Leserstimmen zu
Nordlicht - Die Tote am Strand

Anette Hinrichs

Boisen & Nyborg ermitteln (1)

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[ Rezensionsexemplar | Werbung ] "Nordlicht - Die Tote am Strand" von Anette Hinrichs ⭐⭐⭐⭐|5 An der deutsch-dänischen Grenze wird eine junge Frau gefunden. Tot. Doch schnell ist klar: Sie lebte unter falschen Namen. Denn vor zwölf Jahren ist sie schon einmal gestorben - oder eben auch nicht. Wo war sie also all die Jahre? Was ist passiert? Nun muss also die Polizei grenzübergreifend ermitteln: Vibeke Boisen von der deutschen, Rasmus Nyborg von der dänischen Seite aus. ________________________________________________ Endlich wollte ich mal wieder ein Hörbuch hören und der erste Band der Nordlicht-Reihe stand schon länger auf der Liste. Also fragte ich den Titel über das Bloggerportal an und hatte tatsächlich Glück. Gleich tauchte ich in die Geschichte ein, viele der Orte kenne ich, daher konnte ich mir einiges besonders gut vorstellen. Die Ermittler lernt man gut kennen und sind mir sympathisch. Ein unterhaltsamer Krimi, der Heimatgefühle auslöst!

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Zuallererst möchte ich auf das sehr gelungene Cover mit seinen wunderbar harmonisch abgestimmten Farben eingehen. Mit seinen haptischen Elementen, sowie dem gesamten Erscheinungsbild, ist es etwas ganz Besonderes. In dem Plot geht es um ein seit 12 Jahren vermisstes Mädchen, dass zu Beginn der Geschichte tot an einem Strand aufgefunden wird. Die Ermittler, sowie die Angehörigen sind schockiert, denn das bedeutet, dass Liva seit Jahren noch gelebt hat. Da der Mord an der deutsch-dänischen Grenze stattgefunden hat und die involvierten Familien im Grenzgebiet wohnen, wird eine Sonderkommission aus deutsch-dänischen Kollegen gebildet. Die Hauptprotagonisten des Ermittlerduos sind Rasmus und Vibeke, die jeweils eine harte Vergangenheit haben und auch in der Gegenwart noch mit ihrem Trauma zu kämpfen haben. Dies wirkt sich jedoch sehr positiv auf den Plot und die Charaktere aus. Die Dialoge, sowie das Annähern zwischen Rasmus und Vibeke finde ich ganz gelungen und sympathisch. Im Großen und Ganzen habe ich den Krimi als gut recherchierten und glaubwürdigen Plot empfunden, der mir allerdings viel zu ausführlich und zu viel Ermittlerarbeit enthalten hat. Der Spannungsbogen wurde bis zum Ende gut durchgezogen, aber eben an manchen Stellen sehr langatmig durch zu viel Ortsbeschreibungen. Die letzten einhundert Seiten fielen mir sehr schwer durchzuziehen, da das Ende einfach nicht mehr abzusehen war. Der Ezählstil war für mich nicht ganz so flüssig zu lesen, das lag vermutlich auch an den vielen einzelnen Plots und den vielen Charakteren, die man immer wieder neu den unbekannten Orten zuordnen musste. Das fiel mir als ortsunkundige schwer. Es bleibt zu hoffen, dass dies nur dem Einführungsband zu schulden ist, um die jeweiligen Orte bzw. den Wirkungskreis der Protagonisten anschaulich zu machen. Auf jeden Fall ein Krimi, der nicht mit viel Blut und Grausamkeiten durchzogen ist und eher etwas für Leser die keine grausamen Inhalte mögen. Ich vergebe daher ****/*****

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Am Kollunder Strand an der deutsch-dänischen Grenze wird die Leiche einer seit 12 Jahren verschwundenen Frau gefunden.Die Tote ist Liva Jorgensen. Die Zuständigkeit ist zuerst Unklar,dann werden der dänische Ermittler Rassmus Nyborg und die deutsche Ermittlerin Vibeke Boisen auf den Fall angesetzt. Schon bald wird beiden klar das es hier um höchst politische Machenschaften geht und sie stechen mit ihren Ermittlungen in ein Wespennest. Rassmus Nyborg ist ein Eigenbrötler, geschieden und hat seinen Sohn Anton durch Suizid verloren als der 11 Jahre war. Vibeke Boisen ist in Heimen aufgewachsen ,wurde dann später von dem Ehepaar Boisen adoptiert und sieht Diese als ihre echten Eltern an. Sie können vom Charakter verschiedener nicht sein ,bilden aber schon bald eine gutes Ermittlerduo. Die Stimme von Vera Teltz ist gut ausgewählt , Sie hebt wunderbar hervor ,wenn es spannend wird und stellt Rassmus und Vibeke fast bildlich dar. Ich hoffe das es weitere Folgen mit dem Duo gibt.

