Leserstimmen zu
Unter einem guten Stern

Minnie Darke

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Erscheinungsdatum: 21. Oktober 2019 Verlag: Goldmann Geschichte: Horoskope sind Schwachsinn? Nicht für Nick, der Justine schon von Kindesbeinen auf kennt. Leider haben sie sich nach einiger Zeit aus den Augen verloren. Aber Justine weiß genau, dass Nick sehr auf das Horoskop des Wassermannes in der Alexandria Park Star achtet, wo sie arbeitet. Also versucht sie das Horoskop so zu ändern, dass sie sich wieder näher kommen. Aber Nick versteht ihre Deutungen falsch, andere Menschen jedoch fangen an, komplett anders als üblich zu handeln. 5/5✨ Schreibstil: Anfangs kam ich nicht so gut in das Buch rein, weil mir die Protagonisten etwas zu langweilig waren. Die Geschichte des Buches ist wirklich schön und angenehm geschrieben, aber die Gestaltung der Charaktere im Zusammenhang mit dem Schreibstil hat mir nicht so gut gefallen. Nach dem Einlesen jedoch wurde das Buch immer besser und ich konnte mich gut mit Justine, die vergeblich versucht, ihre Liebe zurückzugewinnen, identifizieren. 4/5✨ Cover: Das Cover ist super zu dem Buch gewählt beziehungsweise gestaltet worden. Es stellt eine junge Frau dar, welche nach den Sternen greift. Die goldene Schrift auf dem blauen Hintergrund harmoniert perfekt. Alles in einem ein super gestaltetes Cover, was den Inhalt des Buches widerspiegelt. 5/5✨ Fazit: ⠀ Das Buch von Minnie Darke ist super geschrieben. Ich bin normalerweise kein Fan von E-Books, aber bei diesem Buch hat es mich gar nicht gestört, da das gute Buch alles wieder wett gemacht hat. Ich muss nur sagen, dass mir an einigen Stellen Nick und Justine etwas zu platt waren. Dennoch ein durch und durch gutes Buch, welches man empfehlen kann. Man sollte nur wirklich mit dem Köpfchen immer dabei sein, um alles zu verstehen. 4/5✨ für Unter einem guten Stern Lieblingszitat: „Er wusste, dass er gerade einen Moment erlebte, an den er sich noch lange zurückerinnern würde. [...] Wenn die Zeit plötzlich langsamer zu werden schien und seine Wahrnehmung wie geschärft war, wenn er nichts wollte und nirgendwo hinmusste und weder an die Vergangenheit dachte noch an die Zukunft.“

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Die Idee, ein Buch zu schreiben, dass Astrologie und Liebesroman miteinander vermischt, gefiel mir unglaublich gut. Vor diesem Buch habe ich mich für die Thematik zwar interessiert, aber nie wirklich daran geglaubt, weil ich eben vollkommen anders als mein Sternzeichen bin. Erst aufgrund dieses Buches habe ich herausgefunden, dass da eigentlich viel mehr hintersteckt und Astrologie vielleicht doch gar nicht so abwegig ist. Aus diesem Grund wird das Buch wohl immer einen besonderen Platz in meinem Herzen einnehmen. Umso mehr tut es mir leid, dass ich dem Buch nicht mehr als 3 (eigentlich auch eher 2,5) Sterne geben konnte. Es hat Ewigkeiten gedauert, bis ich schließlich fertig war mit Lesen. Das mag wohl hauptsächlich daran liegen, dass ich mit dem Schreibstil der Autorin nicht warm wurde. Es störte mich zum Beispiel, dass nach Einführung des Namens einer Person, mir sofort das entsprechende Sternzeichen mitgeteilt wurde & meist auch schon die gefühlt halbe Lebensgeschichte. Dass es sooooooo viele Kapitel aus Sicht von Nebencharakteren gab, von denen ich mir längst nicht alle Namen merken konnte, machte es nicht gerade besser. Bis zum Ende bin ich mir bei einigen Nebencharakteren unsicher, was für eine und ob sie eine Bedeutung für die Geschichte der Hauptpersonen hatten. Pluspunkte gibt es aber nicht nur für die Idee und offensichtlich auch für das Cover, sondern auch für das Beschreibtalent der Autorin. Sowohl Justine als auch Nick wirkten für mich sehr real mit all ihren kleinen Eigenschaften (z.B. wie Justine sich über das Wort “ADvocado” aufregt). Mit den Nebencharakteren konnte ich mich allerdings weniger identifizieren, hauptsächlich wahrscheinlich, weil es einfach zu viele waren. Hätte sich das Buch auf eine Liebesgeschichte zwischen Justine und Nick beschränkt, dann hätte ich dem Buch gerne 4,5 Sterne gegeben, denn die Geschichte zwischen den beiden war süß zu verfolgen, weshalb es nur noch nerviger war, wenn sie andauernd unterbrochen wurde. Ich kann verstehen, aus welchem Grund die Autorin so viele Nebencharaktere einführen wollte, aber als Leser hat das für mich einfach die Geschichte zerstört. Abschließend würde ich dem Buch 3 Sterne geben und all denen empfehlen, die gerne viele kleine Liebesgeschichten verfolgen. Wenn man den Logikfehler mit einberechnet (erst wird Leo als Wassermann vorgestellt, anschließend scheint er aber Schütze zu sein), müsste ich bei der Bewertung leider noch einen halben Stern abziehen – demzufolge es eher schwache 3 Sterne sind.

