Leserstimmen zu
Der Duft von Apfeltarte

Julie Leuze

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“Auf einer Apfelplantage in der Normandie findet die Pariserin Camille ihr Glück“ (Zitat Buchrücken) Camille muss unerwartet ihre Arbeit im Reisebüro ruhen lassen, da ihre Mutter dringend Unterstützung auf der Apfelplantage in der Normandie benötigt. Obwohl Camille mit der Apfelplantage, ihrem Leben dort abgeschlossen hat und vor allem ständig mit ihrer Mutter auf Kriegsfuß steht, lässt sie in Paris alles stehen und liegen, um ihrer Mutter zu helfen. Schnell findet sie wieder Gefallen an den Arbeiten draußen in der frischen Luft. Wäre da nicht auch noch der einzige Feriengast, der allen Frauen im Dorf den Kopf verdreht. Allen voran natürlich Camille. Was führt dieser Mann wirklich im Schilde? Die etwas merkwürdige, junge Nachbarin Lilou versucht hinter das Geheimnis des seltsamen Feriengastes zu kommen. Alles steuert auf eine riesengroße Katastrophe hin, doch meistens kommt es dann doch anderes… Mehr wird mal wieder nicht verraten. Außer, dass es mir ein besonderes Vergnügen war, dieses Buch zu lesen. Camille ist die Hauptperson des Romans, dennoch wird aus verschiedenen Erzählperspektiven geschrieben. Mir gefällt solch ein Wechsel. So versteht man manche Reaktionen besser und weiß natürlich zeitweise auch mehr als die Hauptperson selbst...😉 Seufz – mit Wehmut habe ich feststellen müssen, dass ich die letzte Seite gelesen habe. Ich bin so wunderbar in die Geschichte abgetaucht. Während hier noch Dunkelheit, Stürme und Regen im Moment das Bild beherrschen, tat es so gut über Sonne, Wärme, Äpfel und Cidre aus der Normandie zu lesen. Ich konnte die Geschichte förmlich schmecken. Ganz zu schweigen von den leckeren Rezepten am Ende des Buches… 🍎🌞🍏🌳 Ein tolles Buch zum Wohlfühlen oder auch Wellness für den Kopf. Von mir gibt eine absolute Leseempfehlung. 👍📚

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Camille wohnt seit über zehn Jahren in Paris und arbeitet in einem Reisebüro. Die Arbeit macht ihr nicht sonderlich Spass, auch das Leben in der Grossstadt nicht. Doch zugeben kann sie es erst, als sie nach einem Unfall ihrer Mutter Urlaub nimmt, um auf dem Apfelhof zu helfen. Bei der Arbeit inmitten der Apfelbäume spürt sie schnell wieder ihre alte Leidenschaft aufflackern, aber ihre Mutter ist nach wie vor schroff und lässt Camille nur das Nötigste tun. Dabei wären neue Ideen gefragt. Ein offenes Ohr für Camille hat Feriengast Antoine. Mit ihm versteht sie sich gut, doch auch ihre verheiratete Freundin Sandrine verbringt öfters Zeit mit ihm, was bald für Streit sorgt. Das Dorf- und Landleben in der Normandie war schön beschrieben, ebenso glaubhaft die Arbeitsabläufe auf dem Hof. Die Geschichte um Camille und den Apfelhof ihrer Mutter hörte sich interessant an und war es teilweise auch. Aber ganz überzeugen konnte mich der Roman nicht, da fast jede Figur etwas verschwieg. In der Menge wirkte es schon fast wieder langweilig. In Camilles Elternhaus muss vor Jahren etwas vorgefallen sein, deshalb die Flucht in die Hauptstadt. Sandrine hat ihre grosse Liebe geheiratet, doch aktuell stimmt etwas nicht in der Beziehung. Antoine verschweigt auch etwas, aber ob es das ist, was die Nachbarin vermutet? Diese und viele weitere Geheimnisse konnte man als Leser zudem alle erahnen. Dazu kam, dass mich die junge Nachbarin Lilou und auch ihr fauler Bruder nervten, der Roman wirkte dadurch auf mich zu jugendlich. Fazit: Die "Back to the Roots"-Geschichte war okay, mir fehlte jedoch das gewisse Etwas. 3.5 Punkte.

