Leserstimmen zu
Weil niemand sie sah

Lisa Jewell

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Ellie ist 15 Jahre alt, eine sehr gute Schülerin, frisch verliebt, Sonnenschein der Familie Mack und verschwindet eines Tages auf dem Weg zur Bibliothek spurlos. Da keine Hinweise auf ein Gewaltverbrechen vorliegen, vermutet die Polizei, dass Ellie von zu Hause ausgerissen ist. Ihre Familie, besonders ihre Mutter Laurel, kann das jedoch nicht glauben. Die Eheleute Mack zerbrechen daran. Die Familie entfremdet sich. Zehn Jahre später werden Kleidungsstücke gefunden, die Ellie zuzuordnen sind. Kurz danach die traurige Gewissheit: Es wurden auch ihre menschlichen Überreste entdeckt. So traurig es auch ist, Laurel kann nun endlich abschließen. Sie lernt einen neuen Mann kennen. Alles scheint sich zum Guten zu wenden, bis sie seine Tochter kennenlernt. Poppy ist Ellie wie aus dem Gesicht geschnitten. Wie kann das sein? Der Inhalt von "Weil niemand sie sah" hat mich anfangs gar nicht sooo angesprochen. Es gibt einfach viele Geschichten, die sich um verschwundene Kinder drehen und da ich selbst noch nicht Mutter geworden bin, reißen mich diese Geschichte selten total mit. Hier war ich jedoch neugierig, da die Autorin Lisa Jewell sonst eher für Liebesromane bekannt ist und ich es immer spannend finde, wenn das "heimatliche" Genre verlassen wird. Und was soll ich sagen? Es hat sich wahrlich gelohnt. „Weil niemand sie sah“ hat mich richtig überrascht. 🤩 Als Roman deklariert, ein untypisches, fast unauffälliges Cover… wer würde da erwarten, dass es sich um ein emotionales, spannendes Buch mit einem wirklich perfiden und grausamen Verbrechen handelt? In meinen Augen hat die Autorin hier einen Roman abgeliefert, der wirklich viel zu bieten hat und sich irgendwo zwischen Familiendrama und Thriller bewegt. 👨‍👩‍👧‍👧☠ Das Buch wird aus verschiedenen Perspektiven und verschiedenen Zeitebenen erzählt. Ich mag diese Abwechslung sehr und fand es auch hier ein fantastisches Stilmittel, um die Gefühle und Gedanken aller Figuren zu verstehen. Obwohl mir niemand, außer Ellie, wirklich sympathisch war, habe ich jede Perspektive als spannend empfunden. Die kurzen Kapitel luden förmlich zum Weiterlesen ein und so habe ich fast immer mehr gelesen als ich wollte. Relativ schnell wusste man über Ellies Schicksal Bescheid und trotzdem riss die Spannung bei mir nicht ab. Selbst, wenn ich das Buch zur Seite gepackt habe, hat mich diese Geschichte weiterbeschäftigt. Ich wollte jede Einzelheit wissen, jedes Puzzleteil zusammensetzen, während die Autorin nach und nach Informationen preisgegeben hat. Ich habe unfassbar mit den Figuren gefiebert und mit ihnen gelitten. Lisa Jewell hat die Emotionen und den Schmerz der Figuren beim Schreiben so authentisch geschildert, dass sie sich beim Lesen direkt auf mich übertragen haben. 💗😪 Im letzten Teil des Buchs nimmt die Handlung richtig Tempo auf und lieferte ein Ende, was ich zum Teil zwar vermutet hatte, aber in der Detailtiefe nicht vorausgesehen hätte. Außerdem wurde auch das Ende so mitreißend erzählt, dass ich gar keine komplette Wendung mehr gebraucht habe, um das Buch toll zu finden. Es war einfach rund! 😍 Von mir gibt es eine Leseempfehlung für alle, die eine emotionale Erzählweise und Spannung schätzen. Ihr solltet euch aber nicht daran stören, dass ihr sehr früh erfahren werdet, wer der Täter ist. Ich zähle das Buch zu meinen Jahreshighlights 2020! 🤩