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Justine arbeitet als Praktikantin bei einer Zeitung. Sie wartet schon zu lange darauf, dass sie befördert wird und endlich Kolumnen selber schreiben darf. Als dann eines Tages ihre Schwarm Nick in die Stadt kommt und sie sich zufällig treffen, verändert sich ihr Leben komplett. Auch für Nick ändert sich einiges, da er sich in den meisten Fällen nach seinem Horoskop richtet, kann es schon mal sein das es völlig verrückt wird. Zufälligerweise liest er das Horoskop, was in der Zeitschrift erscheint bei der Justine arbeitet. Sie weiß das Nick daran glaubt und ändert das Horoskop so ab, dass er sich eigentlich in sie verlieben müsste. Doch es läuft nicht nach Plan und sie verändert dadurch nicht nur ihr Leben, sonder auch das von ganz vielen anderen. Der Klappentext klang beim Lesen wirklich spannend und ich dachte es könnte ganz vielversprechend werden, doch am Ende war ich dann enttäuscht. Die Idee der Geschichte ist im Großen und Ganzen wirklich toll und ich kann mir vorstellen das sie vielen gefallen hat, doch ich gehöre leider nicht dazu. Zum Einen bin ich mit der Erzählperspektive nicht klargekommen. Ich hätte mir für die Geschichte eine andere gewünscht. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass vieles unnötig in die Länge gezogen wurde. Was mir gefallen hat waren die Auswirken, die Justines umschreiben des Horoskops mit sich gebracht haben. Das hat die Autorin wirklich toll hinbekommen, denn es war jede Geschichte miteinander verknüpft und so hatten alle eine gemeinsame Verbindung. Zwischen Justine und Nick hat es nicht so geknistert, wie ich es erwartet habe. Zumindest konnte ich nicht wirklich sehen, ob Nick in sie verliebt ist oder nicht und er war auch für die offensichtlichsten Dinge blind. Justine war mir auch nicht sonderlich sympathisch, obwohl sie eine tolle Protagonistin sein konnte. Dafür das sich das Buch so in die Länge gezogen hat, ging am Ende alles ziemlich schnell, was mir dann nicht so gefallen hat. Der Schreibstil hat mir wiederum sehr gut gefallen, denn dafür das es recht viele Seiten waren bin ich sehr schnell durchgekommen und es hat sich sehr flüssig gelesen. Außerdem muss ich noch erwähnen, dass das Cover im Dunklen leuchtet! Wie cool ist das bitte!

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Sterne lügen nicht! Oder?

