Leserstimmen zu
Nordlicht - Die Tote am Strand

Anette Hinrichs

Boisen & Nyborg ermitteln (1)

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Schnelle Fakten: Titel: Nordlicht - Die Tote am Strand Autorin: Anette Hinrichs Genre: Krimi Verlag: Blanvalet 432 Seiten ISBN: 978-3-7341-0722-1 9,99€ Anette Hinrichs neue Serie "Nordlicht" spielt in zwei Ländern: Deutschland und Dänemark. Beide Länder mag ich sehr gerne und deswegen habe ich mich auf diesen Kriminalroman sehr gefreut. Der Schreibstil war von Anfang an klasse und man kann das Buch sehr flüssig lesen. Die Charaktere sind sehr interessant und lebendig gestaltet und man kann sich in jeden einzelnen gut hinein versetzen. Außerdem handeln die Charaktere realistisch und authentisch. Dadurch bleibt die Handlung immer spannend. Die Orten, an dem der Roman spielt, sind alle authentisch und sehr gut gewählt. Manchmal kommt es einem ein bisschen viel vor und man verliert den Überblick über die vielen Handlungsorte, doch das hält sich in Grenzen. Das Buch hat viele Wendungen und Überraschungen auf Lager und gerade Leser, die auf richtige Ermittlungsarbeit wert legen, werden an diesem Buch ihre Freude haben. Am besten fand ich die Szenen in Dänemark, weil diese fast immer am Meer spielten und man auch den einen oder anderen Ferienort wiedererkennt. Eine andere Sache, die mir sehr gut gefallen hat, war, dass Anette Hinrichs wirklich auf jedes Detail geachtet hat. Zum Beispiel haben sich die Menschen, auch wenn sie sich noch nicht so gut kennen, in Dänemark geduzt. Dort gibt es die Höflichkeitsformel "Sie", nämlich so gut wie gar nicht. Außerdem hat man nebenbei viel über die Kultur der beiden Länder gelernt (z.B. über die Dannebrog, die Nationalflagge von Dänemark). Für Leute, die gerne nach Dänemark in den Urlaub fahren ist dies deswegen die ideale Urlaubslektüre. Aber auch allen anderen, die gerne Krimis lesen kann ich das Buch nur empfehlen. Der Kriminalroman bleibt bis zum Ende spannend und am Ende hofft man schon auf die Fortsetzung! Fazit: Ein großartiges Seriendebüt und ein absolutes muss für jeden Krimi Fan! Ich bin schon gespannt auf eine Fortsetzung...

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Ich glaube, dass für das neue Buch und den Auftakt Krimi um die beiden Ermittler Boisen und Nyborg wieder einmal sehr viel Werbung gemacht wurde - der passende Krimi für den Sommer... Strand, Dänemark, Deutschland, ein Mord und viele Geheimnisse - das klingt wirklich gut. Also habe auch ich mir Hinrichs erste Krimi im Blanvalet Verlag einmal genauer angesehen. Ich war sehr gespannt auf die Geschichte, die sich hinter diesem ersten gemeinsamen Fall für die Ermittler Vibeke Boisen und Rasmus Nyborg versteckt. Das lesen hat sich gelohnt... Das erste Drittel hat sich für mich etwas gezogen, der Schreibstil ist zwar gut, aber es dauert ein wenig bis die Geschichte richtig an Fahrt gewinnt. Natürlich müssen die Charaktere erst einmal eingeführt werden und auch die ersten Spuren entdeckt und ausgewertet werden. Interessant finde ich, dass Hinrichs ihre Kommissare sehr problembehaftet konstruiert hat. Nyborg lebt von seiner Frau getrennt und hat seinen Sohn verloren, und auch Vibeke Boisen hat zum einen mit den Schatten der Vergangenheit zu kämpfen,als auch mit Problemen in der Gegenwart, so liegt zum Beispiel ihr Vater Walter nach einem Schlaganfall im künstlichen Koma. Lange wissen die beiden nichts von den Problemen des anderen und können sich und ihre Aktionen dadurch nicht richtig einschätze - aber im Verlauf der Ermittlungen wachsen sie als Team zusammen. Auch der Fall gestaltet sich sehr interessant und die letzte zwei Drittel des Buches wird es auch sehr spannend und kurzweilig und man bekommt immer wieder neue Hinweise, neue Verdächtigungen, neue Ideen und kommt am Ende doch nicht dahinter - zumindest ich nicht. Mich hat "Nordlicht - Die Tote am Strand" gut unterhalten und ich freue mich schon jetzt auf weiter Fälle für das deutsch-dänische Team und weitere spannende Storys aus dem Privatleben dieser unterschiedlichen Ermittler!

