Leserstimmen zu
Das kalte Reich des Silbers

Naomi Novik

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>>Kalt und verzehrend<< Bereits nach den ersten Seiten habe ich zwar den verträumten und einzigartigen Schreibstil der Autorin wiedererkannt und wieder geliebt, allerdings sorgt er auch, gepaart mit einer sehr kühlen und bedrückenden Atmosphäre für einen schweren Einstieg. Ohne Vorwissen stürzt man in verschiedene Perspektiven, die alle nicht allzu rosig wirken, aber dennoch eine gewisse Anziehung ausüben. Mirjem ist gewiss kein Charakter, der sofort mit Sympathie überzeugen kann und dennoch, oder gerade auch genau deswegen hat sie für mich umso authentischer und vor allem auch interessanter gewirkt. So wie die Aufmachung und der Titel schon vermuten lassen, handelt es sich hier um eine winterliche Geschichte, doch keine von diesen, bei denen man sich einfach gemütlich einkuscheln möchte, am besten mit einem Tee vor den Kamin, sondern viel eher eine, bei der einem das Herz kalt wird. Naomi Novik schafft es einfach die entsprechende Stimmung aufzubringen, wahrscheinlich würde man beim Lesen auch dann frösteln, wenn draußen strahlender Sonnenschein wäre. >>Wenn alles sich fügt<< Doch nicht nur Mirjem steht im Mittelpunkt, so gibt es auch noch zwei weitere junge Frauen, die sich ihren Platz erkämpfen und die Geschichte aus neuen Blickwinkeln zeigen. Zwischenzeitlich bin ich manchmal ins Stocken geraten, weil ich all die Zusammenhänge noch nicht ganz erschließen konnte. Aber wie sollte es bei dieser Autorin anders sein? So fügen sich immer mehr Puzzleteile zusammen, die Spannung steigt immer weiter und die Geschichte nimmt ganz andere Ausmaße an. Ich kann durchaus nachvollziehen, wenn solch ein Stil nicht jeden anspricht, dennoch wäre es zu schade, wenn man sich die Chance auf so eine Geschichte entgehen lassen würde. In meinen Augen zeichnen sich die Bücher von Naomi Novik einfach durch ihre Einzigartigkeit aus. Die Geschichten sind wie düstere Märchen, die in Vergessenheit geraten, es steht keine Liebesgeschichte im Vordergrund, sondern viel mehr Mut und Stärke. Für mich persönlich war Das kalte Reich des Silbers wieder ein absolutes Highlight und ich freue mich jetzt schon auf jede weitere Geschichte der Autorin! FAZIT Auch mit Das kalte Reich des Silbers konnte mich Naomi Novik wieder absolut begeistern! Es ist wie ein düsteres, eiskaltes Märchen, das einen beim Lesen einfach einnimmt und nicht mehr loslassen möchte. Eine Geschichte, die so viele Seiten beleuchtet und jede einzelne für sich vertritt. Eine wirklich grandiose Geschichte, die ich auf jeden Fall weiterempfehlen würde.

