschichte St. Margareth’s und Ivys schweres Leben in dem Heim auf… Es ist schon einige Monate her, dass ich diesen Roman las/ hörte. Und ich muss gestehen, dass mir gerade wieder ganz mulmig ist, wenn ich an die Geschichte zurück denke. Die Autorin ist ein echtes Genie im Erschaffen düsterer Atmosphäre. Ihre Bücher sind wie Gewitter, die lange anhalten und man schon fast nicht mehr daran glaubt, dass sie ein Ende haben werden. Lesen!!!

Lesen Sie weiter

Das Haus der Verlassenen

Von: kevin G.

06.05.2020

Ein sehr spannender Roman, der den Zeitgeist von Heute trifft.

Lesen Sie weiter

Sehr spannend

Von: DORO 67

25.03.2020

Dieses Buch wollte ich nicht mehr weglegen, es ist spannend, manchmal traurig. Man möchte auf jeden Fall wissen wie es weitergeht, absolut empfehlenswert. Gerne mehr davon

Lesen Sie weiter

Dieses Buch ist für mich etwas anstrengend zu lesen, ich hatte Schwierigkeiten mich in die Geschichte hineinzubringen. Es ist traurig zu lesen, was für Grausamkeiten in dem Kloster passiert ist . Ivy musste leider einiges dort mitmachen . Die Geschichte von Ivy wird in den 50 er Jahren erzählt , sie verliebt sich , doch sie hört plötzlich von ihrem Liebsten nichts mehr . Sie schreibt ihm Briefe, doch leider schreibt er keine . Plötzlich schickt Ivy‘s Stiefvater aber auch zugleich der Onkel sie ins St. Margaret Heim, damit niemand von ihrer unehelicher Schwangerschaft mitbekommt. Zugleich lesen wir auch das Jahr 2017, wo der alleinerziehenden Journalistin Samantha zufällig Briefe von Ivy an den Kindsvater die Hände fallen . Sie wird neugierig und recherchiert die Hintergründe. Immer Mehr erfährt sie über das Schicksal der jungen Schwangeren in den 50er Jahren,m. Die Geschichte die die Autorin und schreibt hat einen realen und traurigen Hintergrund. Es ist ehrlich sehr traurig zu lesen was mit Ivy passiert . Man leidet mit Ivy aber geht mit Samantha auf eine spannende Suche ....

Lesen Sie weiter

Das Haus der Verlassenen

Von: Kirsten

28.12.2019

Ein sehr spannendes Buch um das Schicksal von Ivey und Samantha Es hat mich sehr berührt und auch traurig gemacht um die Machenschaften in dem Kinderheim um 1950 Sehr anschaulich ist alles beschrieben ,ich musste schnell zu Ende lesen

Lesen Sie weiter

Ich hab das ganze als Hörbuch angehört, ich bin garnicht in die Geschichte rein gekommen zu den Charakteren hatte ich überhaupt keine Bindung, das Hörbuch war garnichts meins gewesen, das positive war das die Sprecherin sehr sympathische Stimme hat und ich hir sehr gerne zugehört habe aber sie konnte mich auch nicht wirklich überzeugen mit der Geschichte. Dankeschön an random house Audio Verlag für die Bereitstellung des hörbuches

Lesen Sie weiter

Bewegendes Schicksal mit vielen Geheimnissen

Von: bücherwurm10

29.10.2019

Das Buchcover ist passend gewählt zum Inhalt des Buches, es zeigt ein herrschaftliches Haus umringt von einem hohen Zaun. Emily Gunnis erzählt die Geschichte in zwei Zeitebenen. Der Roman beginnt in England, Mitte der 50er Jahre. Eine junge Frau, Ivy Jenkins ist verliebt und schwanger. Doch ihr Freund lässt sie sitzen und ihre Familie verstößt sie, da die Schwangerschaft eine Schande für die Familie ist. Sie wird in einem katholischen Heim für ledige Mütter untergebracht. Hier verbringt Ivy die schlimmste Zeit ihres Lebens. Die jungen Frauen erleben dort physische und psychische Gewalt. Im zweiten Erzählstrang, er spielt im Jahr 2017, fallen der alleinerziehenden Journalistin Samantha zufällig Briefe von Ivy an den Kindsvater die Hände. Sie wird neugierig und recherchiert die Hintergründe. Mehr und mehr erfährt sie über das Schicksal der jungen Schwangeren in den 50er Jahren, die in kirchlicher Obhut waren. Die fiktive Geschichte hat einen realen Hintergrund, das macht den Roman fast zu einem Krimi. Die Autorin schreibt in einem flüssigen und lockeren Schreibstil. Die Charaktere sind feinsinnig beschrieben. Man leidet mit Ivy und geht auf die Suche mit Samantha. Ein sehr bewegendes Buch! Daher kommt von mir eine eindeutige Kauf- und Leseempfehlung!

