Leserstimmen zu
Die fabelhafte Welt der Ameisen

Christina Grätz, Manuela Kupfer

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Das Cover hat mich in erster Linie angesprochen und ich mag aktive Lebewesen, Biologie ist ein Fach das mich interessiert. Aber Ameisen umsiedeln?? Nein, keine Ahnung, davon habe ich nie gehört. Der Klappentext ist ansprechend und macht einen lustigen und lebhaften Eindruck, weshalb ich mich für das Buch interessiert habe. Der erste Blick ins Buch und ins Inhaltsverzeichnis sind ansprechend. Es ist lustig, lebhaft, modern und macht nicht den Eindruck eines typischen Sachbuchs. Das Buch beginnt mit der Vorgeschichte der Autorin wie sie zu ihrem Job zur ,,Ameisenumsiedlerin“ gekommen ist. Die Autorin Christina Grätz lernt man auf diese Weise kennen. Ich habe Respekt vor ihrer Aufgabe und für mich festgestellt, dass ich nicht tauschen möchte. :P Im Verlauf des Buches erzählt die Autorin, ihre schönsten und skurrilsten Geschichten ihrer Arbeit. Die Geschichten und Erlebnisse waren sehr interessant und lustig zu lesen. Besonders ein Erlebnis wird im Gedächtnis verankert bleiben. (Party) Die Umsiedlung der Ameisen ist schwer vorstellbar. In der Mitte des Buches sind Bilder und machen die Abwicklung anschaulich. Das Buch gibt viele sachliche Informationen zu Ameisen, die deutlich gekennzeichnet sind. Man kann auswählen, ob man sich nur mit dem Job von Frau Grätz auseinandersetzen möchte oder auch sachliches über Ameisen erfahren möchte. Die sachlichen Fakten habe ich nicht komplett gelesen, trotzdem habe ich viele Informationen zu Ameisen bekommen und wurde über die kleinen wichtigen Lebewesen aufgeklärt. Interessant fand ich den Fakt, dass eine Ameise zur Aufklärung eines Verbrechens beigetragen hat. Fazit Das Buch konnte mich unterhalten und zum Lachen bringen. Es wird mit Sicherheit einen Teil zum Erhalt der Ameisen und dem Naturschutz beitragen. Der Job von Christina Grätz wurde wunderbar dargestellt. Die deutliche Kennzeichnung zwischen Erzählung und Sachbuch ist positiv aufgefallen. Meine Wahrnehmung der Ameisen wurde erweitert und ich habe viele Informationen über einen seltenen Job und dessen Tätigkeiten bekommen.

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Für dieses Jahr habe ich mir vorgenommen, Bücher zu lesen die jenseits meiner bevorzugten Genres liegen. Da ich mich sehr für Tiere und die Arbeit mit ihnen interessiere, ist meine Wahl auf diese Buch gefallen. Die Autorinnen Christina Grätz und Manuela Kupfer erzählen von ihrer Arbeit als Ameisenumsiedlerin. Ich war erst auf Grund des Berufsbildes sehr überrascht, wusste bis dato nicht, das es diesen Beruf überhaupt gibt. Wir erfahren in dem Buch wie organsiert und sozial das Leben der Ameisen ist, lernen die unterschiedlichen Arten kennen. Auch hier war ich überrascht, wie vielfältig der Artenreichtum doch ist. Das Buch ist humorvoll geschrieben, informativ und unterhaltsam. Man kommt durch die kurzen Kapitel durch und wird, auf Grund der Kürze, auch immer wieder dazu animiert, weiterzulesen. Aber, und das finde ich ist ein Manko des Buches: es wird an einigen Stellen zu wissenschaftlich. Man wird stellenweise mit viel zu vielen Informationen regelrecht bombardiert und teilweise wirkt es auch zu belehrend in meinen Augen. Dennoch finde ich das Buch interessant und auch wichtig. Wichtig, um den Blick für die kleinen und doch so wichtigen Tierchen zu schärfen und vielleicht ein wenig mehr darauf zu achten. Fazit: ein interessantes Buch, das aber teilweise zu viel Informationen auf einen einprasseln lässt und dadurch an manchen Stellen „trocken“ rüberkommt. Von mir gibt es 3 von 5 möglichen Sternen.

