Leserstimmen zu
Nordlicht - Die Tote am Strand

Anette Hinrichs

Boisen & Nyborg ermitteln (1)

(64)
(50)
(4)
(0)
(0)
€ 9,99 [D] inkl. MwSt. | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empf. VK-Preis)

Am Kollunder Strand an der deutsch-dänischen Grenze wird die Leiche einer seit 12 Jahren verschwundenen Frau gefunden.Die Tote ist Liva Jorgensen. Die Zuständigkeit ist zuerst Unklar,dann werden der dänische Ermittler Rassmus Nyborg und die deutsche Ermittlerin Vibeke Boisen auf den Fall angesetzt. Schon bald wird beiden klar das es hier um höchst politische Machenschaften geht und sie stechen mit ihren Ermittlungen in ein Wespennest. Rassmus Nyborg ist ein Eigenbrötler, geschieden und hat seinen Sohn Anton durch Suizid verloren als der 11 Jahre war. Vibeke Boisen ist in Heimen aufgewachsen ,wurde dann später von dem Ehepaar Boisen adoptiert und sieht Diese als ihre echten Eltern an. Sie können vom Charakter verschiedener nicht sein ,bilden aber schon bald eine gutes Ermittlerduo. Die Stimme von Vera Teltz ist gut ausgewählt , Sie hebt wunderbar hervor ,wenn es spannend wird und stellt Rassmus und Vibeke fast bildlich dar. Ich hoffe das es weitere Folgen mit dem Duo gibt.

Lesen Sie weiter

DAS BUCH IN WENIGER ALS 280 ZEICHEN Klassischer solider Krimi von der gemütlichen Sorte, bei der auch das Privatleben der Ermittler einfließt. Liest sich flüssig runter und eignet sich gut als sommerliche Urlaubslektüre – auch wenn das Tempo manchmal schwächelt. Das Ende kann indes nur bedingt überraschen.

Lesen Sie weiter

Meine Meinung: Bei der Suche nach immer wieder neuen Autoren und Krimis für mich, wurde ich auf dieses Buch aufmerksam. Die Kurzbeschreibung machte mich neugierig und so lernte ich ein deutsch-dänisches Ermittlerteam kennen. Und ich sollte sie auch so richtig kennen lernen, denn für beide Ermittler hat sich die Autorin etwas besonderes einfallen lassen. Aber natürlich werde ich hier darauf nicht näher eingehen. Auf jeden Fall fand ich es sehr interessant einiges über die Arbeitsweisen zu erfahren. Obwohl die Orte nicht weit voneinander entfernt lagen, gab es doch sehr große Unterschiede, wie jeder an eine Ermittlung heran ging. Allerdings fand ich den Anfang etwas schleppend, aber dann wurden mir immer mehr Beteiligte und somit auch Verdächtige präsentiert und ich war neugierig, wie sich denn alles entwickeln würde. Das Ende hat mich dann doch etwas überrascht, damit hatte ich nicht gerechnet. Und genau das fand ich dann auch sehr gut. Fazit: Ich habe ein neues Ermittlerteam kennen gelernt und bin gespannt, auf weitere Folgen.