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MEINE MEINUNG: Als ich das Buch gesehen habe und mir den Klappentext durchgelesen habe, war ich sofort begeistert von diesem Buch. Es versprach spannende und fesselnde Lesestunden. Hat es das eingehalten? Ja, spannende Lesestunden definitiv aber fesselnd? Nicht ganz. Mir fehlte beim Schreibstil der Autorin so der gewisse Kick. Naomi Novik schreibt wirklich flüssig und spannend, jedoch fesselte sie mich mit ihrem Stil so überhaupt gar nicht, leider. Zwar hatte ich mit dem Buch spannende Lesestunden und ich mag es richtig gern, jedoch ist der Stil der Autorin echt gewöhnungsbedürftig. Am Schreibstil mangelte es mir an Action und dieses fesselnde was ich bei der Story gefunden habe. Denn diese Story und die Handlung waren einfach richtig fesselnd und so aufregend, dass ich alleine wegen diesen beiden Elementen nicht aufhören wollte zu lesen. Naomi Novik erschuf hier eine Story und eine Handlung die sich einfach gegenseitig stets übertreffen und mich vollkommen in ihren Bann gezogen haben. Die Charaktere sind meist authentisch und haben einen Tiefgang, der sich immer wieder offenbart. Naomi's Figuren entwickeln sich stets weiter und passen sich dem Setting, der Handlung und der Story richtig gut an und überraschten mich immer wieder aufs neue, was mich sehr begeistert hat. Von flachen und oberflächlichen Charakteren fehlt hier jede Spur und ich habe sie einfach alle in mein Herz geschlossen, denn sie bohren sich mit einer Geschwindigkeit in das Gedächtnis, dass man gar nicht mit kommt. MEIN FAZIT: Um es nochmal kurz zu fassen: Naomi Novik's Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig und ich bin mit diesem nur schwer zurecht gekommen. Jedoch wurde dieser Kritikpunkt wieder durch die Handlung, die Story und den Charakteren wett gemacht und ich wurde doch noch überzeugt. Die Autorin schrieb hier ein Buch, auf das man sich einlassen muss. Ich habe zwar Startschwierigkeiten gehabt, jedoch waren diese schnell verflogen je weiter ich gelesen habe und je mehr ich mich auf die Story, die Handlung und einfach alles eingelassen habe. Deshalb gibt es von mir 4 von 5 Sterne.

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Mirjem wächst in einer liebevollen Familie auf. Ihr gutmütiger Vater arbeitet als Pfandleiher, durch seine Warmherzigkeit liegt ihm das Schulden eintreiben aber nicht. Deswegen muss die Familie oft frieren und leidet Hunger, doch zumindest haben sie sich gegenseitig. Immer, wenn es das Budget zulässt, besuchen Mirjem und ihre Mutter die Großeltern. Um zu ihnen zu gelangen, müssen sie auch sehr nahe an den Straßen der Staryk, einem Volk der Kälte, stets auf der Suche nach Gold, vorbei. Bei ihren Großeltern geht es Mirjem gut. Es ist warm und genug zu essen da. Obwohl sie auch da bleiben könnten, kehren sie stets zurück – aus Liebe. Kurz nach ihrem 16. Geburtstag reicht es Mirjem. Sie beginnt erbarmungslos die Schulden einzutreiben, natürlich mit Zinsen, und ist gut darin. Endlich geht es der Familie gut. Doch die Eltern haben Angst, was das aus ihrer Tochter macht. Beginne ich zunächst einmal mit dem Guten. Die Story war definitiv originell. Ich mochte die Grundidee der Geschichte sehr. Leider konnte mich die Umsetzung so gar nicht überzeugen. Stellenweise erfolgten viel zu umschweifende Beschreibungen, die ich kaum noch ertragen konnte zu lesen. Nun bin ich aber auch generell kein Fan von sehr detaillierten Erläuterungen, ich stehe einfach mehr auf Action und das konnte mir das Buch zu wenig liefern. Die Story floss so vor sich hin, langsam und ausschweifend. Manche mögen es, andere – wie mich – kann das nicht überzeugen. Die Protagonisten Mirjem fand ich aber toll. In einigen Kapiteln wird sie als zu kalt dargestellt, auch ihre Eltern, inkl. ihres gutmütigen Vaters (dem eigentlichen Pfandleiher), machen sich zunehmend Sorgen um ihre Tochter und was das viele Geld eintreiben mit ihr macht. Ich aber empfand den Charakter nicht als kalt. Ganz im Gegenteil. Mirjem kam für mich wie eine junge selbstbewusste Frau vor, die Gerechtigkeit voll vertritt und auslebt. Sie erscheint mir stets fair, selbstbewusst und vor allem fleißig und engagiert. Sowas finde ich beeindruckend und deswegen mochte den Hauptcharakter sehr. Aber auch die anderen Protagonisten in dem Buch fand ich gelungen beschrieben und sympathisch. Bis zuletzt hat mir die Portion Liebe, die ich in Jugend- bzw. Fantasybüchern dringend brauche, gefehlt. Das kam für mich alles zu kurz bzw. war fast gar nicht in dem Buch vorhanden. Natürlich muss nicht jedes Buch eine große Liebesgeschichte beinhalten aber irgendwie hätte mir ein bisschen mehr Lovestory in dem Buch gefallen. ;) Verwirrend fand ich den Kapitelaufbau bzw. den gewählten Schreibstil der Autorin. Jedes Kapitel wurde aus der Ich-Perspektive geschrieben. Generell ist das ja okay, wenn aber dann zu Beginn eines Kapitels nicht mal der Name des Protagonisten, aus dessen Sicht nun berichtet wird, geschrieben steht, habe ich damit schon so meine Probleme. Das irritiert mich einfach und weckt bei mir Verständnisschwierigkeiten beim Lesen, die einfach unnötig sind. Insgesamt hat mich das Buch so mittelmäßig gefesselt. Ich habe es gelesen, fand die Idee der Geschichte fantastisch, die Umsetzung aber insgesamt eher durchschnittlich.

