Leserstimmen zu
Provenzalischer Rosenkrieg

Sophie Bonnet

Die Pierre Durand Bände (6)

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Nachdem ich mich gerade erst mit meinem Kommissar Dupin durch die Bretagne geschlagen habe, geht es jetzt mit meinem zweiten französischen Ermittler, Pierre Durand, durch die Provence. Da ich offensichtlich eine Neuerscheinung verpasst hatte, habe ich jetzt das doppelte Vergnügen, denn neben dem allerneusten „Provenzalischer Rosenkrieg“, fehlte mir bislang auch „Provenzalische Schuld“, beides von Sophie Bonnet und erschienen bei blanvalet. Begeben wir uns also nach Sainte-Valérie, wo der „Dorfpolizist“ Durand sich auf den Urlaub mit Freundin Charlotte freut. Eigentlich, denn erstens kommt es anders… So verschwindet nämlich nur wenige Tage vor Urlaubsantritt die Frau des Bürgermeisters spurlos und Durand soll sie unauffällig suchen, finden und zurückbringen. Schließlich darf es im Dorf kein Gerede über den Bürgermeister geben, zumal demnächst Neuwahlen anstehen. Doch wo ist Nanette Rozier? Wurde sie entführt, ist sie vor ihrem Mann gar geflohen oder ist ihr etwas anderes zugestoßen? Und dann wird auf einmal immer wahrscheinlicher, dass sie sich in der Hochprovence aufhält, wo zwei ungeklärte Mordfälle an Frauen noch immer ungeklärt sind. Ist sie etwa das dritte Opfer? Und was verschweigt der Bürgermeister eigentlich, dass er die Suche auf keinen Fall öffentlich machen möchte? Abgesehen davon, dass ich Pierre super sympathisch finde (natürlich besonders wegen der Tatsache, dass er eine Freundin Namens Charlotte hat, die passionierte Köchin ist ;)), liest sich auch dieses Buch unglaublich angenehm und flüssig. Man kennt viele der Charaktere, die auftauchen aus den vorherigen Büchern, was ich extrem mag. Umso mehr freute ich mich dann auf den derzeit letzten Band, der zugleich der für mich bislang beste ist. Im Zentrum steht Charlottes Freundin Anouk, eine Rosenzüchterin, die unter Mordverdacht gerät. Räumlich ist das Geschehen in Grasse angesiedelt, der Stadt der Düfte. Da ich selbst dort letztes Jahr im Urlaub war, hat mich die Thematik von vornherein sehr angesprochen. Noch dazu dreht sich alles rund um das Thema „Parfum“, Duft und die Gewinnung von Essenzen. Keine Ahnung, ob alles, was hier beschrieben wird, tatsächlich so ist (unter anderem wird der Duft „Jicky“ von Guerlain näher beleuchtet und es werden Zahlen und Daten zu künstlichen und natürlichen Duftstoffen genannt), aber es klingt plausibel und ist perfekt in die Handlung eingebunden. Unterhaltsam, spannend und zudem noch höchst interessant dieser Mix aus Fiktion und Realität. Liest sich damit sogar noch ein bisschen geschmeidiger weg als die früheren Bände. Ich bin also äußerst optimistisch, was die hoffentlich anknüpfenden zukünftigen Bände betrifft.

