Leserstimmen zu
Die kleine Straße der großen Herzen

Manuela Inusa

Valerie Lane (6)

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Eigentlich habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut, weil nachdem man in den einzelnen Bücher etwas über die jeweiligen Besitzer - bis auf Tobin - erfahren hat. Jetzt war ich ziemlich gespannt, wie man die Reihe abschließen würde. Bevor ich das Buch gelesen habe, hab ich bemerkt, dass ich ein Buch noch nicht gelesen habe, nämlich das über Ruby. Etwas, was komplett logisch ist, dass es in diesem Buch nicht nur aus einer Sicht ist. Leider kommen in diesem Buch aber die Sichtweisen von fast allen Personen aus der Valerie Lane vor und dass ist zwar einerseits interessant, aber andererseits ist es ziemlich belasten ständig von einer Person zur nächsten zu springen und auch das große Geschehen nicht aus den Augen zu verlieren. Dieses Buch hat mir nicht so gut gefallen wegen des ständigen Wechsels zum Großteil und auch weil es ziemlich rasant zu Ende geht. Die Beerdigung und die Trauer wegen Esther Witherspoon ist wirklich schön beschrieben worden und auch die Idee, dass alle ihre Lieblingsfarbe tragen, glücklich sein sowie ihre Leibspeisen kochen sollen, finde ich ziemlich gut. Allerdings ist die Beziehung zwischen Tobin und Charlotte nur spärlich beschrieben worden und auch seine ständigen Erinnerungen an Orchid.

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Rezension zu "Die kleine Straße der großen Herzen" Von: Manuela Inusa Verlag: blanvalet Erscheinungstermin: 18.06.2019 Seitenzahl: 320 Reihenband: 6/6 Preis Ebook: 8,99€ Preis Taschenbuch: 9,99 Kaufoption: https://www.amazon.de/Die-kleine-Stra%C3%9Fe-gro%C3%9Fen-Herzen/dp/3734107245/ Klappentext: „Wiedersehen in der Valerie Lane, der romantischsten Straße der Welt! In den letzten drei Jahren ist viel passiert in der Valerie Lane. Die kleine Tochter von Laurie, der Besitzerin des Teeladens, hat ein Geschwisterchen bekommen, Chocolatière Keira hat sich getraut, und Orchid ist ihrer großen Liebe gefolgt. Doch auch wenn nicht mehr alle beisammen sind und sich vieles verändert hat, herrscht doch Zufriedenheit in der kleinen Straße im Herzen Oxfords, denn nach wie vor halten alle zusammen und versuchen, Gutes zu tun. Doch dann passiert etwas, mit dem niemand gerechnet hätte, und die Frauen der Valerie Lane erfüllen einer lieben alten Freundin einen großen Wunsch …“ Cover: Das Cover ist passend zu den vorherigen Reihenbänden gestaltet. Allerdings ist nicht ein einzelner Laden abgebildet, sondern der Eingang zu einer Straße durch einen hübschen blumenberankten Bogen. Meine Meinung: Der Schreibstil der Autorin ist auch in diesem Band fließend und angenehm. Im Gegensatz wird in diesem Teil allerdings aus vielen verschiedenen Perspektiven der Valerie-Lane-Betreiber geschrieben. Dies empfand ich in dem relativ kurzen Buch sehr sprunghaft, wenn auch interessant. Leider konnte diese Geschichte für mich nicht an die vorherigen anknüpfen, denn ich bin von einem fröhlichen und eventuell auch abenteuerlichen letzten Band ausgegangen, dem war leider nicht so. Es hat mich tatsächlich runtergezogen und konnte mich leider nicht so begeistern, auch wenn der Zusammenhalt zwischen den Betreiberinnen weiterhin bestand. Es waren in meinen Augen einfach zu viele Handlungsstränge für den letzten Band und dazu leider auch zu traurig. Fazit: Ein Abschlussband, welcher meine Erwartungen leider nicht erfüllen konnte. Klappentextquelle: https://www.amazon.de/Die-kleine-Stra%C3%9Fe-gro%C3%9Fen-Herzen/dp/3734107245/