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Ich habe das Buch Anhand einer Blogtour bekommen und ich fand die Geschichte sehr interessant. Leider haben mich einige Aspekte mitten im Buch etwas gestört und es wurde dann ein wenig unübersichtlicher. Ganz spannend fand ich die Story als Pfandleiher. Dies war sehr gut geschrieben und auch sehr interessant gehalten. Auch die "dunklen" Kreaturen wie ich sie so liebevoll nenne, wurden gut beschrieben, jedoch haben mich einige Sachen stutzig werden lassen. Dies zu schreiben, würde in einen Spoiler übergehen und das vermeide ich dann doch ganz gerne. Das Buch kann ich empfehlen, auch wenn mir manche Dinge gefehlt haben. Ich habe es super schnell durch gelesen und hätte mir gerne ein andere Ende gewünscht, jedoch war dies wohl von der Autorin so beabsichtig.

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Eine tolle Märchen-Adaption

Von: Kerime

22.04.2019

Mirjem ist es leid, im kalten Winter zu frieren und zu hungern. Ihr herzensguter Vater arbeitet als Geldverleiher, jedoch verlangt er das verliehene Geld nie zurück, deshalb beschließt Mirjem seine Arbeit zu übernehmen. Sie befreit ihre Familie von der Kälte und dem Hunger. Doch mit dem Geld kommen auch noch andere Probleme. Die Staryk hören von der Tochter des Geldverleihers und verlangen nun, dass sie Silber in Gold verwandelt. Und wenn nicht, dann wird sie den nächsten Tag nicht erleben. Meine Meinung: Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Vielleicht mit der Anmerkung, dass das eine Rumpelstilzchen Adaption ist? Rumpelstilzchen ist zwar nicht mein Lieblingsmärchen, aber dennoch hat mir „Das Reich des Silbers“ sehr gut gefallen. Ich muss gestehen, dass ich mich echt erschreckt habe, als ich das Buch in den Händen hielt. Es ist ein dicker Wälzer und noch dazu klein geschrieben. Es hat mich also nicht gewundert, dass es sich hier und da ein wenig gezogen hat. Der Schreibstil ist sehr wortgewandt und mir kam es so vor, als ob ich ein Märchen von den Grimm Brüdern lesen würde. Die Autorin weiß einfach, wie sie mit ihrem magischen Schreibstil ihre Leser in den Bann zieht. Ich kam am Anfang sehr langsam voran, da viel beschrieben wird und kaum wörtliche Rede vorhanden ist. Außerdem wird die Geschichte aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt und es steht leider nirgendwo, wer gerade erzählt. Das hat mich zwar am Anfang irritiert, aber die Autorin hat jedem Charakter eine eigene Stimme verliehen, sodass sich die anfänglichen Schwierigkeiten schnell gelegt haben. Die Charaktere fand ich echt klasse. Sie sind mir alle ans Herz gewachsen, insbesondere die Staryk. Sie sind nicht gerade ungefährliche Geschöpfe, die neben den Menschen leben. Die Staryk lieben alles, was Gold ist, da passt es wohl gut, dass Mirjem eine Geldverleiherin ist. Sie behauptet nämlich von sich, dass sie Silber zu Gold verwandeln kann. Keine kluge Aussage, wenn die Staryk sie hören können. Die Spannung baut sich langsam auf, die Mitte zieht sich ein wenig und das Ende ist dagegen wieder sehr spannungsgeladen. Die Liebesgeschichte entfaltet sich auf den letzten Seiten. Das hat mir besonders gut gefallen. Im Vordergrund stehen die unglaublich starken Protagonistinnen, die keinen Prinzen auf einem weißen Pferd benötigen. Fazit: Ich hatte eine Menge Spaß mit dem Buch, auch wenn es sich an einigen Passagen gezogen hat. Wer Märchen-Adaptionen liebt, ist hier genau richtig. Naomie Novik ist gut in ihrem Handwerk und verführt ihre Leser in eine düstere und dennoch märchenhafte Welt!

