Leserstimmen zu
Wild at Heart - Willkommen im Hotel der Herzen

Anne Sanders

Das kleine Hotel (1)

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€ 15,00 [D] inkl. MwSt. | € 15,50 [A] | CHF 21,90* (* empf. VK-Preis)

Das Cover ist sehr schön gestaltet und lädt zum Träumen ein, mich hat es sofort angesprochen. Aufmerksam auf das Buch bin ich allerdings durch den zweiten Teil "Wild at Heart - Winterglück im Hotel der Herzen". Die Geschichte hat mich angelacht aber ich wollte gerne den ersten Teil vorher lesen. Da mich der Klappentext von "Wild at Heart - Willkommen im Hotel der Herzen" fast genauso angesprochen hat, wie der vom zweiten Band, ist es natürlich auch bei mir eingezogen. Meinung und Inhalt: Es ist von Anfang an klar, dass es eine lockere Geschichte wird, ohne viel Tiefgang. Einfach schön zum Kopf ausschalten. Die Insel und das Hotel werden wundervoll beschrieben. Cornwall ist ein idealer Platz für so eine Geschichte. Das Hotel wirkt sehr verträumt, kuschlig, romantisch. Die Mitglieder der Familie Wilde, Nettie, Gretchen und Theo, werden toll beschrieben, ich mochte alle sehr gerne, auch wenn ich mir ein bisschen mehr Tiefe in der Charakterbeschreibung gewünscht hätte. So bleibt es oft recht oberflächlich, vor allem Theo hätte ich gerne mehr kennen gelernt. Nettie wird für ihr Alter sehr jung und naiv dargestellt, sie fand ich teilweise sogar nervig. Gretchen war mir von den dreien noch am liebsten, auch wenn ich mit ihr auch einige Momente hatte, in denen ich sie gerne gepackt und geschüttelt hätte. Die Geschichte rund um die Familie und ihr Hotel ist schön gemacht. Sie haben dieses süße kleine (nur eine handvoll Zimmer) Hotel, das zwar gut besucht ist, aber dennoch etwas Hilfe gebrauchen könnte. Der Vater von Nettie ist leider verstorben, man erfährt auch im Buch durch Rückblicke nach und nach wie und wann genau das passiert ist, und seitdem fehlt einfach eine helfende Hand im Hotel. Nettie will ihre Mutter Gretchen langsam wieder an den Mann bringen und sucht sich für ihre Kuppelversuche einen Liebesromanautor aus, der bei ihnen zu Gast ist. Diese Kuppelspielchen von Nettie und ihrem besten Freund Damien fand ich leider sehr nervig und viel zu kindisch. Genau wie die Beziehung zwischen den beiden. Gretchen hingegen denkt selbst auch wieder daran, einen neuen Partner zu haben, doch ihre Wahl ist nicht auf den Autor gefallen. Die Kapitel rund um Gretchen fand ich am Besten, sie haben mir wirklich Spaß gemacht zu lesen. Theo, Gretchens Schwiegervater, bekommt auch eine kleine Rolle, doch oft ist er einfach nur dabei oder gerade am basteln einer verrückten Erfindung in seiner Werkstatt. Bei ihm hätte ich mir wirklich mehr Hintergrundstory erhofft. Er wirkt wie ein Charakter, der eine tolle Geschichte haben könnte, doch leider ist das alles sehr oberflächlich geblieben. Die verschiedenen Gäste im Hotel bringen noch etwas Abwechslung in das Buch, denn jeder Gast ist aus einem anderen Grund dort und ab und zu bekommen wir da auch etwas Einblick. Der Schreibstil hat mir wirklich gut gefallen, locker und fröhlich mit Humor und Spannung. Der Wechsel der Perspektiven hält das Buch lebendig und lässt den Leser in einige Köpfe eintauchen. Was mir noch besonders gut gefallen hat, waren ab und zu kurze Sätze, die etwas über die Zukunft aussagen, wie zum Beispiel "....doch das wussten sie jetzt noch nicht." Fazit: Insgesamt hat mir das Buch sehr gefallen, wer eine lockere Geschichte für zwischendurch mit einem wundervollen Handlungsort sucht, wird hier garantiert fündig. Leider wurden mir die Charaktere zu oberflächlich gehalten und so habe ich kaum eine Bindung zu ihnen aufbauen können. Ich hoffe im zweiten Teil wird das noch anders.

