Leserstimmen zu
Die Verbindung

Cambria Brockman

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Die Verbindung

Von: Kati

07.09.2019

Die Verbindung" von Cambria Brockman "Sechs College-Freunde fiebern auf ihren Abschlusstag hin. Doch nur 5 werden ihn überleben..." Worum es geht: Malin ist neu am Elite-College Hawthorne. Unsicher, ob sie dort Freunde finden will und wird, versucht sie sich, so gut es geht, anzupassen und wird schließlich Mitglied einer Clique von 6 unterschiedlichen Charakteren. Die hübsche Ruby, bei allen beliebt und von nun an Malins neue beste Freundin, der coole John, der reiche Khaled, die verrückte Gemma und Johns ruhiger Cousen Max. Sie alle raufen sich zusammen, bewohnen sogar das gleiche Haus. Dann aber werden Ruby und John ein Paar.  Und Malin, die selbst einige Geheimnisse verbirgt, gefällt das überhaupt nicht, denn Ruby verändert sich.  Sie entwickelt einen Plan, den sie am Abschlusstag ausführen wird. Ein Tag, den einer der Clique nicht überleben wird... Meine Meinung: Dies ist das erste deutschsprachige Buch von Cambria Brockmann und es hat mich total überzeugt. Angezogen wurde ich erst einmal vom Cover, welches mit seinen leuchtenden Farben direkt die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, bekam ich Lust auf mehr und wurde nicht enttäuscht. Ich liebe College-Bücher und dies ist wirklich mal ein anderer Spannungsroman, nicht der typische Thriller.  Die Autorin schreibt sehr angenehm, flüssig und verständlich, ich hatte keine Probleme mich in die Geschichte einzufinden. Auch mit den Protagonisten kann man sich von Anfang an gut indetifizieren (typische College-Probleme ;)) und ist gefesselt von der Story. Die Hauptprotagonistin Malin wirkt im Laufe des Buches immer geheimnisvoller. Nach außen hin gibt sie sich unauffällig und perfekt, ist eine Musterschülerin, doch der Schein trügt. Das macht das Ganze umso spannender. Man erlebt immer wieder Rückblicke aus ihrer frühen Kindheit und gravierende Probleme mit ihrem jüngeren Bruder. Dadurch versteht man bestimmte Handlungen Malins erst später. Fazit: "Die Verbindung" ist ein College-Thriller der anderen Art. Man freundet sich mit den Figuren an, ohne ihre genauen Hintergründe zu kennen. Erst gegen Ende werden Malins "Geheimnisse"aufgeklärt. - "Niemand weiß wer ich bin, nur ich ganz allein." Je näher man dem Ende kommt, desto spannender wird die Geschichte.  Für mich eine absolute Leseempfehlung:)

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Ein MORDS-Buch

Von: Canan S

04.09.2019

Meine Rezension zu: Die Verbindung - du kannst niemandem trauen Von: Cambria Brockman Verlag: Goldmann Dieser Thriller hat mir die Augen geöffnet. Viele Leute täusche einem etwas vor, und man weiß nie wirklich wer gut oder böse ist. Die Hauptprotagonistin Malin ist sich sicher, dass sie es aber weiß. Malin und ihre Freunde Gemma, Khaled, Ruby, John und Max lernen sich im College kennen und verbringen das komplette Studium zusammen. Die sechs sind unzertrennlich, auch wenn es mal Streitereien zwecks Beziehungsproblemen gibt. Ruby und John kommen nämlich zusammen, John bleibt Ruby aber leider nicht treu. Und da Malin Rubys beste Freundin ist, möchte sie Ruby vor John beschützen. Malin nimmt sich vor, keine Beziehung anzufangen doch irgendwann verspürt sie doch eine Sympathie gegenüber einem angehenden Professor. Die ganze Geschichte ist in drei Teile aufgebaut und der Roman springt in jedem Kapitel in der Zeit vor und zurück. Wir erfahren viel über Malins Kindheit (diesen Teil finde ich wohl am spannendsten und schockierendsten.) Dann erzählt sie von ihrem ersten Studienjahr und vom letzten Tag am College. Der Schreibstil der Autorin ist Gewöhnungsbedürftig, aber gut! Sie hält auf jeden Fall die Spannung und so ein Ende habe ich überhaupt nicht erwartet! Obwohl ich nicht der größte Thriller Fan bin kann ich dieses MORDS-Buch weiterempfehlen! (Ein kleines Wortspiel meinerseits, da es tatsächlich um so einige Morde geht). Von mir gibt es gut verdiente ⭐️⭐️⭐️⭐️/5 an mein 30. Buch das ich in diesem Jahr gelesen habe ! Somit habe ich mein Jahresziel bereits Anfang September erreicht, juhuuu 🎉🙋🏻‍♀️🙀🍾🥂

