Leserstimmen zu
Erhebung

Stephen King

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Scott stellt sich regelmäßig auf die Waage, die immer weniger Gewicht anzeigt. Soweit nicht ungewöhnlich. Jedoch verändert wich weder sein Lebensstil, noch seine Körperstatur. Noch seltsamer ist es, dass jegliche Dinge, die er berührt, kein Gewicht mehr haben, außer für ihn. Der Tag, an dem Scott gar nichts mehr wiegt, rückt schnell näher. Auf 140 Seiten - normalerweise die Länge der Einleitung in Stephen Kings Büchern - erzählt er eine emotionale Geschichte über Freundschaft, Loslassen und die Liebe zum Leben. Leicht ist hier nicht nur Scott, sondern auch seine Art, das Leben in Anbetracht von Schicksalsschlägen dennoch zu genießen. Die Freundschaft zu einem lesbischen Paar und die öffentliche Meinung über sie spornt Scott dazu an, seine verbleibenden Tage der Etablierung der beiden Frauen in die Gemeinschaft von Castle Rock zu ermöglichen. Aktuelle Themen und eine wundervoll geschrieben Geschichte mit tollen Charakteren legt King hier mit „Erhebung“ vor. Mal ganz anders als sonstige Geschichten von dem Meister des Horrors.

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-Büchersprechstunde- 🥺Erhebung~Stephen King🥺 ~Klappentext wie immer im Link~ ~ Cover/Titel 5/5 🍃⚓️ Der Titel und das Cover haben mir es irgendwie angetan. Ich habe den Klappentext noch nicht einmal gelesen und schwupps habe ich es mir auserwählt. ~ Inhalt: 4/5 🍃⚓️ Scott nimmt immer und immer mehr ab ABER das Gewicht bleibt das gleiche. Weiterhin spielt das Buch in einer Kleinstadt Castle . Was und wie das zusammenhängt findet mal selber raus 😎 Es geht um Tiefsinn, Vorurteile, Menschlichkeit Freundschaft und Gleichheit. ~ Schreibstil: 5/5 🍃⚓️ Ich mochte schon immer Kings Schreibstil! Also gibt es hier klare 5 🍃⚓️ Es gefällt mir einfach 🤗 manchmal braucht man keine große Begründung. ~ Personen: 5/5 🍃⚓️ Über Scott wird viel beschrieben, besonders das mit seiner Krankheit geht einen schon sehr nahe und berührt einen. Weiterhin auch wie er damit umgeht! Aber ich kann ja nicht alles verraten 🙄 Allgemein wirken die Personen sehr authentisch und echt. ~ Ich gebe 5/5 🍃⚓️ ein tiefsinniger kurzer Roman der zum Nachdenken anregt. Ich fand ihn sehr gelungen. Man kann sich hier auch selber Fragen stellen wie man zum Leben steht und und ... wie man über Leute und Menschen denkt..und und https://www.randomhouse.de/Buch/Erhebung/Stephen-King/Heyne/e548215.rhd

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Protagonist Scott Ich mochte Scott sofort, er hat eine liebe Seite und das merkt man auch daran, dass er versucht, mit seiner wenigen Zeit etwas sinnvolles zu tun und zu helfen, dabei stellt er sich gegen die Masse und versucht sich dabei immer selbst treu zu bleiben. Er nimmt sein Schicksal demütig entgegen und versucht damit umzugehen ohne in Panik zu verfallen, denn ihm ist bewusst, dass ihm keiner helfen kann. Seine Vielschichtigkeit aber auch seine Menschlichkeit gehen unter die Haut. Story-Aufbau „Erhebung“ war mein aller erster Stephen King weshalb ich froh bin, offen und völlig unbeeinflusst von seinen früheren Werken in die Story eintauchen zu können und ich muss sagen, auch mit seiner Kurzgeschichte merkt man sofort, was King so großartig macht. Sein Schreibstil ist fesselnd, wunderschön und süchtig machend. Er hat unfassbar interessante Charaktere entwickelt, die mit noch so kleinen Auftritten faszinierend sind. Über jeden will man mehr erfahren und jeder könnte glatt der nächste Protagonist von Kings Geschichten sein, denn sie alle sind so realitätsnahe und dadurch interessant. Auch hat er sehr gefühlvolle Seiten durchscheinen lassen, die berührt, was ich nicht von ihm erwartet hätte. King hat eine ganz individuelle und spannende Story geschrieben, die so noch nicht da gewesen ist und man ist gefesselt bis zur letzten Seite. Gerne hätte ich noch mehr erfahren, mehr von den jeweiligen Charakteren gesehen, einfach mehr von allem, aber auch auf wenigen Seiten hat Stephen King mich in seinen Bann gezogen und „Erhebung“ wird nicht mein letztes Buch von ihm sein.

