Leserstimmen zu
Das kalte Reich des Silbers

Naomi Novik

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Super

Von: Teresa

29.06.2019

Mirjems Vater ist Geldverleiher. Da er sehr gutmütig ist, steht Mirjems Familie irgendwann bettelarm da. Deshalb beschießt die junge Frau selber zur Geldeintreiberin zu werden - und das mit Erfolg! Durch ihre Beharrlichkeit hat sie bald sehr viel Geld zusammen. Selbst die Staryk, menschenähnliche aber eiskalte Kreaturen, hören bald von Mirjems Talent Silber in Gold zu "verwandeln" ... "Das kalte Reich des Silbers" war mein erstes Buch von Naomi Novik. "Das Dunkle Herz des Waldes" subt nun schon etwas länger bei mir, aber ich denke, dass sich das bald ändern wird, denn die Autorin konnte mich mit diesem Werk überzeugen! "Das kalte Reich des Silbers" ist eine Märchen-Adaption von Rumpelstilzchen, wenn auch nur sehr lose. Das fand ich sehr gut, da die Autorin so genug Spielraum für ihre eigenen Ideen hatte. Und diese Ideen waren einfach super! Ich will nicht zu viel zum Inhalt sagen, aber ich war ganz begeistert von den Ideen. Das Buch ist jetzt nicht sehr fantasyreich oder superromantisch, aber das braucht es auch nicht. Es hat seinen ganz eigenen Charme in dem es von drei unterschiedlichen Frauen erzählt, die sich ihren eigenen Weg in der Welt suchen müssen. Ich habe nur einen einzigen Kritikpunkt: in diesem Band erzählt nicht nur Mirjem ihre Geschichte - ihr Schicksal ist eng mit Wanda, einer Bauerstochter und Irina, der Tochter eines Herzogs verbunden. Leider wechseln die Sichten in dem Buch OHNE das irgendwie zu markieren. Alle drei Geschichten werden in der Ich-Perspektive erzählt, was es noch schwieriger macht gleich von Anfang an zu wissen, wer nun die Geschichte erzählt ... Die Geschichte hat mich sehr an die Bücher von Nina Blazon wie "Totenbraut" oder "Faunblut" erinnert. Fazit: Ein richtig toller Roman - mit einem kleinen Minuspunkt!

