Leserstimmen zu
Save the Date

Morgan Matson

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Eine Hochzeit, die Liebe und andere Katastrophen Charlies große Schwester heiratet. Charlie kann es kaum erwarten, dass alle ihre Geschwister noch einmal wie früher unter einem Dach versammelt sind, bevor die Eltern das Haus verkaufen. Noch ein unbeschwertes, fröhliches letztes Wochenende mit der Familie! Die Entscheidung für ein College, das Wiedersehen mit ihrem Kindheitsschwarm Jesse Foster – das alles kann warten. Jetzt zählt für Charlie nur, dass das Wochenende perfekt wird. Doch das Wochenende steuert eher auf ein vollkommenes Desaster zu … (Klappentext) Schon seit einigen Jahren lese ich sehr gerne die tollen sommerlichen Jugendbücher von Morgan Matson und so war ich natürlich auch sehr gespannt auf ihr neustes Buch. Im Vordergrund steht der Geschichte steht die Hochzeit von Linnie, Charlie großer Schwester, und gleichzeitig endet an diesem Wochenende die berühmte Comicserie "Grand Central Station" ihrer Mutter. Deswegen kommt (fast) die ganze Familie zusammen, worüber Charlie sich besonders freut und ihre Geschwister, die alle nicht mehr zu Hause wohnen, sehr vermisst hat. Zitat : "Ich war auf jeden Fall glücklich, dass wir uns von diesem Thema, das seit jeher unser Leben bestimmte hatte, gemeinsam verabschieden konnten." Es wird allerdings ziemlich schnell chaotisch und die erste Katastrophe ist, dass die Hochzeitsplanerin ausfällt. Für Charlie ist klar, die Hochzeit darf auf keinen Fall zu einem Desaster werden und sie versucht jedes Problem irgendwie zu lösen. Dabei ist oft Bill, der Neffe des neuen Hochzeitsplaners, an ihrer Seite und die beiden müssen so einige Komplikationen und ungewollte Planänderungen meistern. Charlie war mir als Protagonistin ganz sympathisch, ich fand es war nachvollziehbar beschrieben, wie wichtig ihr ihre Familie ist und dass ihr das Haus, wo sie bisher den größten Teil ihres Lebens verbracht hat, Sicherheit bietet. So muss sie sich auch für einen Studienplatz entscheiden und tendiert dazu in ihrer Heimatstadt zu bleiben anstatt in neue Stadt zu ziehen. Von Morgan Matsons Bücher bin ich es gewohnt, dass die Protagonistinnen eine super Charakterentwicklung durchmachen und genau das hat mir immer total gut gefallen. Auch Charlie entwickelt sich während des Buches charakterlich weiter, aber insgesamt war diese Veränderung aus meiner Sicht nicht so wichtig oder bedeutend, wie ich es erwartet hatte. Das fand ich leider ziemlich schade. Gut gefallen hat mir die ganze Zusammensetzung der Familie, mit so vielen unterschiedlichen Charakteren, ihren Eigenschaften und Eigenheiten. Eine Familie aus deren Leben, immer wieder viele Erlebnisse schließlich auch im Comic thematisiert wurden. Die Grants waren immer das Vorbild und Pendant zu der gezeichneten Version. Etwas, was alle Familienmitglieder fast gar nicht mehr anders kennen und das Ende des Comics ist für alle von großer Bedeutung. Morgan Matson schreibt flüssig und locker, die Geschichte war sehr angenehm zu lesen und bildlich schön vorstellbar. Ich mochte es gerne als Leser zu verfolgen, wie das Wochenende rund um die Hochzeit seinen Lauf nimmt und zu einem absoluten Durcheinander wird. Zitat : "Denn die ganzen Gefühle aus den Weihnachtsferien waren auf einen Schlag wieder da, und ich musste einfach daran denken, wie es weitergehen mochte." Dadurch, dass die Familie und das Chaos rund um die Hochzeit die Handlung entscheidend ausgemacht haben, kam für mich leider die Liebesgeschichte zu kurz. Auf knapp 600 Seiten gab es nur wenige vereinzelte Szenen, in denen Charlies Liebesgeschichte und ihre jahrelange Schwärmerei für Jesse vorkamen. Ich brauche nicht unbedingt, dass die Liebe der Mittelpunkt einer Geschichte sein muss, aber ich mag es nicht, wenn sie fast in anderem Geschehen untergeht und nur am Rande eine kleine Rolle spielt. Fazit : Ein gut gemachtes Contemporary Jugendbuch, das mich schön unterhalten hat, aber leider nicht ganz mit den anderen Bücher der Autorin mithalten kann.

