Leserstimmen zu
Frankly in Love

David Yoon

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P & B Fil. 390

Von: Allegra Toppmöller aus Münster

17.03.2020

Ich finde das Buch ist am Anfang ein bisschen schwer zu verstehen. Aber die Geschichte ist ziemlich gut ausgedacht und witzig geschrieben. Ich verstehe irgendwie immer noch nicht, warum er am Anfang nur ein koreanisches Mädchen daten darf. Aber ein gutes Buch.

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Frank ist der Sohn koreanischer Einwanderer. Diese bleiben gerne unter sich und wünschen sich auch von ihren Kindern, dass sie dies so beibehalten und sich ebenfalls koreanische Partner suchen. Der Rassismus der Eltern geht so weit, dass sie sogar Franks Schwester verstossen, weil sie sich über diese Regel hinwegsetzt und sich einen Afroamerikaner zum Partner nimmt. Frank kann das Verhalten seiner Eltern weder nachvollziehen noch heißt er es gut, sich dem widersetzen kann er aber auch nicht. Als er sich selbst in ein weißes Mädchen verliebt, schließt er daher mit seiner Kindheitsfreundin Joy einen Pakt: die Beiden spielen ihren Eltern ein Liebespaar vor, treffen sich aber in Wirklichkeit mit ihren richtigen Partnern. Man könnte meinen, dass die Geschichte vorhersehbar ist und wenn man nur die Kurzbeschreibung und die Liebesgeschichte betrachtet, ist sie das vielleicht auch. Aber es geht in diesem Buch um so viel mehr, als nur darum. Der Leser begleitet Frank durch sein letztes Schuljahr bis zum Collegestart. Es ist eine Reise über das Erwachsenwerden, das Finden der eigenen Identität, die erste Liebe und über Konflikte mit den Eltern. Viele, aktuelle, wichtige Themen stecken in diesem Buch und regen zum Nachdenken an. Und auch der Humor kam hier nicht zu kurz. David Yoon hat hier außerdem tolle Charaktere geschaffen, die ich sehr gerne durch ihren Alltag begleitet habe. Allen voran natürlich Frank, der oft zwischen den Stühlen saß, sich letztendlich aber doch selbst treu geblieben ist. Ein tolles Debüt!

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Liebe und Rassismus

Von: Merve

11.03.2020

In dem Buch 'Frankly in love'von David Yoon geht es um den koreanischen Jungen Frank Li, der von seinen Eltern aus nur mit einer Koreanerin zusammen sein darf. Deshalb erzählt er seinen Eltern, er wäre mit Joy zusammen, ist aber in Wirklichkeit in Brit - ein weißes Mädchen - verliebt. Das Buch ist optisch wirklich ein Hingucker. Irgendwie musste ich bei der grünen Farbe in Kombination mit der Schrift an Aliens denken :) Obwohl das Buch fast 500 Seiten hat, lässt es sich sehr schnell lesen. Der Schreibstil ist flüssig, die Schriftart groß genug. An einigen Stellen ist es mir schwer gefallen die Geschichte zu verstehen. Ansonsten finde ich die Geschichte interessant - sie bringt einen zum Nachdenken. Von mir bekommt das Buch 4 von 5 Sternen.