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Naomi Novik hat eine ganz spezielle und gute Art, Geschichten zu erzählen. Bei beiden Büchern, die ich bisher gelesen haben, fühlte ich mich wie im Märchen oder an russische Sagen erinnert - sprachlich, sowie durch die Geschichte selbst. "Das kalte Reich des Silbers" ist hier keine Ausnahme. Es ist an das Märchen vom Rumpelstilzchen angelehnt, ausgeführt als historisches Wintermärchen mit Elfenmythos. Ganz, ganz wunderbar! Und obwohl die Geschichte inhaltlich ein ganz schöner Brocken ist, hat sie mich so fasziniert, dass ich mir gleichzeitig wünschte, sie würde noch lange nicht zu Ende gehen. Mirjem, die Tochter eines jüdischen Geldverleihers, hat es satt, der Ungerechtigkeit zuzuschauen, die ihr Leben bestimmt. Weil ihr Vater ein viel zu gutherziger Geldverleiher ist, geht es der Familie schlecht. Sie kommen kaum über die Runden, sind immer kurz vor dem Verhungern und müssen teilweise betteln. Außerdem ziehen im langen Winter die Staryk, ein Elfenvolk, durch das Land, und rauben alles, was sich die Menschen mühsam angespart haben. Als Mirjem sechzehn Jahre alt wird, nimmt sie sich der Sache selbst an, löst ihren Vater ungefragt ab, und fordert bei allen Gläubigern deren Schulden zurück. Durch ihre Durchsetzungskraft und Kaltherzigkeit ist sie so erfolgreich, dass die Familie plötzlich ein kleines Vermögen anhäuft. Das kommt auch dem König der Staryk zu Ohren. Er verlangt von Mirjem, dass sie für ihn sechs Münzen aus Elfensilber in Goldmünzen verwandelt. Als Mirjem das gelingt, schlägt das Schicksal erneut zu. Obwohl die Geschichte mit Mirjem beginnt, bleibt sie nicht die einzige Hauptperson. Wanda, die für Mirjem arbeitet, und Irina, Tochter eines Grafen, spielen ebenfalls eine tragende Rolle. Jede der drei jungen Frauen ist auf ihre Weise stark und unabhängig, aber auch sehr eigen. "Das kalte Reich des Silbers" erzählt eine Geschichte, die sich durch die Bestimmungen dieser drei Frauen zu einem großen Ganzen verknüpft. Es ist nicht ersichtlich, aus welcher Sicht ein jeweiliges Kapitel oder ein Abschnitt erzählt wird, das muss der/die Leser*in anhand der Geschichte herausfinden. Mir gelang das problemlos, sogar die Einschübe, die von keiner der drei Hauptpersonen erzählt wurden, konnte ich gut zuordnen. Diese Erzählweise empfand ich als sehr besonders, den Stil und die Sprache/Übersetzung hochwertig und passend zur Form eines Märchens oder einer Sage. Und weil das Buch so umfangreich ist, so manches Hin und Her erfolgt, die Geschichte teilweise kein Ende zu nehmen scheint, ist es lang und recht aufwändig zu lesen. Einige Passagen ziehen sich tatsächlich etwas. Im Gesamtbild hätte ich sie nicht missen wollen. Denn genau dieser Umfang trägt zur Wirkung der Geschichte bei. Ich fühlte mich von ihr komplett vereinnahmt und konnte mich bis zum Ende kaum davon lösen. Das Buch gleicht einem kleinen und faszinierenden Epos und hat eine spezielle Wirkung, die man in diesem Genre im Jugendbuch nicht häufig findet. Sehr klasse! Fazit "Das kalte Reich des Silbers" ist umfangreich und aufwändig zu lesen, hat dafür eine Wirkung und Besonderheit, die ich lange nicht vergessen werde. Naomi Novik erzählt ein phantastisches und bildgewaltiges Wintermärchen, mit allerbesten Charakteren, bemerkenswerten Verknüpfungen und vielen Überraschungen. Das ist wirklich top gelungen und an Finesse kaum zu übertreffen. Für mich ein großes und faszinierendes Highlight! 5 von 5 Sterne gibt es dafür.

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Naja...

Von: kreativ_welten

03.06.2019

Das Buch war mit leider zu langatmig, sodass ich mich leider durch die Geschichte hindurchquälen musste. Die Protagonistinnen sind stark und ich habe sie sehr gemocht, der Schreibstil ist aber gewöhnungsbedürftig. Die Stimmung eines Märchen kommt zwar auf, dennoch fehlt der Spannungsbogen komplett. Sehr schade, ich hätte es gerne gemocht! Ausführliche Rezension: https://www.instagram.com/p/ByM0FwzozYV/