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Christina Grätz hat einen außergewöhnlichen Beruf, sie ist Ameisenumsiedlerin. Wer sich fragt, warum man denn Ameisen umsiedeln muss, hat den gleichen Gedanken wie ich, als ich den Untertitel dieses Buches gelesen habe. Die Autorin erklärt, warum – beispielsweise aus Artenschutzgründen bei Bauvorhaben - und wie – äußerst mühselig, kraft- und zeitaufwendig - man die kleinen Krabbler umsiedelt, streicht dabei anschaulich die Verschiedenheit der unterschiedlichen Ameisenarten heraus. Und das so enthusiastisch und mit viel Warmherzigkeit und Wohlwollen diesen Insekten gegenüber, dass sie mich selbst ein Stück weit von ihrer Begeisterung und Überzeugung angesteckt hat. Mein Hochachtung vor den kleinen Tierchen ist durch die Lektüre des Buches gestiegen. Denn die Autorin erzählt nicht nur unterhaltsam aus ihrem Beruf sondern baut immer wieder viel Wissenswertes rund um die Ameise in das Buch mit ein. In den einzelnen Kapiteln, denen Christina Grätz witzige, eingängige Titel verpasst hat (wie zum Beispiel „Von Partybiestern und Kartonkleberinnen – Die architektonische Kreativität der Ameisen“) erklärt sie die verschiedenen Arten, Körperbau, Lebenszyklus, Lebensweise, Aufbau der Nester – vor allem da kam ich ins Staunen-, die Arbeitsteilung im Ameisenstaat – einfach grandios, wie reibungslos diese Menge an Tieren „funktioniert“ -, die Unterschiede zwischen den einzelnen „Organisationseinheiten“-, und erzählt von ihren rekordverdächtigen Leistungen sowie dem nicht immer einfachen Verhältnis zwischen Mensch und Tier. Sie schließt ab mit dem Kapitel „Traumjob Ameisenhegerin“, mit dem sie eine Lanze für die kleinen, faszinierenden Krabbler bricht. Und das auf sehr glaubhafte Weise, denn überzeugt ihre Begeisterung nicht, wenn die Autorin sagt: „Ich liebe den Geruch von Ameisensäure“? „Die fabelhafte Welt der Ameisen“ rückt das in den Fokus, was man sonst viel zu schnell übersieht – weil es so klein ist und weil man viel zu wenig darüber weiß. Wie heißt es so schön? Man kann nur das schützen und lieben, was man kennt. In diesem Buch bekommt man genug Informationen, um die teils gefährdeten Ameisenarten kennen und ihren wahren Wert schätzen zu lernen! Nun müssen wir natürlich nicht alle Ameisenumsiedler werden, aber ein besonnener und klügerer Umgang mit diesen Insekten wäre schon ein guter Anfang. Sie haben es verdient, denn sie werden nicht umsonst "Die Polizei des Waldes" genannt. Inhalt Sie bringen mehr Biomasse auf die Waage als alle Säugetiere der Welt zusammen, und doch stehen sie auf der Roten Liste. Ameisen sind in Deutschland hochgradig gefährdet. Damit sie überleben, gibt es besondere Menschen: Ameisenumsiedler. Immer, wenn Bauprojekte eine Kolonie gefährden, treten sie in Aktion. Hier erzählt die bekannteste Ameisenumsiedlerin Deutschlands von ihren abenteuerlichen Erlebnissen. Skurrile Geschichten voller verblüffender Fakten über kooperativen Naturschutz, die Biologie des Waldes und über den kuriosen Kosmos der kleinen Krabbler. Quelle: Randomhouse

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Mein erster Gedanke, als mir dieses Buch unterkam? Was wird eine Ameisenumsiedlerin schon zu erzählen haben? Die in dieser Frage mitschwingende Skepsis wurde ein Stück weit bestätigt: Die eine oder andere Kuriosität haben die Schilderungen einiger Umsiedlungen zu bieten, aber eigentlich bieten sie nur den Rahmen für die wirklich spannenden Geschichten. Jedes Kapitel ist jeweils mit Informationen zu Ameisen angereichert. Und diese haben es in sich. Ameisen sind faszinierende Wesen und das bringen die beiden Autorinnen sehr gut rüber. "Die fabelhafte Welt der Ameisen" hat mich mäßig gut unterhalten, aber ich habe viel über Ameisen gelernt. Für Eilige: Am Ende des Buchs gibt es das Kapitel "Partywissen". Dort gibt es einige der spannenden Aspekten zu diesen Tieren in komprimierter Form.