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Gretchen hat vor vier Jahren ihren Mann verloren, Nettie ihren Vater und Theo seinen geliebten Sohn. Doch eines haben sie weiterhin – sie haben einander. Seid Christophers Tod arbeiteten Gretchen und Theo mit ihren Angestellten im Hotel und verausgaben sich. Und auch Nettie opfert ihre freie Zeit in den Ferien für das kleine Familienhotel. Doch für sie ist es kein Opfer, sondern ihr Zuhause. Und sie ist bereit alles dafür zu tun. Sie freut sich schon auf ihren besten Freund Damien, der wie jedes Jahr mit seinen Vätern anreisen wird. Sie und Damien haben eine Menge vor. Denn sie haben geplant ihre Mutter mit einem Schriftsteller zu verkuppeln, damit sie endlich wieder glücklich wird. Doch ahnt sie nicht, wie schwer das alles wird. Die Liebe kann man schließlich nicht planen und erst recht nicht für andere. Als Leser habe ich mich sofort heimisch im Wild at Heart gefühlt. Man fühlt sich wohl und geborgen. Die Menschen, die hier arbeiten sind wunderbar und ein eingespieltes Team. Nur Dottie, die Küchenchefin vergrault viel zu oft neue Mitarbeiter, die sie so dringend bräuchten. Ich glaube, diese Frau ist weicher, als sie zeigen mag. Bruno und Theo machen ihr ständig den Hof, wobei ich nicht weiß, ob die beiden es ernst meinen oder sich nur gegenseitig ärgern wollen. Theo ist ein Hobbyerfinder, aber man sollte ihn nicht allzu lange beim Basteln alleine lassen, denn es könnte etwas passieren. Irgendwann gibt es aber sicher einen großen Durchbruch für ihn. Gretchen ist voll ausgelastet. Leider haben sie nicht mit allen Gästen im Wild at Heart viel Freude. Nie läuft etwas so, wie es soll, doch auch das ist gerade sympathisch und würde mich dazu bewegen, bei ihr einzuchecken. Bei ihr entwickeln sich nebenbei auch einige andere Dinge, die niemand so wirklich unter Kontrolle hat. Wird ihr alles zu viel und schmeißt einfach alles hin?! Dieses Buch war angenehm zu lesen. Es hat mich zwar nicht vom Hocker gehauen, aber ich musste hin und wieder schmunzeln. Die Charaktere passten perfekt in die Geschichte. Sie waren ein liebevoller Haufen, der sich ergänzte. Sie gingen herzlich miteinander um und pisakten sich hin und wieder. Ich habe allerdings erwartet das Harvey Hamilton seine Vergangenheit wiederfindet. Aber vielleicht passiert das im zweiten Teil der Reihe. Das hatte mir hier etwas gefehlt. Zwischendurch gab es immer wieder Rückblenden zu Christopher, die zwar nicht sehr lang waren, aber trotzdem zeigten, was für ein toller Mensch er war.

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[Werbung, unbezahlt, Reziexemplar] • 🅁🄴🅉🄴🄽🅂🄸🄾🄽 • ⭐ ⭐ ⭐ 3/5 Sterne • Titel: Wild at Heart - Willkommen im Hotel der Herzen (Band 1) Autorin: @annesandersautorin Verlag: @blanvalet.verlag Genre: Roman Seiten: 442 Preis: 15,00€ • Klappentext: Es ist Sommer in Cornwall, doch von entspannten Stunden am Strand sind Gretchen Wilde und ihre Tochter Nettie weit entfernt. Für sie fängt nun die turbulenteste Zeit des Jahres an, denn es ist Hochsaison im Wild at Heart, dem kleinen Hotel auf den Klippen über dem Meer, das die beiden gemeinsam führen. Viele Paare reisen hierher, vor allem, weil sich nahe dem Wild at Heart ein berühmter Wallfahrtsort für alle Liebenden befindet - ein herzförmiger Felsen. Doch ausgerechnet Gretchen hat sie noch nicht wiedergefunden, die Liebe. Nettie spielt die Kupplerin - und damit stiftet sie erst einmal ordentliches Chaos... • Die Autorin hat die charmante Geschichte um Gretchen und Nettie mit einem lockeren und flüssig zu lesenden Schreibstil untermalt. Ich habe direkt in die Geschichte hinein gefunden und mochte die Beschreibung des Hotels und der Örtlichkeiten sehr. Ich mochte ebenfalls die unterschiedlichsten Charaktere und das Chaos was immer wieder durch das Hotel gewütet ist 😊 In vielen Situation konnte ich mich jedoch nicht mit Gretchen anfreunden. Zwar habe ich die meisten Sorgen und Gedanken von ihr nachvollziehen können, doch die immer öfter auftretende negative Art und Weise hat mich zwischendurch etwas genervt. Dennoch hat mir die Atmosphäre und die Geschichte an sich insgesamt gut gefallen und ich freue mich darauf zu lesen wie es in Band 2 weitergeht 😊