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Die Handlung des sechsten Teils der Reihe spielt einige Zeit nach dem letzten Besuch in der Valerie Lane und so hat es viele Veränderungen gegeben. Es gibt Kinder und manche Bewohner sind weg. Man erfährt alles im Laufe der Geschichte, aber nun stirbt Mrs. Whiterspoon und alle kommen erneut zusammen, um den letzten Wunsch der Frau zu erfüllen. Persönlich muss ich sagen, dass mich der Abschluss der Reihe nicht wirklich begeistert hat. Ich meine die Geschichte war wirklich nett, aber einfach zu viel des Guten. In jedem der einzelnen Teile wurde ja jemand in Vordergrund gerückt und jeder war auf seine Art speziell, was ich wirklich liebenswürdig fand. Zu meiner Überraschungen waren aber in dieser Geschichte alle ähnlich und es war dezent fad. Jeder der Charaktere wirkte irgendwie gleich, egal jetzt , ob es die Männer sind, die ihren Frauen immer zur Seite stehen oder die Frauen, die sich nun auch irgendwie gleichen. Alle wirkten auch zu glücklich, sodass ich das Gefühl hatte, dass es einfach zu viel Harmonie gegeben hat. Dies machte einen recht unrealistischen Eindruck, denn nirgends ist es dermaßen positiv. Loben muss ich aber, dass man nochmals eínen schönen Überblick über alle bekommt und wie diese alle leben. Schön war aber doch, dass diese sich nochmals für den Abschied von Mrs. Whiterspoon zusammenfinden. Dieser Aspekt zeigt, dass Glück und Leid sehr nahe beieinander liegen. Das Setting war mal wieder wirklich reizend und es war sehr nett, dass man der Valerie Lane nochmals einen Besuch abstatten durfte. Ich mochte diese Straße und das Flair, welches auch dieses Mal wieder so richtig schön gewirkt hatte. Die Schreibweise war wieder flüssig und locker, sowie sehr charmant, denn die Autorin erwähnt so mal wieder sehr viele Details und das Buch war rech nett zu lesen. Die Erzählperspektive wechselt recht oft zwischen den Hauptcharaktere, was einen tollen Überblick über die Geschichte gibt. Fazit: Netter Abschluss, obwohl ich diesen nicht als würdig bezeichnen kann. War nett, aber nicht umwerfend. 3 von 5 Sterne

