Leserstimmen zu
Das 14. Verbrechen

James Patterson, Maxine Paetro

Women's Murder Club (14)

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€ 15,00 [D] inkl. MwSt. | € 15,50 [A] | CHF 21,90* (* empf. VK-Preis)

Im mittlerweile 14. Buch, „Das 14. Verbrechen“ (Women’s murder club) von James Patterson, ermittelt Boxer in den eigenen Reihen, denn bei einer Serie von Überfällen treten die Täter als Cops auf. Ob in den augenscheinlich echten SFPD-Jacken aber auch echte SFPD-Ermittler stecken, ist nicht klar. Wenn dem so wäre, müssten die Täter nämlich in den eigenen Truppen zu suchen sein und wem kann man dann noch trauen? Währenddessen wird ihr Mann Joe ohne Begründung aus seinem hochdotierten Ermittler-Job geschmissen und Freundin Yuki, die bislang für die Staatsanwaltschaft tätig war, wechselt die Seiten und engagiert sich nun für den Opferhilfeverein – es dreht sich also so Einiges in den Kreisen um Lindsay. Parallel zur Raubserie vermeintlicher Polizisten, versucht Lindsay ein Muster in einer anderen Serie zu erkennen: immer an Claires Geburtstag wird scheinbar wahllos eine Frau unbemerkt erstochen. Gemeinsam Merkmale und Überschneidungen gibt es nicht, auch die Tatorte und die Uhrzeiten weisen keine Gemeinsamkeiten auf und doch spürt sie, dass es einen Zusammenhang gibt. Wie gut, dass ihr frisch gefeuerter Schnüffler-Gatte gerade Leerlauf hat und sich voller Feuereifer darauf stürzt, dieses Rätsel zu knacken. Wie auch die 13 Bände zuvor habe ich das Buch verschlungen. Wer die Serie mag, kommt auch hier auf seine Kosten. Bekannte Charaktere, Kriminalfälle, ein bisschen Blut, ein klein wenig Erotik und ein Schuss Herz. Klappt bislang bei allen Fortsetzungen und so natürlich auch diesmal. Was mich allerdings stört sind diesmal die – meiner Meinung nach doofe Auflösung der Mordserie bzw. das teils offene Ende des anderen Verbrechens. Ich meine mich zu erinnern, dass es auch vorher das ein oder andere Mal gab, aber noch nie bin ich mit einem so unbefriedigten Gefühl auf der letzten Seite angelangt. Auch der ganze Plot an sich spricht mich nicht ganz so an und fesselt ich nicht so wie die Vorgänger. Schade. Hoffen wir, dass mich der 15. Teil dann wieder so richtig mitnimmt. (Für alle, die noch kein Buch der Serie gelesen haben Steigt nicht mit diesem ein, es wäre kein dankbarer Beginn.)