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In 'Das kalte Reich des Silbers' von Naomi Novik geht es um drei Frauen mit wenig glücklichem, wenn aber auch sehr unterschiedlichem Schicksal. Im Vordergrund steht Mirjem, die zwei liebende, jedoch sehr arme Eltern hat. Ihr Vater ist Pfandleiher und während er sehr gut darin ist, den Menschen Gold und Silber zu leihen, ist er umso schlechter darin, die Schulden wieder einzutreiben. Die Leute nutzen seinen Sanftmut aus und seine Familie hat darunter zu leiden. Als Mirjem‘s Mutter schwer erkrankt, reicht es ihr endgültig - sie beginnt selbst, das Geschäft zu übernehmen und sie ist unerbittlich. Das Leid ihrer Familie und die Ignoranz der anderen hat sie hart werden lassen und sie ist gut, in dem was sie tut. So gut, dass die Menschen bald munkeln, sie könne Silber zu Gold machen. Das allerdings weckt auch die Neugierde des Königs der Staryk, dem magischen Eisvolk, der Mirjem alsbald vor ein paar Prüfungen stellt und sie in sein eisiges Reich entführt. Wanda und Irina sind um ihre Väter nicht zu beneiden. Während der eine trinkt und gewalttätig ist, ist der andere stetig unzufrieden mit dem, was er sieht, wenn er seine Tochter anschaut und versucht, sie mit dem Zaren zu verheiraten, der genauso grausam wie wunderschön ist. Und ein Geheimnis hütet. Und auch Irina stellt bald eine besondere Gabe an sich selbst fest. Das Schicksal der drei Mädchen überkreuzt sich schließlich und mehr als nur ihr eigenes, sehen sie plötzlich auch das Schicksal ihres Landes, oder vielleicht auch der ganzen Menschen, in ihren Händen liegen. Dieses Buch und diese Welt sind so komplex, flexibel und vielschichtig, dass ich mir viele Gedanken darum gemacht habe, wie ich es schaffen soll, das zusammenzufassen. Ich hoffe natürlich, es ist mir einigermaßen gelungen und vor allem, dass ihr euch euer eigenes Bild macht. In den 576 Seiten gibt es wirklich jede Menge zu erleben, zu lernen und zu fühlen. Mir hat vor allem Mirjem‘s Zeit bei den Staryk gefallen, da sie ein sehr eigensinniges und spezielles Volk sind. Mir gefielen die Wärme und die Werte, die dieses Buch vermittelt, die Liebe und der Zusammenhalt, sowie die Spannung und der Schrecken, und dieses beängstigende und gleichzeitig bezaubernde Setting. Naomi Novik macht sich den Ansatz von Rumpelstilzchen zu eigen und schafft dann ihr ganz eigenes Märchen. Ich würde ihren Schreibstil als zeitlos bezeichnen und ich glaube, entweder liebt man ihre Bücher, oder eben nicht - das berühmte Phänomen, wo etwas dazwischen nicht wirklich existiert. Ich persönlich genieße es total, ihre Bücher zu lesen und in ihren Welten zu versinken. Ich hoffe, sie schenkt uns noch viele andere solcher Werke wie 'Das dunkle Herz des Waldes' und 'Das kalte Reich des Silbers'.

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>>Kalt und verzehrend<< Bereits nach den ersten Seiten habe ich zwar den verträumten und einzigartigen Schreibstil der Autorin wiedererkannt und wieder geliebt, allerdings sorgt er auch, gepaart mit einer sehr kühlen und bedrückenden Atmosphäre für einen schweren Einstieg. Ohne Vorwissen stürzt man in verschiedene Perspektiven, die alle nicht allzu rosig wirken, aber dennoch eine gewisse Anziehung ausüben. Mirjem ist gewiss kein Charakter, der sofort mit Sympathie überzeugen kann und dennoch, oder gerade auch genau deswegen hat sie für mich umso authentischer und vor allem auch interessanter gewirkt. So wie die Aufmachung und der Titel schon vermuten lassen, handelt es sich hier um eine winterliche Geschichte, doch keine von diesen, bei denen man sich einfach gemütlich einkuscheln möchte, am besten mit einem Tee vor den Kamin, sondern viel eher eine, bei der einem das Herz kalt wird. Naomi Novik schafft es einfach die entsprechende Stimmung aufzubringen, wahrscheinlich würde man beim Lesen auch dann frösteln, wenn draußen strahlender Sonnenschein wäre. >>Wenn alles sich fügt<< Doch nicht nur Mirjem steht im Mittelpunkt, so gibt es auch noch zwei weitere junge Frauen, die sich ihren Platz erkämpfen und die Geschichte aus neuen Blickwinkeln zeigen. Zwischenzeitlich bin ich manchmal ins Stocken geraten, weil ich all die Zusammenhänge noch nicht ganz erschließen konnte. Aber wie sollte es bei dieser Autorin anders sein? So fügen sich immer mehr Puzzleteile zusammen, die Spannung steigt immer weiter und die Geschichte nimmt ganz andere Ausmaße an. Ich kann durchaus nachvollziehen, wenn solch ein Stil nicht jeden anspricht, dennoch wäre es zu schade, wenn man sich die Chance auf so eine Geschichte entgehen lassen würde. In meinen Augen zeichnen sich die Bücher von Naomi Novik einfach durch ihre Einzigartigkeit aus. Die Geschichten sind wie düstere Märchen, die in Vergessenheit geraten, es steht keine Liebesgeschichte im Vordergrund, sondern viel mehr Mut und Stärke. Für mich persönlich war Das kalte Reich des Silbers wieder ein absolutes Highlight und ich freue mich jetzt schon auf jede weitere Geschichte der Autorin! FAZIT Auch mit Das kalte Reich des Silbers konnte mich Naomi Novik wieder absolut begeistern! Es ist wie ein düsteres, eiskaltes Märchen, das einen beim Lesen einfach einnimmt und nicht mehr loslassen möchte. Eine Geschichte, die so viele Seiten beleuchtet und jede einzelne für sich vertritt. Eine wirklich grandiose Geschichte, die ich auf jeden Fall weiterempfehlen würde.