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Schon immer war Malin eine Einzelgängerin, doch als sie am Elitecollege Hawthorne beginnt, scheint sich alles für sie zu ändern. Ausgerechnet die hübsche und allseits beliebte Ruby wird ihre beste Freundin und durch sie und deren Mitbewohnerin Gemma gelingt es Malin, endlich auch eine Clique zu haben. Malin, Gemma, Ruby, Khaled, John und Max sind nun ständig zusammen, doch dann wird aus Ruby und John ein Paar. Die Stimmung in der Clique ändert sich, Neid und Missgunst, argwöhnisches Beobachten werden zur Tagesordnung, allerdings nur hinterrücks. Malin fiebert ihrem Abschluss entgegen, doch diesen letzten Tag werden nur fünf der sechs Freunde überleben. Meine Meinung Dieses Cover ist ja für mich ein absoluter Eyecatcher und als dann auch der Klappentext spannend klang, war klar, dieses Buch muss ich lesen. Der Einstieg fällt recht leicht, der Schreibstil klingt jung und liest sich flüssig. Aus der Sicht der Studentin Malin erleben wir, was auf dem Elitecollege geschieht. Das Buch ist auf drei unterschiedlichen Zeitebenen erzählt, wir lesen von Malins Vergangenheit, die so langsam auch erklärt, warum sie höchst vorsichtig im Umgang mit anderen agiert und lieber eine Einzelgängerin bleibt. In der zweiten Zeitebene erzählt Malin, wie es auf dem College begann, wie sie ihre Freunde kennenlernte und als Einzelgängerin mitten in einer Clique um die beliebten Studentin Ruby und John gerät. Der dritte Strang dann berichtet von der Gegenwart und wie es dazu kam, dass einer der Freunde sterben muss. Ungewöhnlich an dem Ganzen ist, dass der Leser von Beginn an weiß, dass einer der sechs Studenten stirbt, wieso und weshalb lässt sich aber nicht herausfinden und genau das macht diesen Roman auch spannend. Man möchte einfach wissen, wie es soweit kommen konnte und wer damit etwas zu tun hat und natürlich auch, wer den Abschlusstag nicht erleben wird. Jeden einzelnen Charakter habe ich mit einem gewissen Abstand betrachtet, denn jeder hat etwas zu verbergen und ist nicht so, wie es den Anschein hat. Doch der Erzählstrang vom Collegebeginn fiel mir dann nicht ganz so leicht, wie die beiden anderen, denn da gab es die ein oder andere Länge. Trotzdem ist dieser notwendig, um so langsam hinter die Hintergründe der Freunde zu blicken. Wie bereits erwähnt, ist Protagonistin Malin hier die Ich-Erzählerin des Romans. Doch Malin ist keine gewöhnliche Protagonistin. Sie machte es mir nicht leicht, sie zu mögen, denn sie beherrscht vor allem eins, Vortäuschen. So wusste ich zunächst bei Malin so gar nicht, woran ich war. Doch das trifft dann auch so langsam auf die anderen Charaktere zu. Durch Malin beobachten wir die anderen Studenten und immer mehr wird klar, dass hier keiner so richtig vertrauenswürdig erscheint. Der Untertitel “Du kannst niemanden trauen” macht dem Buch auf jeden Fall alle Ehre. Allzu viel möchte ich an dieser Stelle gar nicht über die unterschiedlichen Figuren des Romans erzählen, denn diese sind es auch, die diesen Roman ausmachen. Sie sind sehr vielschichtig und voller Facetten und sorgen auf jeden Fall für Überraschungen. Mein Fazit Ein Buch, das mir trotz der ein oder anderen Länge zwischendurch, doch sehr gut gefallen hat. Man bleibt hier ein Beobachter, obwohl man einer Ich-Erzählerin folgt. Cambria Brockman ist es sehr gut gelungen, ihre unterschiedlichen Charaktere absolut vielschichtig zu zeichnen. Ich wusste beim Lesen absolut nicht, bei wem ich woran war und bleibe letzten Ende verblüfft zurück. Wer Geschichten á la Riverdale mag, oder Collegegeschichten im Allgemeinen, wird auch mit “Die Verbindung” nicht enttäuscht werden. Aber Achtung: du kannst niemanden trauen.

