Leserstimmen zu
Frankly in Love

David Yoon

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€ 19,00 [D] inkl. MwSt. | € 19,60 [A] | CHF 26,90* (* empf. VK-Preis)

Frank Li lebt in den USA  – seine Eltern stammen aus Korea. Während er sich mit ihnen zwar gut versteht, muss er eine Regel beachten: Seine spätere Freundin muss Koreanerin sein. Doch als Frank Brit kennenlernt ist das Befolgen dieser Regel nicht mehr so einfach. "Frankly in Love" von David Yoon ist eine tolle und rührende Geschichte über die erste Liebe und das Erwachsenwerden! 

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MEINE MEINUNG: In dem Buch lernt man Frank Li kennen, der mit seinen Eltern nach Kalifornien ausgewandert ist. Seine Eltern haben ihm alles ermöglicht, aber sie haben eine einzige Regel, an die sich Frank halten muss: Frank darf nur koreanische Mädchen daten! Aber Frank verliebt sich in ein weißes Mädchen - Brit. Was nun? Er schließt mit seiner Kindheitsfreundin Joy einen Pakt. Sie kommen offiziell zusammen und tun so, als wären sie ein Paar, damit sie sich heimlich mit ihren Lieblingen treffen können. Klingt doch eigentlich nach der perfekten Lösung, oder? Aber Franks Leben nimmt eine unerwartete Wendung, die vielleicht alles verändern könnte... ↓ Dieses Buch ist viel mehr als nur eine Liebesgeschichte! Es werden aktuelle und auch sehr wichtige Themen, wie zum Beispiel Rassismus, angesprochen. Aber trotz dieser ernsten Themen kommt der Humor nicht zu kurz. Ich musste ein paar mal laut lachen und hatte bei manchen Kapiteln durchgehend ein Grinsen im Gesicht. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, auch mal in eine andere Kultur mit anderen Traditionen einzutauchen! Ein absolut tolles Buch, dass ich auf jeden Fall empfehlen kann! 5/5⭐️ ↓ Dankeschön, für das Rezensionsexemplar liebes Bloggerportal!

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Inhalt Frank Li wächst in California auf, jedoch wird er nie ganz als Amerikaner gesehen. Seine Eltern sind aus Korea eingewandert und sie haben ihre Regel : Frank darf nur ein koreanisches Mädchen daten. Als er sich das erste Mal verliebt und das Mädchen nicht Koreanerin ist, fängt er an es zu verstecken. Somit kommt er zum Deal mit Joy, seiner Freundin aus dem koreanischen Freundeskreis. Offiziell sagen sie der Familie, dass sie ein Pärchen sind, um dann jeweils an ihre Verabredung mit ihrem richtigen Date können. Jedoch läuft das Ganze nicht so reiblos, wie sie sich das vorgestellt haben und eine Reihe von harten Tatsachen legen sich ihnen in den Weg. meine Meinung Als ich die ersten paar Seiten gelesen habe, sah ich sofort, was einige Leute an dem Buch kritisierten. Der Schreibstil ist relativ speziell. Jedoch hatte ich mich nach einem Kapitel daran gewöhnt und ich genoss den einzigartigen Stil. Immer wieder brachte mich die Art und Weise, wie es geschrieben war zum Lachen. Frank schloss ich ebenfalls sehr schnell ins Herz. Probleme, die mir nur allzu bekannt vorkamen und gleichzeitig auch solche, die mir völlig unbekannt waren. Die Geschichte von Frank ging relativ schnell voran und die Charaktere wurden so schön beschrieben und eine tolle Atmosphäre erschaffen, dass ich unbedingt weiterlesen musste . In der Mitte wurde es ein bisschen langsam und ich fragte mich teilweise einfach, ob das Buch wirklich gute 500 Seiten brauchte. Die letzten hundert Seiten gefielen mir dann jedoch wieder richtig gut und ich hatte bis zur letzten Seite oft gelacht, wie geweint und gefühlt alles dazwischen. Die Beziehungen von Frank und seinem Vater fand ich super toll gemacht. Die Beziehung besteht aus so vielen Kontrasten, die mir weh taten und gleichzeitig erwärmten sie mir das Herz. Fazit Im Nachhinein muss ich sagen, dass ich das Buch echt super fand. Trotz der Länge hat das Buch einfach wunderschöne Beziehungen und Charaktere. Es ist ein absolut einzigartiges Buch meiner Meinung nach. Der Schreibstil gefällt vielleicht nicht jedem, also lest vielleicht mal ein Extrakt bevor ihr es kauft oder ähnliches. Der Autor behandelt viele wichtige Themen wie Rassismus, erwachsen werden, sich verlieben, Familie, Selbstakzeptanz und ganz viel anderes. Plot, Charaktere, Atmosphäre und auch Schreibstil wirklich toll. Ich habe dem Buch 4.5 ⭐️ gegeben. Nicht 5, weil ich einfach in der Mitte einfach die Länge ein wenig gespürt habe.