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Kurze Zusammenfassung: In San Francisco werden immer wieder auf offener Straße Frauen erstochen. Eine Verbindung ist zwischen diesen Frauen ist für Lindsay Boxer erst einmal nicht zu erkennen. Gleichzeitig werden in San Francisco immer wieder Überfälle verübt. Auf Überwachungskameras ist zu erkennen, dass die Täter Jacken des SFPD tragen und scheinbar Polizisten sind. Mit diesen Fällen ist Lindsay schon mehr als ausgelastet doch Yuki, eine ihrer engsten Freundinnen, schaltet sich auch noch in die Geschehen rund um die Polizei ein. Nachdem Yuki vor einiger Zeit als Geisel auf einem Kreuzfahrtschiff knapp dem Tod entronnen ist, möchte sie etwas in ihrem Leben verändern. So schließt sie sich einer Non-Profit-Organisation an und vertritt als Anwältin unentgeltlich Klienten. Ihr erster Klient ist ein Toter, der von Polizisten des SFPD zu einem falschen Geständnis genötigt wurde. Es scheint, als würde eine riesige Welle auf das San Francisco Police Department zurollen und Lindsay Boxer steht mitten drin. Boxer bleibt nun nichts anderes übrig, als mit aller Kraft die Fälle aufzuklären und damit den Ruf der Polizei rein zu waschen, doch damit macht sie sich zur Zielscheibe ..... Fazit: James Patterson schreibt unheimlich flüssig und sehr eingängig, dazu wird der Krimi in kurzen Kapiteln erzählt. So hat man die perfekte Mischung für ein hohes Tempo. Ich habe das Buch förmlich verschlungen, was auch an den eben erwähnten Punkten lag. Immer passiert etwas und kaum kommt ein Augenblick Ruhe in das Geschehen, springt man in das nächste Kapitel, wahrscheinlich sogar zu einer neuen Person oder einem neuen Schauplatz und sofort zieht das Tempo an. Patterson hat auch wieder viele verschiedenen Handlungsstränge in das Buch gepackt und ließ die vier Freundinnen auch ihre eigenen Geschichten erleben. Ich hatte das Gefühl, dass hier Lindsays Persönlichkeit etwas in den Hintergrund rückte und damit Platz für Yuki machte. Yuki, die sonst immer sehr zurückhaltend war und kaum greifbar sein wollte, konnte sich in diesem Band mehr entfalten. Sie hat eine ganz andere Emotionalität und eine deutlichere Persönlichkeit bekommen. Mir hat das gut gefallen. Eigentlich ist ja Lindsay Boxer die Hauptfigur und ihre Freundinnen gruppieren sich um sie herum, aber alle Freundinnen sind interessante Persönlichkeiten. Deswegen finde ich es auch gut, dass nun auch eine weitere Figur mehr herausgearbeitet wird. Das hat schon im letzten Band begonnen, in dem Yuki als Geisel eine tragende Rolle bekommen hat und nun stand ihre Emotionalität mehr im Vordergrund. Mit dem Heranziehen weiterer Personen liest man sich nicht so schnell an der Hauptfigur satt und Nebenschauplätze werden interessanter. Mir hat "Das 14. Verbrechen" gut gefallen. Es ist ein spannender temporeicher Thriller in dem man auch selbst etwas miträtseln kann. Ich bin nun auf jeden Fall gespannt, wie die Fäden aus diesem Buch in den nächsten Band weiter getragen werden und ob im nächsten Krimi eine weitere Freundin mehr Konturen bekommt.