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Zum Buch: Gretchen Wilde lebt mir ihrem Schwiegervater Theo und ihrer Tochter Nettie auf ein Klippe im Wild at Heart Hotel. Das besondere daran ist der Ausblcij auf den wunderschönen Herzfelsen im Meer. Gretchens Mann ist vor fünf Jahren bei einem Unfall ums Leben gekommen und so langsam könnte sie sich wieder verlieben. Meine zumindest ihre Tochter und versucht Gretchen mit dem Liebesromanautor Harvey Hamelton verkuppeln und sorgt damit für allerlei Wirbel Meine Meinung: Ich war zuerst in das Cover verliebt, dann in die Kurzbeschreibung. Alleine schon der Satz mit dem die Familei Wilde sich am Telefon meldet, 'Was kann die Liebe für sie tun', war für mich als leidenschaftliche Liebesromanleserin ein ausschlaggebender Satz. Mit der Geschichte kam in allerdings nicht immer zurecht, teilweise war mir der Wechsel zwischen den Personen zu sprunghaft. Nettie und Gretchen, aber vor allem Theo sind wunderbare Menschen, die zumindest ihr möglichstes tun um ihren Gäste eine schönen Aufenthalt zu ermöglichen. Die Geschichte ist sowohl romantisch, wie auch witzig, ich musste viel Kichern, vor allem wenn es um Harvey ging. Alles in allem eine schöne Geschichte mit viel Witz, Romantik aber auch Spannung. Ich freue mich jedenfalls schon sehr auf die Fortsetzung.

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Vielen Dank für diesen unvergesslichen Urlaub im „Wild at heart“, dem Hotel der Herzen! Autorin: Anne Sanders Verlag: blanvalet Taschenbuch: 444 Seiten Erschienen am: 27. Mai 2019 Zum Inhalt: Das „Wild at Heart“ ist ein wundervolles und familiäres Hotel auf einer kleinen Gezeiteninsel vor Cornwall. Die Besitzerin Gretchen führt dieses Hotel mit Herz und Seele und wird dabei von ihrer Tochter Nele und ihrem Schwiegervater Theo tatkräftig unterstützt. Unterstützung hat Gretchen auch wirklich nötig, denn nicht nur die Hotelgäste, sondern auch ein Inselbewohner halten sie ganz schön auf Trab. Bei allem was Gretchen zu bewältigen hat entgeht ihr fast, dass auch ihre Tochter Nele die ein oder andere Sorge plagt. Erwachsen werden ist nun mal nicht immer einfach, besonders wenn das erste verliebt sein für ein Gefühlschaos sorgt.... Fazit: Für mich war es der erste Roman der Autorin, aber es wird sicher nicht mein letzter sein. Für mich war dies ein absolutes „Wohlfühlbuch“, denn ich war direkt ein Teil der Geschichte. Ich mochte das Setting sehr und die Autorin hat ein Atmosphäre geschaffen, die total greifbar war. Ich war beim Lesen selbst ein Gast in diesem liebevoll geführten Hotel und habe mit Gretchen und ihrer Familie gelitten und gelacht. Auch der ein oder andere Hotelgast hat für Überraschungen gesorgt.. Wer noch in den Urlaub geht, sollte dieses Buch in seinen Koffer packen und nach dem Lesen wollt ihr bestimmt direkt nach Cornwall reisen. Wer (wie ich) nochmal im „Wild at heart“ einkehren möchte kann sich schon jetzt auf den. 2. Teil freuen, welcher am 30.09.2019 (Winterglück im Hotel der Herzen) erscheint.

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Ich mag total gerne die Sommerromane von Anne Sanders. Auch dieses war wirklich wieder eine tolle Geschichte und die Beschreibungen der Umgebung ließ mich immer wieder träumen.  Der Schreibstil war wie immer schön, emotional und leicht. Ich flog nur so durch die Seiten.  Gretchen ist eine starke Frau. Nach dem Tod ihres Mannes hat sie nach einigen Zweifeln beschlossen, das Hotel zu führen. Das macht sie mit voller Leidenschaft. Nun hat sie auch noch jemanden geküsst und sie weiß nicht, wie sie damit umgehen soll. Ihre Zweifel kann ich verstehen.  Nettie ist ein typischer Teenager, die trotzdem in ihren Ferien unbedingt im Hotel helfen möchte. Ihre Naivität hat Chaos ins Hotel gebracht. Hinzu kommt auch noch, dass ihr bester Freund auch noch Gefühle bei ihr auslöst, die sie lieber nicht fühlt. Trotzdem fand ich es toll, dass Nettie ihre Mutter wieder glücklich sehen möchte. Richtig toll. Alles in allem ein toller Sommerroman, der Fernweh auslöst und zeigt, dass die Liebe ihren Weg sucht und verkuppeln Chaos auslösen kann. 

