Leserstimmen zu
Das Flüstern der Bäume

Michael Christie

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Sehr zu empfehlen

Von: Honeymilky

27.10.2020

Mir gefällt dieser Roman wirklich sehr. Er handelt von einer Familie auf unterschiedlichen Zeitebenen, ist spannend geschrieben und man kann die Entwicklung der Geschichte nicht vorhersehen. Zum anderen fühlt sich mein "grünes Herz" total angesprochen - was tun wir unserer Umwelt (im Roman den Bäumen) an und wie wird die Zukunft unserer Welt wohl aussehen. Ich denke, dass dieses Buch noch lange in mir nachklingen und mich beschäftigen wird.

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Ich liebe dieses Buch...!

Von: Evelyn

26.10.2020

Ich war fasziniert von der ersten Seite an. Das Buch regt nicht nur dazu an, sich mit der Natur und dem Wald zu befassen, sondern beinhaltet auch eine tolle Familiengeschichte über Jahre hinweg. Bereits vom ersten Kapitel wird man von der bildlichen Sprache von Michael Christie gefesselt und kann sich alles im Detail vorstellen. Ich konnte über Abende hinweg das Buch nicht aus der Hand legen. Für Freunde von Marie Lunde und ihrer Büchern, findet hier einen Autor den man gerne liest und von d man- und ich- mehr lesen möchte.

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Familie und Natur schicksalhaft verbunden

Von: Alexdamond

26.10.2020

Die Idee dieses Buches ist schön und auch mal was anderes zu gewöhnlichen Romanen. Es wird die Natur und der Umweltschutz eng verknüpft mit einer tragischen Familiengeschichte. Gerade auf die jetzige Zeit bezogen mit Klimawandel und Waldrodung ist es schön, dass der Autor darauf aufmerksam macht, dass man mal einen längeren Blick auf die Natur riskieren sollte. Die Protagonistin arbeitet als Naturführerin in einer Zukunft, in der es kaum noch Bäume gibt und die Resorts, wo welche sind, nur denjenigen Glück verschaffen, die es sich leisten können. Sie fängt an zu graben um herauszufinden, was ihr Nachname mit all diesen Geschehnissen zu tun hat und sieht auf tragische Weise, wie sehr ihre Familie mit der Vergangenheit und Zukunft verknüpft ist. Es gibt Parallelen, in Vergangenheit und Zukunft, die familiär bedingt immer wieder auftreten und auch erklären, was oder wie es sich in der damaligen oder heutigen Zeit auf die jeweiligen Protagonisten auswirkt. Die Idee ist schön und durchdacht, allerdings wirkt das Ende etwas konstruiert. Teilweise sind einige Passagen auch etwas zu langatmig für einen flüssigen Lesefluss. Dennoch eine sehr schöne Idee und auch ein Autor mit Potential.

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Spannendes und lehrreiches Buch!

Von: MEKL

26.10.2020

Das Buch handelt von Personen aus mehreren Generationen, die alle ein Herz für Bäume haben/hatten. Es geht um tragische Schicksale, die die Personen miteinander verbinden. Das Buch hat viele relative kurze Kapitel, die sich gut lesen lassen. Man betrachtet Bäume nach dem Lesen mit anderen Augen. Auch der Gedanke des Umweltschutzes kommt im Buch nicht zu kurz.

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Die Geschichte: Als ich den Anfang des Buches gelesen habe, hatte ich einen Kloß im Hals, den ich hatte die ganze Zeit vor Augen, das dies auch uns passieren kann, wenn wir weiter so mit der Natur umgehen. Der Roman an sich handelt von einem Wald und mehreren Generationen einer Familie (den Greenwoods), die diesen Wald in Ihren Besitz hat. Von den jeweiligen Leben die diese Menschen geführt haben und wie sie als Familie zueinander waren/ stehen. Alle Personen finden in diesem Wald eine Zeitlang Zuflucht, unter ganz unterschiedlichen Umständen und aus unterschiedlichen Gründen. Mein Fazit: Man lernt am Anfang erstmal alle Personen des Buches kennen, bevor das Buch beginnt die Familiengeschichte chronologisch zu erzählen. Die Kapitel sind gut eingeteilt und logisch. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, man lernt Ihre Geschichte kennen, kann Ihre Gedanken und Gefühle verstehen/ nachvollziehen. Man kann sich mit den Menschen identifizieren und man lernt sie auch etwas lieben. Der Schreibstil ist flüssig. Das gesamte Buch ist gut geschrieben, es ist spannend und man kommt auch wieder gut in das Buch, falls man mal nicht zum lesen kommt. Das Buch gibt einen sehr zu denken über die momentane Klimasituation und was aus der Erde wird aber auch über das was Familie ausmacht/ bedeutet. Er lässt einen auch etwas darüber nachdenken, was eigentlich wirklich wichtig ist. Es berührt einen einfach. Einfach nur empfehlenswert für alle die, die Natur lieben, die Familiengeschichten mögen und für die, die gerne einen anrührenden Roman lesen möchten.

