Leserstimmen zu
Omas Reise zu den Sternen

Anja Kieffer

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Glücklicherweise brauchen wir das Buch noch nicht, und ich hoffe, auch, dass wir es noch lange nicht brauchen werden - dennoch ist auch für mich klar, irgendwann wird der Tag kommen,an dem uns ein geliebter Mensch verlassen wird und an dem man seinen Kind erklären muss, was nun mit dem Menschen passiert. Sei es nun der Ablauf, der mit dem Körper passiert, sprich je nachdem Aufbahrung und Wacht oder eben die Beerdigung oder aber auch was mit der Seele passiert. In "Omas Reise zu den Sternen" geht es um Emilias Oma, die plötzlich stirbt. Emilias Papa hat selbst viel mit seiner Trauer zu kämpfen, so dass er sich erst gar nicht richtig um die Trauer seiner Tochter kümmern kann, wie gut, dass Emilias Mutter ihr beisteht und ihr zu erklären versucht, was jetzt mit ihrer geliebten Oma passiert. Der Schreibstil dieser kleinen Geschichte bzw. dieses Trauerbewältigungsbuches gefällt mir sehr gut. Es ist kindgerecht und auf die kleinen Seelen und ihre Ängste und Sorgen zugeschnitten. Es wird aber auch nichts geschönigt, sondern viel mehr geholfen dem Kind Abschied zu nehmen mit zum Beispiel dem Sternenmärchen, in dem Emilias Mutter erzählt, dass Omas Seele wieder zu einem Stern geworden ist. Dies ist eine schöne Geschichte, mit der man klar kommen kann, zudem an die Sterne jede Nacht sieht und den geliebten Menschen immer um sich hat. Auch die Illustrationen von Katja Pagel sind auch sehr schön, sie passen gut zu der Geschichte und spiegeln die Trauer, den Trost und auch unsere kulturelle und religiöse Verabschiedung wieder. Jeder der eine Geschichte zur Trauerbewältigung für Kinder sucht, sollte sich "Omas Reise zu den Sternen" einmal näher anschauen.

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Der Tod ist etwas unaufhaltsames, was jeder Lebensform irgendwann einmal bevorsteht. Es zu verarbeiten, wenn ein geliebter Angehöriger, Freund oder Vorbild für immer von uns geht, ist für viele nicht einfach. Ganz besonders Kinder können mit dieser Art von Verlust noch nicht so recht umgehen und auch für deren Eltern ist es oftmals sehr schwierig ihre Sprösslinge mit solch einem ernsten Thema wie dem Tod vertraut zu machen. Anja Kieffer und Katja Pagel haben hierzu an einem Kinderbuch geschrieben, welches den Titel Omas Reise zu den Sternen trägt und am 24. Juni 2019 durch das Gütersloher Verlagshaus in den Handel gebracht wurde. Dieses Buch erklärt den Kindern so auf insgesamt sechsundfünfzig Seiten in Form einer kleinen Geschichte, warum geliebte Menschen eines Tages nicht mehr bei uns sein können und wo diese hingegangen sind, sodass sie für uns immer unerreichbar bleiben. Im Mittelpunkt der Geschichte steht die kleine Emilia, welche tagein, tagaus am liebsten Zeit mit ihrer Oma verbachte. Eines Tages jedoch merkte sie, dass etwas anders war als sonst, bis sie durch ihre Eltern erfuhr, dass sie ihre geliebte Oma nicht mehr besuchen könne. Das kleine Mädchen durchlebt verschiedene Formen von Gefühlen, ja ein regelrechtes Gefühlschaos bahnt sich an. Von Trauer bis hin über Wut ist hier alles dabei. Emilias Eltern reden sehr viel mit ihrer Tochter darüber, was dieser letztendlich dabei hilft den Tod besser zu verarbeiten. Was man hier zu lesen bekommt ist eine sehr berührende und äußerst einfühlsame Geschichte, welche hier wirklich sehr gut dargestellt wurde. Autorin Anja Kieffer hat hier einen sehr schönen Schreibstil, der für die Kinder gut zu verstehen ist und sich sowohl von diesen als auch durch deren Eltern sehr gut lesen lässt. Kindern wird durch dieses Buch so manch offene Frage beantwortet und hilft diesen tatsächlich auch einen kürzlichen Verlust besser wegzustecken. Viele Kinder wissen aufgrund ihres jungen Alters und mangelnder Erfahrungen noch nicht was Trauer und Tod überhaupt ist, hier wird alles sehr schön umschrieben. Wir sind überzeugt davon, dass dieses Buch für viele Kinder und auch ganz viele Eltern sehr Hilfreich sein könnte, sofern es innerhalb der eigenen Kreise zu solch einem Verlust gekommen ist. Durch unsere Recherchen sind wir außerdem darauf gestoßen, dass viele Eltern sehr positive Erfahrungen mit Büchern wie diesem gemacht haben und wir sind der Meinung, dass dieses sowohl in einem gut sortieren Bücherhaushalt, sowohl auch in der Buchhandlung ums Eck keinesfalls fehlen sollte, denn der Tod ist ein Thema, welches die Menschheit immer beschäftigen wird und leider auch bereits sehr viele im frühen Kindheitsalter bereits miterleben müssen. Alles in allem hat uns dieses Buch inhaltlich als auch in seiner Verarbeitung sehr überzeugt, weshalb wir diesem in unserer Gesamtwertung insgesamt neun unserer möglichen zehn Bewertungspunkte geben möchten und euch Omas Reise zu den Sternen von Anja Kieffer und Katja Pagel auf jeden Fall weiterempfehlen können und auch möchten. Man bekommt im deutschsprachigen Raum kaum ein auf das Thema Tod und Trauer bezogenes gutes Sachbuch zu lesen wie dieses.