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Meine Meinung Dieser Krimi fängt bei den ersten Seiten ziemlich ruhig an, was mir manchmal dann schon zu schleppend war. Ich musste ein wenig auf die erhoffte Spannung warten. Ich glaube, das lag daran, das erstmal die Ermittler und andere Charakteren vorgestellt wurden. Sowas finde ich nicht schlecht, aber schleppend. Doch leider wurde ich dann doch manchmal ein wenig überfordert, weil doch einige Namen auftauchten, die ich dann erstmal zuordnen musste. Als ich ich dann ein wenig in dieser Geschichte drin war, empfand ich den Schreibstil sehr flüssig und leicht, sodass man gut beim lesen voran kam. Auch die Charakteren waren schon ziemlich gut ausgearbeitet. Zwei Kommissare, die nicht unterschiedlicher sein können und jeder hat seinen Ecken und Kanten, was mir sehr viel Spaß gemacht hat, die beiden beim lesen zu erleben. Die Geschichte im allgemeinen hat mir gut gefallen. Als ich richtig drin war, kam für mich auch die Spannung, was ich bei einem Krimi auch erwarte. Da dieses Buch der erste Teil einer Reihe ist, denke ich, das die Autorin aus diesem Grund immer wieder die Landschaft genau beschrieben hat, was ich manchmal doch ein wenig als störend empfand, da dadurch die Ermittlungen unterbrochen wurden. Trotzdem freue ich mich auf den nächsten Teil, schon alleine um zu sehen wie sich die Protagonisten Vibeke Boisen und Rasmus Nyborg weiter entwickeln.