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Mein letzter Stephen King Roman war 2001. Damals habe ich 'Carrie' gelesen, seit dem ist mir der Autor, auch wenn er etwas besonderes ist, nicht mehr mit interessanten Geschichten aufgefallen. King muss man mögen oder eben nicht. Bei mir war es eher 'oder eben nicht', denn King ist bekannt für seine Zeitsprünge. Als ich erfahren habe, dass eine Novelle von ihm den Weg nach Deutschland finden würde, in dem auch LGBT thematisiert wird, wurde ich hellhörig. Also habe ich mir dieses Buch zur Hand genommen und wurde positiv überrascht. King hat mit 'Erhebung' eine schöne Geschichte gegen Vorurteile geschaffen. Seine Kurzgeschichte regt zum Nachdenken an und sie hat mich tief berührt. Beim 'Meister des Horrors' kommen natürlich auch Schauerelemente nicht zu kurz. Bewertung: Ich habe die Geschichte an einem Nachmittag durchgelesen. Selten hat mich ein Autor so überrascht wie King es mit dieser Geschichte getan hat. Schaurig, gesellschaftskritisch und wunderschön. Ich gebe 5 von 5 Sternen.

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Was sagt man zu einer nicht mal 150 Seiten starken Novelle von Stephen King? Eine Geschichte, die uns wieder mitnimmt in die kleine Stadt Castle Rock. Eine Stadt, die dank dem Meisters des Schreckens schon viele schlimme, unheimliche und gruselige Dinge erleben durfte. Eine Stadt, in die ich immer wieder gerne zurück kehre. Es ist eine Geschichte der leisen Tönen in dem ruhig das Schicksal von Scott erzählt wird und beschreibt die Entwicklung wundervoller Freundschaften trotz aller vorab herrschenden Vorurteile. King betritt mit dieser Geschichte meiner Meinung nach Neuland und erzählt uns natürlich eine fantastische Geschichte mit einem tragischen Helden, aber er vermittelt auch eine wichtige Botschaft über Vorurteile, Gleichheit, Freundschaft, Liebe und Menschlichkeit. Diese Geschichte heißt im Original „Elevation“ und heiße übersetzt Aufstieg und der Titel passt meiner Meinung nach viel besser, als Erhebung… Ich habe diese Geschichte sehr gerne gelesen und war tief berührt und bewegt über das Schicksal von Scott, aber auch über die Bilder, die King geschaffen hat.

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Über den Autor: Stephen King wurde am 21. September 1947 in Portland, Maine, geboren. Er zählt zu den erfolgreichsten Autoren des späten 20. Jahrhunderts. (Quelle: Verlag) Zum Inhalt: Klappentext Scott nimmt rasend schnell ab. Sein korpulentes Aussehen änder sich trotzdem nicht. Und noch unheimlicher: Wenn er auf die Waage steigt, zeigt sie jeweils das gleiche Gewicht an, egal wie viel er momentan trägt, ob Kleidung oder gar Hanteln. Scott hat Angst, dass man ihn zum medizinischen Versuchskaninchen macht. Aber er muss es jemand erzählen. Zu Dr. Ellis hat er Vertrauen, aber auch der weiß keinen Rat. In seiner netten Wohngegend in der Kleinstadt Castle Rock gerät Scott in einen eskalierenden Kleinkrieg. Der Hund der neuen Nachbarn - zwei Lesben - verrichtet sein Geschäft ständig bei ihm im Vorgarten. Die eine Frau ist eigentlich recht freundlich, die andere aber eiskalt. Die beiden haben gerade ein Restaurant eröffnet, von dem sie sich viel erhoffen. Die Einwohner von Castle Rock wollen aber nichts mit Homopaaren zu tun haben, da ist großer Ärger vorprogrammiert. Als Scott endlich kapiert, was Vorurteile in einer Gemeinschaft anrichten, überwindet er den eigenen Groll und tut sich mit den beiden zusammen. Merkwürdige Allianzen, der jährliche Stadtlauf und Scotts mysteriöses Leiden fördern bei sich und anderen eine Menschlichkeit zutage, die zuvor unter einer herzlosen Bequemlichkeit vergraben lag. Meine Meinung: Die Geschichte spielt in Castle Rock, was mich als King Fan sehr gefreut hat. Scott, die Hauptfigur der Geschichte, hat ein Problem. Er verliert an Gewicht, obwohl er normal isst. Zuerst scheint es ihn nicht zu stören, dann sucht er aber doch seinen Freund und Arzt im Ruhestand, Dr. Ellis, auf. Der weiß auch keinen Rat, denn man sieht es Scott nicht an, dass er viel Gewicht verloren hat. Es ist mysteriös, denn es wird täglich mehr Gewicht, das er verliert. Und Scott fühlt sich gut, nicht krank oder so. Scott hat zwei Nachbarinnen, die vor nicht allzu langer Zeit in das Haus gegenüber eingezogen sind. Sie sind ein lesbisches Paar mit zwei Hunden und einem netten Restaurant in der Stadt, welches aber nicht so gut läuft. Castle Rock ist eine sehr konservative Stadt und die Menschen meiden den Besuch dort. Die beiden Hunde verrichten ihr Geschäft regelmäßig in Scotts Garten, und obwohl er seine Nachbarinnen sehr freundlich darauf aufmerksam macht, wird er, zumindest von Dee-Dee kalt abgewiesen. Was es mit seiner Gesundheit und dem Nachbarschaftsfrieden auf sich hat, müsst ihr selbst lesen. King beschreibt die Protagonisten nicht sehr ausführlich und man erfährt nur das Nötigste, aber das tut der Erzählung keinen Abbruch. Fazit: Tolle kleine Geschichte, die einen ernsten Hintergrund hat und zum Nachdenken anregt. Ich konnte das Büchlein in einem Rutsch lesen und fand es prima. Der Titel passt genau, aber das erfährt der Leser erst, wenn er fertig ist.