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Pierre Durand ermittelt nun schon in seinem sechsten Fall. Die ersten fünf Bände haben mir gut gefallen, deshalb musste ich auch diesen sechsten Teil lesen. Beschreibung des Buches: Der Krimi „Provenzalischer Rosenkrieg“ von Sophie Bonnet ist im Mai 2019 im Blanvalet-Verlag erschienen. Das Taschenbuch hat 313 Seiten Romantext, es folgen ein Glossar mit französischen Begriffen und drei Kochrezepte. Kurze Zusammenfassung: Pierre Durand und die Köchin Charlotte sind nun schon länger ein Paar. Sie genießen ihr Zusammensein in ihrer Wahlheimat Sainte-Valérie. Da bekommt Charlotte Besuch von ihrer Jugendfreundin Anouk. Diese steht unter Mordverdacht. Anouks Nachbar wurde ermordet, teure Dokumente über Düfte entwendet. Pierre entschließt sich, ihr zu helfen – und so reist er nach Grasse und ans Mittelmeer. Mein Leseeindruck: Dieses Mal ist nicht das idyllische Dorf Sainte-Valérie in der Provence Schauplatz der Verbrechen, vielmehr ist Pierre gezwungen in Grasse und am Mittelmeer nach der Wahrheit über den Tod des Nachbarn zu suchen. Pierre ist ein sympathischer Ermittler. Wenn er sich etwas in seinen Kopf gesetzt hat, dann widersetzt er sich auch den Plänen seines Vorgesetzten, des neuen Bürgermeisters von Sainte-Valérie und ermittelt als Privatmann. Seine Ermittlungsarbeit steht hier in diesem Krimi dieses Mal eindeutig im Vordergrund. Alle Kapitel richten den Fokus auf Pierre. Man reist beim Lesen mit ihm durch Südfrankreich und „erduftet“ förmlich die Parfüms. Zu Beginn habe ich diesen Krimi verschlungen, ging es doch um Düfte und hier ganz besonders um Rosen. Das fand ich interessant. Doch dann war für mich die Spannung erst einmal draußen. Es hat ein paar Tage gedauert, bis ich mich dann doch bis zum Ende weitergekämpft habe. Das Ende wiederrum ist gelungen und bietet doch die eine oder andere Überraschung. In diesen Krimis, die in der Provence spielen, gefallen mir besonders die Landschaftsbeschreibungen und das verrückte Dorfleben. Hier kennt noch jeder jeden. Darin liegt die Würze dieser Reihe. Man fühlt sich daheim angekommen, man kennt die Bewohner und freut sich auf ein Wiedersehen. Wie ein Wiederkommen in einen bekannten Urlaubsort. Die Rezepte am Ende sind ganz nett, die „Petatou“ (Kartoffeln mit Ziegenkäse) spricht mich an, das könnte in unserer Familie ganz gut ankommen. Fazit: Ein weiterer netter Krimi um Pierre Durand, der dieses Mal wieder mehr Ermittlungsarbeit bot und weniger die Beziehung von Pierre und Charlotte zum Thema hatte. Wer sich für Parfum und Düfte interessiert, der kommt hier auf seine Kosten – und wer gerne Urlaub in Südfrankreich verbringt wird diese Krimis lieben.

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Meine Meinung: Inzwischen kenne ich Pierre und Charlotte, sowie viele Bewohner des Ortes sehr gut und ich freue mich immer, wenn ich wieder etwas neues von ihnen lesen kann. Pierre Durand ist mit seiner Arbeit als Dorfpolizist im Großen und Ganzen eigentlich zufrieden. Allerdings habe ich das Gefühl, dass er sich manchmal doch etwas unterfordert fühlt. Als nun Charlottes beste Freundin verhaftet wird, schwankt er ganz schön. Auf der einen Seite darf er sich in die Ermittlungen nicht einmischen, auf der anderen Seite möchte er Charlotte einen Gefallen tun und sich doch darum kümmern. Ich erlebe die innere Zerrissenheit, stelle fest, dass es manchmal doch sinnvoll wäre, wenn Versprechen gebrochen und Informationen weiter gegeben würden. Sophie Bonnet hat es nicht nur spannend gemacht und mir viele Verdächtige präsentiert, sie hat mir viele Informationen über Parfüms und die Verarbeitung von Rosen gegeben. Ich mag das, wenn es nicht nur um die reine Auflösung des Falles geht, sondern das Drumherum auch interessant gestaltet wird. Fazit: Ich konnte Pierre Durand begleiten, war in der Provence und habe einiges interessantes erfahren. Natürlich kam die Spannung nicht zu kurz und deshalb empfehle ich das Buch gerne weiter.