Lesen Sie weiter

Am Kollunder Strand wird die Leiche einer Frau gefunden. Bei der Toten handelt es sich um Liva Jørgensen, die zwölf Jahre zuvor spurlos verschwand. Die Tote wurde kaltblütig mit zwei Schüssen ermordet. „Vibeke Boisen, Leiterin der Flensburger Mordkommission, und ihr Kollege Rasmus Nyborg, von der dänischen Polizei, rollen den alten Fall wieder auf und stechen damit in ein Wespennest.“ Was Schlimmes ist vor 12 Jahren wirklich geschehen, welches die Tote veranlasste sich so lange zu verstecken? Fazit: Auf diesen Krimi war ich sehr gespannt, zum Einem spielt er in einem Landabstrich, den ich sehr mag, zum Anderen war ich aber auch sehr gespannt auf das neue Ermittlerduo, quasi auf die Kooperation „Dänemark – Deutschland“. Und mit den beiden Ermittlern ist der Autorin eine wirklich gute Kombination gelungen. Nyborg Rasmus ist geschieden. Sein Sohn Anton hat sich im Alter von 15 Jahren das Leben genommen. Nyborg ist ein brillanter Ermittler, der nicht viel auf Konventionen gibt und seine Entscheidungen eher aus dem Bauch heraus trifft. Vibeke Boisen ist ihrer leiblichen Mutter nie begegnet und weiß auch nicht wer ihr Vater ist. Sie wuchs in Heimen und bei Pflegefamilien auf. Als sie 11 Jahr alt war, kam sie zu Elke und Werner Boisen, die sie später auch adoptierten. Sie ist sehr bodenständig, hat ein sehr ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden und ist sehr regelkonform. Beide Ermittler könnten verschiedener nicht sein, doch trotz ihrer Unterschiedlichkeiten – oder gerade deswegen – haben sie mir beide ausgesprochen gut gefallen. Beide haben zudem ihr eigenes privates Päckchen zu tragen, was sie mir noch sympathischer, aber vor allem noch interessanter gemacht hat. Dass dies nicht der erste Krimi aus der Feder von Annette Hinrichs ist merkt man, denn die Geschichte ist gut durchdacht, hat den roten Faden und bleibt spannend bis zum Schluss. Die Autorin weiß einfach worauf es ankommt. Mit Vera Teltz wurde eine sehr gute und ausdrucksstarke Sprecherin gefunden, der man aufgrund ihrer vielseitigen Stimmen über einen längeren Zeitraum hervorragend zuhören konnte. Anette Hinrichs hat mit ihrem ersten Buch dieser Reihe das Potenzial für weitere interessante Fälle geschaffen. Ich würde mich jedenfalls freuen, wenn es weiter geht !!! Besten Dank an den „Random House Audio Verlag“ für das Rezensionsexemplar.

Lesen Sie weiter

Am Strand von Kollund an der deutsch-dänischen Grenze wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Da die Tote offenbar in Deutschland wohnte, wird von dort noch jemand angefordert. So kommt es, dass Vibeke Boisen, die gerade erst als Leiterin der Flensburger Mordkommission angefangen hat, zusammen mit ihrem dänischen Kollegen Rasmus Nyborg die Ermittlungen aufnehmen. Diese erweisen sich als schwierig und brisant. Aber auch privat haben beide zu kämpfen...... "Nordlicht" ist der Auftakt einer Reihe um die Flensburger Ermittlerin Vibeke Boisen und ihrem dänischen Kollegen Rasmus Nyborg. Der Fokus liegt auf den Ermittlungen. Obwohl sich das Buch schnell und flüssig lesen lässt, war es für mich anfangs sehr gewöhnungsbedürftig. Wie in Dänemark üblich, wird das Du in der wörtlichen Rede benutzt. Auch wenn Zeugen oder Verdächtige befragt werden. Den Schreibstil würde ich als nordisch kühl bezeichnen. Für mich hat da ein bisschen die Atmosphäre gefehlt. Dadurch konnte ich nicht so richtig mit den Protagonisten mitfiebern. Nichts desto trotz hat mich die Geschichte nach und nach in ihren Bann gezogen und ich konnte nicht mehr mit dem Lesen aufhören. Die Auflösung kam überraschend, war mir fast ein bisschen zu abrupt. Einiges konnte ich auch an Lokalkolorit mitnehmen. Man erfährt wissenswertes, ohne dass es sich zu lange gezogen hat. Über das Privatleben der Ermittler erfährt man nach und nach etwas, wenn auch nicht alle Details. Was mich neugierig auf die Fortsetzung macht. Fazit: Ein gelungener Auftakt. Zwar etwas gewöhnungsbedürftig, aber wenn man sich auf den Schreibstil einlässt, schnell und flüssig zu lesen. Lediglich in Sachen Spannung ist noch etwas Luft nach oben.