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Mirjem übernimmt das Geschäft ihres Vaters, der zu gutherzig für die Arbeit als Geldeintreiber ist. Doch als dem König der Staryk zu Ohren kommt, dass die junge Frau Silber in Gold verwandeln kann, beansprucht er sie als seine Frau. Die unscheinbare Ingrid erregt durch das verwandelte Gold ebenfalls die Aufmerksamkeit eines mächtigen und gefährlichen Mannes. Und auch Wanda kann durch Mirjems Erfolg endlich ihrem gewalttätigen Vater entkommen und findet eine Anstellung bei Mirjems Familie. Dieses Buch ist absolut fantastisch - sehr erwachsen und gleichzeitig märchenhaft erzählt. Mit märchenhaft meine ich keineswegs romantische Liebe auf den ersten Blick, oder zauberhafte rosarote Momente. Nein, diese Geschichte lebt von leisen, angedeuteten Gefühlen, einer gewissen Distanz beim Lesen und der feinen Erzählweise. Vieles darf der Leser zwischen den Zeilen entdecken und weiterspinnen. Die drei Protagonistinnen sind grundverschieden, nicht unbedingt sympathisch, aber sie wirken echt. Sie müssen sich alle ihren ganz eigenen Dämonen stellen und wachsen im Laufe des Buches an dieser Aufgabe. Einziger Kritikpunkt für mich sind die immer neu eingeführten Erzähler und Sichtweisen. Ohne Ankündigung wechseln die Perspektiven und das hat mich oft etwas durcheinander gebracht. Ein ganz außergewöhnliches Fantasyerlebnis von Naomi Novik. Ich werde nun direkt „Das dunkle Herz des Waldes“ nachholen.