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Als ich mit diesem Buch angefangen habe, hatte ich noch nichts darüber gehört. Ich hatte es ein paar mal gesehen aber hatte keine Ahnung worum es geht. Aber der Klappentext hat mich sehr angesprochen. Das Coveer finde ich auch unglaublich cool und interessant. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir nicht so leicht, es ging nur langsam voran und der Schreibstil war gewöhnungsbedürftig. Aber ich hab mich dran gewöhnt und konnte die Geschichte in vollen Zügen genießen. Und das habe ich auch. Es war wirklich ein einzigartig authentisches Buch. Oft sind die Teenager-Highschool-Romanzen so perfekt und verschönert, meiner Meinung nach, aber nicht bei David Yoon (der übrigens der Mann von Nicola Yoon, der Autorin von Du Neben Mir ist). Er hat so eine reale Geschichte erschaffen, in die ich mich sehr gut hineinversetzen konnte. Besonders gut hat mir gefallen, dass man einen sehr guten Einblick in die koreanische Kultur bekommt und wie es ist ein Immigrant oder nicht 100% weiß zu sein. Und all die Schwierigkeiten und Probleme die damit zusammen hängen. Auch all die Beziehungen die Frank hatte, sowohl familäre, freundschafliche und romantische haben mir total gut gefallen. Denn sie waren so echt und gefühlvoll. Vorallem die Beziehung zu seinen Eltern, und wie sie sich entwickelt hat, ist mir besonders nah gegangen. Dass das ganze dann auch noch so emotional werden würde, habe ich nicht erwartet aber ich war sehr positiv überrascht. Das war ich von dem ganzen Buch. Positiv überrascht. Es hatte so viel Tiefe und Gefühl und war dabei so authentisch. Von mir bekommt es 4 Sterne und eine große Empfelung. Ich hoffe ihr habt einen wunderbaren Tag und eine schöne Zeit.

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In "Frankly in Love" geht um Frank, dessen Leben ein Chaos ist. Neben Schulstress und Collegebewerbungen machen ihm seine Eltern das Leben schwer. Die sind Koreaner und bestehen in allen Lebenslagen auf ihre koreanische Tradition und haben gegenüber nicht-koreanischen Menschen sehr rassistische Gedanken. Das geht sogar so weit, dass sie Franks Schwester verstoßen, die sich mit einem afroamerikanischen Mann verlobt hat. Frank, der nicht mal koreanisch sprechen kann, ist diese Lebensweise ein Dorn im Auge. Vor allem, als er sich in Brit verliebt – ein definitiv amerikanisches Mädchen und somit keins, das seine Eltern jemals akzeptieren würden. Um die Beziehung zu ihr geheim zu halten, geht er stattdessen eine Fake-Beziehung mit Joy ein, der Tochter von koreanischen Freunden seiner Eltern. In Wahrheit können sich Joy und er so allerdings mit ihren echten Partnern treffen, ohne dass ihre Eltern Wind davon bekommen. Eine Zeit lang läuft alles wie geschmiert. Aber je näher der Schulabschluss rückt, desto mehr Dinge verändern sich in Franks Leben, bis er schließlich einsehen muss: nichts und niemand ist wirklich so, wie er zu glauben scheint. Nicht Brit, nicht Joy, nicht seine Eltern ¬¬– und schon gar nicht er selbst … Mit „Franky in Love“ gelingt David Yoon ein einzigartiges Debüt. Neben gesellschaftsrelevanten Themen wie Rassismus und Akzeptanz geht er außerdem mit viel Fingerspitzengefühl auf die Dinge ein, die Jugendliche bewegen: die erste Liebe, der Schulabschluss, das Ausbrechen von Zuhause und die alles entscheidende Frage: Wer bin ich eigentlich? Wo gehöre ich hin? Und zu wem? Mit viel Witz und Herz und einem besonderen Schreibstil ist „Frankly in Love“ eine berührende und moderne Geschichte über Vorurteile, Familie und den Weg zu sich selbst. Nur manchmal war mir Frank ein bisschen zu anstrengend. Deshalb gibt es von mir 4/5 und eine ganz große Leseempfehlung für jeden, der mal auf der Suche nach einer etwas anderen Young-Adult-Geschichte ist!

