Leserstimmen zu
Weihnachten auf der Lindwurmfeste

Walter Moers

(15)
(26)
(13)
(4)
(1)
€ 15,00 [D] inkl. MwSt. | € 15,50 [A] | CHF 21,90* (* empf. VK-Preis)

In dem Buch taucht man wieder (diesmal leider nur oberflächlich) nach Zamonien ab. ⠀ Was mich, wie Hildegunst, beschäftigt, ist, wie notwendig es ist jedes Jahr einen Baum zu fällen, in seine Wohnung zu stellen und danach wegzuwerfen. Das Buch ist ein nettes Buch, was einen ein bisschen nachdenklich werden lässt, warum man Weihnachten überhaupt feiert und wie es mittlerweile jedes Jahr aufs Neue eskaliert. Die Illustrationen sind bezaubernd und das Buch ist ein Hingucker.

Lesen Sie weiter

Dieses Büchlein ist gar keine romantische, kindlich-kreative Weihnachtsgeschichte aus Zamonien - es ist ein Hassbrief Hildegunst von Mythenmetz' an seinen Freund Hachmed ben Kibitzer, in dem er sich lang und breit über den Lindwurmschen "Weihnachts"wahnsinn (heißt bei den Lindwürmern Hamoulimepp) auslässt. Inhalt: ~ 20 Seiten Einführung der (Fans bekannten) Charaktere ~ 50 Seiten Hassbrief (inkl. 16 Seiten positives) ~ 30 Seiten Taxonomische Tafeln (Abbildungen aller erwähnten Kuriositäten) ~ 10 Seiten Leseprobe "Der Bücherdrache" Alles in allem ein sehr enttäuschender Band. Moers sagt in der Einleitung, dass er die frappierenden Ähnlichkeiten zwischen dem Lindwurmschen Hamoulimepp und unserem Weihnachten auch den Menschen nahebringen wollte, doch anstatt ein bezauberndes weihnachtliches Wunderwerk zu schaffen, ist es nur ein kurzer Brief voller Nörgeleien eines zamonischen Grinchs. Einziger Lichtblick sind die wie immer kuriosen Neuschaffungen. Betrüblich. Wenigstens ist es schnell gelesen.

Lesen Sie weiter

Pünktlich zur Weihnachtszeit erzählt uns Walter Moers, wie Weihnachten (Hamoulimepp) in der Lindwurmfeste gefeiert wird. Das es dabei nicht nur gesittet zu geht, war glaube ich jedem klar. Toll ist einfach wieder mal, auf was für kuriose Ideen der liebe Herr Moers kommt. Wobei, Verzeihung, er ist ja nur der Übersetzer. Das Buch führt uns zuerst noch mal kurz an ein paar Figuren heran, danach folgt ein langer Brief von Hildegunst von Mythenmetz an seinen langjährigen Freund Hachmed Ben Kibitzer, indem er ihm alles über Hamoulimepp erzählt. Anschließend folgen einige Schautafeln, auf die im Brief immer wieder verwiesen wird. Dort finden sich zahlreiche bunte Illustrationen. Zum Schluss gibt es sogar noch eine Leseprobe zum bald erscheinenden, neuen Buch. Für mich war es wieder ein toller Ausflug in die Welt von Zamonien. Ich habe viel neues erfahren und konnte mehr als einmal laut lachen. Und wer Weihnachten nicht ganz so sehr mag, ist hier ebenfalls goldrichtig. Hildegunst ist von Hamoulimepp nämlich auch alles andere als begeistert und lässt kein gutes Haar zurück.