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Camille lebt in Paris, sie hat mit 18 Jahren unerwartet ihr Heimatdörfchen Vert-le-Coin verlassen. 14 Jahre später ruft unerwartet ihre Mutter an, sie benötigt dringend Hilfe auf ihrem Hof. Camille kommt wieder, sie ist direkt wieder dabei und hilft ihrer Mutter wo sie kann. Doch eines steht zwischen den 2 Frauen, ob sie beide eine Chance bekommen? Auch der Feriengast Antoine bringt die Frauenköpfe zum rauchen, denn er entlockt jeder einzelnen ihre Geheimnisse und verdreht den Mädels den Kopf... Bis sein Geheimnis ans Tageslicht kommt... Wird Camille ihm verzeihen können? Mir hat dieser kurzweilige Roman sehr gut gefallen. Eine tolle Sommerlektüre die man auch im Winter super lesen kann. Es geht um die Liebe, um die Äpfel und den Cidre... Ich vergebe dem Buch 4 von 5 Sterne.

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„»Manchmal muss man schwierige Entscheidungen treffen, um Schlimmeres zu verhindern. Das ist eben so. Wenn du mal groß bist, wirst du das verstehen.«“ Direkt nach dem Abitur ist Camille nach Paris geflüchtet und übt mittlerweile einen nervigen Job im Reisebüro aus, bewohnt eine viel zu kleine aber überteuerte Wohnung und liebt ihr Pariser-it-Leben. Den heimischen Apfelhof hat sie das letzte Mal besucht, als ihr Vater verstorben ist. Und nun muss sie für 6 Wochen, oder noch länger, zurückkehren und ihrer Mutter helfen, welche durch einen Bandscheibenvorfall die Apfelplantage nicht mehr bewirtschaften kann. Kaum angekommen, spürt sie das erste Bauchkribbeln und bemerkt, wie viel ihr die Apfelplantage bedeutet. Ihrem verstorbenen Vater fühlt sie bei den täglichen Arbeiten ganz nahe, denn die beiden verband die Leidenschaft für Cidre. Leider steckt der Hof in einer Krise und ihre Mutter kann nicht mehr. Statt aber Camilles Vorschläge anzunehmen, schmettert sie diese direkt ab. Zwischen den beiden Frauen herrscht eine große Kluft, welche bis in Camilles Kindheit zurück zureichen scheint. Allerdings söhnt sich Camille mit ihrer Jugendfreundin Sandrine aus, welche allerdings ebenfalls ihr Vergangenheitspäckchen trägt. Außerdem lernen wir den zunächst sehr charmanten Antoine kennen, welcher für einige Zeit die Ferienwohnung auf dem Hof beziehen wird. Nachdem Camille ihn ausversehen für das tägliche Abendbrot in der eigenen Küche eingeladen hat, dringt er immer tiefer in das Dorfleben ein und bringt die Menschen zum Reden. Die junge Nachbarstochter Lilou, hässlich und unscheinbar, ist die Einzige, welche den richtigen Riecher hat. „Denn das Leben konnte dunkel und gemein sein, keine Frage. Aber es gewährte auch zweite Chancen, immer wieder, und diese Erkenntnis machte Jeanne so glücklich, dass sie hätte singen mögen.“ „Der Duft von Apfeltarte“ ist eine Reise in die ländliche Gegend der Normandie, in ein kleines Dorf und einer mit Liebe aufgebauten Apfelplantage. Wenn die Protagonisten durch die Plantage laufen, hat man das Gefühl, ebenfalls dabei zu sein. Die Geschichte selbst beginnt sehr ruhig bis sich erste Spannungsmomente aufbauen. Ein zentrales Thema ist das schwierige Mutter-Tochter-Verhältnis, welches auch mich mitgenommen hat. Für das große Chaos sorgt der Feriengast Antoine, der alle Dorfbewohner für sich gewinnt. Der Roman ist flüssig und aus verschiedenen Perspektiven geschrieben, sodass wir nicht nur die Hauptprotagonistin besser kennenlernen, sondern auch die Nebendarsteller und ihre Probleme. „Der Duft von Apfeltarte“ ist eine Wohlfühlgeschichte für Zwischendurch. Allerdings fehlte mir noch etwas zum perfekten Roman. Die Geschichte erhält eine unterhaltsame Leseempfehlung, allein, weil ständig der Apfeltartegeruch die Geschichte umweht :) „Wahre Liebe bedeutet nicht, niemals in eine Krise zu geraten, Camille, sondern es bedeutet, sie zu meistern.“ Die Rezepte aus Der Duft von Apfeltarte gibt es unter www.RoRezepte.com & https://rorezepte.com/der-duft-von-apfeltarte-julie-leuze