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MEINE MEINUNG: Als ich das Buch gesehen habe und mir den Klappentext durchgelesen habe, war ich sofort begeistert von diesem Buch. Es versprach spannende und fesselnde Lesestunden. Hat es das eingehalten? Ja, spannende Lesestunden definitiv aber fesselnd? Nicht ganz. Mir fehlte beim Schreibstil der Autorin so der gewisse Kick. Naomi Novik schreibt wirklich flüssig und spannend, jedoch fesselte sie mich mit ihrem Stil so überhaupt gar nicht, leider. Zwar hatte ich mit dem Buch spannende Lesestunden und ich mag es richtig gern, jedoch ist der Stil der Autorin echt gewöhnungsbedürftig. Am Schreibstil mangelte es mir an Action und dieses fesselnde was ich bei der Story gefunden habe. Denn diese Story und die Handlung waren einfach richtig fesselnd und so aufregend, dass ich alleine wegen diesen beiden Elementen nicht aufhören wollte zu lesen. Naomi Novik erschuf hier eine Story und eine Handlung die sich einfach gegenseitig stets übertreffen und mich vollkommen in ihren Bann gezogen haben. Die Charaktere sind meist authentisch und haben einen Tiefgang, der sich immer wieder offenbart. Naomi's Figuren entwickeln sich stets weiter und passen sich dem Setting, der Handlung und der Story richtig gut an und überraschten mich immer wieder aufs neue, was mich sehr begeistert hat. Von flachen und oberflächlichen Charakteren fehlt hier jede Spur und ich habe sie einfach alle in mein Herz geschlossen, denn sie bohren sich mit einer Geschwindigkeit in das Gedächtnis, dass man gar nicht mit kommt. MEIN FAZIT: Um es nochmal kurz zu fassen: Naomi Novik's Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig und ich bin mit diesem nur schwer zurecht gekommen. Jedoch wurde dieser Kritikpunkt wieder durch die Handlung, die Story und den Charakteren wett gemacht und ich wurde doch noch überzeugt. Die Autorin schrieb hier ein Buch, auf das man sich einlassen muss. Ich habe zwar Startschwierigkeiten gehabt, jedoch waren diese schnell verflogen je weiter ich gelesen habe und je mehr ich mich auf die Story, die Handlung und einfach alles eingelassen habe. Deshalb gibt es von mir 4 von 5 Sterne.