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DAS BUCH IN WENIGER ALS 280 ZEICHEN Klassischer solider Krimi von der gemütlichen Sorte, bei der auch das Privatleben der Ermittler einfließt. Liest sich flüssig runter und eignet sich gut als sommerliche Urlaubslektüre – auch wenn das Tempo manchmal schwächelt. Das Ende kann indes nur bedingt überraschen.

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Meine Meinung: Bei der Suche nach immer wieder neuen Autoren und Krimis für mich, wurde ich auf dieses Buch aufmerksam. Die Kurzbeschreibung machte mich neugierig und so lernte ich ein deutsch-dänisches Ermittlerteam kennen. Und ich sollte sie auch so richtig kennen lernen, denn für beide Ermittler hat sich die Autorin etwas besonderes einfallen lassen. Aber natürlich werde ich hier darauf nicht näher eingehen. Auf jeden Fall fand ich es sehr interessant einiges über die Arbeitsweisen zu erfahren. Obwohl die Orte nicht weit voneinander entfernt lagen, gab es doch sehr große Unterschiede, wie jeder an eine Ermittlung heran ging. Allerdings fand ich den Anfang etwas schleppend, aber dann wurden mir immer mehr Beteiligte und somit auch Verdächtige präsentiert und ich war neugierig, wie sich denn alles entwickeln würde. Das Ende hat mich dann doch etwas überrascht, damit hatte ich nicht gerechnet. Und genau das fand ich dann auch sehr gut. Fazit: Ich habe ein neues Ermittlerteam kennen gelernt und bin gespannt, auf weitere Folgen.

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Am Kollunder Strand wird die Leiche einer Frau gefunden. Bei der Toten handelt es sich um Liva Jørgensen, die zwölf Jahre zuvor spurlos verschwand. Die Tote wurde kaltblütig mit zwei Schüssen ermordet. „Vibeke Boisen, Leiterin der Flensburger Mordkommission, und ihr Kollege Rasmus Nyborg, von der dänischen Polizei, rollen den alten Fall wieder auf und stechen damit in ein Wespennest.“ Was Schlimmes ist vor 12 Jahren wirklich geschehen, welches die Tote veranlasste sich so lange zu verstecken? Fazit: Auf diesen Krimi war ich sehr gespannt, zum Einem spielt er in einem Landabstrich, den ich sehr mag, zum Anderen war ich aber auch sehr gespannt auf das neue Ermittlerduo, quasi auf die Kooperation „Dänemark – Deutschland“. Und mit den beiden Ermittlern ist der Autorin eine wirklich gute Kombination gelungen. Nyborg Rasmus ist geschieden. Sein Sohn Anton hat sich im Alter von 15 Jahren das Leben genommen. Nyborg ist ein brillanter Ermittler, der nicht viel auf Konventionen gibt und seine Entscheidungen eher aus dem Bauch heraus trifft. Vibeke Boisen ist ihrer leiblichen Mutter nie begegnet und weiß auch nicht wer ihr Vater ist. Sie wuchs in Heimen und bei Pflegefamilien auf. Als sie 11 Jahr alt war, kam sie zu Elke und Werner Boisen, die sie später auch adoptierten. Sie ist sehr bodenständig, hat ein sehr ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden und ist sehr regelkonform. Beide Ermittler könnten verschiedener nicht sein, doch trotz ihrer Unterschiedlichkeiten – oder gerade deswegen – haben sie mir beide ausgesprochen gut gefallen. Beide haben zudem ihr eigenes privates Päckchen zu tragen, was sie mir noch sympathischer, aber vor allem noch interessanter gemacht hat. Dass dies nicht der erste Krimi aus der Feder von Annette Hinrichs ist merkt man, denn die Geschichte ist gut durchdacht, hat den roten Faden und bleibt spannend bis zum Schluss. Die Autorin weiß einfach worauf es ankommt. Mit Vera Teltz wurde eine sehr gute und ausdrucksstarke Sprecherin gefunden, der man aufgrund ihrer vielseitigen Stimmen über einen längeren Zeitraum hervorragend zuhören konnte. Anette Hinrichs hat mit ihrem ersten Buch dieser Reihe das Potenzial für weitere interessante Fälle geschaffen. Ich würde mich jedenfalls freuen, wenn es weiter geht !!! Besten Dank an den „Random House Audio Verlag“ für das Rezensionsexemplar.