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Zuerst hat mich das Cover vom Buch angesprochen, und als ich dann den Klappentext gelesen habe, war sofort mein Interesse geweckt. 6 Freunde im College, doch nur 5 werden bis zum Abschlusstag überleben. Den Schreibstil fand ich sehr gewöhnungsbedürftig, denn die Sätze kamen für mich sehr abgehackt rüber. Im Nachhinein scheint diese Schreibart passend, allerdings hat sie mich anfangs sehr gestört und mich auch ein wenig davon abgehalten in die Geschichte einzutauchen. Die Story enthält verschiedene Zeitabschnitte, man erfährt Dinge aus Malins Kindheit (1977), aus den Collegejahren, und letztendlich vom Abschlusstag. Durch diesen Wechsel in jedem Kapitel hat man etwas Abwechslung, die mir sehr gefallen hat. Am besten fand ich die Kapitel in denen es um Malins Vergangenheit ging, denn die Erlebnisse zu der Zeit sind im Prinzip die Auslöser für die gegenwärtigen Ereignisse. Die Charaktere passen sehr gut in das College-Setting, sind allerdings voller Klischees. Man hat Malin als Hauptcharakter, die die Außenseiterin darstellt. Ihre Freundinnen, Ruby, die eine absolute Sportskanone ist, und Gemma, das leichte Mädchen, dass eine Vorliebe für Alkohol und Jungs hat. Der reiche, privilegierte Prinz, Khaled, dessen Eltern ein ganzes Wohnheim kaufen damit er und seine Freunde darin wohnen können, den unausstehlichen 'Bad Boy' und Boss der Clique John, und zu allerletzt noch 'Mr. Nice Guy' Max, der nicht genug Anerkennung erhält. Es dauerte ziemlich lange bis in der Story etwas passiert ist, doch die Spannung nahm im Verlauf des Buches immer mehr zu, da man endlich wissen wollte welcher der 6 Freunde den Abschlusstag nicht miterleben wird. Es gab einen kleinen Plot Twist am Ende den ich nicht erwartet habe, allerdings fand ich den „größeren“ Plot Twist, der im Prinzip die Erklärung für Alles sein sollte, ziemlich lahm und unspektakulär. Im Großen und Ganzen fand ich das Buch gut, würde es aber nur bedingt weiter empfehlen.

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Es handelt sich hier um einen Thriller, der auf einem amerikanischen College spielt. Das hat mich direkt interessiert, denn ich liebe College/Internatsgeschichten😁 Schon ganz zu Beginn wird klar, dass aus der Clique, die die Erzählerin schon am ersten Tag kennenlernt, zum Ende der College-Zeit eine Person ums Leben kommen wird. Im Verlauf der Geschichte wechselt die Perspektive immer wieder zwischen Vergangenheit und Gegenwart, was ich sehr spannend fand. Es wird einem auch schnell bewusst, dass Malin, die Erzählerin, eine sehr berechnende Person ist, in deren Vergangenheit etwas Schlimmes vorgefallen ist. Allerdings war sie mir leider sehr unsympathisch und ich konnte mich generell mit keiner der Personen im Buch irgendwie "anfreunden". Ich könnte mir vorstellen, dass die Autorin das sogar genau so beabsichtigt hat, allerdings mag ich persönlich das einfach nicht so gerne. Trotzdem musste ich einfach immer weiter lesen, weil der Schreibstil sehr angenehm war und die Entwicklung und Geheimnisse der einzelnen Personen mich doch sehr interessiert haben 😜 Insgesamt für mich ein spannender Thriller, mit dem man sich sehr gut die Zeit vertreiben kann, jedoch kein Buch, das bei mir besonders hängen geblieben ist.