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Ein Buch, das zum Nachdenken anregt

Von: Franziska

25.10.2020

Ich habe das Buch leider noch nicht komplett durchgelesen. Dennoch regt es bereits jetzt zum Nachdenken an, entführt in eine andere (dystopische) Welt und kratzt an sehr aktuellen Themen. Es dauert ein wenig, bis man komplett in die Geschichte eingetaucht ist, fühlt sich den Protagonisten bald aber sehr verbunden und es fällt schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Aktuelle Themen, eine anregende Geschichte. Empfehlenswert!

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Vom Flüstern und Zuhören

Von: Melitta

25.10.2020

Bäume spenden Sauerstoff, Schatten und sorgen beim Waldbaden für optimale Erholung. Und haben noch mehr Vorteile, unser menschliches Leben auf dieser einen, unseren Erde positiv zu beeinflussen. Das haben anscheinend noch nicht alle begriffen, siehe Regenwald. Die Verantwortlichen sollten dieses Buch lesen, es ist "nur" ein Roman und enthält doch so viel unserer Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft. Die Familensaga von Michael Christie spannt sich über mehrere Generationen, die jede einzelne eine spannende, rührende Geschichte zu erzählen hat. Flüssig zu lesen gelingt es Christie die Wichtigkeit von Bäumen und Wäldern in ihrer Artenvielfalt dem Leser noch näher zu bringen. Denkanstöße zu setzen: wann hat man sich selbst Zeit für einen Waldspaziergang genommen, tief die frische Luft eingesogen, dem Flüstern der Bäume zugehört? Ein guter Roman, sehr zu empfehlen.

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Wie klein und unbedeutend wir Menschen sind in unserem kurzen, sterblichen Dasein und wie wenig wir doch wissen über das Leben unserer Familien, der Generationen vor uns, die gewollt oder ungewollt unser jetziges Dasein prägen. Die uns Laster der Vergangenheit aufhalsen, deren Bedeutung wir nie gänzlich begreifen können und uns mit besonderen Gaben segnen, die uns nahezu in den Schoß fallen, das Leben erleichtern. Wie mächtig ist dagegen die Natur und vor allem die Bäume, die uns alle überdauern und in ihren Jahresringen alles abspeichern, jede Dürre, jedes ertragreiche Jahr, lesbar, konserviert für Jahrhunderte. Diese Demut hat mich überfallen während ich "Das Flüstern der Bäume" von Michael Christie nahezu in einem Zug verschlungen habe, der in seinem Mehrgenerationen Drama die Geschichte der Familie Greenwood langsam entmantelt, dem Lösen einer Baumrinde eines mächtigen Mammutbaumes gleich und mit einem markanten Schnitt durch den Stamm Jahresring um Jahresring offenlegt. Zu Tage gefördert wird eine komplexe, spannende, emotionale Geschichte, die mich mit Staunen erfüllt, emotional aufwühlt und mich mit vielen Fragen ins Hier und Jetzt entlässt, allen voran mit der Gewissheit, wie wenig wir in unserem Leben eigentlich über uns wissen, wie klein das Puzzleteil ist, dass wir im großen ganzen Bild ergänzen. Manchmal wollte ich schreien, denn als Leser wird dir auf unbeschreibliche Weise eben dieses Bild auf diese Familie eröffnet, dass du mit jeder Generation teilen willst, dich aber der Entscheidung jedes einzelnen Protagonisten beugen musst der eben sein kleines Puzzleteil erfüllt, nicht mehr und nicht weniger. Das ist die Aufgabe, die jedem einzelnen in seiner Zeit durchs Leben zufällt. Der Roman ist ein wahrer Pageturner, zwingt den Leser weiterzulesen, tiefer in die Jahresringe der Zeit einzudringen, denn die Bäume sind die einzig wahren Zeitzeugen und ihren Geschichten zu lauschen, dem roten Faden der Handlung, das ist eben der besondere Reiz der Geschichte. Die Sprache ist fließend, leicht, dazu mit spannenden Wendungen versehen. Die Zeitsprünge sind animierend und gut gewählt, lassen sie den Leser zu Beginn die Größe der wahren Geschichte nicht greifen, sondern eher im Unklaren über die Bedeutung der Sätze, Protagonisten, Momentaufnahmen, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Es steckt so viel Liebe zum Detail in diesem Roman, jede einzelne Figur ist so wunderbar gezeichnet, für sich klar und deutlich vorstellbar und überdauert die Zeit mit dem immer klaren Bezug zur Natur und vor allem zu den Bäumen, die als Wächter überdauern. Die Charaktere könnten unterschiedlicher nicht sein und doch eint sie mehr, als ihnen selbst bewusst ist. Mich begleitet vor allem nach dem Ende die Frage, wieviel zwischen den Generationen unausgesprochen bleibt, verloren mit der Zeit, hinfort getragen vom Wind. Nur konserviert durch die Jahresringe der Bäume, den Zeugen der Zeit, denen jedoch die Stimme fehlt das Puzzle unseres Lebens über Generationen hinweg zu beleuchten und unser kleines Dasein so viel größer erscheinen zu lassen. Eine klare Empfehlung für alle, die sich auf eine unglaubliche Reise durch die Zeit einlassen wollen, die verzahnte Mehrgenerationen Romane lieben und sich immer schon gefragt haben, was eigentlich nach dem Ende bleibt.

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