Leserstimmen zu
Nordlicht - Die Tote am Strand

Anette Hinrichs

Boisen & Nyborg ermitteln (1)

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Auf diesen Kriminalroman bin ich durch die Werbung im Internet für Band 2 aufmerksam geworden. Die Bände beinhalten laut Verlag eigenständige Fälle und sollen unabhängig voneinander gelesen werden können. Da ich es bevorzuge, Serien in der Erscheinungsreihenfolge zu lesen, habe ich lieber mit Band 1 begonnen, was sicherlich eine gute Entscheidung war, weil in ihm die Hauptcharaktere Vibeke Boisen und Rasmus Nyborg mit ihren persönlichen Geschichten eingeführt werden. Band 2 NORDLICHT – Die Spur des Mörders wurde am 13. April 2020 veröffentlicht, Band 3 NORDLICHT – Die Tote im Küstenfeuer soll im Frühjahr 2021 erscheinen. Für mich ist das Debüt der Krimiserie ein 5-Sterne-Volltreffer. Ein solider Krimi, der spannend ist, aber nicht zu brutal, im Verlauf immer tiefere Facetten bekommt und logisch aufgebaut ist. Für mich als Nordlicht ist besonders schön, dass ich immens viele Schauplätze kenne. Das meiste spielt an der deutschen und dänische Küste in der Flensburger Förde, in der ich schon öfter für Tagesausflüge und Urlaube war, siehe zum Beispiel im Beitrag Ein Tag Segeln ist wie eine Woche Urlaub. Ich kenne die Lokale, Hotels und Küstenabschnitte und habe beim Lesen trotz der Todesfälle ein Urlaubsgefühl. Im Gegensatz zu den mir bekannten Inselkrimis, die nur vom Lokalkolorit leben, dürfte dieser Krimi aber auch für Leser_innen funktionieren, die nicht aus der Gegend kommen. Vibeke Boisen und Rasmus Nyborg tragen beide Lebensgeschichten mit sich herum, die Potenzial für Ärger haben und dennoch machen sie nicht so einen kaputten Eindruck, wie man es von manch anderem skandinavischen Ermittler kennt. Ich habe Lust, die beiden näher kennenzulernen. Außerdem finde ich die aufeinandertreffenden kulturellen Unterschiede spannend. Auch wenn Dänemark von Hamburg nur 200 km und von Flensburg einen Katzensprung entfernt ist, liegen bei einigen Lebenseinstellungen Welten dazwischen. Ich freue mich auf die Lektüre der nächsten beiden Bände. Jetzt habe ich Lust auf ein Softeis an DER Bude auf der dänischen Seite!

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Der erste Fall für ein deutsch-dänische Ermittlerduo und für mich ein Jahreshighlight. Toller Krimi!! Schon das Cover ist sehr schön, man fühlt das Gras darauf dadurch das an der Stelle aufgeraut ist. Der Schreibstil ist sehr angenehm, leicht zu lesen, keine verzwickten oder verschachtelten Sätze. Die Kapitel sind auch nicht zu lang. Dadurch, das die Kapitel an sich mit Zwischenüberschriften nochmal in unterschiedliche Schauplätze eingeteilt sind kann man auch zwischendurch auch mal pausieren wenn es sein muss. Allerdings konnte ich nicht wirklich große Pausen einlegen, denn ich wollte immer wissen wie es weitergeht und vor allem wie die ganzen Geschehnisse zusammenhängen. Wie die Personen miteinander verbunden sind oder auch nicht. Die Cliffhanger in den Kapitel und auch am Ende sind teilweise hart und man MUSS weiterlesen 😁. Bei mir kam zu keiner Zeit Langeweile auf beim Lesen. Die beiden Protagonisten sind mir sehr sympatisch gewesen. In ihrem Team gibt es den ein oder anderen nervenden oder unsympatischen Typen, aber das ist auch gut so. Man muss nicht jeden mögen. Ich war leider noch nie in Dänemark, obwohl es schon lange ein Wunsch von mir ist; da kam mir die anschauliche Beschreibung und auch die Bilder und die Karte in der Broschur des Buches sehr gelegen. Man fühlt sich quasi im hohen Norden und meine Sehnsucht nach dem Norden und dem Meer ist wieder gewachsen. Das Ende kam überraschend. Sowohl in Bezug auf das damalige Verschwinden von Liva als auch auf die Geschehnisse in der Gegenwart. Mit vielem hätte ich gerechnet und bis kurz vor Schluss war ich mir sicher was passiert war, doch die Autorin hat mich gekonnt an der Nase herumgeführt und es war alles anders. Und mit demjenigen den ich Verdacht hatte lag ich auch falsch. :) Ein gekonnter Auftakt für das Ermittlerduo und ich freue mich schon darauf das nächste Buch mit Vibeke und Rasmus im Einsatz zu lesen. Für Krimifans gibt es von mir eine klare Leseempfehlung.

