Leserstimmen zu
Omas Reise zu den Sternen

Anja Kieffer

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Das Buch setzt das Thema Tot und Trauer sehr gut um und ist sehr einfühlsam. Die Geschichte in dem Buch ist sehr gut und verständlich geschrieben, man kann sie auch in einem Rutsch vorlesen, da sie nicht zu lang ist. Die Idee mit der Geschichte in der Geschichte, über die Sterne fand ich sehr gut. Da es die Thematik noch mal kindgerecht aufgreift und etwas anders verarbeitet. Die Sterngeschichte gibt Kindern aber auch die Möglichkeit, den geliebten verstorbenen Menschen nachts als Stern zu sehen, und so eine Verbindung zu der verstorbenen Person zu haben. Das Einzige was mich an dem Buch gestört hat, waren die Zeichnungen, die haben mir nicht so zugesagt. Ich hätte sie mir kindgerechter gewünscht. Dennoch waren die Zeichnungen nicht schlecht, sie waren passend und stimmig. Das Buch gibt es übrigens auch als Version 'Opas Reise zu den Sternen', in dem ein Junge um seinen Opa trauert. Wobei eine geschlechtsneutrale Version des Buches nicht schlecht wäre.

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Das Buch kam eigentlich wie gerufen, als wir es entdeckten war es natürlich noch nicht drausen. Unser kleiner Sohn verkraftet den Tod seiner Oma immernoch nicht so richtig. Er versteht manchmal und manchmal nicht. Deswegen dachten wir uns das wir mit ihm dieses Buch mal ausprobieren wollten. Also gesagt, getan auch wenn Julian noch nicht in die Altersempfehlung fällt. Er hat beim vorlsen wirklich aufmerksam zugehört, wie habem aus Emilia kurzerhand einfach einen Jungen gemacht damit der kleine es besser versteht. Ab und zu hat er was gefragt, ob es bei dem Jungen wie bei ihm und Oma war. Das er Oma halt nicht mehr sehen kann. Blöd sind die Kids nicht. Da dieses Buch nicht lang ist las ich es ihm an einem Abend vor. Danach wollte er umbedingt nochmal in Garten, schauen ob Oaas Stern hell für ihn leuchtet. Hier muss ich mal ein Lob aussrechen an Katja Pagel für die wundervollen Illustrationen im Buch. Man findet eigentlich auf fast jeder Seite immer mal wieder etwas. Das macht das lesen für die Kinder lebendige. Mein kleiner hat immer gefragt und als wir beim Stern angekommen waren sagte er zum Stern das dieser nun Oma wäre. Meine Frau musste aufpassen das sie nicht weinte, ihr geht der Tod ihrer Mutter immernoch sehr nah. Hier hilft dieses Buch auch, es ist für beide eine Art Therapie glaub ich. Das Thema Tod gehör zu unserer Gesellschaft, keiner von uns lebt ewig. Trauer ist ein begleiter vom Tod und hier lernen die Kinder damit umzugehen, lernen das diese Person immernoch bei ihnen ist. Tief im Herz.

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