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Inhalt: Mirjem ist von klein auf das Leben in Armut gewohnt. Obwohl ihr Vater als Pfandleiher arbeitet, bringt er es nicht übers Herz, ausstehende Schulden einzutreiben. Mirjem will nicht mehr mit ansehen, wie ihre Familie immer stärker verarmt, während die anderen Dorfbewohner auf ihre Kosten im Luxus leben. Kurzerhand nimmt sie ihr Schicksal selbst in die Hand und beginnt erfolgreich die Schulden der Menschen einzutreiben. Schon bald ist Mirjem als gnadenlose Pfandleiherin über die Grenzen ihres Dorfes bekannt und man erzählt sich, dass sie sogar Silber in Gold verwandeln kann. Diese Nachricht erreicht auch den gefürchteten König der Staryk. Er entführt Mirjem in sein Reich und stellt sie vor ein Ultimatum. Wenn sie für ihn Silber in Gold verwandelt, darf sie an seiner Seite als Königin herrschen. Schafft sie es nicht, muss sie sterben. Cover: Das Cover ist wunderschön und für mich das klare Highlight des Buches. Der schneebedeckte Wald und der zugefrorene See bilden einen tollen Bezug zum Setting. Außerdem findet man auf dem Cover die Darstellung einer starken, jungen Frau, die stellvertretend für die drei Protagonistinnen des Buches steht. Der Metalliceffekt im Titel und das goldene Farnblatt sorgen zusätzlich für einen besonderen Touch. Meinung: Der schöne Klappentext und das majestätische Cover haben mich wirklich neugierig auf das Buch gemacht. Leider konnten meine hohen Erwartungen nicht komplett erfüllt werden. Der Einstieg in die Story fällt sehr leicht. Man lernt Mirjem und ihr entbehrungsreiches Leben kennen und man entwickelt sofort eine Sympathie für ihre von der Armut gezeichneten Familie. Mirjems Geschichte entwickelt sich äußerst ruhig und man bekommt als Leser genug Zeit, sich mit den Figuren und dem Setting vertraut zu machen. Durch den sehr detailreichen und bildgewaltigen Schreibstil kann man sich die Welt von Mirjem gut vorstellen und perfekt in sie eintauchen. Doch dann schwingt die Lesestimmung etwas um. Der zuerst einsträngige Plot wird in viele kleine einzelne Handlungsstränge aufgesplittet. Insgesamt kommen sechs Protagonisten zu Wort und ihre jeweiligen Schicksale werden genauer beleuchtet. Hier liegt für mich auch das Hauptproblem des Buches. Innerhalb der Kapitel gibt es zahlreiche Perspektivwechsel, die nicht klar gekennzeichnet werden. Erst durch den Inhalt und die leicht variierende Erzählweise kann man die einzelnen Kapitelabschnitte klar den jeweiligen Charakteren zuordnen. Naomi Novak bremst sich durch die Komplexität ihres Plotdesigns und Worldbuildings selbst aus. Es wird einfach zu viel beschrieben, sodass manche Kapitel nicht immer einen wertvollen Beitrag zum Voranschreiten der Handlung liefern. Meiner Meinung nach hätte man an der einen oder anderen Stelle ordentlich kürzen können. Auch ein Spannungsbogen baut sich kaum auf. Erst gegen Ende des Buches spitzen sich die Ereignisse zu und die Story gewinnt an Tempo. Gerade diesen spannenden Momenten wird zu wenig Raum gegeben. Das Ende und die große Auflösung zum Schluss wurden mir einfach zu schnell und lieblos abgehandelt. Vorteil hat die ausschweifende Erzählweise von Naomi Novak trotzdem. Die Figuren bekommen genügend Raum, um sich zu entwickeln und ihre zahlreichen Facetten zu zeigen. Mich hat es sehr beeindruckt, dass wirklich alle Charaktere äußerst tiefgründig und abwechslungsreich gestaltet sind. Fazit: „Das kalte Reich des Silbers“ ist ein guter Fantasyroman, der sich etwas in seiner Komplexität verliert. Die nicht gekennzeichneten Perspektivwechsel verwirren schnell beim Lesen und die Autorin hält sich zu oft mit Nebensächlichkeiten auf. Dennoch ist das Buch keinesfalls schlecht. Der Weltenentwurf und die facettenreichen Figuren haben mich wirklich begeistert. Mit ein wenig Durchhaltevermögen kann man viele schöne Lesestunden verbringen und ich vergebe somit gute 4 Ananas.

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Das Cover finde ich absolut großartig und nachdem ich den Klappentext gelesen habe, war ich richtig gespannt auf das Buch. Leider hielt es dann aber nicht das, was ich erwartet hatte. Der Einstieg ins Buch fiel mir schon sehr schwer. Alles wirkt so trüb und hat mich irgendwie runtergezogen. Hinzu kommt, dass ich keine Verbindung zu Mirjem aufbauen konnte und sie mir einfach nur kalt rüber kam. Wirr wurde es dann, als immer mehr Frauen über ihr Leben berichteten und es noch nicht mal über den jeweiligen Kapitel gekennzeichnet wurde. Da alle aus der Ich- Perspektive geschrieben sind, hat das meine Lesefreude doch stark eingeschränkt. Man musste immer erstmal ein wenig rätseln, um wen es denn gerade geht. Leider konnte mich die Story ebenfalls nicht richtig packen. Sie startet sehr langsam und es zog sich ewig, bis mal etwas Spannung aufkam. Dann fand ich es eigentlich ganz gut. Aber gerade als die Begeisterung aufkommen wollte, flachte die Spannung wieder ab und es plätscherte gemächlich vor sich hin. Da war es natürlich auch nicht hilfreich, dass das Buch 576 Seiten hat und alles recht kleingeschrieben ist. Ich war stellenweise echt frustriert. So hatte ich mir das nicht vorgestellt. Für mich war das Buch kalt, langatmig und die Stimmung war sehr düster. Stellenweise war ich echt frustiert. Ab und an kam mal etwas Spannung auf. Aber das hat es leider auch nicht mehr rausgerissen. Schade, es war so vielversprechend… 2 von 5 Punkten

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