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[ Rezensionsexemplar | Werbung ] "Nordlicht - Die Tote am Strand" von Anette Hinrichs ⭐⭐⭐⭐|5 An der deutsch-dänischen Grenze wird eine junge Frau gefunden. Tot. Doch schnell ist klar: Sie lebte unter falschen Namen. Denn vor zwölf Jahren ist sie schon einmal gestorben - oder eben auch nicht. Wo war sie also all die Jahre? Was ist passiert? Nun muss also die Polizei grenzübergreifend ermitteln: Vibeke Boisen von der deutschen, Rasmus Nyborg von der dänischen Seite aus. ________________________________________________ Endlich wollte ich mal wieder ein Hörbuch hören und der erste Band der Nordlicht-Reihe stand schon länger auf der Liste. Also fragte ich den Titel über das Bloggerportal an und hatte tatsächlich Glück. Gleich tauchte ich in die Geschichte ein, viele der Orte kenne ich, daher konnte ich mir einiges besonders gut vorstellen. Die Ermittler lernt man gut kennen und sind mir sympathisch. Ein unterhaltsamer Krimi, der Heimatgefühle auslöst!

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Die Tote am Strand

Von: BeaWe aus Mallorca ES

21.10.2019

Bin erst auf Seite 35, aber das Buch zieht mich jetzt schon in seinen Bann. Wann kommt das nächste von diesem Ermittlerduo? Total spannend.

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Zuallererst möchte ich auf das sehr gelungene Cover mit seinen wunderbar harmonisch abgestimmten Farben eingehen. Mit seinen haptischen Elementen, sowie dem gesamten Erscheinungsbild, ist es etwas ganz Besonderes. In dem Plot geht es um ein seit 12 Jahren vermisstes Mädchen, dass zu Beginn der Geschichte tot an einem Strand aufgefunden wird. Die Ermittler, sowie die Angehörigen sind schockiert, denn das bedeutet, dass Liva seit Jahren noch gelebt hat. Da der Mord an der deutsch-dänischen Grenze stattgefunden hat und die involvierten Familien im Grenzgebiet wohnen, wird eine Sonderkommission aus deutsch-dänischen Kollegen gebildet. Die Hauptprotagonisten des Ermittlerduos sind Rasmus und Vibeke, die jeweils eine harte Vergangenheit haben und auch in der Gegenwart noch mit ihrem Trauma zu kämpfen haben. Dies wirkt sich jedoch sehr positiv auf den Plot und die Charaktere aus. Die Dialoge, sowie das Annähern zwischen Rasmus und Vibeke finde ich ganz gelungen und sympathisch. Im Großen und Ganzen habe ich den Krimi als gut recherchierten und glaubwürdigen Plot empfunden, der mir allerdings viel zu ausführlich und zu viel Ermittlerarbeit enthalten hat. Der Spannungsbogen wurde bis zum Ende gut durchgezogen, aber eben an manchen Stellen sehr langatmig durch zu viel Ortsbeschreibungen. Die letzten einhundert Seiten fielen mir sehr schwer durchzuziehen, da das Ende einfach nicht mehr abzusehen war. Der Ezählstil war für mich nicht ganz so flüssig zu lesen, das lag vermutlich auch an den vielen einzelnen Plots und den vielen Charakteren, die man immer wieder neu den unbekannten Orten zuordnen musste. Das fiel mir als ortsunkundige schwer. Es bleibt zu hoffen, dass dies nur dem Einführungsband zu schulden ist, um die jeweiligen Orte bzw. den Wirkungskreis der Protagonisten anschaulich zu machen. Auf jeden Fall ein Krimi, der nicht mit viel Blut und Grausamkeiten durchzogen ist und eher etwas für Leser die keine grausamen Inhalte mögen. Ich vergebe daher ****/*****