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Plots, welche mit College zutun haben, finde ich sowieso immer unglaublich ansprechend. Somit war schnell für mich klar, dass ich dieses Buch lesen muss. Außerdem war der Klappentext auch sehr spannend für mich, da es auf eine düstere Geschichte hinweist. Wir lernen am Anfang die junge Malin kennen, welche in der Ich-Form redet (ein weiterer Plus-Punkt für mich :P) Sie scheint eine sehr ruhige Person zu sein, geheimnisvoll und sie hat auf jeden Fall eine Last auf ihren Schultern zu tragen. Schnell lernt sie auch ihre erste neue Freundin kennen - Ruby. Daraufhin kommen dann auch sehr zügig die anderen Mitglieder der Clique hinzu. Alle Charaktere waren mir eigentlich am Anfang sympathisch, dies änderte sich aber zum Ende hin. Die Erzählweise war für mich anfangs gewöhnungsbedürftig, da die Geschichte in drei unterschiedlichen Zeiten erzählt wurde. Senior Day Erstes Studienjahr Malins Kindheit Relativ hatte ich dann aber den Dreh raus und es war leicht, sich in den verschiedenen Zeiten zurechtzufinden und auch zu unterscheiden. Der Plot an sich war für mich auch ziemlich stimmig, obwohl ich ein paar Mal nicht so recht wusste, was es nun mit der jeweiligen Handlung auf sich hat und wie diese überhaupt zustande kam. Trotzdem konnte ich das Buch super flüssig lesen und hatte meinen Spaß daran. Fazit: Ich hatte mir, um ehrlich zu sein, mehr erhofft. Die Spannung war da, aber auf jeden Fall war diese ausbaufähig. Das Buch war schön zu lesen und ich bereue es auf jeden Fall nicht. Trotzdem wird es nicht mein Lieblingsbuch, aber für zwischendurch lohnt sich dieses Buch.

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▪️▪️DIE VERBINDUNG ▪️▪️ DU KANNST NIEMANDEN TRAUEN von Cambria Brockman ➖➖➖➖➖➖➖➖➖➖➖➖➖➖➖➖➖➖ Inhalt: Sechs College Freunde fiebern auf ihren Abschluss hin. Doch nur fünf werden ihn überleben!! ➖➖➖➖➖➖➖➖➖➖➖➖➖➖➖➖➖➖ Die Geschichte spiel um sechs Freunde die zusammen zum College gehen. Erzählt wird aus der Sicht von Malin und das in drei Zeitebenen. Einmal aus ihrer Kindheit, wo es hauptsächlich um die Beziehung, zu ihrem Bruder geht. Dann die Zeit zum Studiumsbeginn. Wie lernen sich die sechs kennen. Welchen Charakter hat jeder und welche Bezeichnungen bauen sie auf. Und als drittes noch die Gegenwart, wo sich zum Schluss auch alles zusammen fügt. ➖ Man merkt gleich zu Anfang, das Malin ihre Geheimnisse hat und irgendetwas nicht mit ihr stimmt. Sie wirkt dadurch mysteriös und sehr interessant Auch die anderen fünf Charakter sind gut ausgearbeitet und auch bei Ihnen sind ein paar Geheimnisse zu finden. ➖ Ich möchte das Buch. Es ist leicht zu lesen und die verschiedenen Zeitebenen fügen sich gut ineinander und dadurch wird Spannung aufgebaut. Der Schluss war anders als erwartet und hätte etwas mehr Nervenkitzel vertragen können. Dennoch ein gelungenes Ende und ein gutes Buch.