Lesen Sie weiter

Was für ein aufwühlender Roman! Bereits im Prolog wird erkennbar, wohin die Reise gehen wird. In den 1950er Jahren wird in Großbritannien die junge ledige fiktive Ivy schwanger. Doch statt von einem zukünftigen Familienglück zu träumen, verlässt ihr Freund sie und der Stiefvater schickt sie in das St. Margret’s Heim. Ihre schwache Mutter kann ihr nicht beistehen. Das Heim wird von den Barmherzigen Schwestern und der Mutter Oberin Carlin auf grausame Art und Weise geführt. Kein Wort der Zuneigung, keine Nächstenliebe, keine Unterstützung. Verzweifelt und vergebens schreibt Ivy Hilfebriefe an ihren Freund. In dieser für alle Frauen und Kinder ausweglosen Situation versucht sie wenigstens der 8jährgen Elvira zu helfen. 2017 liest die Journalistin Sam einen Brief bei ihrer Großmutter, die diesen in dem Nachlass des verstorbenen Ehemannes entdeckt hatte. Er handelt von einer gewissen Ivy, die einen Hilferuf an ihren Freund richtet. Sam recherchiert und deckt eine unglaubliche Geschichte auf, die nicht nur Ivy‘s Geschichte ist, sondern auch ihre eigene Familie betrifft. Und diese Story beginnt an einem Samstag und endet am darauf folgenden Montag, denn sie hat nicht viel Zeit, denn das St. Margret’s soll in zwei Tagen abgerissen werden…… Emily Gunnis erzählt diese Geschichte auf zwei Zweitebenen und die relativ kurzen Kapitel führen dazu, dass man unweigerlich und schnell zum spannenden und sehr gekonnten Ende dieses Romans kommt. Am meisten haben mich die Abschnitte über Ivy beeindruckt. Diese werden sehr oft mit den weiteren Briefen von Ivy eingeleitet, in denen sie weiterhin verzweifelt um Hilfe von ihrem Freund bittet und die Umstände schildert, denen sie und die anderen ausgesetzt sind. Man erlebt die unsagbaren, nicht nachvollziehbaren Zustände in diesem Mutter-Kind-Heim. Die jungen Frauen und Kinder habe dort nichts zu lachen, dürfen nicht reden, müssen schwer arbeiten bis zum Tag der Geburt und müssen kurz danach wieder in die Wäschekammer. Neugeborene sind in den Augen der Schwestern nur eine Teufelsbrut und werden kurz nach der Geburt in kalten Räumen versorgt und möglichst schnell gewinnbringend und gegen den Willen der Frauen zur Adoption freigegeben. Nebenbei finden auch noch unsägliche Medikamentenversuch statt. All das deckt Sam im Laufe des Buches nach und nach auf und stößt dabei auf unerklärliche Todesfälle und auf Kitty Cannon, die etwas mit dem Kinderheim zu tun hat. Auch Sam muss kämpfen, mit ihrem Chef, mit ihrem getrennt lebenden Ehemann und auch noch zuletzt mit ihrer Großmutter. Aber sie ist wie Ivy eine starke Persönlichkeit und hat ein Ziel vor Augen, für das es zu kämpfen lohnt. Die Todesfälle werden nach und nach aufgeklärt und man ist dabei als es dann passiert. Es gibt also auch hierzu Rückblenden. Emily Gunnis schreibt sehr flüssig, fesselnd, realitätsnah und sehr detailreich. Das Buch macht mich fassungslos und lässt mich ratlos, aber beeindruckt zurück. Ich kann nicht glauben, dass es in vielen solcher Mutter-Kind-Heime so oder so ähnlich zugegangen sein soll und dass die die Gesellschaft dies nicht beachtet hat. Dieses Buch ist mein absolutes Jahreshighlight und ich kann es jedem uneingeschränkt empfehlen. Es ist auch ein Krimi/Thriller, den ich so nicht erwartet hatte. Ich werde es ganz bestimmt in nächster Zeit ein zweites Mal lesen. Von mir bekommt es volle 5 Sterne. Ich danke an dieser Stelle dem Bloggerportal von Randomhouse für dieses wunderbare Rezensionsexemplar.

Lesen Sie weiter