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Bereits als ich den Titel in der Vorschau fand, war ich verliebt in das tolle Cover. Nur der Titel schien auf den ersten Blick nicht zum "rosigen" Titel zu passen. Auf den zweiten Blick passt der Blick aufs Meer aber sehr gut. Denn es stellt sich bald schon heraus, dass der Unfalltod von Parfümeur Lucien Aubert wohl kein Unfall war. Kurz darauf wird der bekannte Parfümeur Hervé Bousquet ermordet. Seine Nachbarin Anouk Debris steht schnell unter Verdacht - nicht nur für Hervés, sondern auch fürs Luciens Tod Schuld zu sein. Sie hat in beiden Fälllen kein Alibi, obwohl sie vom Tode Hervés erst im Haus von Charlotte und Pierre unterrichtet wurde. Pierre Durand soll ihr helfen und will sich einige freie Tage nehmen. Doch der neue Bürgermeister stellt sich quer. Mit Hilfe von Pierres Assistent Luc und der neuen Sekretärin Penelope kann er sich dann aber doch um Anouks Fall kümmern. Beide halten die Stellung und helfen ihm mit Recherche-Arbeiten. Es ist ein undurchsichtiger Fall. Pierre weiss nicht, wem er trauen kann und wem nicht, denn viele haben ein Interesse an Hervés Vermächtnis. Bis am Ende ist nicht klar, wer der Täter ist. Ich wusste zwar bald, wer es sein könnte, aber trotzdem war alles offen, was mich manchmal an meiner Vermutung zweifeln liess - es blieb spannend bis zum Schluss. In "Provenzalischer Rosenkrieg" taucht der Leser ein in die Welt der Parfümherstellung, ist beim Rosen pflücken mit dabei und lernt in Cléments Lefevres Fabrik einiges über die Vor- und Nachteile der synthetischen Düfte. Mir machte es Spass mit Pierre durch Grasse zu streifen und einen Abstecher ans Meer zu machen und weit weg von Sainte-Valérie zu sein, denn der neue Bürgermeister Maurice Marechal ist noch unsympathischer als Arnaud Rozier. Doch Marechal hat auch Dreck am Stecken - ich nehme an, im nächsten Band erfahren wir mehr über ihn. Fazit: Interessanter Hintergrund, viel Provence-Atmosphäre und spannend wie immer. 4 Punkte.

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‚Plötzlich tauchte das Meer vor ihm auf. Erst ein funkelndes Blau, das immer wieder zwischen den Dächern der an den Hang gebauten Häuser aufblitzte. Dann - hinter einer Kurve - mit einem Schlag präsent. Atemberaubend schön in der Bewegung der Wellen, die der Wind landwärts schob.‘ (Seite 282) Charlottes Freundin Anouk, die eine Rosenplantage bei Grasse gekauft und neu bewirtschaftet hat, kommt überraschend nach Sainte-Valérie und muss etwas Dringendes mit ihrer Freundin aus Kindheitstagen besprechen. Doch der Besuch dauert nicht lang, denn Anouk erhält einen Anruf von ihrer Haushälterin Aminata, die ihr aufgeregt erzählt, dass sie Anouks Nachbarn Hervé Bousquet tot in dessen Haus aufgefunden hat. Bousquet gilt als ‚Duftgedächtnis Südfrankreichs‘, besitzt ein ‚Archiv der Düfte‘ mit zahlreichen wertvollen Dokumenten und Duftproben und hat Anouk einen Kontakt zu einem Luxusparfümeur vermittelt, an den sie möglicherweise ihre Rosenblüten verkaufen könnte. Anouk reist sofort nach dem Anruf ab, doch am nächsten Morgen steht sie wieder vor Pierres und Charlottes Tür: Sie steht unter Mordverdacht, denn anscheinend war sie die Letzte, die Bousquet lebend gesehen hat. Bousquet wurde vergiftet, und in seinem Haus wurde eine Pralinenschachtel gefunden, die vergiftete Pralinen enthielt und auf der Anouks Fingerabdrücke sichergestellt wurden. Anouk versichert, dass sie mit dem Tod Bousquets nichts zu tun hat. Charlotte vertraut ihrer Freundin, aber Pierre ist sicher, dass sie etwas verheimlicht, und schließlich macht er sich selbst auf den Weg nach Grasse und ermittelt privat in dem Fall. ‚Provenzalischer Rosenkrieg‘ ist der sechste Band der Reihe um Pierre Durand. Ich kenne und mag die Vorgängerbände, und ich liebe den Luberon, so dass ich auch den sechsten Fall lesen musste. Sainte-Valérie ist ein fiktiver Ort, aber wer Südfrankreich bzw. den Luberon kennt, der wird schnell merken, dass das Städtchen sehr authentisch wirkt und dass einen die Pierre Durand-Reihe glaubhaft in die Provence versetzt. ‚Provenzalischer Rosenkrieg‘ ist ebenso stimmungsvoll wie die ersten fünf Bände der Reihe, und mir hat dieser virtuelle Ausflug in den Luberon wieder ausgezeichnet gefallen, zumal der Leser diesmal mehr über die Gegend um Grasse (die ich nicht von eigenen Reisen kenne) und über Düfte, Parfüms, Pflanzen und die Probleme der Region lernen kann. Das Ende des Krimis fand ich ein wenig zu konstruiert, das ändert aber nichts an der Tatsache, dass es sich bei ‚Provenzalischer Rosenkrieg‘ um ein unterhaltsames, stimmungsvolles und flüssig lesbares Buch handelt, das einen für ein paar Stunden in die Provence entführt.