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Der Womens Murder Club gehört zu meinen liebsten Reihen , weshalb ich mich sehr auf den mittlerweile 14. Band gefreut habe. Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Dies beeinflusst meine Meinung jedoch in keinster Weise. James Patterson macht es einem leicht dem Geschehen zu folgen. Durch seinen leichten und lockeren Schreibstil hat man sein Werk in kürzester Zeit inhaliert. Zudem mit kurzen Kapiteln behaftet. Trotz allem hatte ich leichte Anlaufschwierigkeiten. Ich kam einfach nicht an Lindsay ran. Emotional gesehen war sie für mich nicht richtig greifbar. Ich empfand ihre Person als etwas steif und kühl. Was eigentlich überhaupt nicht ihrem Wesen entspricht. Ich hab sie immer geliebt für das , was sie verkörpert hat. Aber hier konnte ich fast gar nichts spüren. Erst gegen Ende des Buches wurde es besser. Yuki und Cindy dagegen fand ich richtig klasse. Mit Yuki hab ich auch am meisten mitgezittert. Ihre innere Zerrissenheit, die ich enorm gut nachvollziehen konnte , kam richtig gut raus. Sie hat das Herz und auch ihren Verstand am richtigen Fleck und das kommt verdammt gut raus. Insgesamt wirken die Charaktere sehr authentisch, facettenreich und sind dabei auch sehr gut greifbar. Man begreift erneut , das hinter jedem eine Geschichte steckt. Dennoch empfand ich einiges doch als recht oberflächlich, da hätte man gern noch mehr in die Tiefe gehen können. Lindsays Fall war dennoch ziemlich interessant. Am Anfang noch relativ unaufregend, so entwickelt er doch im Laufe des Geschehen eine ziemliche Brisanz und ein gewisses Kalkül. Raubüberfälle, Morde die völlig willkürlich passieren. So scheint es. Die Grundthematik dahinter ist ziemlich ernst und führt zu einigen Konflikten. Man hat einen sehr guten Einblick in die Ermittlungen und kann daher auch sehr gut seine eigenen Schlüsse ziehen. Auf die Auflösung wäre ich dennoch nicht gekommen. Wenn es auch nichts neues ist , so empfand ich es doch als enorm beängstigend und perfide. Da stellt sich die Frage mit dem Vertrauen nochmal völlig neu. Zunächst wirkt auch alles ziemlich wirr und man fragt sich automatisch, wie das ganze zusammenhängt . Durch gezielte Wendungen wandern diverse Puzzleteilchen an ihren Platz. Man hinterfragt , rätselt und bleibt durch die Spannung enorm am Ball. Dadurch das man die Sichtweisen von Täter, Opfer und Ermittler erfährt , kann man sich sehr gut in alles hineinversetzen. Man fühlt mit Ihnen mit , ist wütend und hilflos Man versucht einfach irgendwie durchzukommen. Emotional richtig fallen lassen konnte ich mich dennoch nur bedingt. James Patterson gelingt es auch die Zwischenmenschlichkeit nicht außen vor zu lassen. Was besonders bei den drei Mädels sehr gut zum Ausdruck kommt. Insgesamt hat mir der 14. Band sehr gut gefallen. Dennoch gab es Schwachstellen. Zum einen kam mir das Ende zu abrupt vor und es blieben noch einige Fragen offen , auf die ich gern Antworten gehabt hätte. Das lässt mich doch etwas zwiegespalten zurück. Insgesamt ist es ein guter Thriller für zwischendurch. Auch wenn mir der Thrill zwischendurch etwas gefehlt hat. Leider hab ich mitunter etwas das Gefühl , das die Luft etwas raus ist , was ich als sehr schade empfinde. Ich hoffe demnächst findet alles zu seiner alten Form zurück. Aufgrund des Abschlusses bin ich jedoch gespannt auf den nächsten Band und werde die Reihe definitiv weiterverfolgen. Fazit: Mit dem 14. Band der Club der Ermittlerinnen schafft James Patterson einen mitreißenden und wendungsreichen Thriller , der sich gut lesen lässt. Leider barg er für mich kleinere Schwachstellen, die mein Lesevergnügen doch etwas minderten. Nichtsdestotrotz bin ich dennoch gespannt auf den nächsten Band und werde definitiv der Reihe treu bleiben. Insgesamt war es gut für zwischendurch, mehr aber leider nicht.

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WMC die 14.

Von: Harakiri

03.08.2018

Mehrere Fälle halten das San Francisco Police Department auf Trab. Ein Mörder, der scheinbar wahllos auf der Straße Frauen ersticht – immer zum selben Datum. Bewaffnete Polizistin, die Raubmorde begehen und ein Unschuldiger der willkürlich verhaftet und zu einer Gefängnisstrafe verurteilt wurde. Da haben unsere Freundinnen vom Womens murder Club ganz schön was zu tun. Das Team ist wieder im Einsatz. Auch wenn sie dieses Mal eher nicht als Gruppe agieren, was mich ein wenig gestört hat. Die Fälle liefen immer mehr oder weniger so nebenher und durcheinander, ohne Struktur, so dass man sich in keinen richtig hineinversetzen konnte. Am Ende wurde aber alles mehr oder weniger gut aufgelöst. Und gleich ein riesen Cliffhanger für den nächsten Fall eingebaut. Pattersons Schreibstil ist weiter flüssig und schnell. Wenn auch in diesem Buch manchmal etwas holprig. Stammt „das 14. Verbrechen“ wirklich aus seiner Feder? Teilweise bin ich schon am Zweifeln. Die Idee mit den raubenden Cops und dem willkürlichen Mörder fand ich jede für sich sehr gut, aber ich mag lieber rote Fäden, die sich durch Bücher ziehen, als einzelne Episoden. Was mir gut gefällt ist die Wendung mit Yuki. Endlich einmal jemand, der die Strukturen durchbricht und neue Wege geht. Hier ebnet Patterson vielleicht schon den Weg für weitere interessante Fälle. Fazit: sicher nicht Patterson bestes Buch aus der Reihe, aber dennoch lesenswert, weil rasant und unvorhersehbar.

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