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Inhalt: Ein paar Jahre sind vergangen und nach wie vor ist die Valerie Lane eine Strasse, in der Wünsche wahr werden, die schönsten Geschenke und zartesten Pralinen gekauft werden können und in der ganz viele starke und herzensgute Ladenbesitzerinnen eine grosse Gemeinschaft bilden. Nach einem tragischen Ereignis muss jede Protagonistin sich mit ihrer eigenen Lebenssituation auseinandersetzen und in die Valerie Lane zurückkehren, in der es eine grosse, festliche Feier vorzubereiten und Klarheit in einige Beziehungen zu bringen gilt. Meine Meinung: Auf diesen letzten Band der Reihe war ich schon sehr gespannt, weil ich bereits einen Verdacht hatte, welches Ereignis die Valerie Lane in Aufruhr bringen würde und leider wurde ich nicht überrascht. Was mir aber sehr gut gefallen hat, waren die ersten Kapitel, in denen alle Protagonistinnen in ihrer aktuellen Lebenssituation gezeigt werden und in denen dann beschrieben wird, wie genau die Ladenbesitzerinnen auf die Neuigkeit reagieren und welche Konsequenzen diese Veränderung für ihr Leben haben wird. Da kann ich auf jeden Fall einmal verraten, dass es sehr, sehr, sehr emotional wird und Manuela Inusa ihr ganzes schriftstellerisches Potezial ausschöpfen kann (genau so wie bei der Beschreibung der Festlichkeiten) und ich sehr viele Tränen vergossen habe. Wie sich alles entwickelt und auflöst - obwohl es auf die Figuren bezogen eigentlich keine Entwicklung gibt, sondern nur von den verschiedenen Ereignissen her - war dann äusserst romantisch und liebevoll gestaltet, Friede kehrt ein in die Valerie Lane und der herzliche und fürsorgliche Umgang miteinander, die ganze Freundschaft, Zuneigung und das Miteinander nehmen einen grossen Platz ein und ist meiner Meinung nach total schön gestaltet. Was mir nicht ganz so gut gefallen hat: Wie bereits angetönt, findet nicht mehr sehr viel Entwicklung statt, die Protagonistinnen haben ihren Platz im Leben gefunden, was ja schön ist, aber leider dann insgesamt ein wenig zu sehr scheint, als würde sich gar nichts mehr ereignen. Auch wird permanent beschrieben, wer jetzt welchen Tee trinkt, welchen Schal strickt und welches Plätzchen nascht, um auch ja immer die Figuren den Läden zuzuordnen (als könnte Laurie beispielsweise nicht ein einziges Mal in ihrem Leben auch einen Schal stricken, einen Keks backen oder einen Kaffee trinken, weil ihr ja schliesslich der Teeladen gehört), was ein wenig repetitiv wirkt, aber eigentlich nicht gross stört. Lediglich das leide Thema, das mich schon im Band um das Wollparadies gestört hat, kommt wieder zum Tragen: nur Frauen, welche Kinder gebären (und wollen) und natürlich auch einen Partner an ihrer Seite haben, sind vollwertige Frauen. Wenn dann der richtige Partner da ist, stellt sich der Kinderwunsch dann schon ein und wer keine Kinder bekommen kann, ist halt schon sehr zu bemitleiden. Und Männer weinen übrigens auch nicht, wusstet ihr das schon? Genau so wenig, wie sie im Teenageralter Geschenke für ihre Freundinnen kaufen, weil pink halt nur den Frauen vorbeghalten ist...ätzend. Mein Fazit: Manuela Inusa kann zeigen, was sie ausmacht, wie liebevoll und berührend sie schreiben kann. Wer auf der Suche nach Happy Ends und einem in sich stimmigen Abschluss dieser Reihe ist (respektive generell eine sehr kitschige Reihe sucht, die für ganz viele Wohlfühlmomente sorgt), ist mit diesem Buch gut beraten. Ich finde es allerdings wichtig, dass man die doch sehr stereotypen Figuren, die man natürlich in jedem Liebesroman finden kann, die hier aber nicht harmlos klischeehaft, sondern effektiv frauenfeindlich sind, kritisch betrachtet. Schade, dass dies auch im Abschlussband der Reihe so präsent ist, weil eben die ersten hundert/hundertfünfzig Seiten wirklich sehr gelungen sind und das schriftstellerische Potenzial der Autorin zeigen. Ihr seht, das Buch, das mich eigentlich anfangs so begeistert hatte, lässt mich leider mit sehr gemischten Gefühlen zurück und ich kann es deshalb nicht vorbehaltlos empfehlen.

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Ein letztes Mal geht es mit der Autorin Manuela Inusa in die Valerie Lane, wenn auch aus einem traurigen Anlass. Die gute alte Mrs. Witherspoon ist verstorben und die Freundinnen aus der romantischsten Straße der Welt mit ihren schönen kleinen Geschäften nehmen Abschied von ihrer Freundin. Doch es passiert viele nebenbei, denn Susan hat sich mit ihrem Freund zerstritten, der erfolgreich auf Tour ist, Orchid ist aus Amerika zu Besuch und bringt die Beziehung von Tobin und Charlotte durcheinander während ihre Schwester große Geldsorgen plagen. Ich habe mich gleich mit dem ersten Band in die Valerie Lane und ihre Bewohnerinnen und verliebt und war gespannt, welchen Abschluss die Autorin für die Reihe finden würde. Diesen letzten Band fand ich jetzt leider eher enttäuschend, für mich fehlte ein roter Faden durch den Roman, alles wirkte etwas durcheinander und wenig zielführend. Während die Figuren sich in den vergangenen Bänden immer sehr entwickelt haben, finde ich sie hier schematisch und es passiert zu wenig, um die Handlung voranzutreiben. Der Tod einer Figur bringt zwar als Auslöser alle Charaktere wieder zusammen, meiner Meinung nach war das aber nicht ausreichend, um einen ganzen Roman voranzutreiben. Dennoch ist es schön, die bekannten Charaktere wiederzutreffen und zu erfahren, wie es ihnen in den letzten Jahren ergangen ist, so dass es trotz aller Kritik eine unterhaltsame Lektüre bleibt. „Die kleine Straße der großen Herzen“ ist der Abschluss der Romanreihe um die Valerie Lane und wieder gefüllt mit viel Liebe und Herz. Dennoch hatte ich mir für den Abschluss von der Handlung mehr erwartet und war etwas enttäuscht.