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Ich muss zugeben, ich war ein wenig überrascht, was den In-halt dieses 6. Bandes dieser Krimireihe angeht. Obwohl ich im Klappentext gelesen hatte, dass eine Rosenzüchterin eine große Rolle spielt, hatte ich doch angenommen, dass das Wort Rosenkrieg auch in diesem Buch auf eine Scheidung hinweist. Aber ich lag falsch. Denn das Wort bezieht sich wörtlich auf die zentralen Elemente des Romans: Rosen und Krieg (der ansässigen Duftöl-Produzenten). Pierre Durant, seines Zeichens Chef de police municipale und damit eigentlich nicht befugt, Kriminalermittlungen durchzuführen, stolpert diesmal durch seine Freundin Charlotte in den Fall hinein, der ihm als ehemaligen Kriminaler keine Ruhe lässt. Zentrales Thema ist diesmal die Parfümherstellung und der Verfall des ehemals weltbekannten Standortes für Duftölge-winnung – die Stadt Grasse. Bereits Patrick Süskind hat ja in seinem historischen Roman „Das Parfum“ diese Gegend als Schauplatz gewählt und Sophie Bonnet trägt die Suche nach dem perfekten Duft nun in die Gegenwart. Der Roman beschäftigt sich in weiten Teilen wirklich intensiv mit der Gewinnung und Herstellung von Essenzen, die der Parfumherstellung als Grundlage dienen. Dabei werden sowohl historische Methoden als auch der immer großzügigere Übergang zu synthetischen Düften thematisiert. Man taucht tief ein in das Geflecht von Natur, Handwerk, Industrie und - neuerdings- EU-Vorschriften. An dieser Stelle muss auch gesagt werden: Hut ab vor der Rechercheleistung der Autorin – das war mit Sicherheit keine einfache Materie. Trotzdem konnte ich den Entwicklungen gut folgen und kann sagen: es ist kein Chemiestudium notwendig, um die Story rund um Formeln und Molekülen verstehen zu können. Im üb-rigen muss man auch nicht alle vorherigen Bände gelesen ha-ben, um mit diesem Krimi glücklich zu werden – ich denke, er lässt sich sehr gut auch außerhalb der Krimireihe als eigenständiger Roman lesen. Es war – wie schon in den früheren Bänden –auch diesmal wieder ein Vergnügen, mit Pierre Durand auf Mörderjagd zu gehen. Auch wenn mir die Nebencharaktere diesmal ein bisschen kurz kamen und sich der Roman doch sehr auf den Fall fokussierte. Ich hätte mir auch gewünscht, dass der erworbene und restaurierte Bauernhof noch ein wenig mehr eine Rolle spielt (ich finde diese Kulisse einfach so toll) und damit auch die in den vorigen Bänden als charmante Nebenfiguren eingeführten Ziegendamen :-) Sie haben die Handlung immer so schön abgerundet, diesmal wurden sie leider nur kurz erwähnt. Sie sind halt da. Ich würde mir wünschen, dass sie im nächsten Band wieder eine größere Rolle bekommen. Trotzdem war es mir auch diesmal eine große Freude, Pierre zu begleiten und zu lesen, was es Neues gibt in Sainte-Valerie. Mit der neuen Sekretärin Penelope und Pierres Assistenten Luc scheint ja auch Potential gefunden für weitere Ent- bzw. Verwicklungen im Privatleben ;-) Und Pierres berufliche Krise am Ende des Buches macht schon wieder neugierig auf den nächsten Band! Ich bin dann de-finitiv wieder mit von der Partie!