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Rezension: Sie war gerade mal 15 Jahre jung, als Ellie Mack spurlos verschwand. Ihre Mutter Laurel hat jedoch nie aufgehört daran zu glauben, dass Ellie noch am Leben ist. Eine Mutter müsste doch spüren, wenn ihre Tochter tot wäre. Die Familie zerbricht nach dem Verschwinden von Ellie. Die Eltern lassen sich scheiden, die zwei Geschwister leben ihr eigenes Leben. Laurel lebt ein tristes Dasein und glaubt, dass sie nichts mehr vom Leben zu erwarten hat. Doch dann lernt sie Floyd kennen und verliebt sich hals überkopf in ihn. Die beiden beginnen eine Beziehung und Laurel lernt die neunjährige Tochter von Floyd kennen. Die erste Begegnung mit dem kleinen Mädchen ist ein Schock für Laurel, denn Poppy sieht ihrer verschwundenen Tochter Ellie zum Verwechseln ähnlich. Was steckt dahinter? Fazit: Als ich den Klappentext gelesen hatte, war ich sehr gespannt auf den Roman. Allerdings kam ich mit dem Schreibstil von Lisa Jewell nicht ganz so gut zurecht. Eigentlich mag ich Romane, die in verschiedenen Zeitepochen spielen sehr gerne, aber irgendwie kam ich dadurch nicht richtig in die Geschichte hinein. Was mich auch immer wieder verwunderte, war die Art der kleinen neunjährigen Poppy. Kein Mädchen verhält sich gegenüber Erwachsenen so eigenartig, wie Poppy das gemacht hat. Manchmal ging sie mir richtig auf die Nerven. Mir fehlte auch die Spannung, die der Klappentext eigentlich vermuten ließ. Relativ schnell war mir schon klar, wie die Geschichte ausgeht und was für eine Rolle Ellie spielte. Tja, somit kann ich dem Roman nur 3 von 5 Sternen geben. Er ist gut und ließ sich schnell durchlesen, aber eben nichts Besonderes. ,Rezension: Sie war gerade mal 15 Jahre jung, als Ellie Mack spurlos verschwand. Ihre Mutter Laurel hat jedoch nie aufgehört daran zu glauben, dass Ellie noch am Leben ist. Eine Mutter müsste doch spüren, wenn ihre Tochter tot wäre. Die Familie zerbricht nach dem Verschwinden von Ellie. Die Eltern lassen sich scheiden, die zwei Geschwister leben ihr eigenes Leben. Laurel lebt ein tristes Dasein und glaubt, dass sie nichts mehr vom Leben zu erwarten hat. Doch dann lernt sie Floyd kennen und verliebt sich hals überkopf in ihn. Die beiden beginnen eine Beziehung und Laurel lernt die neunjährige Tochter von Floyd kennen. Die erste Begegnung mit dem kleinen Mädchen ist ein Schock für Laurel, denn Poppy sieht ihrer verschwundenen Tochter Ellie zum Verwechseln ähnlich. Was steckt dahinter? Fazit: Als ich den Klappentext gelesen hatte, war ich sehr gespannt auf den Roman. Allerdings kam ich mit dem Schreibstil von Lisa Jewell nicht ganz so gut zurecht. Eigentlich mag ich Romane, die in verschiedenen Zeitepochen spielen sehr gerne, aber irgendwie kam ich dadurch nicht richtig in die Geschichte hinein. Was mich auch immer wieder verwunderte, war die Art der kleinen neunjährigen Poppy. Kein Mädchen verhält sich gegenüber Erwachsenen so eigenartig, wie Poppy das gemacht hat. Manchmal ging sie mir richtig auf die Nerven. Mir fehlte auch die Spannung, die der Klappentext eigentlich vermuten ließ. Relativ schnell war mir schon klar, wie die Geschichte ausgeht und was für eine Rolle Ellie spielte. Tja, somit kann ich dem Roman nur 3 von 5 Sternen geben. Er ist gut und ließ sich schnell durchlesen, aber eben nichts Besonderes.

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"Weil niemand sie sah" war der erste Roman von Lisa Jewell den ich gelesen habe. Der Klappentext hat mich sehr neugierig auf die Geschichte gemacht. Der Schreibstil ist locker und flüssig, die Kapitel sind nicht zu lang, sodass man gut voran kommt. Mit Laurel wurde ich leider nicht richtig warm, mir persönlich war sie unnahbar. Sicher ist es nicht einfach über einen solchen Verlust hinwegzukommen, aber ich weiß auch nicht, sie war mir zu jammernd. Der Wechsel zwischen Vergangenheit und den verschiedenen Personen war gut gemacht, besonders Ellies Sicht gefiel mir gut. Nur leider war mir recht früh klar, was passiert war, dass hat mir die Spannung genommen. Insgesamt ein solider Thriller, den ich gerne gelesen habe, aber mir zu vorhersehbar war. Von mir gibt es 3 Sterne.

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Dramatisch

Von: U. Pflanz

23.05.2020

Die fünfzehn jährige Ellie verschwand auf dem Weg zur Bibliothek. Die ganze Familie entfremdet sich nach und nach und die Ehe zwischen Laurel und Paul zerbricht. Nach zehn Jahren schaut auch Lauren so langsam wieder nach vorne und verliebt sich wieder in einen Mann. Die neue Liebe bringt ebenfalls neue Hinweise zu Ellie mit sich. Eine dramatische Geschichte, die den Leser fordert. Zumindest mich. Ich war ruckzuck gefangen in der Geschichte und habe so dermaßen mitgefiebert und mitgefühlt. Die Autorin hat den Schmerz so gut auf den Leser transportiert, dass man spüren kann was in der Familie vorgeht. Vor allem in Lauren. Ellie war ihr ein und alles und jedes Mal aufs Neue ging einem das heftig ans Herz. Die Thematik wurde von der Autorin sehr gefühlvoll geschrieben, was mir sehr gut gefallen hat. Es wird aus mehreren Sichten, sowie in verschiedenen Zeitebenen erzählt. Dies hat den Spannungsbogen aufrecht gehalten. Irgendwann konnte man sich zwar denken was kommt, aber ich war trotz allem gefesselt bis zum Ende. Mich konnte die Autorin überzeugen und bekommt von mir eine Leseempfehlung, so wie 4 von 5⭐️⭐️⭐️⭐️