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Christina Grätz und Manuela Kupfer: »Die fabelhafte Welt der Ameisen. Eine Ameisenumsiedlerin erzählt.« Gütersloher Verlagshaus in der Verlagsgruppe Random House GmbH. 2019. 274 Seiten. Wusstet ihr, dass es eine Ameisenart gibt, die mit einem besonders geformten Kopf ihre Nesteingänge bei Flutgefahr verschließen kann und die Ameisen im Nest dann sogar kurz ohne Sauerstoff weiter atmen können? Oder dass sich in großen Ameisennestern kleine Gastameisen mit durchfüttern lassen? Oder dass Ameisen lebenswichtige Verbindungen mit anderen kleinen Tieren eingehen, die sowohl feindlich als auch friedlich ablaufen können? Oder dass eine »normale« Ameisenkönigin im Garten bis zu 25 Jahre alt werden kann? Dieses interessante Sachbuch bietet ausführliche Informationen über das vielschichtige Leben von Ameisen, direkt basierend auf den Erfahrungen und Beobachtungen einer Ameisenumsiedlerin. Die Sprache ist sehr leicht verständlich und es gibt kaum Fremdwörter, die dann aber auch sehr gut erklärt werden. Wertende Kommentare, wie dieser, kommen zum Glück fast nie vor: »Die Raubameisen sind also in der Familie der Waldameisen so etwas wie die missratenen Cousinen. Junkies, die ihre Familie vernachlässigen und den Laden mit Beschaffungskriminalität am Laufen halten.« (S. 51). Es gibt zusätzlich viele erläuternde Abbildungen und sogar Fotos. Nur bei der Unterteilung der Ameisenarten, die man teilweise nur an der Anzahl der Haare am Hinterkopf auseinanderhalten kann, hat mir eine Abbildung gefehlt. Das einzige, was teilweise den Lesefluss stört, sind lange Verweise auf andere Kapitel: »siehe Kapitel >Nur die Spitze des Eisbergs<)« (S. 72). Wenn dann drei mal innerhalb von zwei Seiten auf das selbe Kapitel verwiesen wird, stört das wirklich; stattdessen hätte man die Kapitel nummerieren und dann darauf verweisen können. Aber abgesehen von dieser Kleinigkeit handelt es sich bei »Die fabelhafte Welt der Ameisen« um ein wirklich spannendes und unterhaltsames Buch, das mir geholfen hat, öfter mal inne zu halten und den Boden zu untersuchen, wo sich die kleinen Tiere ihre eigenen Straßen und Städte bauen. Auch ein Buch über das Hobby der Ameisenumsiedlerin Christina Grätz über die Rekultivierung (Neubepflanzung) von Tagebaufolgelandschaften würde ich gern lesen. Vielen Dank für das Rezensionsexemplar.

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Dieses Buch bringt dem Leser die Welt der Ameisen näher. Der Buchtitel hält, was er verspricht. Autorin Christina Grätz erzählt Erlebnisse und interessante Begegnungen bei ihren Ameisenumsiedelungen. Manuela Kupfer liefert Daten und Fakten rund um die Ameise. Abwechselnd gibt es so für den Leser Begebenheiten und Fachwissen. Beides ist sehr gut geschrieben, und es kommt keine Langeweile auf. Unterschiedliche Schriftarten und eine Markierung an den Seiten mit den Fachinformationen lassen den Leser sofort erkennen, ob es sich um Geschehnisse während einer Umsiedlung oder um weiterführendes Wissen zum Thema geht. Das Buch ist so aufgebaut, dass es nicht nur von Anfang bis Ende durchgelesen werden muss. In den Texten gibt es viele Querverweise, so dass man einfach an einen anderen Punkt wechseln und wieder zurückkehren kann. Es ist auch möglich, zuerst die Erlebnisse der Ameisenumsiedlerin und dann erst die Daten und Fakten zu lesen. In der Mitte des Buches zeigen Farbfotos, wie eine Ameisenumsiedlung abläuft sowie weitere faszinierende Bilder. Die Einblicke in den gut organisierten Staat der Ameisen und ihre verschiedenen Spezialisierungen auf ihre jeweiligen Lebensräume lassen einen diese Wesen mit ganz anderen Augen sehen. Am Ende des Buches gibt es die Rubrik „Partywissen“, welche eine gute Zusammenfassung der Daten und Fakten über die fabelhafte Ameise liefert. Es macht Spaß, die Ameisenumsiedlerin zu begleiten und gleichzeitig so viele Informationen zu erhalten. Ausnahmsweise gibt es heute auch eine Meinung zum Cover – da sich dieses oft verändert, schreibe ich sehr selten darüber. Dieses hier muss ich einfach erwähnen. Es ist wunderschön mit grünem Moos und den beiden Ameisen. Alleine dieses Cover lädt ein, sich dieses Buch zur Hand zu nehmen. Ich danke dem Bloggerportal und dem Gütersloher Verlagshaus für die Zusendung dieses Rezensionsexemplars.