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Mit "Nordlicht. Die Tote am Strand" überschreited Anette Hinrichs Grenzen - ihr Krimi spielt nämlich zu beiden Seiten der deutsch-dänischen Grenze und bringt ein Ermittlerteam aus beiden Ländern zusammen. Denn als eine junge Frau tot an einem dänischen Strand gefunden wird, wird auch die neue Flensburger Kripochefin Vibeke Boisen hinzugezogen. Die Überraschung ist groß, als sich herausstellt, dass die Frau die bereits jahrelang vermisste Tochter eines dänischen Spediteurs war, die als das Opfer eines Serienmörders galt. Doch nun zeigt sich, dass sie jahrelang unter falschem Namen in Deutschland lebte und sich als schwedische Studentin ausgab. Wovor floh Liva damals, und warum nahm sie keinen Kontakt zu ihter Familie auf? Warum wurde in ihrer WG eingebrochen, etwa zu dem Zeitpunkt ihrer Reise nach Dänemark? Steht ihr Tod im Zusammenhang mit ihrem damaligen Verschwinden? Hatte ihr ehemaliger Freund die Hand im Spiel oder hat ihr mehrfach vorbestrafter Halbbbruder etwas zu verbergen? Vibeke und ihr dänischer Kollege Rasmus Nyborg stoßen auf mehr Fragen als Antworten. An Verdächtigen herrscht kein Mangel, fast jeder Gesprächspartner scheint entweder etwas zu verbergen oder auf neue Täterkandidaten hinzuweisen. Nicht nur die Ermittler, auch die Leser müssen frustrierend viele Fährten abarbeiten. In diesem Fall darf lange gerätselt werden. Hinzu kommt, dass das Ermittlerteam überhaupt erst einmal zusammenfinden muss und gerade Vibeke und Rasmus einander erst mal mit einigem Misstrauen begegnen. Vibeke, energisch und überkorrekt, hat Probleme mit dem impulsiven Vorpreschen ihres dänischen Kollegen, der wenig Wert auf Absprachen zu legen scheint. Rasmus wiederum ist ein Bauchmensch und lässt sich ungern in seine Ermittlungen hineinreden, schon gar nicht von Frauen. Dabei kann Vibeke noch einen Macho überhaupt nicht gebrauchen - sie ist gerade erst von Hamburg nach Flensburg gezogen und ihr Stellvertreter hat offensichtlich ein Problem, eine noch relativ junge Frau als Chefin vorgesetzt zu bekommen. Hinzu kommen private Sorgen. Damit hat die deutsche Polizisten wider Erwarten etwas mit ihrem dänischen Kollegen gemeinsam - denn nach einer Familientragödie und der Scheidung von seiner Frau strauchelt Rasmus regelrecht durchs Leben. Um Fortschritte zu erzielen, müssen Vibeke und Rasmus einander menschlich wie auch beruflich kennen und akzeptieren lernen. Besonders viel dänische "hygge" ist angesichts des vielfachen privaten Leids der Hauptfiguren des ebenso flüssig wie spannenden Buches nicht zu spüren, statt dessen gibt die Autorin dem Leser viel Zeit und Gelegenheit, Vibeke und Rasmus nicht nur als Ermittler, sondern vor allem als Menschen kennen zu lernen. Der Spannung tut das keinen Abbruch. Ein besonderer Reiz von "Nordlicht" ist, dass auf beiden Seiten der Grenze ermittelt und die Stränge bei den Teamtreffen zusammengeführt werden, dass daneben das deutsche beziehugsweise dänische Leben der Ermittler weiterläuft. Dabei hat Hinrichs auch viele Kleinigkeiten und Details recherchiert und verliert trotz zahlreicher Handlungsstränge nicht den roten Faden. Viele Geheimnisse müssen aufgedeckt werden, ehe in einem dramatischen Showdown eine letztlich überraschende Aufklärung präsentiert wird. "Nordlicht" wird im Klappentext als der erste Fall des Ermittlerteams Boisen und Nyborg angekündigt - ich bin nach diesem Einstieg jetzt schon gespannt auf den nächsten Band!

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guter Krimi

Von: Sandra F.

04.06.2019

Dies ist der erste Band des deutsch-dänische Ermittlerteams Boisen und Nyborg, die durch einen Leichenfund zusammen arbeiten müssen. Beide sind doch recht verschieden, aber arbeiten als Team gut zusammen. Ich mochte die Stimmung zwischen den beiden sehr. Der Schreibstil von Anette Hinrichs war leicht und flüssig. Gleich zu Beginn des Buches hat sich eine Spannung aufgebaut, die ich bei Krimis erwarte. Über die ganze Länge konnte sie sich halten und ich als Leser habe immer wieder meine Theorie zum Mord geändert und jemand anderen verdächtigt. Genau, was ein Krimi ausmacht: Spannung, die nach und nach mehr Licht ins dunkle bringt. Dabei wird der Leser auf falsche Fährte gelockt und kann miträtseln. Eine Charaktere werden nur beiläufig erwähnt, andere werden immer wieder aufgegriffen. Das Setting war stimmig und hatte eine gute Atmosphäre. Die Orte waren schön beschrieben und ich hatte teilweise das Gefühl vor Ort zu sein. Teilweise hätte ich es mir noch etwas düsterer gewünscht, aber dennoch ein guter Krimi.