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Buchhandlung Hofmann GmbH

Von: Sabine Brandenburger aus Neustadt

03.07.2020

Mit Begeisterung habe ich diesen Roman gelesen. Ständig mußte ich lauthals loslachen über die wunderbaren Wortwitze und die Situationskomik des Autors David Yoon. Genauso wie er stolpere ich immer wieder über die Bezeichnungen" ... türkischstämmiger Herkunft..." etc., was ja in zig Variationen ständig in unserem Alltag vorkommt. Wer ist deutsch? Wer ist "echt" deutsch? Diese Frage wäre das Pendant in unserer deutschen Welt. Köstlich geschrieben und ein wunderbarer Roman über die Liebe in allen Facetten mit allen Hochs und Tiefs, die das Leben immer wieder für uns bereit hält. Tja, wie "frei" entscheiden wir uns für einen Menschen und, ob die Beziehung mit genau dieser Person lebbar ist oder sein wird? Vielen Dank für diesen Lesegenuss und die vielen Denkanstöße!

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Der Einstieg in die Geschichte ist mir leider nicht leicht gefallen. Der Schreibstil des Autors wirkte auf mich leider zu gewollt, zu gezwungen. Es machte fast den Eindruck als würde der Autor fast krampfhaft versuchen jugendlich zu klingen, wobei viele Ausdrücke nicht realitätsnah wirkten. Es wirkt etwas überdreht und ich musste mich erst einmal an der Art von Humor gewöhnen. Allerdings kristallisiert sich nach einigen Kapiteln die eigentliche Thematik des Buches heraus und die ist unbeschreiblich wichtig. Denn es geht um Alltagsrassismus. Eine Thematik, die niemals vernachlässigt werden darf und worüber nie aufgehört werden darf nachzudenken. Über das Buch findet der Leser, gerade auch die jüngeren Leser, einen guten und vor allem einfachen Zugang zu dieser Thematik. Dabei geht es in diesem Buch nicht um gewalttätigen Rassismus, sondern vielmehr um festgefahrene Denkweisen verschiedener Gruppen. Es war erschreckend zu sehen wie entmutigt und resigniert Frank teilweise mit der rassistischen Einstellung seiner Eltern umgegangen ist. Er versucht Konflikten aus dem Weg zu gehen, sei es weil er dessen müde geworden ist oder er das Gefühl hat genau zu wissen, wie sie ausgehen. Letztlich erlebt man Frank auf der Suche nach seiner Identität, die durch Rassismus und Schwierigkeiten sich selbst zu lieben und zu akzeptieren geprägt ist. Die Botschaft, dass Liebe keine Hautfarbe, Religion oder Nation etc. kennt, ist unglaublich wichtig und gerade in der heutigen Zeit ein wichtiges Thema! Allerdings kann ich das Buch eher jüngeren Menschen/Jugendlichen empfehlen, was mitunter an dem Schreibstil liegt. Nichtsdestotrotz kann dieses Buch Kindern und Jugendlichen eine wichtige Stütze auf ihren eigenen Wegen zu sich selbst bieten.

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Vielen Dank an das Bloggerportal und den cbj-Verlag für das Rezensionsexemplar! Handlung Frank ist Sohn koreanischer Eltern, die einen Laden in Amerika besitzen. Er verliebt sich in die weißes, amerikanische Brit, was seine Eltern niemals gutheißen werden. Für sie kommt nur ein koreanisches Mädchen in Frage. Deswegen täuscht er eine Beziehung mit seiner koreanischen besten Freundin Joy vor, die heimlich mit einem Chinesen zusammen ist. Bald muss er feststellen, dass sein Leben komplizierter ist als gedacht … Meinung Am Anfang kam mir das Buch seltsam vor und ich konnte nicht so recht reinfinden. Frank und sein bester Freund Q bezeichnen sich selbst als ziemliche Nerds, die am meisten Wert auf ihre SAT-Ergebnisse legen, um ihr Wunschcollege zu besuchen. Ihr Umgang miteinander beruht auf Komik, zum Beispiel gegenseitige Anreden wie „Werter Herr“ und Wortwitze, die auf Deutsch leider nicht ganz so gut funktionieren. Für meinen Geschmack waren es zu viele Schimpfwörter, zu viel Umgangs- und Jugendsprache, aber wahrscheinlich hat Yoon den Ton gut getroffen. Abgesehen davon gefällt mir der Schreibstil und es liest sich sehr schnell. Ich fand das Buch durchwegs unterhaltsam, trotz der Ernsthaftigkeit, die bei vielen Themen mitschwingt. Auf den knapp 500 Seiten steht die Liebesgeschichte mehrfach im Hintergrund, was mich nicht gestört hat. David Yoon ist selbst mit seinen Eltern eingewandert und kann deshalb aus seiner eigenen Erfahrung berichten. Von den Problemen bei der Einwanderung bis heute, in Amerika akzeptiert zu werden. Die koreanische Kultur wird sehr authentisch und interessant erzählt. Franks Eltern reden brüchiges Englisch und haben leider auch sehr viele Vorurteile gegen Amerikaner. Als ihre Tochter Hanna mit einem Schwarzen zusammenkam, wurde sie aus der Familie verbannt und seit Jahren der Kontakt abgebrochen. Frank ist der einzige, der noch mit ihr schreibt. Er ist mir mit seiner Art sehr sympathisch, wie er seine Eltern liebt und erfolglos versucht, ihren Rassismus zu bekämpfen. Die beiden Mädchen Brit und Joy sind sehr unterschiedlich und ich kann nachvollziehen, warum Frank sie so mag. Seine Aufgeregtheit bei seiner ersten Liebe ist schön und witzig zu lesen. Am Ende geht es plötzlich sehr schnell und einige Probleme werden zu knapp aufgelöst. Zuletzt möchte ich auf die Gestaltung eingehen, die ich wunderschön finde. Die vielen Grüntöne sind sehr harmonisch und der hellgrüne Buchschnitt sorgt für ein rundum tolles Aussehen. Fazit „Frankly in Love“ ist ein Liebesroman, der mich mit seiner Vielfalt überzeugt. Die koreanische Kultur, Alltagsrassismus und die erste Liebe werden authentisch, witzig und trotzdem ernst erzählt. Ich empfehle das Buch jedem ab 14 und gebe 4,5 von 5 Sternen.

