Leserstimmen zu
Nordlicht - Die Tote am Strand

Anette Hinrichs

Boisen & Nyborg ermitteln (1)

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Die Tote am Strand

Von: BeaWe aus Mallorca ES

21.10.2019

Bin erst auf Seite 35, aber das Buch zieht mich jetzt schon in seinen Bann. Wann kommt das nächste von diesem Ermittlerduo? Total spannend.

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Zuallererst möchte ich auf das sehr gelungene Cover mit seinen wunderbar harmonisch abgestimmten Farben eingehen. Mit seinen haptischen Elementen, sowie dem gesamten Erscheinungsbild, ist es etwas ganz Besonderes. In dem Plot geht es um ein seit 12 Jahren vermisstes Mädchen, dass zu Beginn der Geschichte tot an einem Strand aufgefunden wird. Die Ermittler, sowie die Angehörigen sind schockiert, denn das bedeutet, dass Liva seit Jahren noch gelebt hat. Da der Mord an der deutsch-dänischen Grenze stattgefunden hat und die involvierten Familien im Grenzgebiet wohnen, wird eine Sonderkommission aus deutsch-dänischen Kollegen gebildet. Die Hauptprotagonisten des Ermittlerduos sind Rasmus und Vibeke, die jeweils eine harte Vergangenheit haben und auch in der Gegenwart noch mit ihrem Trauma zu kämpfen haben. Dies wirkt sich jedoch sehr positiv auf den Plot und die Charaktere aus. Die Dialoge, sowie das Annähern zwischen Rasmus und Vibeke finde ich ganz gelungen und sympathisch. Im Großen und Ganzen habe ich den Krimi als gut recherchierten und glaubwürdigen Plot empfunden, der mir allerdings viel zu ausführlich und zu viel Ermittlerarbeit enthalten hat. Der Spannungsbogen wurde bis zum Ende gut durchgezogen, aber eben an manchen Stellen sehr langatmig durch zu viel Ortsbeschreibungen. Die letzten einhundert Seiten fielen mir sehr schwer durchzuziehen, da das Ende einfach nicht mehr abzusehen war. Der Ezählstil war für mich nicht ganz so flüssig zu lesen, das lag vermutlich auch an den vielen einzelnen Plots und den vielen Charakteren, die man immer wieder neu den unbekannten Orten zuordnen musste. Das fiel mir als ortsunkundige schwer. Es bleibt zu hoffen, dass dies nur dem Einführungsband zu schulden ist, um die jeweiligen Orte bzw. den Wirkungskreis der Protagonisten anschaulich zu machen. Auf jeden Fall ein Krimi, der nicht mit viel Blut und Grausamkeiten durchzogen ist und eher etwas für Leser die keine grausamen Inhalte mögen. Ich vergebe daher ****/*****

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Leserstimme

Von: Uta aus Stendal

14.10.2019

Sehr gut geschrieben, flüssig und spannend bis zum Schluss! Habe das Buch im Urlaub vorgefunden und in einem Rutsch gelesen.

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Am Kollunder Strand an der deutsch-dänischen Grenze wird die Leiche einer seit 12 Jahren verschwundenen Frau gefunden.Die Tote ist Liva Jorgensen. Die Zuständigkeit ist zuerst Unklar,dann werden der dänische Ermittler Rassmus Nyborg und die deutsche Ermittlerin Vibeke Boisen auf den Fall angesetzt. Schon bald wird beiden klar das es hier um höchst politische Machenschaften geht und sie stechen mit ihren Ermittlungen in ein Wespennest. Rassmus Nyborg ist ein Eigenbrötler, geschieden und hat seinen Sohn Anton durch Suizid verloren als der 11 Jahre war. Vibeke Boisen ist in Heimen aufgewachsen ,wurde dann später von dem Ehepaar Boisen adoptiert und sieht Diese als ihre echten Eltern an. Sie können vom Charakter verschiedener nicht sein ,bilden aber schon bald eine gutes Ermittlerduo. Die Stimme von Vera Teltz ist gut ausgewählt , Sie hebt wunderbar hervor ,wenn es spannend wird und stellt Rassmus und Vibeke fast bildlich dar. Ich hoffe das es weitere Folgen mit dem Duo gibt.