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Der Sommer eignet sich für leichte Geschichten. Am Strand, der Sand kitzelt auf deiner Haut, die Sonne spiegelt auf der Sonnenbrille wider. Es ist heiß, dein Körper ist von einer dünnen Schicht Schweiß bedeckt. Und du möchtest in ein Buch fliehen, das sich gut anfühlt, das ein gelungenes Pendant zu den lauen Nächten, den lockenden Möglichkeiten ist, die diese Jahreszeit mit sich bringt. Möchtest mit einigen Figuren eine gute Zeit verbringen. Darf ich vorstellen? Hier ist so ein Roman. Autorin Morgan Matson hat einen flüssig lesbaren Schreibstil, der einen zügigen Einstieg in die Handlung ermöglicht und trotz knapp 600 Seiten Umfang keinen Platz für Langeweile lässt. Sie kreiert gelungen eine behütete und gemütliche Atmosphäre innerhalb der Familie, in der man einfach nicht anders kann, als sich wohlzufühlen. Das liegt vor allem an dem hervorragend ausgearbeiteten Figurenensemble. Als Leser*in lernt man zahlreiche sympathische Charaktere kennen, die eigenen Charme, aber auch genug Ecken und Kanten besitzen, um jederzeit realistisch zu bleiben. Die Chemie untereinander ist so stimmig, dass man das Gefühl bekommt, sie seien seit Jahrzehnten ein eingespieltes Team und man würde sie bereits von klein auf kennen. Ausnahme von dieser Tatsache ist ausgerechnet die Hauptfigur: Charlie tritt oftmals als sturer und störrischer Charakter auf, der die Familie oft nicht des Familien Willens, sondern aus Eigennutz zusammenhält. Ihre Handlungsweise ist nicht immer ganz nachvollziehbar, ihre bockige Denkweise stößt leider mehrfach negativ auf. Der vorliegende Roman hat einen ausgeprägten Sitcom-Charakter, der Spaß macht und mich oft zum Schmunzeln bringen konnte. Die Handlung ist teilweise so herrlich absurd, dass man sich unwillkürlich an "Modern Family" erinnert fühlt. Diese Überdrehtheit kann bei diesem Seitenumfang jedoch nicht immer überzeugen: die Figuren sind zu überzeichnet, sie verhalten sich teils unrealistisch und die Handlung dreht sich letztendlich zu oft im Kreise. Diese Repetition ist zwar ein humoristisches Mittel, das zunächst funktioniert, dann aber zu schnell ausgereizt wird und die Leser*innen ermüdet. Das Ende lässt sich für meinen Geschmack etwas zu viel Zeit; hier hätte man die Handlung etwas zügiger anführen können, um nicht so einen Bruch im Erzähltempo in Kauf nehmen zu müssen. Ich hätte mir weniger Zucker und Kitschkleber gewünscht, sondern Ernsthaftigkeit und den Willen, seine Figuren und ihre Wünsche, Hoffnungen und Ängste ernst zu nehmen, um der Handlung eine emotional tiefer greifende Ebene hinzuzufügen. Insgesamt ist das vorliegende Werk aber eine amüsante Lektüre für Zwischendurch, die gut tut und entspannen lässt. Die abgedruckten Comics sind ein nettes Gimmick, die dich noch tiefer in die Handlung eintauchen lassen. Daher vergebe ich hier eine Leseempfehlung. Trotz dessen wird mir das Buch wahrscheinlich nicht mehr lange im Gedächtnis bleiben. «Save The Date» ist ein sympathischer Roman mit liebevollen Figuren und nettem Sitcom-Charakter für Zwischendurch.