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Frank ist der Sohn koreanischer Einwanderer. Weder kann er koreanisch sprechen, noch hat er einen großen Bezug zu der Kultur, dennoch bestehen seine (rassistischen) Eltern darauf, dass er nur ein koreanisches Mädchen zur Freundin nimmt. Um sich mit Brit zu treffen, gibt Frank vor, in einer Beziehung mit seiner Kindheitsfreundin Joy zu sein. Was sich zwischen den beiden entwickelt, geht schon bald über Freundschaft hinaus. Das Cover gefällt mir persönlich sehr gut. Die Farben sind auffallend, drängen sich einem aber nicht auf. Die Tiefe im Titel gibt dem Ganzen etwas besonderes, ebenso wie der knallgrüne Buchschnitt. Ich hatte ehrlich gesagt Probleme, in das Buch reinzukommen. Der Schreibstil ist, ähnlich wie der von John Green, etwas distanziert. Durch die Ironie, die in den Worten mitschwingt, konnte ich mich nicht sofort in die Charaktere hineinversetzten. Auch die Beziehung zwischen Joy und Frank und Brit und Frank war für mich nicht sofort schlüssig. Gefallen hat mir dafür, dass Franks Alltag mit seinen wirklich rassistischen Eltern dargestellt wurde - es hat mich berührt und wütend gemacht. Gleichzeitig zeigt es, wie schwer es manchmal ist, wenn die Eltern aus einer anderen Kultur kommen, als die, in der man aufwächst. Man kann ihn auf seinem Weg zu sich selbst begleiten und mit der Zeit habe ich immer mehr eine Verbindung zu dem anfänglich so zurückhaltenden Jungen finden können. Auch mit Joy bin ich mit der Zeit warm geworden. Franks besten Freund Q mochte ich besonders, weil ich das Gefühl hatte, dass Frank bei ihm oft jedenfalls er selbst sein konnte. Die Themen die angesprochen werde, wie die erste Liebe, Selbstakzeptanz und die Suche zu sich selbst, haben mich letztendlich überzeugen können. Die anfänglichen Zweifel wurden überschattet und obwohl vieles vorhersehbar war, hat mich das Buch ebenso oft überraschen können. Besonders das Ende hat mich berührt. Insgesamt ein wirklich schönes Jugendbuch, wenn auch nicht perfekt, dafür sehr ehrlich. 4/5 Sterne.

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Frank Li auf der Suche nach sich selbst. Ich hatte hohe Erwartungen an den Mann von Nicola Yoon, die mit ihrer Jugendliteratur alle Welt begeistert und dann hat man auch noch so viel Gutes über das Buch gehört. Es ist süß, eine gute Geschichte auf der Suche nach seiner eigenen Identität, aber dabei wird versucht jedem Konflikt aus dem Weg zu gehen - aus Müdigkeit, man hat die Gespräche zu oft geführt oder hat immer das Gefühl man weiß wie es ausgeht. Aber mit einem unerwartetem Ende. Ich habe relativ lang dafür gebraucht, aber irgendwann ergab sich ein Sog in die Geschichte. Ich habe so viel geweint, es bricht einem das Herz. Dieses Buch handelt nicht von einer süßen Liebesgeschichte, es handelt von Selbstbestimmung und der Weg zu eigenen Identität. Ein sehr sehr gutes Jugendbuch oder vielleicht auch eins für ältere und alle die sich noch mit ihrer Familie auseinandersetzen müssen. Lest es und denkt viel drüber nach.

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