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Meine Meinung Bisher war mir die Autorin Anne Sanders noch vollkommen unbekannt. Umso neugieriger war ich so auf ihren Roman „Wild at Heart – Willkommen im Hotel der Herzen“ aus ihrer Feder, dem Auftakt von der „Das kleine Hotel“ – Reihe. Das Cover hat mir hier wirklich sehr gut gefallen und der Klappentext versprach mir echt tolle Lesestunden. Daher habe ich auch recht flott mit Lesen begonnen. Die Charaktere dieser Geschichte hier sind echt gut gelungen. Als Leser kann man sie sich sehr gut vorstellen und auch die Handlungen sind gut zu verstehen. Familie Wilde steht hier im Mittelpunkt der Handlung. Und diese Familie ist echt toll, man schließt jeden von ihnen schnell ins Herz. Allerdings, die Familie musste auch schon schlimme Dinge verarbeiten, so auch gerade aktuell. Mir als Leser sind hier besonders Opa Theo oder auch Hotelbesitzerin Gretchen im Gedächtnis geblieben. Es gibt aber eben noch andere Mitglieder, so beispielsweise Nettie, die gerade dabei ist erwachsen zu werden. Und es gibt auch Tiere, die das Familienleben bereichern. So lernt man den Kater Sir James oder den Esel Paolo oder auch das Frettchen Fred kennen. Jeder, egal ob Mensch oder Tier, hat einen festen Platz im Geschehen und gehört einfach dazu. Der Schreibstil der Autorin ist sehr locker und flüssig. Innerhalb kürzester Zeit war ich im Geschehen drin und konnte ohne Probleme folgen. Hinzu kommt eine ordentliche Portion Humor, der sich sehr gut ins Geschehen einfügt. Die Handlung selbst ist auch einfach köstlich. Ich habe sehr viel Spaß dabei gehabt diese Geschichte zu lesen. Es ist halt eine richtig turbulente Komödie, ab und an gibt es auch Drama und es ist auch eine Liebesgeschichte mit dabei. Die Mischung ist einfach rundum gelungen, man fühlt sich als Leser total wohl. Das Setting empfand ich ebenfalls sehr gelungen. Der Leser wird nach Cornwall entführt, es ist alles sehr anschaulich beschrieben, man fühlt sich als Leser als wäre man vor Ort. Da kommt Urlaubsfeeling auf. Das Ende empfand ich als gelungen. Für mich war dieser Schluss genau richtig, er passt und schließt diesen Auftakt wirklich gut ab. Ich bin schon gespannt, wenn es Ende September mit Teil 2 weitergeht. Fazit Insgesamt gesagt ist „Wild at Heart – Willkommen im Hotel der Herzen“ von Anne Sanders ein echt gelungener Auftakt der „Das kleine Hotel“ – Reihe. Interessante, sehr vielseitig gezeichnete Charaktere, ein flüssiger sehr angenehm zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als wirklich schön, amüsant und ab und an auch mal etwas dramatisch empfand und deren Setting Urlaubsfeeling hervorruft, haben mir richtig tolle Lesestunden beschert und mich überzeugt. Absolut lesenswert!