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Ameisen sind arbeitssam, sozial, organisiert. Wie ausgeprägt diese Fähigkeiten sind, erklärt Ameisenumsiedlerin Christina Grätz in ihrem Buch Die fabelhafte Welt der Ameisen. Mich hat sie damit überrascht und begeistert. Mit Ameisen habe ich mich bislang nie wirklich befasst. Wenn sie mich in Ruhe lassen, lasse ich sie in Ruhe. Sehe ich irgendwo ein Ameisenstraße, wie zum Beispiel vor Jahren bei meinen Vermietern in der Wohnung, als sie im Urlaub waren, suche ich das Ziel, in diesem Fall eine Dose mit Bonbons, und bringe es in den Garten. Spätestens nach zwei Tagen waren die Ameisen aus der Wohnung. Eben weil sie so prima organisiert sind und sich gegenseitig informieren, dass die leckere Futterstelle verschwunden ist. Berufswunsch: Ameisenumsiedlerin Ob ich allerdings auf die Idee gekommen wäre, eine Ameisenumsiedlerin wie Christina Grätz zu rufen, wenn ich im Garten ein Ameisennest gefunden hätte, bezweifele ich. Bis ich Die fabelhafte Welt der Ameisen gelesen habe, wusste ich nicht mal, dass es sowas gibt. Mit ihrer Arbeit hat mir Christina Grätz einen neuen Blick auf die Tierchen eröffnet. Die Vielfalt, die individuellen Besonderheiten jeder einzelnen Art, alles beschreibt Christina Grätz liebevoll und kompetent. Da gibt es die Stämme, die einem Käfer Unterschlupf in ihrem Nest gewähren, weil der Sekrete absondert, die die Ameisen süchtig machen. Droht dem Nest Gefahr, werden die “Drogendealer” noch vor der Königin gerettet. Andere Stämme haben “Ambulanzen”, die nach einem Gefecht mit einem anderen Stamm ausziehen, die eigenen Verletzten im Sinne der Triage sichten und leicht bis mittelschwer verletzte Schwestern ins Nest tragen. Dort werden sie gesund gepflegt. Mit überzeugendem Erfolg, wie die Wissenschaft inzwischen gezeigt hat. Die Opferzahlen sinken drastisch im Vergleich zu anderen Stämmen, die dieses Verhalten nicht zeigen. Christina Grätz hat mich mit Die fabelhafte Welt der Ameisen berührt und begeistert. Auf jeder Seite spürt man die Leidenschaft, mit der sie ihren Traumberuf ausübt. Gleichzeitig vermittelt sie wissenschaftlich fundiertes Wissen aus der Welt der Ameisen. Die entsprechenden Abschnitte sind besonders gekennzeichnet. Danke für dieses Buch, Frau Grätz. Ich finde es toll!

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Wir wohnen ja sehr Ländlich und da haben wir auch viele Ameisen draußen im Garten. Auch hatten wir schon das vergnügen Fliegende Ameisen zu beobachten die auf einmal aus ihrem Nest kamen alles wimmelte auf einmal von ihnen und dann sind sie weg geflogen und dann war das Spektakel vorbei. Aber die Frage war was war das? Ja nun weiß ich es den es ist der Hochzeitsflug der Ameisen die sich dann auch paaren den die Fliegenden Ameisen sind alles geschlechtsreife Ameisen. Außerdem sind Ameisen ja nun wirklich ein sehr interessantes Volk,sie sind so klein aber so Stark was diese kleinen Tiere alles bewegen kann ist schon faszinierend. Das Buch ist mit viel Humor aber auch der gewissen Ernsthaftigkeit geschrieben. Auch sind viele Zeichnungen in dem Buch enthalten die auch das erklärte sehr gut beschreibt. Mittig im Buch sind dann 33 Bilder die nochmal alles Real zeigt. Es ist super interessant wie die Ameisen so sozial zusammen Leben und alles durchorganisiert ist so das jeder weiß was er zu tun hat. Auch denkt man gar nicht drüber nach wie wichtig Ameisen für unser Ökosystem sind. Durch das Buch hab ich eine menge über die Ameisen gelernt sogar das die Ameisen ihr eigenen Haustiere haben,welche das sind das müsst ihr selber erfahren und nachlesen in diesem doch sehr Interessanten Buch über ein kleines Volk.

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