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"Erhebung" ist ein Roman von Stephen King und ist 2018 im Heyne Verlag erschienen. "Vorsicht Spoiler!" Es geht um Scott, der unerklärlicherweise immer leichter wird, ohne sein Aussehen zu verändern. Dies nimmt er zum Anlass, sein Leben positiv zu betrachten und seine Ausstrahlung zu nutzen eine gespaltene Stadt zu vereinen und ein großes Herz zu beweisen. Da ich seit meiner Jugend sehr gern die Bücher von Stephen King lese, wollte ich auch unbedingt dieses lesen. Er wird ja "der Meister des Horrors" genannt, dies auch zurecht, allerdings hat er auch schon häufig bewiesen, dass er auch ganz andere Genres anreißen kann (z.B. Die Leiche - oder vielen besser bekannt als Verfilmung Stand by Me). Nun gut ich gestehe, es gehört eine Prise Fantasie zu der Geschichte, denn das Phänomen des Leichterwerdens ohne Veränderung des Aussehens ist schon sehr erstaunlich. Allerdings gibt genau dieses Setting, den Ausschlag für eine viel größere Geschichte. Denn Scott ist ein unglaublich lieber, aufgeschlossener und sympathischer Charakter. Ich habe ihn ab der ersten Seite ins Herz geschlossen. Er kämpft um Gleichberechtigung und Akzeptanz in einer engstirnigen Kleinstadt. Und dies mit Erfolg, sodass das Ende einen wirklich nachdenklich und melancholisch zurücklässt. Aber mit einem Lächeln. Dies sind mir die schönsten Enden eines Buches, denn ich weiß, dass ich noch lange danach daran denke. Er hat wieder einmal bewiesen, dass er zu Recht einer der bekanntesten Autoren ist. An diesem Buch ist allerdings etwas "King-untypisches". Undzwar die Länge, mit 143 Seiten ist es ungewöhnlich kurz, aber nach "King-Manier" ist es ruckizucki durchgelesen. Er weiß einfach wie er die Leser fesselt und begeistert.

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Ein kleiner schmaler Band des Bestsellerautors und doch ein typischer Stephen King: Eben kein Horror, keine Gruselgeschichte, keine Monster. Und trotzdem eine seltsame Story über den älteren Herren Scott Carey, der ... immer mehr Gewicht verliert. Aber das ist nur die halbe Geschichte, denn es geht hier nicht um Magersucht. Im Deutschen heißt das Buch Erhebung, was den Titel nicht hinreichend übersetzt. Es geht um Überhöhung, um Leichtigkeit, um das Verlieren des Bodens unter den Füßen. Nach ein paar Hängern der letzten Jahre mit spannenden, aber durchschnittlichen Krimis, hier ein ganz großer Wurf von Stephen King, eine Novelle, die er aber wohlweißlich nicht in irgendeiner Anthologie versenkt hat, sondern eine eigene Veröffentlichung gönnte. Lesetipp. Wer Sorge hat, dass er dem Trivialen verfällt - einfach den Namen King ausblenden. (5/5)

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