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Auf „Wild at Heart - Willkommen im Hotel der Herzen“ von Anne Sanders habe ich mich besonders gefreut, da ich bereits ein anders ihrer Bücher, namentlich „Mein Herz ist eine Insel“ sehr gerne gelesen hatte. Zudem habe ich bereits die davor in die Finger gekriegt und wollte das Buch auch daher dann unbedingt lesen. In dem Roman geht es es um das Hotel „Wild at Heart“, welches an einem berühmten Wallfahrtsort auf der fiktiven Insel Port Magdalen vor der Küste Cornwalls liegt. Betrieben wird das Hotel von einer kleinen Familie bestehend aus Gretchen, ihrem Schwiegervater Theo und ihrer Tochter Nettie. Gretchen hat vor mehreren Jahren ihren Mann bei einem Unfall verloren und noch jetzt damit zu kämpfen. Auch im Hotel geht es heiß her und wird nie langweilig, da immer irgendwas los ist: etwas geht kaputt, einem Gast passiert etwas, die eigensinnige Küchenchefin bringt schon wieder die Aushilfe zur Kündigung oder, oder, oder... Der Roman ist wirklich amüsant, aber nicht nur oberflächlich. Es geht auch darum, wie Gretchen sich langsam mit dem Gedanken anfreundet, eine neue Beziehung einzugehen. Und ihre 16-jährige Tochter Nettie interessiert sich langsam für Jungs, auch wenn sie das zu Beginn noch nicht wahrhaben möchte. Besonders nicht in wen sie sich verliebt... Doch zuerst einmal will sie ihre Mutter verkuppeln und das zieht so einige lustige Ereignisse mit sich. Das Cover gefällt mir mal wieder sehr gut. Ich finde es ist total sommerlich und passt super zu dem Thema des Buches, da es ja auf einer Insel vor Cornwalls Küsten spielt. Auch hat es ein ähnliches Layout bzw. gleich Schriftart und Haptik wie Anne Sanders andere Romane. Das gefällt mir auch wirklich gut, da man so direkt sieht, dass die Bücher irgendwie zusammengehören, auch wenn es ganz unterschiedliche und voneinander unabhängige Geschichten sind. Am Anfang musste ich mich kurz an die, wie ich finde, sehr außergewöhnliche Erzählperspektive gewöhnen. Die Geschichte ist nämlich aus der Sicht eines auktiorialen oder auch allwissenden Dritten geschrieben, was ich so nur ganz selten in Büchern vorfinde. Ich habe mich aber recht schnell davon überzeugen lassen. Es ist auch einfach mal erfrischend und neu. Auch sonst ist der Schreibstil sehr flüssig und locker, sowie an einigen Stellen humorvoll, sodass ruckzuck die Seiten nur so dahinfliegen und ehe man sich’s versieht ist das Buch schon fertig. Auch die Geschichte an sich gefällt mir sehr gut. Es ist mal wieder kein sonderlich spannendes Buch, aber das ist in diesem Genre ja üblich und außerdem gar nicht notwendig. Es ist ein richtiger Wohlfühlroman, den ich euch besonders jetzt im Sommer beispielsweise für den Urlaub sehr ans Herz legen kann. Mir waren alle Charaktere sehr sympathisch, ich konnte mich super in sie hineinversetzen und hatte nie Probleme, ihre Entscheidungen nachzuvollziehen. Alle haben ihr Päckchen zu tragen mit dem Tod des Sohnes, Ehemannes oder auch Papas. Gretchen ist eine recht nachdenklich Person, die oft zu viel darüber nachdenkt, was wohl andere denken könnten, anstatt einfach zu machen. Aber es ist schön, ihren persönlichen Prozess im Laufe des Buches mitzuerleben. Nettie ist ein sehr fröhliches junges Mädchen, das überaus fleißig und ehrgeizig ist und immer im Hotel mithilft. Sie ist mitten in de Pubertät und auch sie erlebt eine Veränderung in ihrer Gefühlswelt, was sie so noch nicht kannte. Theo, ihr Großvater, rettet so ziemlich jede Situation mit seiner lockeren und witzigen Art. Er ist sich nie für einen guten Scherz zu schade und es ist richtig amüsant, wie er immer und immer wieder an neuen „Erfindungen“ rumtüftelt. Wenn er gerad mal nichts zu tun hat, treibt er sich nämlich die meiste Zeit in seiner Werkstatt herum und erprobt seine neuesten Erfindungen, die meist noch von keinem vermisst wurden. Ich finde es auch sehr schön, dass die Geschichte durch die wechselnden Hotelgäste immer wieder etwas Abwechslung bekommt und es so regelmäßig zu lustigen Ereignissen kommt. Dabei bleibt jedoch bei jeder Geschichte ein bisschen was auf der Strecke, denn trotz etwa 450 Seiten kann man dann nicht jeder Person umfassend Raum bieten. Daher könnte die Geschichte meiner Meinung nach insgesamt noch etwas mehr Tiefe vertragen, sodass die Geschichten der einzelnen Charaktere noch mehr erörtert werden. Oder man hätte eventuell auch etwas weniger Personen einbauen können. Insgesamt konnte mich das Buch dennoch sehr überzeugen, ich habe mich wirklich wohl gefühlt und richtig Lust bekommen, Urlaub in Cornwall zu machen. Die Charaktere sind super sympathisch und das Buch ist definitiv gut als Sommerlektüre für den Urlaub geeignet. Einen Stern ziehe ich ab, da noch etwas mehr Tiefe gefehlt hat, auch wenn ich natürlich verstehe, dass es schwierig ist, die Balance zwischen Abwechslung und Tiefe zu finden. Dennoch kann ich das Buch uneingeschränkt empfehlen!

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