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Das Buch setzt das Thema Tot und Trauer sehr gut um und ist sehr einfühlsam. Die Geschichte in dem Buch ist sehr gut und verständlich geschrieben, man kann sie auch in einem Rutsch vorlesen, da sie nicht zu lang ist. Die Idee mit der Geschichte in der Geschichte, über die Sterne fand ich sehr gut. Da es die Thematik noch mal kindgerecht aufgreift und etwas anders verarbeitet. Die Sterngeschichte gibt Kindern aber auch die Möglichkeit, den geliebten verstorbenen Menschen nachts als Stern zu sehen, und so eine Verbindung zu der verstorbenen Person zu haben. Das Einzige was mich an dem Buch gestört hat, waren die Zeichnungen, die haben mir nicht so zugesagt. Ich hätte sie mir kindgerechter gewünscht. Dennoch waren die Zeichnungen nicht schlecht, sie waren passend und stimmig. Das Buch gibt es übrigens auch als Version 'Opas Reise zu den Sternen', in dem ein Junge um seinen Opa trauert. Wobei eine geschlechtsneutrale Version des Buches nicht schlecht wäre.

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Das Buch kam eigentlich wie gerufen, als wir es entdeckten war es natürlich noch nicht drausen. Unser kleiner Sohn verkraftet den Tod seiner Oma immernoch nicht so richtig. Er versteht manchmal und manchmal nicht. Deswegen dachten wir uns das wir mit ihm dieses Buch mal ausprobieren wollten. Also gesagt, getan auch wenn Julian noch nicht in die Altersempfehlung fällt. Er hat beim vorlsen wirklich aufmerksam zugehört, wie habem aus Emilia kurzerhand einfach einen Jungen gemacht damit der kleine es besser versteht. Ab und zu hat er was gefragt, ob es bei dem Jungen wie bei ihm und Oma war. Das er Oma halt nicht mehr sehen kann. Blöd sind die Kids nicht. Da dieses Buch nicht lang ist las ich es ihm an einem Abend vor. Danach wollte er umbedingt nochmal in Garten, schauen ob Oaas Stern hell für ihn leuchtet. Hier muss ich mal ein Lob aussrechen an Katja Pagel für die wundervollen Illustrationen im Buch. Man findet eigentlich auf fast jeder Seite immer mal wieder etwas. Das macht das lesen für die Kinder lebendige. Mein kleiner hat immer gefragt und als wir beim Stern angekommen waren sagte er zum Stern das dieser nun Oma wäre. Meine Frau musste aufpassen das sie nicht weinte, ihr geht der Tod ihrer Mutter immernoch sehr nah. Hier hilft dieses Buch auch, es ist für beide eine Art Therapie glaub ich. Das Thema Tod gehör zu unserer Gesellschaft, keiner von uns lebt ewig. Trauer ist ein begleiter vom Tod und hier lernen die Kinder damit umzugehen, lernen das diese Person immernoch bei ihnen ist. Tief im Herz.

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