Von: Ascora

20.01.2020

Das Cover zeigt schon deutlich um was es bei der Geschichte geht: die Sternbilder, das Horoskop und eine junge Frau, das Ganze vor einem leuchtend blauen Hintergrund, der ins Auge sticht. Der Klappentext verspricht eine Geschichte voller Irrungen und Witz: „Als Justine (Journalistin beim »Alexandria Park Star«, Skeptikerin, Schütze) ihrer Jugendliebe Nick (Romeo-Darsteller im Theater, Idealist, Wassermann) wiederbegegnet, ist das vielleicht Schicksal. Auch dass er sich stets nach dem Horoskop der Zeitschrift richtet, für die Justine arbeitet, könnte Schicksal sein. Justine aber hat Nick immer geliebt und will sich auf keine höhere Macht verlassen. Heimlich nimmt sie Änderungen am Wassermann-Horoskop vor, um ihm ein Zeichen zu senden. Doch Nick missversteht ihre Hinweise völlig – und er ist nicht der Einzige, der sich von den Sternen leiten lässt…“ Doch diese Geschichte ist eigentlich mehr, ja sie ist witzig und amüsant, abwechslungsreich und unterhaltsam, aber sie zeigt auch, wie stark die Einbildung das Leben beeinflussen kann. Ich selbst halte ehrlich gesagt nicht viel von Horoskopen, schon gar nicht von diesen allgemeinen aus den Zeitschriften und Zeitungen – und hier wird aufgezeigt wie leicht Justine Fortuna spielt. Nur leider kapiert ausgerechnet derjenige nichts, für den sie es macht – aber dafür beeinflusst sie sehr viele andere Wassermänner. Verpackt ist diese ganze Geschichte in einem leichten und lockeren Schreibstil und in einige amüsante Nebenhandlungen. Trotz der relativen Länge des Buches eine unterhaltsame Geschichte für zwischendurch.

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Justine ist eine Journalistin und arbeitet bei dem Lieblingsmagazin von Nick. Nick sieht sie nach vielen Jahren wieder, denn sie waren mal Sandkastenfreunde. Direkt merkt Justine, dass zwischen Nick und ihr noch Funken vorhanden sind und freut sich darüber, wieder im Kontakt zu sein. Doch als er sich nicht wieder bei ihr meldet, nimmt sie ihr Schicksal selbst in die Hand. Nick liebt Horoskope. Und er liebt das Magazin, wofür sie arbeitet. Dementsprechend übernimmt sie die Horoskope des Magazins und versucht so, Nick zu manipulieren. Doch Nick ist nicht der einzige, der sich von diesen Horoskopen leiten lässt. Justine weiß gar nicht, was sie da in Wirklichkeit anstellt. Das Cover ist ein Hingucker. Als ich es gesehen hatte, musste ich einfach den Buchrücken lesen. Als ich dann gesehen habe, dass es über Sternzeichen und Horoskope ist, musste ich erst recht zugreifen, denn ich finde die Thematik jedes Mal aufs Neue in Büchern interessant. Yara Blümel liest dieses Buch wirklich gut, man konnte sich gut in die Geschichte einfinden und durch ihre Sprechweise hat man die Emotionen mitfühlen können. Die Autorin hat einen tollen Schreibstil! Sie benutzt echt gute Metaphern und beschreibt die Umgebung immer so ausreichend, dass man nicht durch Beschreibungen überladen wird. Es hat Spaß gemacht, dieses Buch zu hören! Der Buchrücken verrät nicht zu viel über die Geschichte, weswegen ich auch nicht zu viel verraten werde. Aber die Charaktere, die Entwicklung der Geschichte und alles andere haben mir wirklich gut gefallen! Auch wie die Geschichten der „Nebencharaktere“ zusammenhängen, fand ich super! Da ist wirklich nichts grundlos geschehen. Ich kann Romantikern das Buch nur empfehlen! Es hat mir unfassbar viel Spaß gemacht, dieser Geschichte zu lauschen.