Lesen Sie weiter

"Man kann sterben - wie blöde ist das denn? Wenn man sich nicht mal auf sich selbst verlassen kann, auf wen dann?" (S. 29) Schon kurz nach dem Aufklappen wird klar, dass es sich bei diesem Buch um ein richtiges Schmuckstück handelt. Auch ohne Schutzumschlag macht das Buch ordentlich was her. Beinahe auf jeder Seite finden sich detailreiche tolle Illustrationen. Optisch also absolut ein Genuss. Fragt sich also nur, ob der Inhalt da auch mithalten kann. Das Büchlein ist recht dünn. Es besteht zur Hälfte aus einem Brief von Hildegunst an Hachmed. Der Rest zeigt Taxonomische Tafeln mit Zeichnungen. Schnell wird klar: Es gibt kein wirkliches Weihnachten auf der Lindwurmfeste, jedoch ein Fest, was einige Parallelen aufweist. Dieses Fest nennt sich Hamoulimepp. Walter Moers schreibt wie gewohnt fantasiereich und humorvoll. Dieses Mal hatte ich aber den Eindruck, dass viel mehr Persönliches in diesem kleinen Büchlein steckt. Ein ums andere Mal erwähnt der Autor wie barbarisch es ist, den Kindern jahrelang vorzugaukeln, dass es so etwas wie den Weihnachtsmann gibt. Nur um ihnen dann irgendwann ein böses Erwachen zu bescheren, wenn sie die Wahrheit erkennen. Das riecht nach einem Kindheitstrauma =). Walter Moers beschreibt den alljährlichen Brauch mit spitzer Zunge und findet nicht selten das Haar in der Suppe. Kein Wunder, so heißt doch der vollständige Titel des Buches: "Weihnachten auf der Lindwurmfeste oder warum ich Hamoulimepp hasse". Aber letzlich findet auch er an Teilen dieser Tradition durchaus Gefallen. Mit dem Feuerlosen Feuerwerk konnte er auch mich begeistern. Fazit: Mit "Weihnachten auf der Lindwurmfeste" liefert Walter Moers weitere interessante Einblicke in die Traditionen Zamoniens. Besonders optisch ist das Büchlein ein wahrer Genuss. Für alle Zamonien-Fans sicherlich Nice-to-read aber nicht unbedingt ein Must-Read.

Lesen Sie weiter

Eine bibliophile Kostbarkeit! Wunderbar hintersinnige Abrechnung mit dem Konsumrausch zu Weihnachten und bestens geeignet um diese auch den Kindern vorzulesen. Das Buch ist in Form eines Briefes verfasst und mit phantasievollen Bildern ausgestattet. Ich finde es wirklich richtig toll und freue mich auf eine Fortsetzung und die Rückkehr nach Zamonien.

Lesen Sie weiter

In diesem Buch finden wir einen Briefwechsel zwischen dem zamonischen Literaturgiganten Hildegunst von Mythenmetz mit dem Privatgelehrten und Eydeeten Hachmed Ben Kibitzer, in dem der Lindwurm seinem Freund den Brauchtum und die Traditionen des „Hamoulimepp“ näher erklärt. Er spricht über die zweifelhafte Herkunft des Hamouli und des Mepp, über verschiedenste Rituale und Gewohnheiten bis hin zu den wenigen positiven Aspekten, die Hildegunst dieser dreitägigen Feierlichkeit abgewinnen kann. Darüber hinaus erfährt man auch viele spannende Informationen über das Leben auf der Lindwurmfeste, welche Vegetation vorherrscht und inwiefern die rostigen Gnome Ähnlichkeiten mit den Hamoulimeppwurmzwergen aufweisen. Wenn man näher auf die Schreibweise in diesem Buch eingeht, lesen wir hier eine besser strukturierte Mythenmetz’sche Abschweifung, deren plaudernder Tonfall wieder die unverwechselbare Handschrift und literarischen Eigenheiten der Lindwürmer trägt. Mythenmetz‘ Hass und Verachtung gleiten sehr schnell ins Komische ab und das von ihm erzeugte Drama ist ein perfektes Stilmittel, um seine Abneigung gegen (fast) alles, was Hamoulimepp ausmacht zu verdeutlichen. Wie immer brilliert Walter Moers nicht nur durch seine gekonnte Übersetzung aus dem Zamonischen, auch die Gestaltung ist wieder mal ein Traum: Der Brief ist in der Optik eines Pergamentbriefes auf schwarzem Grund abgebildet, mit einigen wenigen Fußnoten (die Anmerkungen des Übersetzers enthalten), sowie Bildtafeln, die das von Hildegunst Beschriebene illustrieren und ein Bild zu den Beschreibungen liefern. Dieser Briefwechsel ist etwas für jeden, der mit einem Augenzwinkern auf Weihnachten schauen möchte und sich genug für fremde Kulturen interessiert, um auch zamonische Bräuche kennenlernen zu wollen!