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In diesen Krimi kann man wieder richtig eintauchen, die gute Französische Küche genießen und erfährt noch einiges rund um die Parfümindustrie und die Rosenblütenernte der Rosenbauern in der Gegend um Grasse. Diese Gegend ist nicht mehr führend in Sachen Parfümölgewinnung, längst kommen die Öle überwiegend aus Marokko und Bulgarien. Auch in diesem Markt herrscht ein ständiger Kampf ums Überleben, die Suche nach synthetischen Düften macht den Blumenbauern das Leben schwer. Bisher hat die Beziehung zwischen Charlotte und Pierre in den vorangegangenen Krimis entscheidend für eine private und unterhaltsame Note gesorgt, dieses Mal ist ihr Zusammenleben schon Gewohnheit und spielt keine große Rolle. Dasselbe gilt auch für den bisher intensiv gepflegten Lokalkolorit, dieser ist in diesem Band nicht mehr so ausgeprägt dargestellt wie gewohnt. Das finde ich schade, dennoch ist dieser Krimi nicht knochentrocken und voller Recherche-Arbeit. Es ist Pierres Lebensart zu verdanken, dass sich zwischen den Ermittlungen immer immer genügend Zeit für eine leckere Mahlzeit findet. Durch die afrikanische Haushaltshilfe Aminata, die ohne Arbeitserlaubnis in Frankreich arbeitet, reißt Sophie Bonnet ein weiteres aktuelles Problem an, doch sie führt es im Krimi nicht weiter aus. Gerade wegen dieser aktuellen Themenbezüge mag ich die Krimireihe immer wieder gern lesen und freue mich auch auf den nächsten Band. Interessanter Ausflug in die Welt der Düfte und ein flüssig zu lesender Provence-Krimi mit sympathischen Charakteren macht weiterhin Lesevergnügen.

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In diesen Krimi kann man wieder richtig eintauchen, die gute Französische Küche genießen und erfährt noch einiges rund um die Parfümindustrie und die Rosenblütenernte der Rosenbauern in der Gegend um Grasse. Diese Gegend ist nicht mehr führend in Sachen Parfümölgewinnung, längst kommen die Öle überwiegend aus Marokko und Bulgarien. Auch in diesem Markt herrscht ein ständiger Kampf ums Überleben, die Suche nach synthetischen Düften macht den Blumenbauern das Leben schwer. Bisher hat die Beziehung zwischen Charlotte und Pierre in den vorangegangenen Krimis entscheidend für eine private und unterhaltsame Note gesorgt, dieses Mal ist ihr Zusammenleben schon Gewohnheit und spielt keine große Rolle. Dasselbe gilt auch für den bisher intensiv gepflegten Lokalkolorit, dieser ist in diesem Band nicht mehr so ausgeprägt dargestellt wie gewohnt. Das finde ich schade, dennoch ist dieser Krimi nicht knochentrocken und voller Recherche-Arbeit. Es ist Pierres Lebensart zu verdanken, dass sich zwischen den Ermittlungen immer immer genügend Zeit für eine leckere Mahlzeit findet. Durch die afrikanische Haushaltshilfe Aminata, die ohne Arbeitserlaubnis in Frankreich arbeitet, reißt Sophie Bonnet ein weiteres aktuelles Problem an, doch sie führt es im Krimi nicht weiter aus. Gerade wegen dieser aktuellen Themenbezüge mag ich die Krimireihe immer wieder gern lesen und freue mich auch auf den nächsten Band. Interessanter Ausflug in die Welt der Düfte und ein flüssig zu lesender Provence-Krimi mit sympathischen Charakteren macht weiterhin Lesevergnügen.

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