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Worum geht’s? Malin hat es geschafft: Sie darf auf das Elite-College Hawthrone gehen. Während sie anfangs noch zweifelt, ob sie hier hingehört und Anschluss finden wird, darf sie schon bald feststellen, dass sie schnell zu einer Clique gehört. Doch wie stabil sind die Freundschaften ihrer Clique? Denn Neid, Eifersucht und Konkurrenzkampf schlägt sich auf die Freunde nieder. Umso glücklicher ist Malin vier Jahre später, dass die Collegezeit endlich vorbei ist. Doch nicht jeder aus der Clique wird wirklich seinen Abschluss überleben… Schreibstil / Gestaltung Das Cover hat mich sofort angesprochen. Die Farbgebung ist gut gelungen, erinnert allerdings auch ein wenig an die Teenie-Serie „Riverdale“. Das Cover passt gut zum Inhalt und der Thematik des Buches, wirkt allerdings auch sehr jugendlich. Die Geschichte wird aus Sicht von Malin als Ich-Erzählerin erzählt. Es gibt kapitelweise Zeitsprünge, da die Geschichte auf drei Ebenen spielt – Malins Kindheit, Studienanfang und Abschlusstag. Die Kapitel sind entsprechend beschriftet. Das Buch ist zudem in drei Teile geteilt. Der Schreibstil wirkt gewollt junggeblieben, wie wird zB „Dude“ verwendet. Das Buch lässt sich ganz ok, aber auch etwas zäh lesen, insbesondere da ich das Gefühl hatte, dass in jedem Satz mindestens ein Name vorkam. Mein Fazit Die Verbindung habe ich hauptsächlich deshalb lesen wollen, weil ich ein großer Fan von Collegegeschichten bin. Die Idee, eine Art Thriller mit einer Collegestory zu verbinden, hat mir sehr zugesagt. Von der Autorin hatte ich noch nie etwas gehört oder gelesen, aber der Klappentext klang zu verlockend. Am Ende bin ich jedoch sehr enttäuscht. Schon der Einstieg in die Geschichte fiel mir schwer. Andauernd springt die Geschichte in der Zeit und immer wieder habe ich mich verloren. Ich wusste teilweise nicht mehr, wo die Geschichte gerade spielt und musste regelmäßig Absätze nochmal neu lesen. Bestimmt die erste Hälfte des Buches konnte mich „Die Verbindung“ nicht einmal ansatzweise fesseln, sodass ich teilweise nach 20-30 Seiten das Buch weggelegt habe und es später erneut versucht habe. Ich hatte das Gefühl, dass ein roter Faden fehlt und die einzelnen Anspielungen konnte nicht genug Spannung in mir wecken. Zudem empfand ich doch zahlreiche Sachen im Buch relativ vorhersehbar. Erst der zweite Teil des Buches hat etwas an Fahrt angenommen, aber zu dem Zeitpunkt war ich vom Buch schon so genervt und unbeeindruckt, dass ich meist nur noch oberflächlich quergelesen habe, um zu sehen, ob da noch die große Erleuchtung auf mich wartet. Doch die kam nicht wirklich. Ich war an vielen Punkten auch einfach über die Ignoranz verschiedener Charaktere verwundert, die teils Offensichtliches nicht wahrgenommen haben oder wahrnehmen wollten. Der dritte Teil hat dann den Sack zugemacht und mich doch echt enttäuscht. Es ist ein komisches Ende, die Auflösung und Erklärungen wirken unnatürlich und nicht konsequent. Die Charaktere empfand ich eigentlich alle als unsympathisch. Vor allem die Protagonistin hat es mir mehr als schwer gemacht, ihr Lebensmotto Vortäuschen zieht sich durch das Buch und man merkt schnell, dass sie sich verstellt. Die Blicke in ihre Vergangenheit sind intensiv, bringen einem aber zugleich zum Kopfschütteln, da teilweise das Verständnis fehlt, wieso nicht gehandelt wurde. Es gibt hier sicher auch das ein oder andere sensible Thema für einige Leser, mit dem man nicht rechnet. Irgendwie ist die Freundschaft der Beteiligten für mich auch nicht greifbar geworden und hat mich immer wieder irritiert. Vielleicht lag es auch daran, dass mich das ganze Buch zu keiner Zeit packen konnte. Alles in allem unterhält „Die Verbindung“ einen zwar ganz akzeptabel, aber die Charaktere sind zu unsympathisch, zu wenig greifbar und die Geschichte zu unbefriedigend mit zu wenig Tiefe als dass das Buch einen nachhaltig fesseln und begeistern kann. [Diese Rezension basiert auf einem Rezensionsexemplar, das mir freundlicherweise von dem Verlag zur Verfügung gestellt wurde. Meine Meinung wurde hierdurch nicht beeinflusst.]

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