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Immer wieder aufs Neue bemerke ich, wie sehr die Erwartung, mit der man an eine Geschichte herangeht, das Lesererlebnis und die Bewertung im Nachhinein beeinflusst. Von diesem Roman habe ich nicht mehr und nicht weniger als eine nette Liebesgeschichte für Zwischendurch erwartet. Bekommen habe ich jedoch einen klugen Feel-Good-Roman, der in filmischer Form wohl eine romantische Komödie wäre. Minnie Darke zaubert mit viel Witz und einem beständigen roten Faden eine charmante Geschichte über Schicksal, Zufall und die Macht der Liebe. Schon das Cover ist ausgeklügelt, detailreich und verspricht eine verspielte, verträumte Geschichte. Auf blauem Grund, der mit goldenen Sprenkeln und weißen Sternen durchsetzt ist, kommt der goldene Titel in erhabener Glitzerschrift gut zur Geltung. Ein ganz besonderes Plus ist jedoch, dass das Sternbild des Wassermanns, das in der Geschichte eine zentrale Rolle spielt und die weiße Silhouette der jungen Frau, die nach einem goldenen Stern greift, in der Dunkelheit leuchten. Das ist wirklich eine wundervolle Idee, die sowohl zum Thema der Sterne als auch zur Gestaltung im Allgemeinen passt. Auch innerhalb der Buchdeckel fallen viele passende Details auf. Anstatt in Kapitel ist das Buch durch Sternzeichen in Abschnitte aufgeteilt, in denen jeweils die Geschehnisse des passenden Monats erzählt werden. Der Erzählraum der Geschichte erstreckt sich über ein Jahr hinweg - also von "Wassermann" zu "Wassermann". Innerhalb der auf diese Art und Weise aufgeteilten Kapitel trennen passende Sternzeichensymbole den Text in Abschnitte. Erster Satz: "Nicholas Jordan wurde nicht etwa unter dem sternenklaren Himmel von Edenvale geboren, sondern im Krankenhaus - in einem unscheinbaren Backsteingebäude am Rand eines Städtchens, in dem es vier Pubs gab, keine Bank, ein öffentliches Schwimmbad, sechs Wohltätigkeitsvereine und jeden Sommer zutiefst verhasste Wasserrestriktionen." Mit diesem Satz beginnen wir unsere Reise durch die Leben von Nicholas Jordan und Justine Carmichael, zwei Sandkastenfreunden, die sich Jahren nach ihrem Wegziehen aus ihrer Heimatstadt wieder treffen. Während die realistische Schützin sofort weiß, dass ihre Gefühle, die sie als Teenager für ihn gehegt hat, so stark wie eh und je sind, ist Nick ein typischer Wassermann: ein Träumer und absolut blind für Justines Liebe. Um seiner Erkenntnis ein wenig auf die Sprünge zu helfen, beschließt die Journalistin beim Abtippen des Horoskops von Astrologie-Legende Leo Thornbury ein wenig zu schummeln, um ihm endlich die Augen zu öffnen und ihn subtil in die richtige Richtung zu weisen. Dabei hat sie aber weder bedacht, dass man ihre Äußerungen auch ganz anders deuten kann, noch dass sich Hunderte Menschen nach genau diesem Horoskop richten... "Etwas Neues und Beunruhigendes, Herrliches und Erschreckendes, Berauschendes und Eigenartiges tobte in ihr. Es war als sei etwas aufgesprungen, wie das Popcorn auf dem Jahrmarkt. Und sie bezweifelte, dass sie es jemals wieder gut genug verstecken könnte, damit es keiner sah." Denn statt sich nur auf Nick und Justine zu konzentrieren, weitet sich die Perspektive des Romans auf die Leben der Wassermänner aus, die durch Justines Horoskop-Manipulationen verändert werden. In kurzgeschichtenartigen Episoden erzählt Minnie Darke von den unterschiedlichsten Menschen (und einem Tier), die durch Justines modifiziertes Horoskop ihr Leben auf den Kopf stellen und schwerwiegende Entscheidungen treffen, die wiederum weitreichende Folgen für das Leben anderer Protagonisten haben. Und so beginnt eine verworrene Geschichte aus abstrusen Einzelschicksalen und weitreichenden Ereignisketten, die sich bald als zusammenhängendes Gesamtkunstwerk entpuppt. Immer wieder gibt es Schlüsselszenen, in denen Nebenfiguren aufeinander treffen, auf Justine und Nick rückwirken und in einem wohlüberlegten Durcheinander auf ihr Happy End zu taumeln. Der durchgängige rote Faden kann jedoch nicht verhindern, dass die Geschichte mit fast 600 Seiten deutlich Überlänge hat. Vor allem zu Beginn, wo etliche Handlungsstränge eingeführt werden, kommt die Story eher langsam in Schwung