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Für Frank sorgt seine Abstammung für eine ständige Gratwanderung zwischen den Kulturen. Eines seiner Probleme dabei ist, dass er sich als Sohn koreanischer Eltern nur mit koreanisches Mädchen treffen darf. Doch dann verliebt er sich in ein weißes Mädchen und muss sich etwas einfallen lassen. Kurzum beschließt er zusammen mit Joy, einer Freundin aus Kindheitstagen, allen eine Beziehung vorzuspielen. Ich muss sagen, dass ich mich mit diesem Buch einfach habe ins kalte Wasser schubsen lassen, denn ich wusste außer dem, was auf dem Klappentext steht, nichts darüber. Umso glücklicher bin ich, dass es mir nach ein paar Startschwierigkeiten dann doch wirklich gut gefallen hat. Der Schreibstil ist hier etwas ganz Besonderes. Er ist gerade am Anfang nicht ganz so leicht zu lesen, weil der Autor hier und da Stilmittel nutzt, die recht ungewöhnlich sind. Außerdem beschreibt er Gefühle und Gedanken eher distanziert und dennoch eindrücklich. Die Sprache ist dabei recht jugendlich, aber auch authentisch und teilweise auf witzige Art skurril. Dies alles war zwar insgesamt gesehen eine interessante Mischung, hat aber auch dafür gesorgt, dass es mir echt schwer fiel, in die Geschichte hinein zu finden. Mit der Zeit wurde es allerdings immer besser und ich bin wirklich gut durch das Buch hindurch gekommen. Die Handlung ist in diesem Jugendroman eher ruhig. Es passiert zwar einiges, aber nichts, was super viel Spannung in die Geschichte gebracht hätte. Zwar gibt es hier und da eine kleine Wendung, doch diese sind alle eher wenig aufregend. Bis zum, vom Autor auf eine ziemlich stoische Art beschriebenen, aber dennoch sehr emotionalen Ende, begleitet man Frank eigentlich die meiste Zeit durch sein letztes Highschooljahr mit allen seinen Höhen und Tiefen. Dafür ist die Geschichte aber für ein Jugendbuch, gerade zwischen den Zeilen, ziemlich tiefgründig und beschäftigt sich mit einigen interessanten Themen, die mich sehr angesprochen haben. So geht es neben der süßen und unschuldigen Liebesgeschichte zu einem großen Teil um Rassismus, der hier mal nicht von Weißen ausgeht. Es geht um Identität, um Erwachsenwerden, um Freundschaft und Familienbande. Es geht um die Frage, ob die eigene Abstammung überhaupt eine Rolle im Leben spielt und wie man sich von gewissen Erwartungen lossagt. Gerade deswegen und trotz der wenigen Spannung, fand ich die Geschichte wirklich gut und vor allem lebendig und realitätsnah. Auch die Charaktere fand ich sehr lebendig geschrieben. Ich konnte sie alle greifen und nachvollziehen und habe ihre Beweggründe sehr gut verstehen können. Gerade Frank war für mich jemand, der mein Herz erreicht hat, der die richtigen Gedanken zum richtigen Zeitpunkt hatte und der, obwohl er noch relativ jung ist, der Geschichte damit diese gewisse Tiefgründigkeit gab. Aber auch Joy fand ich großartig, genauso wie Q und all die anderen einzigartigen Charaktere. Insgesamt ist dieses Buch einfach super toll. Zwar ist der Schreibstil vielleicht nichts für jedermann und die Geschichte schlicht und locker leicht, aber dennoch mit einer Portion Emotionen. Trotzdem muss man auch ein Stück weit zwischen den Zeilen lesen, damit die Botschaft dieses Romans eine volle Wirkung entfalten kann.

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Buchhandlung Walter Podszun GmbH

Von: Petra Mütherig aus Marsberg

23.01.2020

Interessante und ungewöhnliche Thematik dieses Buch. Es spielt zwar in Amerika, könnte aber auch auf die in Deutschland lebenden Türken projeziert werden. Die ältere Generation lebt in einer Blase, wie vor 50 Jahren in der Türkei, die junge Generation fühlt sich eher als Deutsche und hat die gleichen Probleme wie die Koreaner im Buch. Die Sprache der Eltern ist nicht ihre Sprache und in Sachen Liebe möchten sie auch selbst bestimmen.

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Die Schatulle

Von: Sabine Gertmann aus Osterholz-Scharmbeck

22.01.2020

Tolles Buch, das eine neue Welt eröffnet - darum geht es doch beim Lesen: andere Perspektiven finden. Nicht zuletzt ist die Aufmachung perfekt, man muss es einfach in die Hand nehmen und lesen.

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