Lesen Sie weiter

„Der erste Fall für das deutsch-dänische Ermittlerteam Vibeke Boisen & Rasmus Nyborg Zwei Kommissare so unterschiedlich wie Ebbe und Flut“ Diese Aussage auf dem rückwertigen Cover hat mich neugierig gemacht. Es wurde nicht zu viel versprochen. Am Strand von Kollund an der deutsch-dänischen Grenze wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Vibeke Boisen, gerade vom LKA Hamburg zur Leitung der Flensburger Mordkommission gewechselt, ermittelt in diesem grenznahen Fall gemeinsam mit ihrem dänischen Kollegen Rasmus Nyborg innerhalb einer zusammengewürfelten Sonderkommission. Schnell stellt sich heraus, dass die erschossene Frau zwölf Jahre unter falschen Namen gelebt hat und ihr damaliges Verschwinden einem Serienmörder angelastet wurde. Viel Arbeit für das neue Team, wo jeder auch noch sein eigenes Päckchen zu tragen hat. Cover und Umschlag sind toll gestaltet. Das Cover lädt zum Sommer-Sonne-Strand-Lesen ein, aber Vorsicht, das Buch hat es in sich. Die übersichtliche Landkarte im Innenteil ermöglicht jederzeit eine Ortsbestimmung. Interessant ist die Mischung des Ermittlerteams, die unterschiedlichen Ansprachen, der unterschiedliche Umgang miteinander. Es wäre sicherlich noch interessanter gewesen, wenn nicht ausgerechnet die deutsche Kommissarin so regelkonform und korrekt gewesen wäre. Ansonsten war natürlich Neues oder auch Anderes zu entdecken. Die Zusammenarbeit der Behörden und auch der Bevölkerung funktioniert tatsächlich reibungslos. Man hat das Gefühl, dass dieses Grenzgebiet in einem besonderen Kosmos lebt. Der Kriminalfall ist speziell. Man bekommt eine Ahnung davon wie viele wahrscheinlich ungeklärte Vermissten/Mordfälle es gibt. Die Ermittlungen gestalten sich schwierig und man wundert sich bei den vielen Sackgassen, dass die Kommissare immer noch eine Möglichkeit finden, weiter zu machen. Alles ist nachvollziehbar und logisch aufgebaut. Es hat Spaß gemacht mit zu rätseln und zu beobachten wie sich die Knoten lösen. Wenn man dem Cover Glauben schenkt, können wir noch einig Fälle von Vibeke und Rasmus erwarten. Ich freue mich drauf.

Lesen Sie weiter

die Tote am Strand

Von: Christine Sieberer aus Taufkirchen

21.06.2019

tolles Buch, habs ziemlich am Stück gelesen, war spannend leider gab es häufige Ortswechsel, die mich irritiert haben

Lesen Sie weiter

Ich glaube, dass für das neue Buch und den Auftakt Krimi um die beiden Ermittler Boisen und Nyborg wieder einmal sehr viel Werbung gemacht wurde - der passende Krimi für den Sommer... Strand, Dänemark, Deutschland, ein Mord und viele Geheimnisse - das klingt wirklich gut. Also habe auch ich mir Hinrichs erste Krimi im Blanvalet Verlag einmal genauer angesehen. Ich war sehr gespannt auf die Geschichte, die sich hinter diesem ersten gemeinsamen Fall für die Ermittler Vibeke Boisen und Rasmus Nyborg versteckt. Das lesen hat sich gelohnt... Das erste Drittel hat sich für mich etwas gezogen, der Schreibstil ist zwar gut, aber es dauert ein wenig bis die Geschichte richtig an Fahrt gewinnt. Natürlich müssen die Charaktere erst einmal eingeführt werden und auch die ersten Spuren entdeckt und ausgewertet werden. Interessant finde ich, dass Hinrichs ihre Kommissare sehr problembehaftet konstruiert hat. Nyborg lebt von seiner Frau getrennt und hat seinen Sohn verloren, und auch Vibeke Boisen hat zum einen mit den Schatten der Vergangenheit zu kämpfen,als auch mit Problemen in der Gegenwart, so liegt zum Beispiel ihr Vater Walter nach einem Schlaganfall im künstlichen Koma. Lange wissen die beiden nichts von den Problemen des anderen und können sich und ihre Aktionen dadurch nicht richtig einschätze - aber im Verlauf der Ermittlungen wachsen sie als Team zusammen. Auch der Fall gestaltet sich sehr interessant und die letzte zwei Drittel des Buches wird es auch sehr spannend und kurzweilig und man bekommt immer wieder neue Hinweise, neue Verdächtigungen, neue Ideen und kommt am Ende doch nicht dahinter - zumindest ich nicht. Mich hat "Nordlicht - Die Tote am Strand" gut unterhalten und ich freue mich schon jetzt auf weiter Fälle für das deutsch-dänische Team und weitere spannende Storys aus dem Privatleben dieser unterschiedlichen Ermittler!

Lesen Sie weiter