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Vibeke Boisen ist nach Flensburg zurückgezogen um die Leitung der dortigen Mordkomission zu übernehmen. Sie ist noch am Renovieren, als sie zu einem Mordfall an einer jungen Frau am Strand von Kollund gerufen wird. Da sich das Örtchen an der deutsch-dänischen Grenze befindet, wird auch Rasmus Nyborg von der dänischen Ermittlungsbehörde zum Fall gerufen. Die beiden total verschiedenen Ermittler bilden zusammen ein Team, um einen sehr verzwickten Fall zu lösen. Denn die tote, junge Frau war 12 Jahre lang verschollen und hat unter einem falschen Namen in Deutschland gelebt. Das Krimidebüt von Anette Hinrichs hat mich total begeistert. Ihre Ermittler sind interessante Charaktere, die wir so nach und nach in diesem Krimi kennenlernen. Rasmus und Vibeke haben keinen einfachen Fall zu lösen, was die Geschichte sehr spannend macht, denn wir begleiten die beiden bei ihren Ermittlungen. Ich hatte den Eindruck, der Fall wird immer mysteriöser und verzwickter, ein Politiker und ein Rechtsanwalt, der Kariere machen will, sind darin verwickelt und auch die Familie der Toten hat Einiges zu verbergen. So nebenbei erfahren wir viel über die Gegend von Flensburg und über den Lebensstil unserer dänischen Nachbarn. Ich bin gespannt auf weitere Fälle dieses interessanten Ermittlungsteams.

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Eine tote Frau wird an der deutsch-dänischen Grenze am Strand aufgefunden. Sie war erschossen worden. Ein dänischer Polizeiermittler und die deutsche Leiterin der Mordkommission in Flensburg gehen gemeinsam an die Aufklärung der Tat. Es wird eine sehr interessante Ermittlungsarbeit der Polizei in Dänemark und Deutschland geschildert. Die laxe Art des Dänen und die akribische Art der Deutschen ergänzen sich fabelhaft. Die Schreibweise ist nüchtern und für mich absolut authentisch. Jedem noch so kleinen Anhaltspunkt wird sorgfältig nachgegangen. Ich hatte das Gefühl, mitten bei der Ermittlungstätigkeit dabei zu sein. Im Vordergrund steht das Verbrechen und die Suche nach dem Täter bzw. den Tätern, da es noch zu einem zweiten Mordfall kommt. Das Privatleben der Ermittler wird zwischendurch immer wieder mal angerissen, bis es wieder durch neue Anhaltspunkte der Polizeiermittlungen unterbrochen wird. Die Geschichte liest sich flüssig, nüchtern, aber auch sehr spannend. Ich finde es auch gut, dass bei den Ermittlern nicht die zwischenmenschlichen Beziehungen im Vordergrund standen sondern hauptsächlich die Auflösung des Falles. Natürlich hätte ich gern gewusst, ob sich die beiden noch näher kommen, eine winzig kleine Annäherung ist zu erkennen. Auf dem Cover, das ich übrigens wegen der Treppe zum Strand sehr gut finde, steht, dass es der erste Fall des deutsch-dänischen Ermittlerteams ist. Daraus schließe ich, dass es noch weitere Fälle geben wird und damit auch mit einer Entwicklung der privaten Beziehung, mit der bei einer so engen beruflichen Beziehung zu rechnen ist. Sehr zu empfehlen

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DAS BUCH IN WENIGER ALS 280 ZEICHEN Klassischer solider Krimi von der gemütlichen Sorte, bei der auch das Privatleben der Ermittler einfließt. Liest sich flüssig runter und eignet sich gut als sommerliche Urlaubslektüre – auch wenn das Tempo manchmal schwächelt. Das Ende kann indes nur bedingt überraschen.

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Eine Leiche wird am dänischen Strand gefunden, ihr letzter bekannter Wohnort lag in Deutschland. Der dänische Ermittler Rasmus Nyborg und seine deutsche Kollegin Vibeke Boisen müssen also gemeinsam in diesem Fall ermitteln. Und der ist zudem noch sehr bemerkenswert, wurde die gefundene Frau doch bereits seit Jahren für tot gehalten, ein Opfer eines Serienmörders. Offensichtlich hatte sie sich damals jedoch nur abgesetzt. Was es damit auf sich hat und welche Geheimnisse sich im Umfeld der Frau noch verbergen, stellt die Ermittler vor eine schwierige Aufgabe. „Nordlicht. Die Tote am Strand“ soll der Auftakt zu einer Reihe rund um das deutsch-dänische Ermittlerduo sein und mir hat der Krimi sehr gut gefallen. Das Personal ist durchweg sympathisch, sowohl Vibeke als auch Rasmus haben mit privaten Problemen zu kämpfen, die sie aber nicht mit an den Arbeitsplatz tragen wollen. Diese Umstände machen sie für den Leser menschlich und man hat keine Probleme, sich mit ihnen zu identifizieren und den Ermittlungen gespannt zu folgen. Auch die Grundlage für den Kriminalfall ist eine sehr spannende und kreative Idee, die für viele Verwicklungen sorgt. Dass dann auch noch jeder der Befragten, etwas zu verbergen scheint, schweißt die Ermittler nur noch mehr zusammen, denn irgendetwas verheimlicht man ihnen ganz eindeutig. Mit hat der Krimi von Anette Hinrichs ausgesprochen gut gefallen und ich freue mich schon jetzt sehr auf den zweiten Band dieser Krimireihe. Die Ausgangssituation und die Figuren haben auf jeden Fall viel Potential.

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