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Am Strand von Kollund an der deutsch-dänischen Grenze wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Da die Tote offenbar in Deutschland wohnte, wird von dort noch jemand angefordert. So kommt es, dass Vibeke Boisen, die gerade erst als Leiterin der Flensburger Mordkommission angefangen hat, zusammen mit ihrem dänischen Kollegen Rasmus Nyborg die Ermittlungen aufnehmen. Diese erweisen sich als schwierig und brisant. Aber auch privat haben beide zu kämpfen...... "Nordlicht" ist der Auftakt einer Reihe um die Flensburger Ermittlerin Vibeke Boisen und ihrem dänischen Kollegen Rasmus Nyborg. Der Fokus liegt auf den Ermittlungen. Obwohl sich das Buch schnell und flüssig lesen lässt, war es für mich anfangs sehr gewöhnungsbedürftig. Wie in Dänemark üblich, wird das Du in der wörtlichen Rede benutzt. Auch wenn Zeugen oder Verdächtige befragt werden. Den Schreibstil würde ich als nordisch kühl bezeichnen. Für mich hat da ein bisschen die Atmosphäre gefehlt. Dadurch konnte ich nicht so richtig mit den Protagonisten mitfiebern. Nichts desto trotz hat mich die Geschichte nach und nach in ihren Bann gezogen und ich konnte nicht mehr mit dem Lesen aufhören. Die Auflösung kam überraschend, war mir fast ein bisschen zu abrupt. Einiges konnte ich auch an Lokalkolorit mitnehmen. Man erfährt wissenswertes, ohne dass es sich zu lange gezogen hat. Über das Privatleben der Ermittler erfährt man nach und nach etwas, wenn auch nicht alle Details. Was mich neugierig auf die Fortsetzung macht. Fazit: Ein gelungener Auftakt. Zwar etwas gewöhnungsbedürftig, aber wenn man sich auf den Schreibstil einlässt, schnell und flüssig zu lesen. Lediglich in Sachen Spannung ist noch etwas Luft nach oben.

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„Der erste Fall für das deutsch-dänische Ermittlerteam Vibeke Boisen & Rasmus Nyborg Zwei Kommissare so unterschiedlich wie Ebbe und Flut“ Diese Aussage auf dem rückwertigen Cover hat mich neugierig gemacht. Es wurde nicht zu viel versprochen. Am Strand von Kollund an der deutsch-dänischen Grenze wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Vibeke Boisen, gerade vom LKA Hamburg zur Leitung der Flensburger Mordkommission gewechselt, ermittelt in diesem grenznahen Fall gemeinsam mit ihrem dänischen Kollegen Rasmus Nyborg innerhalb einer zusammengewürfelten Sonderkommission. Schnell stellt sich heraus, dass die erschossene Frau zwölf Jahre unter falschen Namen gelebt hat und ihr damaliges Verschwinden einem Serienmörder angelastet wurde. Viel Arbeit für das neue Team, wo jeder auch noch sein eigenes Päckchen zu tragen hat. Cover und Umschlag sind toll gestaltet. Das Cover lädt zum Sommer-Sonne-Strand-Lesen ein, aber Vorsicht, das Buch hat es in sich. Die übersichtliche Landkarte im Innenteil ermöglicht jederzeit eine Ortsbestimmung. Interessant ist die Mischung des Ermittlerteams, die unterschiedlichen Ansprachen, der unterschiedliche Umgang miteinander. Es wäre sicherlich noch interessanter gewesen, wenn nicht ausgerechnet die deutsche Kommissarin so regelkonform und korrekt gewesen wäre. Ansonsten war natürlich Neues oder auch Anderes zu entdecken. Die Zusammenarbeit der Behörden und auch der Bevölkerung funktioniert tatsächlich reibungslos. Man hat das Gefühl, dass dieses Grenzgebiet in einem besonderen Kosmos lebt. Der Kriminalfall ist speziell. Man bekommt eine Ahnung davon wie viele wahrscheinlich ungeklärte Vermissten/Mordfälle es gibt. Die Ermittlungen gestalten sich schwierig und man wundert sich bei den vielen Sackgassen, dass die Kommissare immer noch eine Möglichkeit finden, weiter zu machen. Alles ist nachvollziehbar und logisch aufgebaut. Es hat Spaß gemacht mit zu rätseln und zu beobachten wie sich die Knoten lösen. Wenn man dem Cover Glauben schenkt, können wir noch einig Fälle von Vibeke und Rasmus erwarten. Ich freue mich drauf.

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