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Mirjem wächst in einer liebevollen Familie auf. Ihr gutmütiger Vater arbeitet als Pfandleiher, durch seine Warmherzigkeit liegt ihm das Schulden eintreiben aber nicht. Deswegen muss die Familie oft frieren und leidet Hunger, doch zumindest haben sie sich gegenseitig. Immer, wenn es das Budget zulässt, besuchen Mirjem und ihre Mutter die Großeltern. Um zu ihnen zu gelangen, müssen sie auch sehr nahe an den Straßen der Staryk, einem Volk der Kälte, stets auf der Suche nach Gold, vorbei. Bei ihren Großeltern geht es Mirjem gut. Es ist warm und genug zu essen da. Obwohl sie auch da bleiben könnten, kehren sie stets zurück – aus Liebe. Kurz nach ihrem 16. Geburtstag reicht es Mirjem. Sie beginnt erbarmungslos die Schulden einzutreiben, natürlich mit Zinsen, und ist gut darin. Endlich geht es der Familie gut. Doch die Eltern haben Angst, was das aus ihrer Tochter macht. Beginne ich zunächst einmal mit dem Guten. Die Story war definitiv originell. Ich mochte die Grundidee der Geschichte sehr. Leider konnte mich die Umsetzung so gar nicht überzeugen. Stellenweise erfolgten viel zu umschweifende Beschreibungen, die ich kaum noch ertragen konnte zu lesen. Nun bin ich aber auch generell kein Fan von sehr detaillierten Erläuterungen, ich stehe einfach mehr auf Action und das konnte mir das Buch zu wenig liefern. Die Story floss so vor sich hin, langsam und ausschweifend. Manche mögen es, andere – wie mich – kann das nicht überzeugen. Die Protagonisten Mirjem fand ich aber toll. In einigen Kapiteln wird sie als zu kalt dargestellt, auch ihre Eltern, inkl. ihres gutmütigen Vaters (dem eigentlichen Pfandleiher), machen sich zunehmend Sorgen um ihre Tochter und was das viele Geld eintreiben mit ihr macht. Ich aber empfand den Charakter nicht als kalt. Ganz im Gegenteil. Mirjem kam für mich wie eine junge selbstbewusste Frau vor, die Gerechtigkeit voll vertritt und auslebt. Sie erscheint mir stets fair, selbstbewusst und vor allem fleißig und engagiert. Sowas finde ich beeindruckend und deswegen mochte den Hauptcharakter sehr. Aber auch die anderen Protagonisten in dem Buch fand ich gelungen beschrieben und sympathisch. Bis zuletzt hat mir die Portion Liebe, die ich in Jugend- bzw. Fantasybüchern dringend brauche, gefehlt. Das kam für mich alles zu kurz bzw. war fast gar nicht in dem Buch vorhanden. Natürlich muss nicht jedes Buch eine große Liebesgeschichte beinhalten aber irgendwie hätte mir ein bisschen mehr Lovestory in dem Buch gefallen. ;) Verwirrend fand ich den Kapitelaufbau bzw. den gewählten Schreibstil der Autorin. Jedes Kapitel wurde aus der Ich-Perspektive geschrieben. Generell ist das ja okay, wenn aber dann zu Beginn eines Kapitels nicht mal der Name des Protagonisten, aus dessen Sicht nun berichtet wird, geschrieben steht, habe ich damit schon so meine Probleme. Das irritiert mich einfach und weckt bei mir Verständnisschwierigkeiten beim Lesen, die einfach unnötig sind. Insgesamt hat mich das Buch so mittelmäßig gefesselt. Ich habe es gelesen, fand die Idee der Geschichte fantastisch, die Umsetzung aber insgesamt eher durchschnittlich.

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Ich habe das Buch Anhand einer Blogtour bekommen und ich fand die Geschichte sehr interessant. Leider haben mich einige Aspekte mitten im Buch etwas gestört und es wurde dann ein wenig unübersichtlicher. Ganz spannend fand ich die Story als Pfandleiher. Dies war sehr gut geschrieben und auch sehr interessant gehalten. Auch die "dunklen" Kreaturen wie ich sie so liebevoll nenne, wurden gut beschrieben, jedoch haben mich einige Sachen stutzig werden lassen. Dies zu schreiben, würde in einen Spoiler übergehen und das vermeide ich dann doch ganz gerne. Das Buch kann ich empfehlen, auch wenn mir manche Dinge gefehlt haben. Ich habe es super schnell durch gelesen und hätte mir gerne ein andere Ende gewünscht, jedoch war dies wohl von der Autorin so beabsichtig.

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