Lesen Sie weiter

Dieses Buch umfasst einen Brief von Hildegund von Mythenmetz an den Buchhaimer Eydeeten Hachmed Ben Kibitzer, in dem sich Hildegund über ein zamonisches Fest auslässt, nämlich das Hamoulimepp. Dieser Brief vom zamonischen Großschriftsteller Hildegund von Mythenmetz sichtete Walter Moers, als der diesen Briefwechsel sichtete und stellte dabei fest, dass die Lindwürmer hier ein Fest begehen, das ähnlich unserem Weihnachtsfest ist und abläuft. Bislang habe ich ja noch kein Buch von Walter Moers gelesen, lediglich die verfilmten Geschichten vom Käpt’n Blaubär sind mir natürlich ein Begriff. Umso gespannter war ich auf dieses Buch, das schon optisch wunderbar daher kommt – es wirkt unheimlich wertig und ist optisch wirklich schön gemacht. Auch unter dem Schutzumschlag geht es bunt bebildert weiter, ein praktisches Lesebändchen dient als Lesezeichen. Vielleicht sollte man sich gleich vorm Lesen bewusst sein, dass dies absolut kein alltägliches Buch ist. (Wobei, was ist schon alltäglich?) Es ist eine geniale und sehr phantasievolle Erzählung über Zamonien und den dortigen Brauch des Hamoulimepp. Diesen Brauch schildert Hildegund von Mythenmetz in sämtlichen Facetten und Farben, was auch dank den vorn im Buch vorgestellten vorkommenden Protagonisten sowie den hinten im Buch angebrachten taxonomischen Tafeln zusätzlich anzusehen ist. Hier findet man die beschriebenen Dinge (von der Inkarnation von Hamoulimepp über die Felsengeiereier bis hin zu den Musikinstrumenten der Lindwürmer) in gezeichneter Form vor – so wunderbar, dass man sich daran fast nicht satt sehen kann. Die Illustrationen von Lydia Rode finde ich sehr gelungen. Es macht einfach Spaß, diese anzusehen und hier soviel zu entdecken, was das geschriebene Wort zusätzlich beschreibt. Ich habe mich dabei sehr amüsiert. Die Geschichte rund um diesen Weihnachts-ähnlichen Brauch hat mir sehr gut gefallen, ist sie doch sehr gut überlegt und ausgeführt. Es ist interessant, welche Parallele es hier gibt. Natürlich ist es hier vom Schreibstil keine einfache Literatur, sondern wirklich durchdacht, aber sie ist gut verständlich, finde ich. Für mich war das lesenswerte Unterhaltung, die ich sehr genossen habe. Inhaltlich gut verständlich, da ja alles genau erklärt wird. Ich kann dieses tolle Buch wirklich nur empfehlen, es hat unheimlich Spaß gemacht die Geschichte zu lesen und die Bilder anzusehen, wirklich eine phantasievolle, amüsante und unterhaltsame Erzählung. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen dafür.

Lesen Sie weiter

Humorvoll

Von: lena kaspers

16.02.2019

Walter Moers hat einen sehr eigenartigen Schreibstil den man mögen muss aber wenn man das tut dann bekommt man eine Humorvolle Erklärung an Weihnachten mit Kritischen Aspekten wirklich sehr gut gelungen. Wirklich Humorvolle Erklärung über Weihnachten.

Lesen Sie weiter