und es dauert seine Zeit, bis zarte Verbindungen zwischen den Einzelgeschichten erkennbar werden. Trotz dass der Geschichte 100 Seiten weniger deutlich besser gestanden hätten, wird es nie langweilig und es kommen keine Leseflauten auf. Dafür sorgt in erster Linie Minnie Darkes netter, spritziger Schreibstil, der ihrem gut durchdachten Handlungskonstrukt ordentlich Leben einhaucht. Mit viel Charme und Witz zauberte sie mir immer wieder ein Lächeln aufs Gesicht und ihr Talent, ihre Protagonisten in abstruse Situationen zu manövrieren, hat mich einige Male sogar richtig zum Lachen gebracht. Die Autorin kann aber nicht nur lustig schreiben - viele schöne Wortbilder, spannende Zitate und bildreiche Metaphern schaffen auch eine verträumte Grundatmosphäre, in der der Glaube an die Sterne, das Schicksal, Magie und die Liebe ganz leicht fällt. Zur Astrologie bekehren konnte mich die Autorin dadurch zwar nicht (ich halte Horoskope nach wie vor für absoluten Humbug - die Psychologie-Studentin in mir sträubt sich vehement dagegen, Menschen nach dem Sternbild ihrer Geburt Persönlichkeitseigenschaften zuzuschreiben), dennoch werden hier komplexe Zusammenhänge zwischen Menschen, ihren Entscheidungen und der Wahrnehmung dessen, was sie als ihr Schicksal empfinden, auf sehr spannende Art und Weise deutlich gemacht. "Justine sagte: "Aber Astrologie ist so..." "Unwissenschaftlich?", half Roma ihr auf die Sprünge. "Unlogisch?", schlug Alison vor. "Na ja... ja." "Womöglich ist es der Wunsch", mutmaßte Alison verträumt, "nach einer anderen Welt. Einer Welt mit anderen Regeln." (…) "Ein großes Mysterium", ergänzte Roma. "Mit einem kleinen Hauch", sagte Alison, "von Zauber." Mein einziger wirklicher Kritikpunkt ist, dass durch den Fokus auf einen ganzen Strauß an Figuren, Nick und Justine zwischenzeitlich ein wenig untergehen und die beiden viel oberflächlicher blieben, als bei einer Liebesgeschichte üblich. Auch wenn die beiden genauso liebevoll gezeichnet sind wie all die Nebenprotagonisten auch, konnte ich sie recht schlecht greifen und mich nicht zu hundert Prozent auf ihre Liebesgeschichte einlassen konnte. Auch die Dialoge zwischen Justine und ihrem Hirn empfand ich an manchen Stellen als etwas unpassend und seltsam. Dafür treffen wir auf einen bunten Haufen an Nebenfiguren. Hier tummeln sich eine vermögende Onkologin, ein lebensfreudiger Geburtenhelfer, ein einäugiger Hund, eine arbeitswütige Floristin, die Besitzerin der weltgrößten Sammlung an Diana-und-Charles-Hochzeitsgeschirr, eine junge Shakespeare-Streberin, ein Griesgram im Altersheim, eine ungewollt schwangere Stewardess, eine betrogene Pop-Legende, eine idealistische Grünen-Politikerin, eine alleinerziehende Nachwuchs Astrologin, ein glückloser Obdachloser, ein AC/DC-tätowierter Beamter und einige mehr. Man muss also in gewisser Weise gegeneinander aufwiegen, was einem selber wichtiger ist: abwechslungsreiche Diversität oder Charaktertiefe der Protagonisten? Im besten Falle wird beides erreicht, hier kippt das Verhältnis aber Aufbau-bedingt in Richtung der Vielfalt. "Für dich gibt es auch noch ein Happy End." (…) "Und es wird kommen. Man weiß nie, was einen gleich um die nächste Ecke erwartet." Das Ende hat mich noch mal in meinem Urteil bestärkt, dass in dieser Geschichte viel mehr steckt, als ich ihr zu Beginn zugetraut hätte. Minnie Darke zaubert hier nämlich - was in den seltensten Fällen gelingt - ein perfektes Ende für alle kurz angerissenen Parteien und führt alle Handlungsstränge zu einem befriedigenden Ende während der Kitschfaktor sehr niedrig bleibt. Am Ende haben sich alle Einzelstränge zu einem runden Gesamtbild verwoben und es bleibt ein warmes, fröhliches Gefühl der positiven Überraschung zurück! Fazit: Ein kluger Feel-Good-Roman, der in filmischer Form wohl eine romantische Komödie wäre. Minnie Darke zaubert mit viel Witz und einem beständigen roten Faden eine charmante Geschichte über Schicksal, Zufall und die Macht der Liebe. Abzug gibt es nur für die Überlänge und die fehlende Tiefe der Hauptprotagonisten, welche jedoch durch einen charmanten, spritzigen Schreibstil und einen bunten Strauß an Nebenprotagonisten erfolgreich kaschiert werden.