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Leichte Kost,

Von: sommerlese

30.06.2019

Der Roman "Die kleine Straße der großen Herzen" ist der sechste und letzte Band der Reihe aus der Valerie Lane von Autorin Manuela Inusa. Die Reihe erscheint im Blanvalet Verlag. Die Bewohner in der Valerie Lane im Herzen Oxfords haben in den letzten drei Jahren einiges zusammen erlebt. Es wurden Probleme gelöst, Ehen und Beziehungen geschlossen, inzwischen hat Laurie ein zweites Kind bekommen und Orchid ist mit ihrer großen Liebe nach Amerika gezogen. Ein trauriger Todesfall sorgt für einen Einbruch des Glücks und bringt die Bewohnerinnen vielleicht noch einmal alle zusammen. rrscht doch Zufriedenheit in der kleinen Straße im Herzen Oxfords, denn nach wie vor halten alle zusammen und versuchen, Gutes zu tun. Doch dann passiert etwas, mit dem niemand gerechnet hätte, und die Frauen der Valerie Lane erfüllen einer lieben alten Freundin einen letzten Wunsch … "Fairytales can come true it can happen to you, if you´re young at heart..." Zitat Seite 261 Auf das Wiedersehen mit den Figuren habe ich mich sehr gefreut und wieder habe ich die Wohlfühlstimmung sehr genossen, aber es gibt leider auch einige Kritikpunkte. Was am Anfang der Reihe für mich das besondere Etwas war, nämlich die speziellen Eigenarten der Figuren, verwischte in diesem Band zu einer Einheitsmasse. Irgendwie haben sich alle Charaktere bis auf ihre Vorliebe ihrer kleinen Läden in ihrer Entwicklung sehr auf ein durchschnittliches Einheitsverhalten hinbewegt. Die früheren persönlichen Besonderheiten sind inzwischen überwunden und selbst Susan, die nie wieder einen Mann an ihrer Seite haben wollte, sieht das jetzt anders. Alle Frauen befinden sich in Beziehungen, bekommen Babys und sind rundum glücklich. Das ist zwar ganz positiv zu lesen, auch wenn ich Wohlfühlromane sehr gerne lese, war mir das hier doch etwas zu viel Glück und Harmonie. Das Leben ist anders, es gibt mehr Überraschungen und Widrigkeiten und diese Tiefe fehlte dem Band. Dank der flüssigen Erzählweise Manuela Inusas kann man den Roman wieder wunderbar leicht weglesen. Sie zeigt bildhaft genaue Alltagsvorgänge der Bewohner der Valerie Lane, taucht in ihre emotionalen Gedanken und Gefühle ein, zelebriert die Treffen der Freundinnen und lässt den Leser an der Trauer um die verstorbene Mrs. Whitherspoon rührseelig teilhaben. Soviel Liebe, Freundschaft und Harmonie wirkt auf mich leider etwas über die Grenze hinausgeschossen, wobei ich mir sicher bin, das genau das viele Leserinnen begeistern wird. Deshalb vergeben ich dieses Mal 3 Sterne. Denn auch ich habe die Valerie Lane in Oxford gern besucht.

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