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Der Schreibstil lässt sich sehr gut und flüssig lesen und war auch der Teil, der mich dazu gebracht hat, das Buch zu beenden. Die Handlung und die Charaktere haben mir nämlich nicht wirklich zugesagt. Die Geschichtsidee fand ich ganz nett und eine schöne Idee. Die Umsetzung hat mir aber gar nicht gefallen. Es wurde gefühlt jedes Klischee und jede katastrophale Handlung, die es jemals im Zusammenhang mit einer Hochzeit gab, mitgenommen. Dadurch wirkte die Handlung sehr unrealistisch und mich haben diese Klischees nach kurzer Zeit total genervt. Jedes Mal, wenn wieder etwas schief ging, hätte ich aufstöhnen können. Zusätzlich bin ich auch mit der Protagonistin Charlie nicht warm geworden. Sie war mir ein wenig zu kindlich naiv was ihre Verliebtheit zu Jesse anging und zudem auch sehr egoistisch. Sie hatte klare Pläne und Vorstellung, wie die Zeit mit ihrer Familie aussehen sollte und sobald etwas nicht so verlief, war sie genervt, eingeschnappt und hat die Personen in ihrer Nähe ungerecht behandelt. Generell hat sie viele Personen, allen voran ihren Bruder Mike, ungerecht behandelt und keine Empathie zustande gebracht. Dadurch hatte ich einfach wenig Spaß beim Lesen und habe mich auch ein bisschen durchkämpfen müssen. Zwischendurch, vor allem am Ende, gab es aber doch ein paar wirklich schöne Momente, in denen mir das Buch dann doch gefallen hat. Ich würde keine Leseempfehlung vergeben, aber ich glaube, das ist sehr vom Geschmack des Lesers abhängig und es gibt bestimmt einige, die sich nicht an den Klischees stören und von dem Buch gut unterhalten. Für mich war es nur leider gar nichts.

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Mit "Save the Date" ist der Autorin Morgan Matson, ein witziger und spritziger Sommerroman gelungen. Wir lernen Charlie kennen, sie ist die jüngste von fünf Geschwistern und lebt noch zu Hause. Sie ist aufgregt, denn die Hochzeit ihrer Schwester steht bevor und dafür kommen alle anderen nach Hause. Sie freut sich endlich wieder alle um sich zu haben. Es ist ein chaotischer Haufen und die Autorin schafft es, alle gut darzustellen. Ich hatte von jedem ein Bild vor Augen. Die Dialoge sind witzig, frech und sorgen für einige Lacher und Schmunzler. Natürlich läuft bei dieser Hochzeit und den Vorbereitungen alles schief, was schief gehen kann. Es war amüsant, aber auch etwas übertrieben und vorhersehbar. In diesem Roman steht eindeutig die Familie, das Familienleben, der Umgang miteinander und die Probleme die bei so vielen Mitgliedern einhergehen, im Vordergrund. Mir hat das gut gefallen. Hin und wieder plätscherte die Geschichte vor sich hin und es zog sich dann ein bisschen, da kam dann ein bisschen Langeweile auf. Insgesamt eine nette und witzige Geschichte, über das Leben in einer Großfamilie.

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Das erfrischende frühlingshafte Cover lädt direkt zum träumen ein. Augenmerk der Geschichte spielt an dem Wochenende der Hochzeit von Charlie’s Schwester. Charlie ist die jüngste der Familie Grant und steht kurz vor ihrem Highschool Abschluss. Sie ist ein aufgewecktes Mädchen, welches immer zuerst an das Wohl ihrer Familie denkt. Was zum einen zu einem Streit mit ihrer besten Freunden führt. Das Buch startet mit einem Rückblick, als Charlie und ihr Jugendschwarm Jesse einen gemeinsamen Abend verbringen bevor dieser für sein Studium die Stadt verlässt. Der Schreibstil der Autorin war sehr flüssig und einfach zu lesen. Durch die vielen Charaktere (welche auf der ersten Seite aufgelistet sind) war ich teilweise verwirrt und musste immer wieder nachschauen, welcher Charakter nochmal welche Rolle hat. Als Charlie’s Bruder Mike ankam und dieser nicht bei der Familie im Haus übernachtete, wusste ich sofort, dass mehr dahinter stecken wird. Am Tag vor und an der Hochzeit scheint dann alles schief zu laufen und Charlie ist frustriert. Abschließend kann ich sagen, dass es ein schönes sommerliches Buch für zwischendurch ist, wo es um das Erwachsenwerden geht.

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