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Inhalt Im beschaulichen Küstenort Kollund an der deutsch-dänischen Grenze wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Erschossen am Strand. Die Tote wird als Liva Jørgensen identifiziert, die zwölf Jahre zuvor spurlos verschwand. Jetzt stellt sich heraus, dass Liva jahrelang unter falschem Namen in Deutschland gelebt hat. Was ist damals wirklich geschehen? Vibeke Boisen, gerade frisch als Leiterin der Flensburger Mordkommission angetreten, und ihr Kollege Rasmus Nyborg von der dänischen Polizei rollen den alten Fall wieder auf und stechen damit in ein gefährliches Wespennest … (Quelle: Randomhouse ) Meine Meinung Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken. Band 1 der „Boisen & Nyborg ermitteln“ – Reihe. Vibeke Boisen ist in Flensburg geboren und in die Fußstapfen ihres Vaters getreten. Sie wurde Polizistin, aber nicht in ihrer Heimat, sondern in Hamburg. Als ihr Vater nach einem Schlaganfall ins Koma fällt und sie in Hamburg keine beruflichen Aufstiegschancen hat, kehrt sie zurück in die Heimat und muss sich nun mit den Erinnerungen an ihren Vater messen. Nicht alle sind mit ihr als Chefin glücklich, aber dafür kommt sie halbwegs gut mit den anderen Kollegen klar, die in der Grenzregion ermitteln und mit denen sie einen Fall lösen muss. Nebenbei versucht sie ihre Wohnung wohnlich zu machen, sich wieder einzuleben und ihre Sorge um ihren Vater nicht allzu sehr zu zeigen…. An sich macht Vibeke einen sympathischen Eindruck und man erfährt auch viele Hintergrundinformationen zu ihrem Charakter. Aber trotzdem bin ich mit ihr nicht wirklich warm geworden, was ich schade fand. Vielleicht war sie trotz ihrer Tiefpunkte noch immer etwas zu perfekt dargestellt – mehr Ecken und Kanten hätten ihr gut getan. Rasmus Nyborg hat einen Sohn an die Drogen verloren und hat die Kontrolle verloren. Niemand weiß so recht, wie man mit ihm umgehen soll und wie sein Leben weiter verlaufen soll, aber Fälle lösen, das kann er. Auch wenn er nicht immer den richtigen Ton trifft und unkonventionelle Methoden hat. Seine Familie ist an dem Tod des Sohnes zerbrochen, doch während seine Exfrau ihr Leben weiterlebt, meidet er die ehemalige gemeinsame Wohnung und lebt in einem alten VW-Bus auf einem Campingplatz. Von der neuen deutschen Polizistin Vibeke hält er anfangs nicht viel, hat eher Sorge, das sie die Ermittlungen an sich reißen will, aber irgendwann gewöhnt er sich an sie und arrangiert sich Rasmus mit ihr… Rasmus ist schon etwas sonderbar, aber man kann sein Verhalten in gewisser Weise nachvollziehen. Der Tod des eigenen Kindes kann Menschen verändern. In der Geschichte ist er der „Bad Cop“ und Vibeke eindeutig der „Good Cop“ und ich bin gespannt, wie sich ihre Beziehung in den Folgebänden entwickeln wird. Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann. Erzählt wird aus unterschiedlichen Perspektiven, aber hauptsächlich kommen Rasmus und Vibeke zu Wort, was einen Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt gibt. Der Roman spielt in einer Gegend, in der ich bisher fast mein gesamtes Leben verbracht habe und ich muss die Recherchearbeit der Autorin loben. Der Bahnhof wurde so dargestellt wie er ist und sogar die Stockwerkzahl der Polizei stimmt. Die Darstellung der Orte, der Landschaft und der Menschen in der Grenzregion ist perfekt getroffen – Hut ab. Inzwischen glaube ich der Bezeichnung „Kaff“ sogar – auch wenn ich genau weiß, das es eine Stadt ist 😉 Der Krimi an sich gefiel mir allerdings nicht sonderlich gut, da von Beginn an klar war, wer hinter allem steckt. Was mir einerseits gefallen hat, war die detaillierte Ermittlungsarbeit, die mir andererseits oft auch zu viel des Guten war. Jedes kleinste Detail oder jeder neueste Erkenntnis wurde genau durchleuchtet, sodass man leicht vergessen konnte, worum es eigentlich hauptsächlich ging. Wirkliche Spannung gab es keine und der kleine Showdown am Ende konnte es auch nicht mehr retten. Insgesamt war das Buch ein solider Krimi, dem einfach nur Spannung und Überraschungen fehlten. 🌟🌟🌟 Sterne