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Inhalt Sie glaubt nicht an das Schicksal. Doch dieser Mann ist für sie bestimmt ... Als Justine (Journalistin beim »Alexandria Park Star«, Skeptikerin, Schütze) ihrer Jugendliebe Nick (Romeo-Darsteller im Theater, Idealist, Wassermann) wiederbegegnet, ist das vielleicht Schicksal. Auch dass er sich stets nach dem Horoskop der Zeitschrift richtet, für die Justine arbeitet, könnte Schicksal sein. Justine aber hat Nick immer geliebt und will sich auf keine höhere Macht verlassen. Heimlich nimmt sie Änderungen am Wassermann-Horoskop vor, um ihm ein Zeichen zu senden. Doch Nick missversteht ihre Hinweise völlig – und er ist nicht der Einzige, der sich von den Sternen leiten lässt … Meinung: unter einem guten Stern ist nicht nur das für Liebhaber der Sternenkunde, sondern auch für eine kleine Romanze zwischendurch sehr gut geeignet. Der Schreibstil ist flüssig und die Charaktere gut ausgearbeitet. Leider gab es viele Nebenhandlungen, sodass für mich teilweise die eigentliche Story verloren ging. Justine und nick könnten nicht unterschiedlicher sein - sie die durchdachte, schlaue Frau und er der Chaot,welcher nach und nach den Glauben an sich verliert. Die beiden verbindet mehr als man zu Beginn ahnt und man merkt schnell, dass sie sich einander brauchen um wieder den richtigen Weg zu finden. Fazit Unter einem guten Stern ist ein schöner Roman für zwischendurch, der für mich hin und wieder den roten Faden verloren hat. Auch wenn sich die nebenhandlungen am Ende zusammen fügen, ging für mich ein Teil der Hauptgeschichte verloren. Nachdem ich aber die beiden Charaktere sehr schnell in mein Herz geschlossen habe und diese Verflechtung mit den Horoskopen wunderbar fand vergebe ich 4 von 5 Sternen

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STERN" Justine arbeitet bei einer berühmten Zeitschrift, dem Star. Als sie ihren Freund und heimlichen schwarm aus Kindertagen trifft, ist sie direkt wieder hin und weg. Zufall? Daran glaubt er allerdings überhaupt nicht. Er glaubt an die Sterne und vorallem an die Horoskope aus dem STAR. Justine witteet eine chance ihn sanft auf ihre spur zu schupsen... Aber leider ist er nicht der Einzige, der sich an ihrem Horoskop orientiert... ... ... also ich habe mich echt super amüsiert, mich kaputt gelacht, mit Justine gezittert und finde es ist absolut hörenswert gerade für längere Autofahrten oder einfach so zuhause auf dem Sofa 😁😊

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