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Stark

Von: Dagmar

18.05.2020

Ein äußerst perfides Geschehen. Eine Schülerin verschwindet plötzlich. Niemand hat sie gesehen. Niemand weiß etwas. Ellie taucht nie mehr auf. Die Polizei schließt die Akte. Ein Jahrzehnt vergeht. Die Familie ist inzwischen zerbrochen. Plötzlich tauchen zunächst die Sachen, dann verstreute Knochen der verschwundenen Ellie auf. Man beerdigt sie und kann somit quasi abschließen. Ein neues Kapitel im Leben aufschlagen. Und zunächst sieht es so aus, als würde dies auch geschehen. Aber dann ist doch alles ganz anders und die diversen Sichtweisen der Protagonisten und Retrospektiven beleuchten eine äußerst perfide Geschichte, die sprachlos macht und entsetzt. Gerade die verschiedenen Sichtweisen, die Vor- und Rückschauen machen diese Geschichte von vorne bis hinten äußerst spannend und sehr lesenswert. Man kann auch gar nicht aufhören, zu lesen. Ein wirklich gelungener Plot.

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Meine Meinung Ich kannte die Autorin bisher nur von Liebesromanen, war daher sehr gespannt auf diesen Thriller. Mich konnte die Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite richtig fesseln, es war ein absoluter Pageturner für mich. Es geht hier um die Entführung von Ellie Mack, die im Teenageralter verschwunden ist. Man erfährt aus verschiedenen Sichtweisen, wie sich die Sache zugetragen hat. Der Spannungsbogen war für mich konstant vorhanden, ich konnte das Buch nur schlecht aus der Hand legen. Gerade zum Schluss kam noch einmal richtig Spannung auf. Ich hatte auch immer wieder gewisse Theorien, manche haben sich bestätigt, manche nicht. Auch wenn der Thriller in gewisser Weise etwas vorhersehbar war, kann ich es als absoluten Pageturner bezeichnen. Alles in allem kann ich hier eine klare Kauf- und Leseempfehlung aussprechen. Mich konnte das Buch sowohl von der Spannung wie auch von der Geschichte absolut begeistern und bekommt die vollen 5 Sterne von mir. 5 von 5 Sternen

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Sehr gut

Von: majaliest

29.04.2020

Handlung : Ein Mädchen - verschwunden. Die Wahrheit - tief vergraben. Doch manchmal bringt die Zeit selbst das Unvorstellbarste ans Licht... Ellie Mack war fünfzehn. Klug,gewitzt, der Liebling ihrer Mutter. Sie hatte ihr ganzes Leben noch vor sich. Bis sie von einem Tag auf den anderen spurlos verschwand.Zehn Jahre sind seitdem vergangen, doch insgeheim hat Laurel die Hoffnung nie aufgegeben, ihre Tochter irgendwann wiederzufinden. Ihr eigenes Glück ist nebensächlich geworden. Dann lernt sie einen Mann kennen, in den sie sich Hals über Kopf verliebt. Was ihr jedoch wirklich den Atem raubt, ist die Begegnung mit seiner neunjährigen Tochter - denn diese ist Ellie wie aus dem Gesicht geschnitten. All die unbeantworteten Fragen sind mit einem Mal wieder da : Was geschah damals mit Ellie ? Und gibt es jemanden, der endlich Licht ins Dunkel bringen kann ? Meine Beurteilung : Eine sehr spannende, gut durchdachte, intelligente Geschichte. Es war sehr einfach, sich von Beginn an in die Protagonistin Laurel hineinzudenken und die Geschehnisse aus ihrer Sicht zu betrachten. Da nicht nur Laurel sondern auch Ellie zu Wort kommen, erfährt der Leser ziemlich bald, was passiert ist , aber an dem Punkt fängt der Roman eigentlich erst richtig an. Ich habe lange gerätselt wie alles zusammen hängt und einige unerwartete Wendungen haben mich immer wieder ins Grübeln gebracht. Zum Glück hat man ja - dank Corona - momentan mehr Zeit und so konnte ich das tun, was ich am liebsten wollte , nämlich das Buch kaum aus der Hand legen. Der Schreibstil der Autorin liegt mir sehr, ich fühlte mich sofort heimisch und mitten drin in den Geschehnissen. Während Lisa Jewell sich früher eher im " Young Adult " Genre bewegt hat , ist sie mittlerweile erwachsen geworden. Das ist jedenfalls mein Eindruck. Ich würde mir noch mehr Romane dieser Art von ihr wünschen und vergebe 4 von 5 Sternen.

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Spannendes Buch

Von: sommerfit

24.04.2020

Das Buch gefiel mir sehr gut, es war spannend und der Leser fühlt sich Stück für Stück auf eine Reise in die dunklen Abgründe der menschlichen Seele mitgenommen.

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