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Zunächst einmal muss ich den ungemein flüssigen Schreibstil der Autorin loben, der sich wie nichts weglesen ließ. Das Lesen fühlte sich hier nicht nach Anstrengung, sondern nach Erholung an. Das Setting mit der Kürste Dänemarks war für meinen Geschmack perfekt gewählt. Frau Hinrichs beschreibt auch die Lage, sowie Land und Leute sehr gut, so dass man sich alles richtig gut vorstellen kann. Der zu ermittelnde Fall war immens spannend mit zahlreichen Wendungen, so wie ich es mag. Besonders hervorheben möchte ich jedoch das coole Ermittlerduo, denn das nenne ich mal Protagonisten mit Ecken und Kanten. Mir war sowohl Rasmus als aucn Vibeke direkt sympathisch und man fühlte sich wohl mit den beiden. Jeder von ihnen hat sein Päckchen zu tragen, was sie sehr menschlich und nahbar erscheinen ließ. Die Autorin hat genug Informationen gegeben, dass man die beiden gern hat und natürlich in weiteren Fällen mehr über sie erfahren möchte. Positiv fand ich zudem, dass die Ermittler in erster Linie ihren Job machen und es nur nebensächlich und nicht ausschließlich um Privates ging. Die Auflösung des Falls war sehr schlüssig und gut nachvollziehbar. Zwei Auflösungspunkte haben mir nicht ganz so gut gefallen, aber da würde ich spoilern, wenn ich mich dazu ausführlicher äußere. Es gab jedenfalls zwei Dinge, die ich als etwas unrealistisch empfand, wer das Buch liest, wird es erraten können. Fazit: Gern spreche ich eine Leseempfehlung für diesen Krimistartband aus, der mich gut unterhalten hat.

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In Kollund in Dänemark, nahe der deutschen Grenze wird eine Frauenleiche gefunden. Bei der Toten handelt es sich um Laura Jensen wohnhaft in Flensburg. Schnell stellt sich heraus, dass die Tote unter falschem Namen in Deutschland gelebt hat. In Wirklichkeit handelt es sich um Liva Jørgensen die vor 12 Jahren verschwunden ist und als Opfer eines Serienmörders galt. Das GZ Padborg, das gemeinsame Zentrum der deutsch-dänischen Polizei ermittelt. „Nordlicht–Die Tote am Strand“ ist der Auftakt einer neue Krimireihe von Anette Hinrichs. Das Ermittlerteam setzt sich aus deutschen und dänischen Ermittlern zusammen. Die zwei Kommissare gefallen mir sehr gut, ich mag Ermittler die ihre Ecken und Kanten haben. So haben auch die Beiden eine bewegte Vergangenheit die sie mit sich herumtragen. Vibeke Boisen, Teamleiterin bei der Mordkommission Flensburg auf der deutschen Seite. Sie ist äußerst sympathisch, kann aber auch knallhart sein. Sie leidet unter der mangelnden Liebe ihrer leiblichen Mutter und unter der psychischen Krankheit ihrer Mutter. Ihre Adoptiveltern liebt sie über alles. Ihr Adoptivvater ist auch bei der Kripo in Flensburg und Vibeke ist in seine Fußstapfen getreten. Jetzt liegt der Vater nach einem Schlaganfall im Koma. Rasmus Nyborg von der Kripo Esbjerg ist der dänische Ermittler. Bei ihm brauchte ich einen Augenblick um mich an ihn zu gewöhnen. Er macht einen etwas abgerissenen Eindruck, lebt im Bus auf einem Campingplatz. Wenn man ihn aber näher kennenlernt und die Beweggründe kennt kann man ihn verstehen. Nach kurzer Zeit mochte ich auch ihn gerne. Der Fall ist spannend und gestaltet sich schwierig, da das Verschwinden des Opfers 12 Jahre zurückliegt. Ich hatte einige Verdächtige konnte mich aber lange auf keinen Einigen. Der Schreibstil von Anette Hinrichs ist sehr flüssig. Die Autorin beschreibt die Charaktere und auch die Umgebung so, dass man sich alles gut vorstellen kann, macht aber keine seitenlangen Ausschweifungen die dann eher langatmig wären. So hatte ich den Krimi in 3 Tagen gelesen. Der Spannungsbogen spannt sich von Anfang bis zum Ende durch das Buch. Ohne Zweifel wird „Nordlicht-Die Tote am Strand“ zu meinen diesjährigen Buch-Highlights gehören.

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