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Cover & Titel Das Cover wird passend zum Titel „Der Duft von Apfeltarte“ von einem Apfelbaum geziert, in deren Baumkrone eine Leiter angelehnt ist. Auf dem grünen Gras steht eine Kiste, in der gepflückte Äpfel liegen. Der Titel steht auf einem Kärtchen, welches an einem Band befestigt ist und das Design des Covers abrundet. Geschichte & Plot Die Geschichte fängt langsam an und steigert sich im Laufe des Lesens. Zuerst lernen wir Camille kennen, die Tochter von Jeanne und die Protagonistin um die sich die Geschichte dreht. Sie lebt in Paris und muss ihrer Mutter für einige Zeit auf dem Apfelhof aushelfen. Kurz danach lernen wir Jeanne kennen, die ein bisschen von sich erzählt. Mit der Zeit lernen wir sie besser kennen, auch ihre Eigenarten und ihren Umgang mit ihrer Tochter Camille. Die Kapitel sind aus verschiedenen Sichten geschrieben, was es uns vereinfacht hinter jede Fassade, aber auch ihre Gefühle wahrzunehmen. Der Plot wurde gut ausgearbeitet und es kommt nicht nur alles zur richtigen Zeit, sondern auch die Spannung und der darauffolgende Wandel kommen nicht zu kurz. Protagonisten Die Protagonistin Camille fand ich von Anfang an sehr sympathisch und das hat sich auch im Laufe der Geschichte nicht geändert. Für mich war sie jung, dynamisch und hat immer wieder, mit ihrer Art, frischen Wind in die Geschichte gebracht. Aber auch ihre Mutter, mit der ich nicht immer einer Meinung war, hat bei mir im Laufe der Zeit an Sympathiepunkten gewonnen. Nicht immer konnte ich nachvollziehen, warum sie ihre Tochter Camille so behandelt hat, habe aber dann im weiteren Verlauf gelesen, was sie wirklich meinte und wie sie es meinte. Ein Mix aus Coolness und jugendliche Frische brachte die liebe Lilou mit hinein. Ich fand sie von Anfang an wirklich smart und war gespannt, was ich im Verlauf der Geschichte über sie erfahre. Für mich passte sie perfekt in die Geschichte und wirbelte alles ein wenig auf. Sandrine hingegen war mir, wie auch Camille, gleich von ihrem ersten Kapitel an, sympathisch. Ihre Kapitel habe ich gerne gelesen, da es um ihre Ehe mit Yves ging, welcher zur tollen Sorte von Mann gehört. Antoine, der zweite männliche Part dieses Buches und der Urlauber auf Vert-le-Coin. Ich habe von Anfang an gedacht, dass er etwas verbirgt und wann immer er auftauchte, wurde ich das Gefühl nicht los. Einige Gespräche zwischen Camille und ihm zeigten aber, dass er doch ein sehr tiefgründiger Mensch meint und seine Aussagen ehrlich gemeint sind. Ich fand soweit alle Protagonisten gut ausgearbeitet und authentisch, wobei ich mit Antoine am wenigsten anfangen konnte. Irgendwas fehlte mir an ihm, auch wenn ich nicht genau sagen kann, was, denn er hat im Prinzip alles richtig gemacht, außer mit einer „Lüge“ seinen Urlaub zu starten. Schreibstil Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar und es gab keine Stellen, an denen ich stockte. Das ehrliche Fazit Ein tolles und wunderbares Buch für den Sommer und für alle Apfelfreunde und Freundinnen da draußen. Wer mal nicht groß nachdenken möchte, oder die perfekte Message sucht, ist hier genau richtig.

