Leserstimmen zu
Die Farbe des Goldes

Deana Zinßmeister

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Württemberg 1605: Die 17 jährige Elisabeth beneidet ihre Freundin Johanna, die es durch ihre Hochzeit geschafft hat, dem Elternhaus zu entkommen. Dies ist auch Elisabeths größter Wunsch, denn sie kommt aus ärmlichen Verhältnissen, ihr Vater ist sehr jähzornig und auch ihr Bruder macht ihr oftmals das Leben schwer. Da ist es nicht verwunderlich, dass sie sich Frédéric hingibt, der aus gutem Hause stammt und der sie sehr charmant umwirbt. Doch als sie schwanger wird, zeigt er sein wahres Gesicht und Elisabeth kann gar nicht so schnell schauen, wie sie im Freudenhaus landet, total von der Außenwelt abgeschnitten wird und in einem dunklen Loch ihr Kind zu Welt bringen muß..... Meine Meinung: Ich kenne schon einige Romane von Deana Zinßmeister, die mir alle sehr gut gefallen haben. Auch von "Die Farbe des Goldes" wurde ich nicht enttäuscht. Ich habe Elisabeth sehr lieb gewonnen und konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen und habe mit ihr mitgelitten. Sicher ist sie Anfangs noch sehr naiv und hofft stets, dass ihr Verlobter sie bald retten wird. Doch irgendwann muß auch sie erkennen, dass sie nur eine von vielen war und nicht mehr als ein netter Zeitvertreib. Doch genau das hilft ihr und sie beginnt zu kämpfen. Elisabeths Verwandlung hat mir sehr gut gefallen, sie entwickelt sich zu einer tapferen und mutigen jungen Frau. Der Schreibstil ist sehr flüssig, einfühlsam und zieht den Leser richtig in den Bann, ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Gut haben mir auch die Einblicke in die Alchemie gefallen, die Suche nach dem Stein der Weisen und die Gewinnung von Gold. Der Spannungsbogen zog sich durchs ganze Buch, es gab einige Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet habe und der Schluß rundet die Geschichte sehr schön ab. Wenn ich das Nachwort richtig gedeutet habe, bekommt die Geschichte eine Fortsetung, worüber ich mich sehr freue. Für diese rundum gelungene Geschichte, vergebe ich sehr gerne 5 Sterne.

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Schönes Buch

Von: Some stories stay with us forever

26.02.2020

Die Autorin hat eine tolle Art zu schreiben. Es war spannend, gefühlvoll, einfach toll. Hat mir wirklich gut gefallen.

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Elisabeths Geschichte ist herzzerreißend, traurig und aufbauend zugleich. Eine junge Frau, die von einer Heirat träumt, aber auf dem Hof der Eltern bleiben soll um diesen zu übernehmen und niemals heiraten bzw. Kinder bekommen darf. Dann erfährt sie eine vermeintlich wunderbare Wendung in Ihrem Leben: ein Edelmann will Sie heiraten. Ein Traum. Als Leser freut man sich, dass es endlich Bergauf geht. Doch der Schein trügt und es kommt zu einer Katastrophalen Änderung, wo Elisabeth schlussendlich in einem Bordell eingesperrt endet. Der Traummann, der sich unter falschen Namen ausgibt ist ebenfalls weg. Dadurch, dass die Geschichte, von mehreren Seiten erzählt wird, kommen auch weitere Charaktere in die Geschichte und verhelfen Elisabeth in einem Aufregendem Abenteuer zum Happy End. Auch die geschichtlichen Aspekte sind sehr schön ausgearbeitet und man freut sich, das Buch zu lesen. Ich hoffe, dass es einen zweiten Teil gibt. Da für mich das Ende zwar sehr positiv ist, aber zu gut um wahr zu sein, ohne einen weiteren Rückschlag.

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Spannend und unterhaltsam

Von: Ullhei

11.11.2019

Ein spannender historischer Roman, der sich sehr gut lesen lässt und fast zu schnell zu Ende ist. Ich konnte mich durch den Anfang des Buches gut in die Zeit, in der der Roman spielt, und die Hauptperson hineinversetzen und mag die anschauliche Schreibweise der Autorin.

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Ein fesselnder Roman

Von: Heike Schuld aus Wallerfangen

06.11.2019

Elisabeths Geschichte wird sehr spannend erzählt. Der Autorin gelang es wieder (wie bei ihren anderen Büchern auch), die Handlung und die Orte so wunderbar zu schildern, dass ich fast das Gefühl hatte, einen Film anzuschauen. Hoffentlich kommen noch viele Bücher dieser Art.

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Ich lese am liebsten Krimis und habe mich diesmal an diesen historischen Roman gewagt. Ich muss sagen, dass sich "Die Farbe des Goldes" flüssig gelesen hat und man in eine andere Zeit eintaucht. Für mich eine schöne Abwechslung zu den sonstigen Krimis. Die Autorin schafft es wunderbar zu schildern, wie aus der kleinen naiven Elisabeth eine selbstbewusste erwachsene Frau wird. Die Handlungsstränge wirken ausgereift und lassen eine Ahnung zu wie es zur damaligen Zeit zugegangen ist.

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Toller historischer Roman

Von: Melanie

29.10.2019

Das Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Ich konnte gar nicht aufhören zu lesen, da ich unbedingt wissen wollte wie es Elisabeth mit ihrer großen Liebe ergeht. Außerdem war es sehr interessant ein bisschen über das Leben zur dortigen Zeit zu erfahren.

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Gute Mischung

Von: Doris Day

28.10.2019

Gute Unterhaltung mit vielen historischen Fakten über die Arbeit der Alchimisten im ausklingenden Mittelalter, vor allen Dingen in Bezug auf die Tatsache, dass es unendliche Versuche gegeben hat, Gold herstellen zu wollen. Der Roman ist eine interessante Mischung aus fiktiver Geschichte um das naive Dorfmädchen Elisabeth, welches von einem Adeligen geschwängert wird und im zweiten Handlungsstrang um das Leben und die Arbeit des Alchimisten Johannes Keillholz. Beide hoffen aus ihren jeweiligen unglücklichen Lebensumständen auf ein besseres Leben: Elisabeth auf ein Leben mit ihrem Kind bei Hofe und Johannes Keilholz auf Ruhm und Ehre durch die Erfindung einer Formel, um Gold herstellen zu können. Deana Zinßmeister hat die historischen Fakten über die Arbeit der Alchimisten im Allgemeinen und der Suche nach der chemischen Formel zur Herstellung von Gold gut recherchiert und vermittelt dem Leser ausserdem einen Einblick in das Leben der Menschen auf dem Dorf und in der Stadt, in das Leben der Geächteten und in das der Adeligen. Wenn man noch nicht viele Historienromane gelesen hat, ist dieser Roman sicherlich sehr interessant und spannend; für mich hatte er beim Lesen einige Längen bei den ausführlichen Beschreibungen, wie es bei Hofe oder auf dem Dorf zugeht, da ich schon einige Romane gelesen haben, die im Mittelalter und ausklingenden Mittelalter angesiedelt waren. Insgesamt habe ich das Buch gerne gelesen und konnte mich sogar über Stunden in die Geschichte vertiefen. Ein gut zu lesender Roman, den ich auch verschenken würde.

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