Leserstimmen zu
Lockwood & Co. - Der Verfluchte Dolch

Jonathan Stroud

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Kleiner Nachschub für Fans der Reihe „Lockwood & co“! Die Kurzgeschichte „Dagger in the Desk“ - 2015 im Original erschienen - ist endlich auch auf Deutsch erhältlich. Die Story ist Ergebnis eines interaktiven Projektes des Guardians. Bereits 2013 hatten Kinder die Gelegenheit zu einem einmaligen Austausch mit Autor Jonathan Stroud. Sie dachten sich eine eigene Episode für die kleinste Geisterjäger-Agentur Londons aus – und Stroud brachte die Ideen der Kinder innerhalb von nur sechs Tagen zu Papier. Entgegen Strouds sonstiger langfristiger Planung hatte er diesmal also nur sehr wenig Zeit und fungierte überdies vor allem als talentierter Chronist. Und ja, das merkt man der Geschichte an. Ein aggressiver Geist sucht nach Umbauarbeiten eine altehrwürdige Schule Londons heim. Als dieser Kinder und Lehrer mit einem Dolch attackiert, werden Lockwood & co um Hilfe gebeten. Was nun geschieht? Klar. Bei Sonnenuntergang statten Lucy, Anthony und George der Schule einen Besuch ab. Dort gibt’s (Überraschung!) fallende Temperaturen, steigende Temperaturen, Manifestationen und Angriffe aus dem Hinterhalt! Es kommen Silbernetze, Eisenketten und Salzbomben zum Einsatz. Und dann? Ist das Ganze auch schon wieder vorbei. Das Ende kommt abrupt, die Auflösung ist eher simpel. Die Seitenangabe (46!) ist hoch gegriffen. Man darf hiervon nämlich noch das obligatorische Glossar der Spukgestalten abziehen. Aber gut: Für ein Sechs-Tages-Projekt ist das Ergebnis ganz ordentlich. Und obwohl "Der Verfluchte Dolch" eine kurze Kurzgeschichte ist, baut Stroud auch dieses Mal wieder innerhalb weniger Seiten ein Maximum an Spannung auf, die sowohl ältere Kinder wie auch Erwachsene packt. Dem klammen Grusel setzt er wie immer eine Prise Humor entgegen. Nett! Fazit: Ist der Dagger Pflichtlektüre? Nein. Kauft man sich für das Geld (0,99 Euro) lieber einen Schokoriegel? Also bitte! :-)

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