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Die 32-jährige Camille Rosiére arbeitet in einem Reisebüro in Paris. Seit nunmehr vierzehn Jahren lebt sie in dieser Stadt, hat zwei wunderbare Freundinnen, Geneviéve und Céline. Glückwar sie allerdings in ihrem Job nicht, doch es blieb ihr keine andere Wahl. Nach einem unangenehmen Arbeitstsag geht sie noch schnell bei Madame Dubois vorbei, die einen Feinkostladen besaß. Eine Besitzerin mit Herz. Ganz zum Schluss kauft sie noch einen Cidre. Vorahnung? Jahrelang war dieser auf dem Hof daheim in der Normandie produziert. Doch als der Vater vor Jahren verstarb, wurde die eigene Produktion eingestellt und die Mutter gab die Äpfel an einen Konzern ab. Und genau an diesem Abend erreicht sie ein Hilferuf der Mutter, die sie nunmehr bittet für die nächsten sechs Wochen auszuhelfen. Krankheitsbedingt würde sie die viele Arbeit nicht schaffen. Vert-le-Coin hieß der kleine Ort und inmitten weitläufiger Apfelplantagen lag das Zuhause von Jeanne, Camilles Mutter. Es war einfach zu viel Arbeit, und dennoch gab sie nicht auf. Es war nunmehr gut drei Jahre her, dass Camile dort war. Zur Beerdigung ihres Vaters. Kontakt zu früheren Freundschaften hatte sie nicht mehr, auch nicht zu ihrer Schulfreundin Sandrine. Das Nachhausekommen belastete Camille, denn zwischen ihr und der Mutter stand es nicht zum besten. Streit war wie gehabt vorprogrammiert. Auch der Feriengast, der für einige Wochen auf dem Hof weilt und in dem ehemaligen Taubenturm, den der Vater noch zu einem Feriendomizil umgebaut hatte, konnte nichts daran ändern. Monsieur Oliver war ein gutaussehender Mann. Doch weshalb er sich in die Einsamkeit zurückgezogen hatte, lässt er offen. Der Autorin ist es gut gelungen, die Landschaft bzw. die Gegend dem Leser bildhaft vor Augen zu führen. Alle Charaktere sind gut in Szene gesetzt und wirken ziemlich authentisch. So kann man sich gut in sie hineinversetzen. Es mag sein, dass die beiden Frauen zeitweise sehr starrköpfig vorkommen, dennoch klärt sich dies im Lauf der Handlung. Wie sagt ein Sprichwort: Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. Nicht immer ist diese Alltagsweisheit richtig. Man sollte eher sagen: Schweige, so viel du kannst, aber rede, so viel du musst. Über den jeweiligen Kapiteln steht der Name der handelnden Person. Von der Autorin selbst kannte ich nur "Ein Garten voller Sommerkräuter", der mir sehr gut gefallen hat. Der vorliegende Roman greift Themen wie Verantwortung, Verlust, Freundschaft auf. Das Cover finde ich sehr schön und ansprechend. Und man sieht wie auch bei dem vorgenannten Roman auch hier Titel und Name des Autors in Form eines Anhängers. Das ist für mich ein gewisser Wiedererkennungswert für den Autor bzw. Autorin. "Der Duft von Apfeltarte" ist ein ansprechender, lesenswerter Frauenroman. Zurück zu den Wurzeln, zurück zu dem was einem mit viel Liebe vermittelt wurde. Und wie sich Mutter und Tochter in der Geschichte langsam aneinander wieder näherkommen ist sehr authentisch und nachvollziehbar geschildert. Letztendlich findet Camille ihren Weg und genau das hatte ich gehofft. Ganz zum Schluss gibt es noch einige Rezepte zum Nachkochen. Nur das habe ich bislang noch nicht versucht ☺ Ich gebe sehr gern meine Leseempfehlung.

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„Der Duft von Apfeltarte“ ein Roman von Julie Leuze im Goldmann Verlag erschienen. Mit 333 Seiten. Die Kapitel werden aus der Sicht der verschiedenen Personen erzählt. Camille arbeitet im Reisebüro in Paris, ist Single und 32 Jahre alt. Sie hat in letzter Zeit kein Glück in der Liebe und auch der Job macht nicht mehr so richtig Spaß. Aber mit ihren zwei Freundinnen Genevieve und Celine fühlt sie sich in ihrer Wahlheimat wohl. Camille bekommt von ihrer Mutter Jeanne einen Anruf, sie soll wenn es möglich ist schnell nach Hause in die Normandie kommen. Sie hatte einen Bandscheibenvorfall und die Apfelernte steht an. Auch im Gemüsegarten wartet das Gemüse auf die Weiterverarbeitung und den Verkauf. Ihr Vater ist vor drei Jahren verstorben, seitdem lebt ihre Mutter alleine auf dem Apfelhof. Mit gemischten Gefühlen fährt Camille nach Hause. Sie war die letzten 14 Jahre selten zu Hause. Zu Hause angekommen, fängt Camille an zu arbeiten. Von Tag zu Tag wird sie kräftiger und auch die gesamte Arbeit macht immer mehr Spaß. Auch an ihren Vater erinnert sie sich dabei gerne. Und noch eine erfreuliche Überraschung, der Feriengast auf dem Hof ist sehr attraktiv und gefällt Camille. Antoine ist aus Paris und macht bei ihnen lange Urlaub. Mutter Jeanne wächst die Arbeit am Hof schon lange über den Kopf, wird sie den Hof verkaufen? Kann sie die Trauer über den Verlust ihres Ehemannes überwinden und eine neue Liebe finden? Camilles alte Schulfreundin Sandrine hat Probleme. Welche das sind, muss sie erst noch abwarten! Wieso ist Camille mit gemischten Gefühlen nach Hause gefahren, was ist in der Vergangenheit vorgefallen? Antoine, der Feriengast versteht sich mit allen sehr gut, aber welches Geheimnis verbirgt er vor allen? Kann der Apfelhof trotz Geldprobleme noch gerettet werden? Meine Meinung: Die Geschichten rund um den Apfelhof und ihre Bewohner gefallen mir richtig gut. Ich konnte mich super in die Personen hineinversetzen. Es kommen viele spannende, liebevolle und lustige Stellen vor. Auch ein bisschen Traurigkeit, Zorn und Angst war dabei. Am besten gefällt mit, dass alle gemeinsam und jeder für sich ein neues Lebensziel und Gefühl entwickelt hat! Da sich die Geschichten um den Apelhof drehen, passt das Cover super dazu! Auf den letzten Seiten sind noch einige Rezepte von Gerichten die in der Geschichte vorkommen aufgeschrieben – Fabelhafte Idee! 5 von Sternen