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Leserstimme

Von: Uta aus Stendal

14.10.2019

Sehr gut geschrieben, flüssig und spannend bis zum Schluss! Habe das Buch im Urlaub vorgefunden und in einem Rutsch gelesen.

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Am Kollunder Strand an der deutsch-dänischen Grenze wird die Leiche einer seit 12 Jahren verschwundenen Frau gefunden.Die Tote ist Liva Jorgensen. Die Zuständigkeit ist zuerst Unklar,dann werden der dänische Ermittler Rassmus Nyborg und die deutsche Ermittlerin Vibeke Boisen auf den Fall angesetzt. Schon bald wird beiden klar das es hier um höchst politische Machenschaften geht und sie stechen mit ihren Ermittlungen in ein Wespennest. Rassmus Nyborg ist ein Eigenbrötler, geschieden und hat seinen Sohn Anton durch Suizid verloren als der 11 Jahre war. Vibeke Boisen ist in Heimen aufgewachsen ,wurde dann später von dem Ehepaar Boisen adoptiert und sieht Diese als ihre echten Eltern an. Sie können vom Charakter verschiedener nicht sein ,bilden aber schon bald eine gutes Ermittlerduo. Die Stimme von Vera Teltz ist gut ausgewählt , Sie hebt wunderbar hervor ,wenn es spannend wird und stellt Rassmus und Vibeke fast bildlich dar. Ich hoffe das es weitere Folgen mit dem Duo gibt.

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Vibeke Boisen ist nach Flensburg zurückgezogen um die Leitung der dortigen Mordkomission zu übernehmen. Sie ist noch am Renovieren, als sie zu einem Mordfall an einer jungen Frau am Strand von Kollund gerufen wird. Da sich das Örtchen an der deutsch-dänischen Grenze befindet, wird auch Rasmus Nyborg von der dänischen Ermittlungsbehörde zum Fall gerufen. Die beiden total verschiedenen Ermittler bilden zusammen ein Team, um einen sehr verzwickten Fall zu lösen. Denn die tote, junge Frau war 12 Jahre lang verschollen und hat unter einem falschen Namen in Deutschland gelebt. Das Krimidebüt von Anette Hinrichs hat mich total begeistert. Ihre Ermittler sind interessante Charaktere, die wir so nach und nach in diesem Krimi kennenlernen. Rasmus und Vibeke haben keinen einfachen Fall zu lösen, was die Geschichte sehr spannend macht, denn wir begleiten die beiden bei ihren Ermittlungen. Ich hatte den Eindruck, der Fall wird immer mysteriöser und verzwickter, ein Politiker und ein Rechtsanwalt, der Kariere machen will, sind darin verwickelt und auch die Familie der Toten hat Einiges zu verbergen. So nebenbei erfahren wir viel über die Gegend von Flensburg und über den Lebensstil unserer dänischen Nachbarn. Ich bin gespannt auf weitere Fälle dieses interessanten Ermittlungsteams.

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