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In ihrem neuen Roman "Der Duft von Apfeltarte" entführt uns die Autorin Julie Leuze in die herrliche Normandie. Und hier machen wir halt auf einer Apfelplantage. Und diese Apfelplantage verzaubert mich schon beim Anblick dieses traumhaften Covers. Wer würde da am liebsten nicht sofort in einen Apfel beißen? Vor vielen Jahren hat die junge Camille den elterlichen Apfelhof in Vert-Le-Coin verlassen. Sie lebt in einem kleinen Apartement in Paris und arbeitet in einem Reisebüro. Als ihre Mutter erkrankt, kehrt Camille in ihre Heimat zurück. Hier auf dem Apfelhof muss sie kräftig mit anpacken und am liebsten würde sie wieder Cidre herstellen, wie es einst ihr verstorbenen Vater gemacht hat. Denn Camille muss feststellen, dass ihr die Arbeit auf der Apfelplantage wieder großen Spaß macht. Außerdem taucht auch noch ein Feriengast aus Paris auf. Antonie ist ein guter Zuhörer, doch als ein Geheimnis von Antonie ans Tageslicht kommt, ist Camille schwer enttäuscht ..... Einfach ein Genuss! Wenn ich die Augen schließe, befinde ich mich in der Normandie und habe dieses unglaublichlich Duft der Äpfel in der Nase. Und all die leckeren Rezepte aus Vert-le-Coin, die man glücklicherweise im Anhang des Buches findet, sorgen für ein absolutes Wohlfühl-Gefühl, genauso wie dieses Traumgeschichte. Denn zum Träumen lädt diese von der ersten Seite an ein, dafür sorgt der herausragende Schreibstil der Autorin. Wir lernen liebenswerte Protagonisten kennen. Toll finde ich, dass die Kapitel immer abwechselnd einer Person gewidmet sind. Entweder erfährt man etwas über Camille, über ihr Leben als Kind auf dem Apfelhof und ihre Jugend. Berührt hat mich ihre große Enttäuschung. Dann erfahren wir einiges über Camillies Mutter Jeanne und auch Camilles beste Freundin Sandrina hat so einiges zu erzählen. Und zusammen ergibt dies einen absoluten Wohlfühlroman. Außerdem kommt ja auch noch neben der vielen Arbeit auf der Apfelplantage, die mir jetzt bestens vertraut ist, auch noch die Liebe ins Spiel. Denn für Schmetterlinge im Bauch sorgt Antonie aus Paris. Doch eine dunkle Wolke scheint das Glück zu bedrohen. Ist Camille bereit für einen Neuanfang in Vert-le-Coin? Für mich "Das Sommerbuch" - ein Lesevergnügen der Extraklasse. Am liebsten würde ich sofort in die Normandie reisen und Camille auf ihrem Apfelhof besuchen. Ein Traumbuch, das für unterhaltsame und vergnügliche Lesestunden gesorgt hat. Gerne vergebe ich 5 Sterne und freue mich schon auf das nächste Buch der Autorin.

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